TSV Peißenberg Eishackler vs. EHC Klostersee 4:3 (3:1, 0:0, 1:2)

Keine Punkte für den EHC Klostersee im Verzahnungsrunden-Nachholspiel bei den Peißenberg Eishacklern. Wie schon beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Bayernliga-Hauptrunde stand bei der Schlusssirene auch diesmal ein 3:4 aus Sicht der Grafinger auf der Anzeigetafel. Irgendwie scheint dieser Gegner den Rot-Weißen nicht zu liegen. Nur ein Punkt von möglichen neun in drei Vergleichen sprechen jedenfalls dafür.
Insbesondere im ersten Abschnitt wunderte man sich, dass die Gastgeber bislang nicht mehr Zählbares auf ihr Habenkonto gebracht haben. Schnell und direkt erspielten sich die Eishackler Torchancen, während den EHClern deutlich anzumerken war, wieviel Körner das enge Heimmatch gegen den TEV Miesbach (4:2) zwei Tage davor wirklich gekostet hatte. Nach dem 1:3-Rückstand kam die Truppe um Kapitän Bernd Rische im torlosen zweiten Durchgang schon sehr viel besser in Tritt. Anschließend ging es an die Aufholjagd, wobei der vierte Gegentreffer zwischen den beiden erfolgreichen Einschüssen letztlich die Vorentscheidung brachte. Die letzten zehn Minuten wurden „kurz“, nachdem es eine Spieldauerdisziplinarstrafe und damit schon mal eine fünfminütige Unterzahl am Stück zu verkraften galt. Trotzdem wäre mit etwas Glück der Gleichstand sogar noch möglich gewesen.

TSV Peißenberg Eishackler: Felix Barth (Jakob Goll); Leonhard Zink, Dominik Ebentheuer, Maximilian Malzatzki, Maximilian Brauer, Manuel Singer; Manfred Eichberger, Daniel Clairmont, Florian Höfler, Tobias Estermaier, Valentin Hörndl, Martin Andrä, Florian Barth, Maximilian Barth, Marco Mooslechner, Max Willberger.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Raphael Kaefer, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel; Veit Wieczorek, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

Torfolge: 1:0 (4:24) Daniel Clairmont (Manfred Eichberger, Martin Andrä); 1:1 (8:33) Marinus Kritzenberger (Vitus Gleixner); 2:1 (9:37) Max Willberger (Florian Höfler, Tobias Estermaier); 3:1 (11:24) Leonhard Zink (Martin Andrä – 5:4); 3:2 (43:37) Bob Wren (Raphael Kaefer); 4:2 (45:20) Tobias Estermaier (Manfred Eichberger, Florian Höfler); 4:3 (49:52) Bob Wren (Felix Kaller).

Strafminuten: TSV Peißenberg Eishackler 10; EHC Klostersee 23 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Philipp Quinlan).

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.
Zuschauer: 425.

EHC Klostersee vs. TEV Miesbach 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)

Der EHC Klostersee bleibt in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd auf eigenem Eis eine Macht und damit auf Kurs Playoffs, für die sich bekanntlich die besten vier Viertligisten qualifizieren. Am Sonntagabend besiegten die Rot-Weißen den bis dahin verlustpunktfreien TEV Miesbach in einem engen Match am Ende verdient mit 4:2. Im erwartet harten Schlagabtausch wurde schnell klar, dass spieltechnische Mittel allein nicht genug sein würden. Auch nicht nach dem rekordverdächtigen Blitzstart der Grafinger mit dem 1:0 nach nur sieben Sekunden. Die Gäste kämpften sich in die Partie zurück und gingen nach dem Ausgleich im Mitteldrittel sogar in Führung. Zwei ganz dicke Ausgleichschancen ließ der EHC anschließend liegen, bevor das 2:2 erzwungen war.
Im letzten Spieldurchgang war beiderseits die Devise: Nur nicht den ersten und damit vielleicht entscheidenden Fehler machen. Fast zehn Minuten ging´s im Abnutzungskampf rauf und runter, bevor beide Teams fliegend wechselten und der Raum gegenüber der Spielerbänke total auf war. Verteidiger Marinus Kritzenberger nutzte den Platz, skatete raumgreifend nach vorne und Thomas Hummer schob zum 3:2 ein (50.). Etwas mehr als eine Minute später fabrizierten die beiden Protagonisten auch den vierten Treffer, diesmal mit umgekehrten Rollen. Bis die Truppe um Kapitän Bernd Rische den Dreier sicher hatte, musste gegen nicht aufsteckende Gäste freilich noch richtig gerackert werden.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Raphael Kaefer, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Stefan Krumbiegel, Louis Bölingen; Veit Wieczorek, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Anian Geratstorfer); Thomas Schenkel, Johannes Bacher, Luca Herden, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Martin Lidl; Florian Gaschke, Bohumil Slavicek, Filip Kokoska, Felix Feuerreiter, Athanassios Fissekis, Sebastian Deml, Florian Feuerreiter, Maximilian Meineke, Thomas Amann, Sebastian Höck, Valentin Hein.

Torfolge: 1:0 (0:07) Gennaro Hördt (Veit Wieczorek, Philipp Quinlan); 1:1 (8:14) Filip Kokoska (Johannes Bacher, Bohumil Slavicek); 1:2 (20:47) Sebastian Höck (Sebastian Deml, Stefan Mechel); 2:2 (28:18) Jens Glombitza (Thomas Hummer, Bernd Rische); 3:2 (49:55) Thomas Hummer (Marinus Kritzenberger); 4:2 (51:14) Marinus Kritzenberger (Thomas Hummer).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; TEV Miesbach 6 plus Disziplinarstrafe (Florian Feuerreiter).

Hauptschiedsrichter: Alexander Saal.
Zuschauer: 379.

Live Ticker EHC Klostersee vs TEV Miesbach

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EV Füssen vs. EHC Klostersee 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)

Erstmals in der laufenden Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd ist der EHC Klostersee leer ausgegangen. Am Freitagabend unterlagen die Grafinger beim EV Füssen mit 2:5. In der großteils sehr zerfahrenen Partie bekamen die Rot-Weißen nie richtig Zugriff, kamen nicht in den Rhythmus und hatten unter dem Strich auch zu viele Strafminuten abzusitzen. Die Gastgeber waren an diesem Tag den entscheidenden Tick spritziger, weshalb die Punkte wohl zurecht im Allgäu blieben.
Den ersten Dämpfer hatten die EHCler bereits früh im Spiel zu verdauen. Schon im ersten Drittel „sprengte“ das verletzungsbedingte Ausscheiden von Verteidiger Nicolai Quinlan den ersten Block. Die letztlich vorentscheidenden Szenen spielten sich zu Beginn des letzten Drittels ab. Da konterte die Truppe um Kapitän Bernd Rische den dritten Gegentreffer mit dem 2:3, lag aber kurz darauf wieder mit zwei Toren hinten. Der endgültige Knockout dann in der Schlussminute, als trotz einer Hinausstellung der stark haltende Torhüter Dominik Gräubig seinen Platz auf dem Eis für einen weiteren Feldspieler räumte. Das „vollste“ Risiko ging diesmal nach hinten los: emty-net-goal für Füssen zum 2:5.

EV Füssen: Maximilian Meier (Benedikt Hötzinger); Maximilian Dropmann, Tyler Wood, Lubos Velebny, Christian Krötz, Stefan Rott, Florian Simon; Markus Vaitl, Ron Newhook, Thomas Böck, Tobias Meier, Eric Nadeau, Marius Klein, Marc Besl, Samuel Payeur, Vincent Wiedemann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Stefan Krumbiegel, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Thomas Hummer, Veit Wieczorek.

Torfolge: 1:0 (7:39) Samuel Payeur (Marius Klein, Tyler Wood); 1:1 (8:28) Matthias Baumhackl (Andreas Persson, Bob Wren – 5:4); 2:1 (28:35) Tyler Wood (Marc Besl, Eric Nadeau – 5:4); 3:1 (41:37) Tobias Meier (Stefan Rott, Eric Nadeau – 4:5); 3:2 (42:27) Bob Wren (Andreas Persson, Maximilian Merz – 5:4); 4:2 (43:01) Markus Vaitl (Christian Krötz, Ron Newhook); 5:2 (59:15) Vincent Wiedemann (Ron Newhook, Maximilian Dropmann – ENG).

Strafminuten: EV Füssen 16; EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe (Marinus Kritzenberger).

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.
Zuschauer: 709.

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EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)

Der EHC Klostersee hat zum zweiten Mal am Wochenende den Spitzenreiter der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd gestürzt. Nachdem man am Freitag mit dem überraschenden Teilerfolg in Garmisch den SC Riessersee (zumindest für zwei Tage) von Platz eins verbannt hatte, waren am Sonntag im Heimspiel die Wölfe vom EC Bad Kissingen fällig, die ihre ersten drei Begegnungen gewonnen und sich damit den Platz an der Sonne gesichert hatten. Gegen den Mitaufsteiger und letztjährigen Gegner im Playoff-Finale um den Landesliga-Titel hatte die Mannschaft von Dominik Quinlan ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, bevor das am Ende doch verdiente und klare 6:0 eingefahren war.

Im ersten Drittel ging es rauf und runter, die Grafinger gingen durch einen schnell vorgetragenen Angriff in Führung. Mit noch höherem Tempo in der durchaus flotten Partie versuchte der Gast aus Unterfranken, gleich zu ziehen. Die Defensive der Rot-Weißen um den sicheren Dominik Gräubig, der sich spätestens beim festgehaltenen Alleingang von Liga-Topskorer Anton Zimmer seinen shut-out redlich verdient hatte (54.) und mit der Einleitung des 5:0 auch einen Assist-Punkt gutgeschrieben bekam, hielt in dieser wichtigen Phase des Spiels nach dem frühen 2:0 im zweiten Abschnitt dem Wölfe-Druck stand. Mit dem weiteren Überzahltor – insgesamt war die Powerplay-Ausbeute des EHC mit drei Treffer erneut stark – und dem 4:0 noch vor dem zweiten Pausentee war der Dreier praktisch sicher. Im Schlussabschnitt folgten zwei weitere schön herausgespielte Treffer für das Team um Kapitän Bernd Rische, der das halbe Dutzend höchstselbst voll machte.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Lars Franz); Kristers Freibergs, Marc Hemmerich, Damantas Cypas, Simon Eirenschmalz; Anton Seewald, Eugen Nold, Anton Zimmer, Christian Masel, Kevin Marquardt, Semjon Bär, Igor Filobok, Mikhail Nemirovsky, Jakub Revaj.

Torfolge: 1:0 (7:44) Andreas Persson (Felix Kaller, Matthias Baumhackl); 2:0 (20:26) Gennaro Hördt (Bob Wren – 5:4); 3:0 (34:48) Gennaro Hördt (Bernd Rische, Raphael Kaefer – 5:4); 4:0 (37:42) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Raphael Kaefer); 5:0 (43:07) Thomas Hummer (Vitus Gleixner, Dominik Gräubig); 6:0 (52:36) Bernd Rische (5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; EC Bad Kissinger Wölfe 16.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.

Zuschauer: 338.

SC Riessersee vs. EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (0:0, 0:2, 4:2, 1:0)

Der EHC Klostersee hat in der gemeinsamen Verzahnungsrunde von Bayernliga und Oberliga Süd nach dem 9:2-Heimcoup über die Löwen Waldkraiburg auch dem zweiten Oberligisten im Zehnerfeld mächtig zugesetzt. Vollauf verdient war der Teilerfolg der Grafinger am Freitagabend im Garmischer Olympiaeisstadion gegen den SC Riessersee beim 4:5 nach Verlängerung. In zwei „rundum perfekten Spieldritteln“, wie Trainer Dominik Quinlan im Anschluss festhielt, hatten die Rot-Weißen den großen Favoriten der Spielrunde sogar an den Rand einer Niederlage gedrängt. Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die EHCler, die zur zweiten Pause nicht unverdient mit 2:0 vorne lagen, kurzzeitig die Ordnung verloren und durch zwei Unterzahltore den Ausgleich kassiert. Zu schnell, um gegen danach stark aufkommende Gastgeber weiter auf einen Dreier zu spekulieren. Nach nochmaliger Führung war man einen Tick zu euphorisch – und kassierte nur 18 Sekunden später den erneuten Gleichstand. Nehmerqualitäten und eine Riesenmoral wurden der Mannschaft um Kapitän Bernd Rische abverlangt, als man knapp drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erstmals im Hintertreffen lag. Das volle Risiko, als in Überzahl der überragend haltende Dominik Gräubig für einen weiteren Angreifer vom Eis genommen wurde, zahlte sich aus. 50 Sekunden vor der Sirene war das 4:4 perfekt.
Danach wurde es kurios. Die Verlängerung dauerte nämlich nicht fünf Minuten (mit Drei gegen Drei), sondern wurde auf Weisung des Hauptschiedsrichters zehn Minuten und mit Vier gegen Vier gespielt – wie laut Durchführungsbestimmungen in den Playoffs und eigentlich nicht in der Verzahnung vorgesehen. Der Siegtreffer für Riessersee fiel zwei Sekunden vor Ende der Overtime – nach neun Minuten und 58 Sekunden, als die EHCler einfach schon „auf Reserve fuhren“. Ob der Irrtum des Referees ein Nachspiel haben wird, muss nun der Verband entscheiden. An der herausragenden Vorstellung der Klosterseer im ersten Pflichtspiel gegen den SCR nach der Playoff-Serie um die Deutsche Oberliga-Meisterschaft im Frühjahr 2011 ändert das nichts.

SC Riessersee: Daniel Fießinger (Daniel Allavena); Emil Quaas, Christian Hummer, Hagen Kaisler, Silvan Heiß, Philipp Wachter, Thomas Radu, Gabriel Federolf; Florian Vollmer, Martin Naenfeldt, Victor Östling, Jakob Mayenschein, Florian Imminger, Anton Radu, Leon Müller, Mike Glemser, Moritz Miguez.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Veit Wieczorek.

Torfolge: 0:1 (24:44) Bob Wren (Maximilian Merz, Matthias Baumhackl – 5:4); 0:2 (38:01) Jens Glombitza (Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz); 1:2 (40:51) Victor Östling (Emil Quaas, Florian Vollmer – 5:4); 2:2 (42:09) Philipp Wachter (Mike Glemser, Silvan Heiß – 5:4); 2:3 (50:05) Bob Wren (Andreas Persson, Marinus Kritzenberger – 5:4); 3:3 (50:23) Leon Müller (Christian Hummer); 4:3 (57:04) Philipp Wachter (Christian Hummer); 4:4 (59:10) Gennaro Hördt (Bob Wren – 6:4); 5:4 (69:58) Philipp Wachter (Florian Vollmer, Jakob Mayenschein).

Strafminuten: SC Riessersee 16; EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Dominik Merath.
Zuschauer: 1.011.

Celina Haider für 6-Nationen-Turnier der DEB-Frauen in Dmitrov (Russland) nominiert

Stürmerin Celina Haider aus dem U20-Team des EHC Klostersee wurde vom neuen FrauenBundestrainer Christian Künast für das SechsNationen-Turnier im Rahmen der „Women´s Euro Hockey Tour“ vom 6. bis 11. Februar im russischen Dmitrov berufen. „Eine A-Nationalspielerin in den eigenen Reihen zu haben ist schon ein Grund, stolz zu sein“, freut sich Nachwuchsleiter Martin Sauter für die 18 Jahre junge Angreiferin und alle im Umfeld, die mit ihrem Engagement und Einsatz regelmäßig dazu beitragen, die Talente im rot-weißen Nachwuchsbereich im der Breite zu fördern und auch in der Spitze zu fordern. Die Berufung sei ein weiteres Indiz für die gute Arbeit des Nachwuchstrainerteams und den im Talentschuppen eingeschlagenen Kurs.
Die russische Kleinstadt, zirka eineinhalb Autostunden nördlich von Moskau gelegen, ist für Haider bereits ein sozusagen „vertrautes Pflaster“. Im Vorjahr führte sie in Dmitrov die DEB-Juniorinnen bei der U18-Weltmeisterschaft als Kapitänin an. Mit dem A-Team des Deutschen Eishockeybundes trifft Haider Anfang Februar neben Gastgeber Russland auf die Auswahlmannschaften aus der Schweiz, Finnland, Schweden und der Tschechische Republik. Als „Küken“ im deutschen Team will sich die Tochter von Ex-EHCler Hans Haider beim anstehenden Sechs-Nationen-Turnier für die Frauen-Weltmeisterschaft in diesem April im finnischen Espoo empfehlen. Und natürlich hat die ehrgeizige Centerin auch mit der EHC-U20 in der Bayernliga unter den Trainern Gert Acker und Florian Engel das Ziel, die Qualifikation für die nächsthöhere Deutsche Nachwuchsliga (DNL) Division III zu stemmen.

EHC Klostersee U20

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