EHC Klostersee vs. EHC Löwen Waldkraiburg 9:2 (1:1, 3:0, 5:1)

Was für ein Auftakt für den EHC Klostersee in die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd. Im Derby auf eigenem Eis fertigten die Rot-Weißen die Löwen aus Waldkraiburg, die eine Ligaetage höher sicher keine einfache Spielrunde hinter sich haben, klar und deutlich mit 9:2 ab. Schon der Einstieg in die Partie verlief für die Grafinger voll nach Wunsch. Nach nur 57 Sekunden zappelte der Puck bereits erstmals im Gäste-Gehäuse. Insgesamt freilich verlief der erste Abschnitt nicht nur wegen des Zwischenresultats sehr ausgeglichen. Der Oberligist versuchte immer wieder mit hohem Spieltempo, schnellen Vorstößen über die Außen und scharfen Diagonal-Pässen hinter die EHC-Abwehr zu kommen. Beim Ausgleich für die Löwen aus der Distanz war Torhüter Dominik Gräubig die Sicht genommen (15.).
Im zweiten Drittel schaffte es die Mannschaft von Dominik Quinlan immer besser, den Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Und dazu auch nach vorne entscheidende Akzente zu setzen. Die drei Tore zum 4:1-Zwischenstand zur nächsten Pause dokumentierten die „Kräfteverhältnisse“ auf dem Eis eindrucksvoll. Wirklich durch um die ersten drei Punkte in der Verzahnungsrunde war das Team um Kapitän Bernd Rische nach dem 5:1 durch Vitus Gleixner, womit alle drei Blöcke der Klosterseer getroffen hatten. Die Oberhand hatte man gegen den Oberligisten insgesamt nicht nur bei kompletter Spieleranzahl, sondern auch in den „special teams“. Kein Gegentor in Unterzahl und vier Powerplay-Tore sprechen eine deutliche Sprache.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek.

EHC Löwen Waldkraiburg: Korbinian Sertl (ab Min. 51:38 Kevin Yeingst); Tobias Thalhammer, Petr Gulda, Damian Martin, Thomas Rott, Tim Ludwig, Philipp Seifert; Povials Verenis, Daniel Hämmerle, Michael Rimbeck, Christoph Hradek, Robert Chaumont, Michail Guft-Sokolov, Patrick Zimmermann, Nico Vogl, Leon Decker, Dennis Ladigan, Josef Huber.

Torfolge: 1:0 (0:57) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Maximilian Merz); 1:1 (14:44) Damian Martin (Daniel Hemmerle, Michael Rimbeck); 2:1 (24:22) Marinus Kritzenberger (Raphael Kaefer – 4:4); 3:1 (29:09) Andreas Persson (Bob Wren, Marinus Kritzenberger – 5:4); 4:1 (31:16) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Raphael Kaefer); 5:1 (44:04) Vitus Gleixner (Thomas Hummer); 6:1 (50:02) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Raphael Kaefer – 5:4); 7:1 (51:38) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Marinus Kritzenberger – 5:4); 8:1 (53:34) Bernd Rische (Raphael Kaefer); 8:2 (54:56) Nico Vogl (Penalty); 9:2 (59:40) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Andreas Persson – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Löwen Waldkraiburg 14.
Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 467.