Dominik Quinlan bleibt Headcoach

Der erste Eckpfeiler ist gesetzt: Seit dem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga verantwortet Dominik Quinlan, Eigengewächs des Grafinger Eishockeyklubs, die erste Mannschaft des EHC Klostersees. Damit war er die entscheidende Person beim direkten Durchmarsch in die Bayernliga. Auch in der abgelaufenen Saison wurden alle gesetzten Ziele mit dem Verbleib in der Bayernliga und der Teilnahme an den Playoffs um die Bayrische Meisterschaft quasi „übererfüllt“, trotz erheblicher verletzungsbedingter Ausfälle gegen Ende der Spielrunde.
Nur wenige Tage nach dem Saisonende wurde festgezurrt, was nicht in Frage stand: Dominik Quinlan wird auch weiterhin als Headcoach die Geschicke bei den Rot-Weißen verantworten. Vor dem Einstieg in die Trainertätigkeit bestritt der 30-jährige Quinlan etwa 400 Spiele in der DEL 2 und Oberliga Süd für die Starbulls Rosenheim, den EV Landshut, die Schwenningen Wild Wings und natürlich für die EHCler „dahoam“.
„Domink war für uns von Anfang an der perfekte Trainer für den erfolgreichen Neustart“, erklärte Präsident Sascha Kaefer beim Verkünden der Verlängerungsnachricht. „Er ist bei Vorstand und Mannschaft voll akzeptiert und kennt die Grafinger Strukturen und Möglichkeiten.“ Nachdem die Einigung nicht viel mehr als „Formsache“ war, steckt Dominik Quinlan bereits mitten in den Kader-Planungen für die Bayernliga-Saison 2019/20, der sich wenig überraschend hauptsächlich am aktuellen Team orientieren wird. Wichtig ist ihm daneben wie auch dem Vorstand, dass hoffnungsvolle junge Talente aus der U20-Mannschaft integriert werden.

Gratulation an unsere Junioren

Mit zwei Siegen am letzten Wochenende – 9:3 zu Hause gegen VER Selb und 3:1 in Miesbach – sicherten sich die Junioren endgültig, nach einer großartigen Saison, den zweiten Tabellenplatz der U20 Junioren Bayernliga. Noch bevor es für das U20 Team in die wohlverdiente Sommerpause geht, stehen zwei Begegnungen auf dem Spielplan: am Samstag, den 23. März um 17 Uhr das letzte Heimspiel in der Scheune, zu Gast ist die U20 Mannschaft des ESC Dorfen. Zum Spiel sind alle Eishokeyfans herzlichst eingeladen, der Eintritt ist wie immer frei. Eine Woche später, am Samstag den 30. März beschließt die U20 die erfolgreiche Saison 18/19 zu Gast bei der U20 des EHC Bayreuth.

Homepage der U20

 

EHC Klostersee vs. EV Füssen 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)

Saisonende für den EHC Klostersee. Im zweiten Halbfinal-Match der Serie „best of three“ unterlagen die Grafinger am Sonntagabend dem EV Füssen in einem harten und bis zum Schluss engen Kampf mit 0:3. „Die Jungs haben noch einmal alles gegeben. Gegen das stärkste Team der Liga und den verdienten Aufsteiger den Kürzeren zu ziehen, ist keine Schande“, betonte Trainer Dominik Quinlan unmittelbar nach der Partie.
Nach dem torlosen Startdrittel, in dem sowohl die Rot-Weißen als auch die Gäste aus dem Allgäuer jeweils eine ganz dicke Chance zur Führung hatten, schoss Verteidiger Lubos Velebny den Oberliga-Rückkehrer mit zwei platzierten Schlagschüssen entscheidend nach vorne. Dass die Truppe um Kapitän Bernd Rische im letzten Saison-Auftritt 2018/19 nach „übererfüllten“ Zielen in der Offensive blank gingen, war in erster Linie Benedikt Hötzinger zu verdanken. Der EVF-Goalie entschärfte alles, was auf seinen Kasten kam (und das war auch qualitativ nicht wenig) und bewahrte seine Mannschaft damit vor einem möglichen dritten Aufeinandertreffen, bevor 38 Sekunden vor Spielende der letzte Treffer per empty-net fiel.
Den Saisonausstand bei einer bestimmt wieder krachenden Party zusammen mit den Fans feiert der EHC am Samstag, 6. April. Da werden tagsüber einige Puckjäger beim internationalen Turnier von Bob Wren – die „Wren Classics“ machten im letzten Jahr in Wien Station, diesmal geht´s auf Grafinger Eis um die begehrte Trophäe – auch nochmals aktiv zu sehen sein.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Andreas Persson, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Vitus Gleixner, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

EV Füssen: Benedikt Hötzinger (Andreas Jorde); Tyler Wood, Florian Simon, Christian Krötz, Maximilian Dropmann, Lubos Velebny, Stefan Rott; Marius Keller, Samuel Payeur, Eric Nadeau, Vincent Wiedemann, Markus Vaitl, Ron Newhook, Tobias Meier, Marius Klein, Thomas Böck.

Torfolge: 0:1 (21:49) Lubos Velebny (Tobias Meier, Markus Vaitl); 0:2 (33:25) Lubos Velebny (Eric Nadeau, Samuel Payeur); 0:3 (59:22) Ron Newhook (Markus Vaitl – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 22; EV Füssen 18 plus Disziplinarstrafe (Florian Simon).

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.
Zuschauer: 321.

Live Ticker EHC Klostersee vs EV Füssen

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EV Füssen vs. EHC Klostersee 5:3 (1:0, 2:0, 2:3)

Der EHC Klostersee liegt im Playoff-Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft gegen den EV Füssen mit 0:1 nach Siegen hinten. Zum Auftakt der Serie „best of three“ unterlagen die Grafinger im Allgäu dem Bayernliga-Primus und auch besten Viertligisten in der Verzahnungsrunde und damit verdienten Aufsteiger in die Oberliga Süd mit 3:5.
Richtig gut setzte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische das Konzept, basierend auf einer kompakten Defensive mit schnell vorgetragenen Kontern, im ersten Abschnitt um. Das 0:1 im EVF-Powerplay nach gewonnenem Offensivbully und anschließend unhaltbar abgefälschtem Flachschuss war kaum zu verteidigen (15.). Fast ebenso perfekt legten die Gastgeber zu Beginn des zweiten Drittels erneut in Überzahl den zweiten Treffer nach. Als die Rot-Weißen ihre Deckung anschließend etwas lockerten, um in der Offensive mehr Akzente zu setzen, spielte Füssen das in die Karten. Dazu lag beim EHC durch das Fehlen von Bob Wren und Raphael Kaefer die tragende Last im Angriff auf zu wenigen Schultern, was vor allem bei gegnerischen Strafbankaufenthalten nicht zu übersehen war.
Aufgegeben haben sich die Klosterseer auch nach dem aussichtslosen 0:5 nicht. Im Gegenteil: Die drei späten Treffer änderten zwar am Spielausgang nichts mehr, sorgten aber für eine satte Portion Selbstvertrauen im Hinblick auf die nächste Begegnung nicht einmal 48 Stunden nach der Sirene. „Der Schlussspurt in der Partie war sehr wichtig für die Moral. Meine Jungs haben vor dem zweiten Aufeinandertreffen gezeigt, dass sie noch da sind“, stimmte Headcoach Quinlan seine Truppe schon mal auf den Sonntag ein. Da geht´s ab 17.30 Uhr auf Grafinger Eis in die zweite Runde gegen den EV Füssen.

EV Füssen: Andreas Jorde (Benedikt Hötzinger); Tyler Wood, Florian Simon, Christian Krötz, Stefan Rott, Maximilian Dropmann, Louis Landerer; Marc Besl, Samuel Payeur, Vincent Wiedemann, Markus Vaitl, Eric Nadeau, Tobias Meier, Marius Klein, Ron Newhook, Thomas Böck, Ondrej Zelenka, Marius Keller, Julian Straub.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 47:47 Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Andreas Persson, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Vitus Gleixner, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Simon Roeder.

Torfolge: 1:0 (14:24) Samuel Payeur (Tyler Wood, Marc Besl – 5:4); 2:0 (22:03) Maximilian Dropmann (Ron Newhook, Markus Vaitl – 5:4); 3:0 (27:40) Marc Besl (Samuel Payeur, Christian Krötz); 4:0 (46:09) Eric Nadeau (Tobias Meier, Markus Vaitl); 5:0 (47:47) Ondrej Zelenka (Julian Straub, Christian Krötz); 5:1 (54:13) Felix Kaller (4:4); 5:2 (55:45) Marinus Kritzenberger (Nicolai Quinlan – 5:4); 5:3 (57:27) Thomas Hummer (Andreas Persson).

Strafminuten: EV Füssen 12; EHC Klostersee 8.

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.
Zuschauer: 832

Der EHC Klostersee trauert um Günter Binder

Der EHC Klostersee trauert um einen langjährigen Wegbegleiter des EHC Klostersee sowie des EHC-Fanclubs von 1979 Günter Binder. Günter Binder war seit Jahrzehnten sowohl im Fanclub engagiert als auch tatkräftiger Unterstützer z.B. bei der Organisation von Busfahrten zu Auswärtsspielen. Günter Binder hat auch nach dem Rückzug aus der Oberliga so gut wie kein Heimspiel verpasst und war nahezu bei allen Auswärtsspielen dabei.  Am 09.März 2019 ist Günter Binder  57-jährig überraschend verstorben. Er hinterlässt seine Frau Bärbel und seine Tochter Sylvia sowie eine große Verwandtschaft.

„Der EHC verliert mit ihm einen wichtigen und langjährigen Weggefährten, der den Werdegang unseres Vereins und unsere Fankultur über viele Jahre mitgeprägt hat. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir viel Kraft in diesen schweren Stunden wünschen“, so Präsident Sascha Kaefer.

Der EHC Klostersee wird Günter Binder mit einer Trauerminute beim nächsten Heimspiel gedenken. Das Team von Dominik Quinlan wird mit Trauerflor antreten.

Vielen Dank für Alles, Günter

Live Ticker EV Füssen vs. EHC Klostersee

Stadt GrafingLandkreis Ebersbergautohaus kircheseeon 500Economed Orthopädietechnik

TSV Erding Gladiators vs. EHC Klostersee 4:7 (1:3, 1:1, 2:3)

Playoffs wir kommen!!!!!!! Der EHC Klostersee hat die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd durch den 7:4-Erfolg am letzten Spieltag im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators auf einem hervorragenden Rang fünf abgeschlossen und damit den Vorstoß in den „erlauchten“ Kreis der vier besten Viertligisten geschafft, die nun zunächst im Playoff-Halbfinale den Bayerischen Meistertitel ausspielen. In der Semifinal-Serie (best of three) treffen die Grafinger auf den EV Füssen, der sich als Tabellenzweiter hinter dem SC Riessersee für die Oberliga-Runde 2019/20 qualifiziert hat und in Spiel eins am Freitag, 15. März und einem möglichen dritten Aufeinandertreffen (Dienstag, 19. März) Heimrecht genießt. Die Rot-Weißen hoffen am kommenden Sonntag, 17. März (Spielbeginn 17.30 Uhr) gegen die Allgäuer auf lautstarke Unterstützung auf den Rängen im Grafinger Eisstadion.
„Das hätte sich die Mannschaft absolut verdient“, war Trainer Dominik Quinlan am Sonntagabend „nach getaner Arbeit“ extrem stolz auf sein Team, das nach dem vorrangigen Ziel Klassenerhalt über die „obere Runde“ nun auch unter den besten vier Bayernligisten steht – wohlgemerkt als Liganeuling und Aufsteiger. GRATULATION!!!!!!!
Nachdem die Entscheidung über die Teilnahme an der K.O.-Runde durch die unnötige Heimniederlage gegen die Königsbrunn Pinguine und dem gleichzeitigen Dreier der Bad Kissinger Wölfe gegen den TEV Miesbach noch einmal vertagt wurde, legte die Truppe um Kapitän Bernd Rische in Erding den Grundstein zum Erfolg bereits in den ersten knapp fünf Minuten. Von der da herausgeschossenen 3:0-Führung zehrten die EHCler gegen gastgebende Gladiators, die sich ab Mitte des ersten Drittels gefangen hatten und besser ins Spiel fanden, letztlich die gesamte Partie über. Gestützt auf eine starke Torhüterleistung von Dominik Gräubig hielt man den Gegner gekonnt auf Distanz und konterte die Gegentore praktisch postwendend.

TSV Erding Gladiators: Jonas Steinmann (Andreas Gerlspeck); Rudi Lorenz, Andreas Schmelcher, Sebastian Schwarz, Mathias Jeske, Christian Mitternacht, Lars Bernhardt, Dominik Wagner; Florian Fischer, Philipp Michl, Tobias Feilmeier, Marco Deubler, Daniel Krzizok, Florian Zimmermann, Philipp Spindler, Lukas Krämmer, Sebastian Lachner, Daniel Rossi.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Andreas Persson, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Simon Roeder, Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (2:51) Bernd Rische (5:4); 0:2 (3:33) Matthias Baumhackl; 0:3 (4:23) Nicolai Quinlan (Vitus Gleixner, Gennaro Hördt – 5:4); 1:3 (8:35) Philipp Michl (Tobias Feilmeier); 2:3 (35:34) Christian Mitternacht (Daniel Rossi – 5:4); 2:4 (38:10) Vitus Gleixner; 2:5 (44:43) Jens Glombitza (Marinus Kritzenberger); 3:5 (46:32) Marco Deubler (Florian Zimmermann, Daniel Krzizok – 5:4); 3:6 (47:32) Simon Roeder; 3:7 (57:40) Philipp Quinlan; 4:7 (59:31) Tobias Feilmeier (Daniel Krzizok, Florian Zimmermann).

Strafminuten: TSV Erding Gladiators 22 plus Disziplinarstrafe (Sebastian Schwarz); EHC Klostersee 18.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.
Zuschauer: 679.

EHC Klostersee vs. EHC Königsbrunn Pinguine 3:4 (0:3, 1:0, 2:1

Durch eine unnötige 3:4-Heimniederlage gegen die Königsbrunn Pinguine am vorletzten Spieltag der Verzahnungsrunde muss der EHC Klostersee wieder um die bereits gebucht geglaubten Playoffs der vier besten Bayernligisten bangen. Die personell angespannte Situation konnte in der Partie gegen die Gäste aus dem bayerischen Schwabenland nicht als Argument gelten, waren die Pinguine doch ebenfalls mit sehr überschaubarem Kader angereist.
Mit Pleiten, Pech und Pannen ging´s bereits beim Warmup los, als beide Mannschaften fast zeitgleich jeweils ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen. In knapp 40 Minuten waren neue Teile eingesetzt und nach auf zehn Minuten verkürzter Einspielzeit wurde ohne erneute Eisbereitung sofort begonnen. Die Rot-Weißen tummelten sich fünf Minuten ohne Zählbares in der Angriffszone und leisteten sich dann innerhalb von nur 18 Sekunden zwei kapitale Abwehrböcke. Königsbrunn sagte doppelt danke und legte in Überzahl das 0:3 nach. Spieltechnisch war fortan für die Truppe von Dominik Quinlan, in der an diesem Abend keiner der Leistungsträger auch nur annähernd Normalform erreichte, nichts mehr zu bewegen. Mit Einsatz kämpfte man sich bis zur 48. Minute immerhin auf 3:3 heran.
Passend zu einer insgesamt kuriosen Begegnung passte die Entscheidung: Aus stark abseitsverdächtiger Position – nicht die einzige, die von den schwachen Linesmen übersehen wurde – gelang den Pinguinen das 3:4.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Andreas Persson, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Simon Roeder.

EHC Königsbrunn Pinguine: Jennifer Harß (Donatas Zukovas); Dominic Auger, Luka Gottwald, Marc Streicher, Nicolas Neuber, Alexander Strehler; Patrick Zimmermann, Lukas Fettinger, Henning Schütz, Ralf Rinke, Pascal Rentel, Paul Siegler, Tim Bertele.

Torfolge: 0:1 (5:39) Henning Schütz (Lukas Fettinger); 0:2 (5:57) Patrick Zimmermann (Lukas Fettinger); 0:3 (9:09) Dominic Auger (Nicolas Neuber – 5:4); 1:3 (27:22) Matthias Baumhackl (Bernd Rische – 5:4); 2:3 (45:27) Simon Roeder (Jens Glombitza); 3:3 (47:52) Andreas Persson (Philipp Quinlan); 3:4 (51:23) Lukas Fettinger (Patrick Zimmermann).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Königsbrunn Pinguine 10.

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 319.

TEV Miesbach vs. EHC Klostersee 5:1 (3:1, 1:0, 1:0)

Nichts zu holen gab es für den EHC Klostersee am Sonntagabend beim TEV Miesbach, der als Tabellenzweiter in der Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd damit weiterhin den Kurs „sofortiger Wiederaufstieg“ hält. Das 1:5 der Grafinger spiegelte letztlich auch das aktuelle Kräfteverhältnis beider Seiten wieder. Während die Rot-Weißen personell auf dem Zahnfleisch daherkommen, sowohl mental wie auch körperlich ausgelaugt wirkten, und nach dem Saisonaus für die beiden nicht zu ersetzenden Offensiv-Stützen Bob Wren und Raphael Kaefer nun auch um Kapitän Bernd Rische (Knie verdreht) bangen müssen, traten die Gastgeber sehr selbstbewusst, mit prall vollem Kader und einer Sieges-Serie im Rücken auf. Vom kämpferischen Einsatz war den EHClern nichts vorzuwerfen, spieltechnisch hatte man unter den genannten Umständen einfach zu wenig Argumente auf seiner Seite.
Nach dem schnellen 0:1 fing sich die Mannschaft von Dominik Quinlan in den Folgeminuten und kam nicht unverdient zum Ausgleich. Die zwei Gegentore in der elften Minuten innerhalb von nur 19 Sekunden wiesen freilich schnell den Weg in einer Partie, die in der Folgezeit zwar nicht einseitig verlief, aber eben doch relativ klar, was die Vergabe der drei Punkte anging. Eine kleinliche Spielleitung durch den schwachen Unparteiischen, die freilich nicht spielentscheidend war, tat ein Übriges. Zu allem Überfluss erwischte jenseits der Bande ein Puck Headcoach Quinlan im Gesicht. Die Lippe war durch, so dass es für den Klosterseer Cheftrainer vor der Heimfahrt erst zum Nähen ins Krankenhaus ging.

TEV Miesbach: Anian Geratstorfer (Timon Ewert); Thomas Schenkel, Johannes Bacher, Luca Herden, Stefan Mechel, Sebastian Deml, Stephan Stiebinger, Christoph Gottwald; Florian Gaschke, Bohumil Slavicek, Filip Kokoska, Felix Feuerreiter, Athanassios Fissekis, Michael Grabmaier, Florian Feuerreiter, Maximilian Meineke, Thomas Amann, Sebastian Höck, Christian Czaika, Valentin Hein.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Vitus Gleixner, Maximilian Merz, Matthias Baumhackl, Andreas Persson, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

Torfolge: 1:0 (1:55) Stephan Stiebinger (Bohumil Slavicek, Michael Grabmaier – 5:3); 1:1 (8:01) Philipp Quinlan (Thomas Hummer); 2:1 (10:23) Athanassios Fissekis (Sebastian Deml, Johannes Bacher); 3:1 (10:42) Filip Kokoska (Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek); 4:1 (33:41) Michael Grabmaier (Stephan Stiebinger – 5:4); 5:1 (55:41) Felix Feuerreiter (Thomas Schenkel, Sebastian Deml – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 12; EHC Klostersee 22.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 460.

Live Ticker TEV Miesbach vs. EHC Klostersee

Stadt GrafingLandkreis Ebersbergautohaus kircheseeon 500Economed Orthopädietechnik