EHC Klostersee vs. EHC Königsbrunn Pinguine 3:4 (0:3, 1:0, 2:1

Durch eine unnötige 3:4-Heimniederlage gegen die Königsbrunn Pinguine am vorletzten Spieltag der Verzahnungsrunde muss der EHC Klostersee wieder um die bereits gebucht geglaubten Playoffs der vier besten Bayernligisten bangen. Die personell angespannte Situation konnte in der Partie gegen die Gäste aus dem bayerischen Schwabenland nicht als Argument gelten, waren die Pinguine doch ebenfalls mit sehr überschaubarem Kader angereist.
Mit Pleiten, Pech und Pannen ging´s bereits beim Warmup los, als beide Mannschaften fast zeitgleich jeweils ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen. In knapp 40 Minuten waren neue Teile eingesetzt und nach auf zehn Minuten verkürzter Einspielzeit wurde ohne erneute Eisbereitung sofort begonnen. Die Rot-Weißen tummelten sich fünf Minuten ohne Zählbares in der Angriffszone und leisteten sich dann innerhalb von nur 18 Sekunden zwei kapitale Abwehrböcke. Königsbrunn sagte doppelt danke und legte in Überzahl das 0:3 nach. Spieltechnisch war fortan für die Truppe von Dominik Quinlan, in der an diesem Abend keiner der Leistungsträger auch nur annähernd Normalform erreichte, nichts mehr zu bewegen. Mit Einsatz kämpfte man sich bis zur 48. Minute immerhin auf 3:3 heran.
Passend zu einer insgesamt kuriosen Begegnung passte die Entscheidung: Aus stark abseitsverdächtiger Position – nicht die einzige, die von den schwachen Linesmen übersehen wurde – gelang den Pinguinen das 3:4.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Andreas Persson, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Simon Roeder.

EHC Königsbrunn Pinguine: Jennifer Harß (Donatas Zukovas); Dominic Auger, Luka Gottwald, Marc Streicher, Nicolas Neuber, Alexander Strehler; Patrick Zimmermann, Lukas Fettinger, Henning Schütz, Ralf Rinke, Pascal Rentel, Paul Siegler, Tim Bertele.

Torfolge: 0:1 (5:39) Henning Schütz (Lukas Fettinger); 0:2 (5:57) Patrick Zimmermann (Lukas Fettinger); 0:3 (9:09) Dominic Auger (Nicolas Neuber – 5:4); 1:3 (27:22) Matthias Baumhackl (Bernd Rische – 5:4); 2:3 (45:27) Simon Roeder (Jens Glombitza); 3:3 (47:52) Andreas Persson (Philipp Quinlan); 3:4 (51:23) Lukas Fettinger (Patrick Zimmermann).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Königsbrunn Pinguine 10.

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 319.