„Die 23“ Bernd Rische weiter beim EHC Klostersee

Mit Verteidiger Bernd Rische(38) verbleibt das »C« im Team von Dominik Quinlan. Bernd Rische ist mit 656 Pflichtspielen Rekordspieler beim EHC Klostersee uns könnte in dieser Saison auf unglaubliche 700 Pflichtspiele für die Rot-Weißen kommen. Sein Debüt in der Seniorenmannschaft seines Heimatvereins hat Rische in der Saison 1998/99 als damals 17-jähriger Nachwuchsspieler gegeben. Bis auf drei Spielzeiten bei den Erding Gladiators verteidigte Rische ausschließlich für seinen EHC Klostersee.
Präsident Sascha Kaefer zur Vertragsverlängerung: „Bernd gehört einfach zum EHC Kostersee. Er ist im Grafinger Eishockey aber auch generell in der Sportlandschaft des Landkreises ein absolutes Aushängeschild und positives Beispiel für Einsatz, Engagement aber auch Menschlichkeit. Wir sind unheimlich froh, dass Bernd weiter unser Kapitän und Leader des Teams sein wird.“
„ Bernd ist für meine Mannschaft unverzichtbar. Seine Erfahrung und seine Spielweise haben uns gerade auch in der Bayernliga wieder sehr geholfen. Ich kann mir keinen besseren Kapitän meiner Mannschaft vorstellen.“ so der Trainer Domink Quinlan.

Landestrainer Markus Eberl wird neuer hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim EHC Klostersee

Der EHC Klostersee hat die Stelle des hauptamtlichen Nachwuchstrainers ab September 2019 mit Markus Eberl besetzt. Eberl ist 40 Jahre alt, gebürtiger Landshuter, verheiratet und Vater von drei Kindern.

Bis zu einer Augenverletzung war Markus Eberl über viele Jahre Eishockeyprofi. Von 1997 an spielte Eberl in knapp 400 Profi-Einsätzen für den SC Bietigheim-Bissingen, den Heilbronner EC, den EV Landshut und zuletzt beim EHC München. In den Reihen der Münchner erlitt Eberl in der Saison 2005/2006 im Training eine Augenverletzung, die ihn zur Beendigung seiner Karriere zwang. International war Eberl 1999 für die U20-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockeybundes (DEB) zur Eishockey-Weltmeisterschaft nominiert.

Eberl hat die sportwissenschaftliche Ausbildung an der renommierten Sporthochschule in Köln absolviert und die A-Trainerlizenz des DEB erworben. Erste Trainerstation war von 2011 bis 2013 der EHC Straubing, wo er als Cheftrainer die Jugendarbeit insgesamt und zusätzlich als Coach die Schülermannschaft verantwortete. Anschließend war er von 2013 bis 2015 Nachwuchstrainer beim EV Landshut. Als Vereinstrainer war er zuletzt als Nachwuchschef beim SC Bietigheim-Bissingen (vier Sterne im DEB Sterne Programm) unter Vertrag. Aufgrund seiner Ausbildung und seines Werdegangs übernahm Markus Eberl 2016 die Stelle des Eishockey-Landestrainers in Baden-Württemberg. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er Teil des Trainerteams der deutschen Nachwuchsnationalmannschaften.

Neben seinen Aufgaben als hauptamtlicher Cheftrainer für den gesamten Nachwuchsbereich wird Eberl auch eine Mannschaft des EHC-Talentschuppens verantworten. Die genaue Aufgabenzuordnung und Mannschaftsverantwortung wird mit den Beteiligten in den nächsten Tagen geklärt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei sein, die von Nachwuchsleiter Martin Sauter und seinem Trainerteam erreichte Auszeichnung mit drei von fünf Sternen im DEB-Sterneprogramm weiter zu verfolgen und allen SpielerInnen die bestmögliche und auf dem neuesten Stand stehende Ausbildung am Standort in Grafing zu bieten.

„Wir freuen uns sehr, Markus Eberl für unser Trainer-Team gewonnen zu haben. Markus war erfolgreicher Eishockeyprofi und nach seiner aktiven Laufbahn als verantwortlicher Trainer im Nachwuchsbereich auf hohem Niveau tätig“, betonte Martin Sauter. Somit besteht das Coaching-Team für die Saison 2019/20 beim EHC Klostersee über alle Altersstufen verteilt aus insgesamt 15 Trainern.
Präsident Sascha Kaefer fügte an: „Markus Eberl war absoluter Wunschkandidat für unsere immens wichtige Stelle des hauptamtlichen Nachwuchstrainers. Wir sind der festen Überzeugung, dass er aufgrund seiner sehr fundierten Trainer-Ausbildung, seinen Ideen und Visionen und seiner Erfahrung als Profi die ideale Besetzung ist. Wir haben in einem längeren Prozess intensiv um ihn gerungen, da sowohl Markus Eberl als auch wir Verantwortlichen des EHC Klostersee eine langfristige Zusammenarbeit anstreben.“

„Ich freue mich sehr mein Fachwissen zukünftig für einen so traditionsreichen und insbesondere für die Nachwuchsarbeit bekannten Verein einzubringen. Vor allem auch das bestehende Trainerteam beim EHC Klostersee beeindruckt nicht nur mich. Darin liegt ein Riesenpotential, den Kindern und Jugendlich gemeinsam unseren schönen Sport zu vermitteln. Wichtig sind insbesondere die Basisgrundlagen bei den jüngeren Jahrgängen. Die Ausbildung sollte am Anfang nicht nur am Erfolg ausgerichtet sein, sondern den Kindern vor allem Freude am Eishockey bringen. Sukzessive und altersgemäß wird dann Erfolg im Spiel wichtiger und wichtiger. Das bringt die Kids weiter, als wenn man zu früh den Erfolg in den Vordergrund stellt und entspricht auch den Leitlinien des DEB Sterneprogramms“, betonte Markus Eberl anlässlich eines Treffens an seinem neuen Wirkungsort.

Facts über Markus Eberl:

https://www.eliteprospects.com/player/120186/markus-eberl

Philipp Quinlan komplettiert Offensive

Die Offensivabteilung beim EHC Klostersee für die Bayernliga-Saison 2019/20 ist komplett. Auch Philipp Quinlan, der vor fünf Jahren nach über fünfhundert Profieinsätzen in der DEL, DEL2 und Oberliga für den EHC München, die Starbulls Rosenheim, Hannover Indians und Braves und Bietigheim Steelers zu seinem Ausbildungs- und Heimatverein zurückgekehrt ist und seitdem immer zu den besten Punktsammlern bei den Rot-Weißen zählte, wird weiterhin ins EHC-Trikot schlüpfen.

Insgesamt 21 Tore und 31 Assists standen für den stürmenden Bruder von Trainer Dominik Quinlan (der Dritte im Bunde, Nicolai, ist bekanntlich Verteidiger) in der zurückliegenden Bayernliga-Runde angeschrieben, obwohl er sich bereits angeschlagen durch die letzten Saisonwochen schleppte. Insbesondere Kalkablagerungen im Hüftbereich hatten dem 29-jährigen Offensivspieler zu schaffen gemacht.

Inzwischen wurde Philipp Quinlan erfolgreich operiert, wie Teamarzt und Vorstandsmitglied Dr. Engelbert Remiger mitteilte: „Nach der OP ist er voll genesen und wird wie gehabt als wichtiger Erfolgsfaktor für unser Team wieder topfit aufs Eis gehen können.“
Nach Bobby Wren ist Phil die erfahrenste Offensivkraft beim EHC, sein brüderlicher Headcoach hebt vor allem dessen „individuelle Qualität und den Superschuss“ hervor. Eishockey in der Bayernliga sei mittlerweile sehr anspruchsvoll und mache in einer richtig verschworenen Gemeinschaft einen Riesenspaß, erklärte der DEL2-Champion aus der Saison 2012/13 (mit Bietigheim). „Ziel für uns muss es sein, wieder in die Playoffs in Richtung Oberliga zu kommen beziehungsweise um die Bayernliga-Meisterschaft mitzuspielen.“

EHC Klostersee Mitgliederversammlung 17.07.2019

Einladung

zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Eishockeyclubs Klostersee e.V

am Mittwoch, 17. Juli 2019 – Beginn 19:30 Uhr, im Gasthof Kastenwirt, Grafing.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Bericht des 1. Vorsitzenden
  3. Bericht zur 1. Mannschaft
  4. Bericht des Vorstandes
  5. Bericht des Schatzmeisters
  6. Bericht des Kassenprüfers
  7. Bericht des Hauptausschusses – Eishockey Nachwuchs – Eisschnelllauf/Shorttrack – Eiskunstlauf
  8. Verschiedenes

Anträge müssen dem Vorstand spätestens bis zum 07.07.2019 schriftlich vorliegen.

EHC Klostersee e.V. – Am Stadion 9 – 85567 Grafing

 

Nächste Vertragsverlängerung beim EHC Klostersee

Maximilian Merz, gelernter Stürmer und in der letzten Saison erstmals durchgehend als Verteidiger aufgeboten, bleibt den Grafinger Rot-Weißen treu. Der 25-jährige Allrounder kam vor sieben Jahren aus der Talentschmiede der Starbulls Rosenheim zum EHC und ist seitdem verlässliche Stammkraft im Team, zunächst noch in der Oberliga Süd und nach dem Rückzug aus der Drittklassigkeit umso mehr auch beim Durchmarsch aus der Bezirks- in die Bayernliga.

Die Erfahrung aus fast 200 Oberliga-Einsätzen erleichterte Merz auch das „umswitchen“ vom Angreifer zum Defensivspieler durch Trainer Dominik Quinlan. „Die Flexibilität, sowohl im Angriff wie auch in der Hintermannschaft zu den Leistungsträgern zu gehören, macht Maxi für unsere Mannschaft noch wertvoller“, erklärte der EHC-Headcoach. In seiner „Premiere-Saison“ als Defender brachte er es in 43 Pflichtspielen dennoch auf fünf Tore und zehn Assists. Maximilian Merz („Für mich war es relativ schnell klar, hier zu bleiben“) fühlt sich nach eigenem Bekunden bei den Klosterseern „pudelwohl“, die Mannschaft und das Umfeld seien optimal. Rosenheimer DNL-Talenten könne er den EHC Klostersee als Einstieg in den Seniorenbereich als nächsten Schritt nach dem Nachwuchs nur empfehlen.

Weiterhin geballte Power beim EHC Klostersee

Mit dem Grafinger Eigengewächs Thomas Hummer (28) und dem aus München stammenden Matthias Baumhackl (26) kann der EHC Klostersee zwei weitere Zusagen für die kommende Bayernliga-Saison vermelden. Thomas Hummer gehört sein nunmehr zehn
Jahren dem Kader der Seniorenmannschaft an und verfügt über Erfahrung aus über 240 Oberligaspielen für den EHC Klostersee. Matthias Baumhackl kam 2016 zum EHC Klostersee und hat sich zur festen Größe im Team entwickelt. „Die Zwei sind wichtige Spieler in unserem Kader die mit ihrer körperlichen Präsenz und ihrer Einstellung jeden Gegner beeindrucken. Neben unseren Technikern wie Bobby Wren und Raphael Kaefer brauchen wir diese Power-Spieler um in der Bayernliga bestehen zu können. Ich bin sehr froh, dass beide Jungs weiterhin für den EHC auflaufen werden.“ so EHC-Headcoach Domink Quinlan.

Flügelflitzer Persson pausiert / Stürmer Florian Gaschke neu im Kader

Zwei Personalkarussell sind beim EHC Klostersee in den zurückliegenden Tagen gefallen: Der schwedische Stürmer Andreas Persson, ursprünglich bereits für das Bayernliga-Team 2019/20 vorgesehen gewesen, wird in der nächsten Saison nun doch nicht ins rot-weiße Trikot schlüpfen, sondern aus privaten Gründen vorerst eine Eishockey-Pause einlegen. Verpflichtet hat der EHC mit Florian Gaschke einen Angreifer, der aus der Nachwuchsschmiede der Starbulls Rosenheim stammt und zuletzt für den Ligakonkurrenten TEV Miesbach aktiv war.

„Gut ausgebildet, groß gewachsen, ansehnliche Technik“, umschreibt Trainer Dominik Quinlan den neu in die Mannschaft gekommenen Linksschützen, der am vergangenen Mittwoch seinen 25. Geburtstag gefeiert hat. In der vergangenen Saison brachte es Gaschke für die TEV-Truppe, mit der er im Playoff-Finale um den Oberliga-Aufstieg am EV Füssen (der den EHC im Halbfinale ausgeschaltet hatte) scheiterte, auf insgesamt 25 Skorerpunkte (neun Tore und 16 Assists). „Ich denke, Florian passt vom Typ und Charakter her sehr gut in unser Team. Dazu hat er sich, was das Sportliche betrifft, in der Bayernliga bereits bewiesen“, ergänzte der EHC-Headcoach. Im Starbulls-Nachwuchs stand er unter anderem mit Maximilian Merz auf dem Eis.

Dem Wunsch Perssons, von seiner eigentlich bereits gegebenen Zusage wieder Abstand zu nehmen, ist man bei den Klosterseern ohne Wenn und Aber nachgekommen. Der Hintergrund: Dessen Verlobte wird sich beruflich nach Skandinavien verändern wird und Andreas zwar weiter in München arbeiten, seine zukünftige Ehefrau aber zumindest jedes zweite (verlängerte) Wochenende besuchen. „Es würde keinen Sinn ergeben, dass Andi unregelmäßig spielen und nur jedes dritte oder vierte Spiel mitmachen kann.“ Aktuell schwitzt er bereits mit den Rot-Weißen im Sommertraining und auch auf dem Eis will sich der schwedische Flügelflitzer trotz der Pause im Spielbetrieb regelmäßig fit halten. „Es ist schade, ich würde ihn gerne wieder im Team haben, aber natürlich respektieren wir seine veränderten persönlichen Verhältnisse und unterstützen ihn dabei. Er ist ein Superkerl und war ein echter Glücksgriff für uns. Die Türen stehen für ihn jederzeit offen, sobald sich in seinem Privatleben wieder etwas ändern sollte.“