Flügelflitzer Persson pausiert / Stürmer Florian Gaschke neu im Kader

Zwei Personalkarussell sind beim EHC Klostersee in den zurückliegenden Tagen gefallen: Der schwedische Stürmer Andreas Persson, ursprünglich bereits für das Bayernliga-Team 2019/20 vorgesehen gewesen, wird in der nächsten Saison nun doch nicht ins rot-weiße Trikot schlüpfen, sondern aus privaten Gründen vorerst eine Eishockey-Pause einlegen. Verpflichtet hat der EHC mit Florian Gaschke einen Angreifer, der aus der Nachwuchsschmiede der Starbulls Rosenheim stammt und zuletzt für den Ligakonkurrenten TEV Miesbach aktiv war.

„Gut ausgebildet, groß gewachsen, ansehnliche Technik“, umschreibt Trainer Dominik Quinlan den neu in die Mannschaft gekommenen Linksschützen, der am vergangenen Mittwoch seinen 25. Geburtstag gefeiert hat. In der vergangenen Saison brachte es Gaschke für die TEV-Truppe, mit der er im Playoff-Finale um den Oberliga-Aufstieg am EV Füssen (der den EHC im Halbfinale ausgeschaltet hatte) scheiterte, auf insgesamt 25 Skorerpunkte (neun Tore und 16 Assists). „Ich denke, Florian passt vom Typ und Charakter her sehr gut in unser Team. Dazu hat er sich, was das Sportliche betrifft, in der Bayernliga bereits bewiesen“, ergänzte der EHC-Headcoach. Im Starbulls-Nachwuchs stand er unter anderem mit Maximilian Merz auf dem Eis.

Dem Wunsch Perssons, von seiner eigentlich bereits gegebenen Zusage wieder Abstand zu nehmen, ist man bei den Klosterseern ohne Wenn und Aber nachgekommen. Der Hintergrund: Dessen Verlobte wird sich beruflich nach Skandinavien verändern wird und Andreas zwar weiter in München arbeiten, seine zukünftige Ehefrau aber zumindest jedes zweite (verlängerte) Wochenende besuchen. „Es würde keinen Sinn ergeben, dass Andi unregelmäßig spielen und nur jedes dritte oder vierte Spiel mitmachen kann.“ Aktuell schwitzt er bereits mit den Rot-Weißen im Sommertraining und auch auf dem Eis will sich der schwedische Flügelflitzer trotz der Pause im Spielbetrieb regelmäßig fit halten. „Es ist schade, ich würde ihn gerne wieder im Team haben, aber natürlich respektieren wir seine veränderten persönlichen Verhältnisse und unterstützen ihn dabei. Er ist ein Superkerl und war ein echter Glücksgriff für uns. Die Türen stehen für ihn jederzeit offen, sobald sich in seinem Privatleben wieder etwas ändern sollte.“