EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)

Der EHC Klostersee hat sich den wöchentlichen Dreier nach der Pleite zwei Tage davor in Schongau auf eigenem Eis gegen die Passau Black Hawks geholt. Mit 4:3 kämpften die ersatzgeschwächten Grafinger – neben den Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fehlte auch Vitus Gleixner (Darmgrippe) und mit Raphael Kaefer (Kapselverletzung) eine weitere Teamsäule -, die nur mit U20-Angreifer Felix Lohmaier überhaupt drei komplette Blöcke aufbieten konnten, den Ligamitfavoriten aus Niederbayern nieder. Über die gesamte Distanz gesehen sicher verdient, weil man über weite Strecken Spielkontrolle hatte und sich auch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten herausspielte.

Nach dem verpufften Anfangswirbel der Gäste kamen die Rot-Weißen immer besser auf und schafften es nach dem 1:0 aus der zehnten Minuten auch, den zweimaligen Ausgleich der Black Hawks bald darauf wieder in eine Führung umzuwandeln. Die letztlich entscheidenden Treffer gelangen der Mannschaft von Dominik Quinlan eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause und kurz nach Beginn des letzten Drittels in Überzahl. Dieses 4:2 hatte bis in die Schlussphase hinein Bestand, als der Unparteiische seine bis dahin eher unauffällige Spielleitung aufgab und es durch einige einseitige Entscheidungen noch einmal extrem spannend machte. Zu beanstanden waren nicht einmal die Hinausstellungen gegen den EHC in den überaus hektischen letzten Minuten, aber eben der unterschiedliche Maßstab des Hauptschiedsrichters. Trotz des „Freibriefs“ für die Passauer, die bei praktisch andauernder doppelter Überzahl nur noch einmal trafen, brachten die Klosterseer den knappen Vorsprung über die Zeit. Super gekämpft, verdient gewonnen!

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 56:22 bis Min. 58:14 Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Felix Lohmaier.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Patrick Geiger, Arthur Platanow, Marius Wiederer, Sylvester Radlsbeck, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner, Benoit Baumgartner; Philipp Müller, Petr Sulcik, Dominik Schindlbeck, Wayne Grapentine, Ales Kreuzer, Jan Sybek, Michael Franz, Tobias Feilmeier, Florian Fischer, Michel Limböck, Simon Fetschele.

Torfolge: 1:0 (9:16) Florian Gaschke (Bob Wren, Marinus Kritzenberger); 1:1 (9:38) Ken Grapentine (Ales Kreuzer, Jan Sybek); 2:1 (16:15) Florian Gaschke (Simon Roeder, Philipp Quinlan); 2:2 (37:12) Michael Franz (Matthias Pilz, Tobias Feilmeier); 3:2 (39:59) Felix Kaller (Nicolai Quinlan, Simon Roeder – 4:4); 4:2 (40:44) Bob Wren (Philipp Quinlan, Gennaro Hördt – 5:4); 4:3 (59:02) Petr Sulcik (Tobias Feilmeier, Jan Sybek – 6:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe; EHF Passau Black Hawks 6.

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.

Zuschauer: 365.

EA Schongau Mammuts – EHC Klostersee 4:3 (1:1, 3:0, 0:2)

Zum zweiten Mal nacheinander stand für den EHC Klostersee am Ende die Null. Fünf Tage nach dem verlorenen Derby gegen die Eispiraten Dorfen unterlagen die Grafinger am Freitagabend bei den Schongau Mammuts mit 3:4. Ohne die beiden Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fand die Mannschaft von Dominik Quinlan erneut nicht die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff, um am Ende Zählbares einzufahren. Im Nachhinein konnte man sich darüber streiten, ob aus Sicht der Rot-Weißen eher eine stabilere Defensivvorstellung im jeweiligen Fünfer-Verbund entscheidend für den Spielausgang war oder die Tatsache, dass in der Offensive aus den herausgespielten Möglichkeiten einfach zu wenig Kapital geschlagen wird.
Entscheidend war unter dem Strich der Drei-Tore-Rückstand aus dem zweiten Abschnitt, dem der EHC in dieser Phase zu wenig entgegenzusetzen hatte. Zwar bewies man erneut eine tolle Moral, doch war die Aufholjagd im letzten Drittel nach zwei Toren und dem direkten Anschluss vorbei. Die Gastgeber brachten das knappe Resultat über die letzten Minuten.

EA Schongau Mammuts: Lukas Müller (Carina Bartsch); Maximilian Mewes, Simon Maucher, Tobias Zimmert, Willy Knebel, Sebastian Sutter, Tobias Turner; Jakub Muzik, Milan Kopecky, Matthias Müller, Daniel Holzmann, Friedrich Weinfurtner, Mauro Seider, Jonas Lautenbacher, Tobias Dressel, Steven Wagner, Simon Fend, Sebastian Schattmaier, Kevin Steiner.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (13:06) Matthias Müller (Jakub Muzik, Milan Kopecky – 5:4); 1:1 (16:11) Gennaro Hördt (4:5); 2:1 (23:26) Daniel Holzmann; 3:1 (28:10) Jakub Muzik (Friedrich Weinfurtner); 4:1 (39:59) Friedrich Weinfurtner (Tobias Dressel); 4:2 (50:50) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Thomas Hummer); 4:3 (55:02) Simon Roeder (Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 4; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 157.

EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

Am sechsten Spieltag hat es den EHC Klostersee erwischt, ausgerechnet im Derby gegen die Eispiraten Dorfen stand bei der Punkteausbeute für die Rot-Weißen am Ende die Null. Zuzuschreiben hatten sich die Grafinger das 2:4 gegen die defensiv fehlerlos und sehr diszipliniert auftretenden Gäste aus dem Nachbarlandkreis freilich selbst. Drei der vier Gegentore hätten bei besserer Zuordnung in der eigenen Zone durchaus vermieden werden können. Dazu war man offensiv bei mehr als einem Dutzend sehenswert herausgespielter und durchaus guter Abschlussmöglichkeiten einfach zu umständlich. Nur zwei Einschüsse sprachen da eine deutliche Sprache.

Zwei Mal hatte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, bei der das Fehlen von Kapitän Bernd Rische (Schultereckgelenksprengung – Ausfallzeit etwa drei Monate und damit nach Stürmer Matthias Baumhackl schon der zweite Langzeitverletzte) und Marinus Kritzenberger (krank) in der Hintermannschaft nicht zu übersehen war, nach Rückständen mit dem Ausgleich herangekämpft, die folgende Druckphase aber nicht nutzen können und sich stattdessen eben die schon erwähnten „leichten“ Gegentreffer eingefangen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Felix Kaller, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

ESC Eispiraten Dorfen: Simon von Fraunberg (Thomas Hingel); Johannes Kroner, Erik Walter, Tobias Fengler, Christoph Lönnig, Sebastian Rappolder, Michael Numberger, Alexander Rauscher; Timo Borrmann, Tomas Vrba, Martin Saluga, Florian Brenninger, Sandro Schröpfer, Christian Göttlicher, Bastian Rosenkranz, Mario Sorsak, Alexander Voglhuber, Christoph Obermaier.

Torfolge: 0:1 (8:14) Tomas Vrba (Johannes Kroner, Timo Borrmann – 5:4); 1:1 (33:47) Bob Wren (Sebastian Sterr, Gennaro Hördt – 5:4); 1:2 (34:20) Florian Brenninger (Tobias Fengler); 2:2 (35:54) Simon Roeder (Bob Wren, Veit Wieczorek); 2:3 (38:18) Martin Saluga (Johannes Kroner, Timo Borrmann); 2:4 (57:54) Christoph Obermaier (Bastian Rosenkranz, Alexander Voglhuber).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; ESC Eispiraten Dorfen 16.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 358.

EHC Klostersee vs ESC Dorfen „Eispiraten“

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EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung

Der EHC Klostersee macht es auf eigenem Eis weiterhin spannend. Schon zum dritten Mal im ebenso vielten Heimauftritt reichte die reguläre Spielzeit nicht aus. Das Penaltyschießen blieb den beiden Teams diesmal allerdings erspart, obwohl die Entscheidung beim 5:4 für die Rot-Weißen gegen die Bad Kissinger Wölfe erneut durch einen Strafschuss fiel. Den verwertete Raphael Kaefer ganz cool, nachdem in der zweiten Minute der Overtime Philipp Quinlans Alleingang von hinten regelwidrig gestoppt worden war.
In den drei Spielabschnitten davor kamen die Grafinger gegen sehr abgezockt und produktiv auftretende Gäste aus Unterfranken kaum einmal dazu, das Zepter zu übernehmen und Spielkontrolle auszuüben. Zwar war man sicher aktiver und verzeichnete auch ein deutliches Chancenplus. Doch zwei leichte Fehler in der eigenen Zone, die prompt bestraft wurden, und zwei Mal doppelte Unterzahl – die vom Gast eiskalt und mit zwei Spieler weniger einfach nicht verteidigbar genutzt wurden – waren die Ursache dafür, dass man über weite Strecken einem Rückstand hinterher hetzte.
Schon das 2:4 knapp elf Minuten vor Schluss war „aus dem Nichts“ in die andauernde Druckphase der Mannschaft von Dominik Quinlan gefallen, die im zweiten Drittel Kapitän Bernd Rische verletzt verloren. Die EHCler steckten nicht auf, kämpften weiter und wurden spät, aber verdient belohnt. Die Wölfe waren schon da kräftemäßig etwas angeschlagen, was dann auch für die nur 78 Sekunden dauernde Verlängerung galt.
Am Sonntag geht´s mit einem weiteren Heimspiel weiter, ab 17.30 Uhr im Derby gegen die Eispiraten Dorfen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Jan Haack); Kristaps Millers, Jona Schneider, Jan Jarabek, Pascal Kröber, Marc Hemmerich, Tilman Pfister; Anton Seewald, Mikhail Nemirovsky, Semjon Bär, Anton Zimmer, Eugen Nold, Christian Masel, Jamie Akers, Jakub Revaj, Kevin Marquardt.

Torfolge: 0:1 (4:18) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 1:1 (12:24) Florian Gaschke (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 1:2 (12:57) Anton Zimmer (Jan Jarabek); 2:2 (32:41) Bob Wren; 2:3 (34:58) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 2:4 (49:10) Anton Zimmer (Eugen Nold); 3:4 (52:55) Florian Gaschke (Gennaro Hördt, Nicolai Quinlan); 4:4 (58:02) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Florian Gaschke); 5:4 (61:18) Raphael Kaefer (Penalty in der Verlängerung).

Strafminuten: EHC Klostersee 14 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan); EC Bad Kissinger Wölfe 14.

Hauptschiedsrichter: Marius Voigt.
Zuschauer: 304.

EHC Klostersee vs EC Bad Kissinger Wölfe

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EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen

Der EHC Klostersee machte es auch im zweiten Heimspiel spannend. Wie schon in der Woche davor gegen die Landsberg Riverkings reichten auch gegen die Königsbrunn Pinguine 60 reguläre Spielminuten plus die fünfminütige Verlängerung nicht für die Entscheidung aus. Diesmal hatten die Grafinger im Penaltyschießen mit dem 4:3-Endscore den besseren Ausgang allerdings auf ihrer Seite. Wie schon zwei Tage davor beim Derby in Erding mussten die Rot-Weißen bis ins letzte Drittel hinein einem Rückstand hinterherhetzen.
Optisch sah es für das Team um Kapitän Bernd Rische im Startabschnitt gar nicht mal so schlecht aus, doch fehlte insgesamt das Tempo und der entscheidende Zug zum Gästetor. Zumeist kam der letzte Pass nicht an oder wurde zu schlampig gespielt. Dazu fanden drei sogenannte hundertprozentige Chancen nicht dem Weg in die Maschen. Defensiv gut gestaffelt waren die Gäste auch bei ihren wenigen Vorstößen immer gefährlich und dazu variabel in Überzahl. Zwei Mal musste Torhüter Dominik Gräubig bei seiner Premiere im EHC-Kasten in dieser Bayernliga-Saison hinter sich greifen.
Das schnelle Anschlusstor im Mittelabschnitt gab der Mannschaft von Dominik Quinlan mächtig Auftrieb, aber weitere erfolgreiche Einschüsse waren bis zum nächsten Pausentee Fehlanzeige. Viel zu umständlich und ohne die notwendige Bewegung verpuffte auch ein fünfminütiges Powerplay. In den letzten 20 Spielminuten klappte es besser. Nach dem erneut kurz nach Drittelbeginn erzwungenen 2:3 und folgendem Ausgleich steckten die EHCler auch einen weiteren Rückschlag weg und kamen fast postwendend zum erneuten Gleichstand.
Beiderseits gute Einschussmöglichkeiten verhinderten die beiden Torhüter in der Overtime. Im Penaltyschießen hielt Gräubig zwei Königsbrunner Versuche, für die Klosterseer trafen Raphael Kaefer und Bob Wren. Zusatzpunkt eingefahren.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

EHC Königsbrunn Pinguine: Nicolas Hetzel (Jennifer Harß); Dominic Auger, Marc Streicher, Daniel Rau, Alexander Strehler, Luca Szegedin; Jakub Sramek, Patrick Zimmermann, Maximilian Hermann, Julian Becher, Jannik Reuß, Julian Becher, Nicolas Baur, Moritz Lieb, Nicolas Neuber, Elias Maier, Timo Knopf.

Torfolge: 0:1 (5:28) Marc Streicher (Patrick Zimmermann, Maximilian Hermann); 0:2 (14:47) Jakub Sramek (Marc Streicher – 5:4); 1:2 (21:06) Bob Wren (Philipp Quinlan); 2:2 (42:40) Florian Gaschke (Raphael Kaefer); 2:3 (53:15) Alexander Strehler (Elias Maier, Maximilian Hermann); 3:3 (54:59) Maximilian Merz (Philipp Quinlan – 5:4); 4:3 (65:00) Bob Wren (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 16; EHC Königsbrunn Pinguine 17 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Moritz Lieb).

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 305.

EHC Klostersee vs Königsbrunn

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TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 4:5 (3:1, 0:0, 1:4)

Spannend, umkämpft und total verrückt verlief das Derby zwischen dem EHC Klostersee und den gastgebenden Erding Gladiators. Die Rot-Weißen gewannen mit 5:4 – last minute sozusagen durch den Powerplay-Treffer von Gennaro Hördt ganze zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Noch zu Beginn des Schlussdrittel standen die Chancen der Grafinger auf Zählbares gar nicht gut. Bis dahin hatte man am raschen 0:3-Rückstand zu knabbern, der in den ersten vier Minuten binnen nur 125 Sekunden zustande gekommen war. Gleich die ersten drei Schüsse des Gegners hatten gesessen, zwei Mal nach fehlender Defensivordnung beim EHC. Der erste Treffer zum Drittelende hin bewahrte die Hoffnung. Während sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische im torlosen Mittelabschnitt Defensiv stabilisierte, ging’s danach an die Aufholjagd. Nach einem schnellen Tor und dem 2:4 der Gladiators in Überzahl war das Team von Dominik Quinlan in der 53. Minute gleichauf: Doppelschlag zum 4:4 innerhalb von 35 Sekunden. Nun waren die Erdinger verunsichert. Die EHCler wollten den Dreier und hatten dafür auch das nötige Glück. Jetzt heißt es am Sonntag auf eigenem Eis gegen die Königsbrunn Pinguine nachlegen (Spielbeginn 17.30 Uhr).

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Andreas Gerlspeck); Mark Waldhausen, Rudi Lorenz, Sebastian Schwarz, Lukas Krämmer, Lars Bernhardt, Dominik Wagner, Bastian Cramer; Daniel Krzizok, Florian Zimmermann, Martin Dürr, Philipp Michl, Philipp Spindler, Dominic Canic, Stefan Groß, Oliver Wawrotzki, Christian Poetzel, Xaver Magg.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Carsten Aurich); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (1:58) Sebastian Schwarz (Philipp Michl); 2:0 (2:17) Daniel Krzizok (Florian Zimmermann, Martin Dürr); 3:0 (4:03) Dominic Canic (Philipp Michl, Philipp Spindler); 3:1 (18:38) Maximilian Merz (Philipp Quinlan, Bob Wren); 3:2 (40:43) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Bob Wren); 4:2 (42:13) Daniel Krzizok (Martin Dürr, Florian Zimmermann – 5:4); 4:3 (52:17) Maximilian Merz (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 4:4 (52:52) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Philipp Quinlan); 4:5 (59:58) Gennaro Hördt (Florian Gaschke, Bob Wren – 5:4).

Strafminuten: TSV Erding Gladiators 12; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.
Zuschauer: 710.

TSV Erding vs EHC Klostersee

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EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 2:3 nach Penaltyschießen (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1)

Der Traumstart in die Bayernliga mit zwei Drei-Punkte-Siegen war für den EHC Klostersee greifbar und ganz nah. Etwas mehr als sieben Minuten fehlten den Rot-Weißen beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Landsberg Riverkings. Zwei Spielabschnitte dominierte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische das Geschehen weitgehend, ließ aber zu viele der herausgespielten Tormöglichkeiten liegen oder scheiterte an der Latte beziehungsweise dem Pfosten. Unter anderem drei Alleingänge brachte man nicht im Gästekasten unter. Im Schlussabschnitt kamen die Lechstädter stärker auf und übernahmen das Kommando. Der gut haltende Rudi Schmidt musste innerhalb von zwei Minuten doppelt hinter sich greifen, nachdem seine Vorderleute die defensive Ordnung zu oft aufgegeben oder verloren hatten.
In der Overtime hatte die Truppe von Dominik Quinlan bei einem weiteren Alleingang den Zusatzpunkt in der Hand, bevor im Penaltyschießen einzig Gäste-Oldie Andrew McPherson zur Entscheidung traf.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Carsten Aurich); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

HC Landsberg Riverkings: David Blaschta (Emanuel Geiger); Mark Charvat, Maximilian Raß, Markus Jänichen, Tobias Wedl, Sven Curmann, Anton Hanke, Felix Knopf; Sven Gäbelein, Dennis Sturm, Christopher Mitchell, Mika Reuter, Markus Kerber, Michael Fischer, Andrew McPherson, Florian Reicheneder, Marc Krammer, Jonas Schwarzfischer, Martin von Friderici-Steinmann, Florian Bayer.

Torfolge: 1:0 (4:57) Nicolai Quinlan (Gennaro Hördt, Bernd Rische – 5:3); 2:0 (25:36) Philipp Quinlan (Bob Wren); 2:1 (51:09) Markus Kerber (Marc Krammer); 2:2 (52:45) Christopher Mitchell; 2:3 (65:00) Andrew McPherson (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; HC Landsberg Riverkings 16.

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 328.

EHC Klostersee vs. HC Landsberg „Riverkings“

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