EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 2:8 (0:1, 0:5, 2:2)

Deftige Abreibung auf eigenem Eis. Nach zwei klaren Niederlagen in der Fremde bezog der EHC Klostersee auch auf eigenem Eis eine deutliche Schlappe. Gegen die Landsberg Riverkings stand am Ende ein 2:8 auf der Anzeigetafel. Die Rot-Weißen hatten nach dem 0:1-Zwischenstand aus dem ersten Abschnitt ihre beste Phase und mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Der Genickbrecher war ein Powerplay-Doppelschlag der Gäste Mitte des zweiten Drittels innerhalb von 81 Sekunden. Davon erholte sich die wieder von Co-Trainer Helmut Gleixner angewiesene Mannschaft – Headcoach Dominik Quinlan beobachtete aus dem VIP-Raum und will in der bevorstehenden Woche wieder übernehmen – nicht mehr. Während man sogar in doppelter Überzahl ausschließlich Nieten schoß, klappte bei den Lechstädtern alles; quasi jeder Schuss war ein Treffer. Bereits nach dem 0:3 war die Moral irgendwie im Keller und klar, in welche Richtung es gehen würde. Der Gast hatte Lust auf mehr und die EHCler jede Menge damit zu tun, sie daran zu hindern. Die beiden Treffer im Schlussdrittel schönten das Ganze zumindest ein wenig.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 38:31 Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Florian Engel, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Cedric Eibl.
HC Landsberg Riverkings: David Blaschta (Michael Güßbacher); Maximilian Raß, Tobias Wedl, Marek Charvat, Robin Maag, Sven Gäbelein, Markus Jänichen, Nico Nieberle; Dennis Sturm, Petr Machacek, Marc Krammer, Christopher Mitchell, Daniel Menge, Adriano Carciola, Florian Reicheneder, Marius von Friderici-Steinmann, Jonas Schwarzfischer, Anton Hanke, Maximilian Merkel, Noah Gaisser.

Torfolge: 0:1 (1:51) Adriano Carciola (Robin Maag); 0:2 (30:09) Florian Reicheneder (Adriano Carciola, Sven Gäbelein – 5:4); 0:3 (31:31) Maximilian Raß (Robin Maag, Adriano Carciola – 5:4); 0:4 (33:06) Dennis Sturm (Marc Krammer); 0:5 (36:57) Marek Charvat (Dennis Sturm); 0:6 (38:31) Markus Jänichen (Adriano Carciola); 0:7 (44:44) Adriano Carciola (Robin Maag); 0:8 (51:35) Marc Krammer (Petr Machacek, Dennis Sturm); 1:8 (51:46) Matthias Baumhackl (Florian Gaschke, Maximilian Merz); 2:8 (53:27) Florian Gaschke.

Strafminuten: EHC Klostersee 16; HC Landsberg Riverkings 16.

Hauptschiedsrichter: Rupert Stenzel.
Zuschauer: 370

Höchstadter EC – EHC Klostersee 7:1 (2:0, 4:1, 1:0)

Personell am Stock gehend gab es für den EHC Klostersee an diesem Freitagabend beim Süd-Oberligisten Höchstadter EC nichts zu holen. „Ohne sieben“ unterlagen die Grafinger bei den Alligators mit 1:7. Der Drei-Punkte-Sieg der mittelfränkischen Gastgeber ging absolut in Ordnung, allerdings hätten die wacker kämpfenden Rot-Weißen auch deziminert durchaus ein besseres Resultat erreichen können. Aber wie es eben an manchen Abenden so ist, in denen auf der einen Seite auch mal einer reinfällt, der nicht sein muss, während auf der anderen auch die sicheren nicht drin sind. Lag die erneut von Co-Trainer Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft nach zwei Drittel mit 1:6 etwas unter Wert im Hintertreffen, so wurde auch anschließend Ergebniskosmetik versäumt, als die Höchstadter mit der klaren Führung im Rücken auf Verwaltungsmodus geschaltet hatten und einige Hochkaräter herausgespielt wurden.


Schon im ersten Abschnitt legte der Drittligist insbesondere durch seine individuelle Klasse zwei Stück vor. Den entscheidenden Tick beanspruchten die Alligators immer wieder für sich, wenngleich der EHC die taktische Ausrichtung einhielt. Mehr als die Niederlage gegen einen bekannt heimstarken Gegner schmerzt die Klosterseer die Spieldauerstrafe für Bob Wren, der sich beim Bully provozieren und zu einer Unbeherrschtheit hinreißen ließ und damit in der Heimpartie gegen die Landsberg Riverkings (Sonntag, 17.30 Uhr) aussetzen muss.


Höchstadter EC: Benjamin Dirksen (Nico Henseleit); Nick Dolezal, Martin Vojcak, Richard Stütz, Michael Cejka, Daniel Maul, Pascal Kröber, Felix Ribarik, Maximilian Otte; Anton Seewald, Jari Neugebauer, Milan Kostourek, Vitalij Aab, Mikhail Nemirovsky, Juris Upitis, Florian Seelmann, Jiri Mikesz, Thilo Grau, Daniel Tratz, Philipp Seelmann.


EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 35:19 Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Quirin Bacher, Korbinian Danzer; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Vitus Gleixner, Thomas Hummer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Stefan Würmseer, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.


Torfolge: 1:0 (7:35) Juris Upitis (Vitalij Aab, Martin Vojcak); 2:0 (19:41) Martin Vojcak (Milan Kostourek, Jari Neugebauer – 5:4); 3:0 (32:05) Vitalij Aab (Mikhail Nemirovsky, Richard Stütz); 4:0 (33:28) Michael Cejka (Jiri Mikesz, Mikhail Nemirovsky); 5:0 (35:19) Nick Dolezal (Anton Seewald, Jari Neugebauer); 6:0 (38:49) Jiri Mikesz (Mikhail Nemirovsky); 6:1 (39:13) Marinus Kritzenberger (Thomas Hummer); 7:1 (56:40) Milan Kostourek (Jari Neugebauer, Anton Seewald).


Strafminuten: Höchstadter EC 8; EHC Klostersee 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Bob Wren).

Hauptschiedsrichter: Alexander Karl.

Zuschauer: 532

TEV Miesbach – EHC Klostersee 8:1 (2:1, 2:0, 4:0)

Höchste Saisonniederlage für den EHC Klostersee. Beim TEV Miesbach hatten die Grafinger an diesem Sonntagabend nichts zu bestellen, unterlagen am Ende klar mit 1:8. Gegen die nach zwei Niederlagen (gegen die beiden Oberligisten der Verzahnungsrunde) voll fokussierten Gastgeber waren die Rot-Weißen in keiner Phase der Partie in der Lage, auf Augenhöhe dagegenzuhalten. Ohne den hochverdienten Erfolg des Hauptrunden-Ersten der Bayernliga schmälern zu wollen, spielte das Fehlen von fünf Stammkräften – am Spieltag meldete sich auch noch Simon Roeder grippekrank ab – zumindest bei der Deutlichkeit des Resultats eine Rolle. Die erneut von Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft hatte zwei Tage davor beim Heim-Dreier gegen Waldkraiburg offenbar auch sehr viel investiert und kräftig Kraft gelassen.
Zumindest ergebnistechnisch durfte man zur ersten Pause noch hoffen, als nach einem 0:2-Rückstand kurz vor der Sirene aus dem Powerplay heraus der Anschlusstreffer geglückt war. Das war´s letztlich freilich schon gewesen mit den offensiven Erfolgsmeldungen, denn fortan schrieben entsprechend einzig noch die Miesbacher an. Kontinuierlich schraubten die torhungringen Hausherren den Vorsprung nach oben.

TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer (Timon Ewert); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak, Stephan Stiebinger; Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Filip Kokoska, Dusan Frosch, Franz Mangold, Thomas Schenkel, Michael Grabmaier, Athanasios Fissekis, Christian Czaika, Florian Feuerreiter, Thomas Amann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Veit Wieczorek, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Felix Lohmaier, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (4:13) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Josef Frank); 2:0 (13:11) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Thomas Schenkel); 2:1 (19:05) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Veit Wieczorek – 5:4); 3:1 (22:25) Christoph Gottwald (Filip Kokoska, Dusan Frosch); 4:1 (26:31) Franz Mangold (Michael Grabmaier, Stefan Mechel); 5:1 (41:35) Franz Mangold (Stefan Mechel, Josef Frank); 6:1 (47:51) Felix Feuerreiter (Bohumil Slavicek, Dusan Frosch – 5:4); 7:1 (56:23) Filip Kokoska (Josef Frank, Felix Feuerreiter); 8:1 (58:27) Felix Feuerreiter (Dusan Frosch, Filip Kokoska – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 12 plus Disziplinarstrafe (Bohumil Slavicek); EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 398

EHC Klostersee – EHC Löwen Waldkraiburg 5:3 (1:1, 2:0, 2:1)

Erster Drei-Punkte-Sieg für den EHC Klostersee in der Verzahnungsrunde. Im Heim-Derby kämpften die Grafinger die Waldkraiburger Löwen mit 5:3 nieder, wobei die Entscheidung erst per empty-net-goal 50 Sekunden vor dem Ende fiel. Bis dahin war die Sache immer eng, wobei man bei den einen Hauch besseren Rot-Weißen den Erfolg am Ende als verdient verbuchen konnte. Vor allem auch mit Blick auf die erneut lange Ausfallliste. Neben „Capitano“ Bernd Rische, der die Tage davor nach drei Monaten Pause erstmals wieder mit Ausrüstung trainiert hat, und Vitus Gleixner fehlten mit Raphael Kaefer und Florian Engel zwei weitere Eckpfeiler des Teams oder auch anders gesagt: Fast der komplette erste Block. Nicht zu vergessen Headcoach Dominik Quinlan wegen gesundheitlicher Probleme. Dessen Part des Coachings übernahm Co-Trainer Helmut Gleixner.

Die EHCler begannen stürmisch und gingen nach kanpp vier Minuten in Führung, als die bereits dritte gute Chance saß. Die neutrale Zone hatte man im gesamten ersten Drittel gut im Griff, mit einer Ausnahme: Da nutzten die Gäste den Raum zum Ausgleich. In der Folgezeit waren die „special teams“ beiderseite der entscheidende Faktor. Die Klosterseer trafen noch drei Mal in Überzahl, die Löwen skorten aus dem Powerplay heraus doppelt. Bis der Puck in der Schlussminute im leeren Gästegehäuse landete. Wobei sich die Bully-Stärke von Comebacker Bob Wren, der bereits davor zwei Mal aufgelegt hatte, auszahlte.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier, Cedric Eibl.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Thomas Nuss, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Michael Trox, Leon Decker, Patrick Zimmermann, Leon Judt, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

Torfolge: 1:0 (3:49) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt); 1:1 (7:16) Leon Decker (Patrick Zimmermann); 2:1 (29:18) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Maximilian Merz – 5:4); 3:1 (35:44) Felix Kaller (Bob Wren, Matthias Baumhackl – 5:4); 3:2 (43:01) Mathias Jeske (Jozef Straka, Tomas Rousek – 5:4); 4:2 (53:17) Philipp Quinlan (Bob Wren, Florian Gaschke – 5:3); 4:3 (57:55) Mathias Jeske (Tomas Rousek, Thomas Rott – 5:4); 5:3 (59:10) Felix Kaller (Bob Wren – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHC Löwen Waldkraiburg 12.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 411

EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)

Leer ausgegangen ist der EHC Klostersee am Sonntagabend bei der Heim-Premiere in der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd. Wie bislang auch die vorangegangenen Vergleiche mit den Passau Black Hawks war es erneut eine enge Kiste, in der sich die Grafinger am Ende mit 3:5 beugen mussten. Nicht unverdient entführten die Gäste aus Niederbayern den Dreier, vor allem aufgrund einer extrem stabilen Defensivleistung und immer gefährlichen Offensivaktionen.

Schon nach 46 Sekunden sind die Black Hawks optimal in die Partie eingestiegen, mit einem trocken-ansatzlosem und platziertem „Volltreffer“. Kurz darauf klingelte das Gestänge des von Dominik Gräubig gehüteten EHC-Kastens, erst danach bissen sich die Rot-Weißen langsam in das Match zurück. Der 1:1-Ausgleich aus der Distanz in Überzahl war durchaus verdient. Das Mitteldrittel begann hektisch und mit einem zunächst gegebenen und dann wegen eines vorangegangenen Fouls annulierten Gästetores. Schnell korrigierte der Gast die Sache und legte auch noch das 1:3 nach, als der Mannschaft von Dominik Quinlan zum wiederholten Male die Zuordnung in der eigenen Zone abhanden gekommen ist.

Lange sah es nicht danach aus, als ob sich die EHCler noch einmal zurückmelden können. Ein Doppelschlag in der 37. Minute innerhalb von 39 Sekunden machte es möglich. Nach dem 3:3 war alles offen und beide Seiten hätten in der Folgezeit vorlegen können, wenngleich weder hier noch da eine „hundertprozentige“ erspielt werden konnte. Die Entscheidung brachte die Cleverness Passaus in den letzten zehn Minuten beziehungsweise zu stürmisches Zweikampfverhalten der Klosterseer. Die Vorentscheidung gelang dem Gast in Überzahl (52.), das empty-net-goal in der Schlussminute zurrte die Sache fest.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Philipp Quinlan, Simon Roeder, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Marius Wiederer, Martin Paryzek, Patrick Geiger, Arthur Platanow, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner; Petr Sulcik, Alexander Janzen, Dominik Schindlbeck, Ales Kreuzer, Michael Franz, Benedikt Böhm, Florian Fischer, Patrik Dzemla, Robin Deuschl, Michel Limböck.

Torfolge: 0:1 (0:46) Petr Sulcik; 1:1 (15:41) Maximilian Merz (Gennaro Hördt, Philipp Quinlan – 5:4); 1:2 (23:42) Ales Kreuzer (Petr Sulcik – 4:3); 1:3 (30:04) Michael Franz (Benedikt Böhm, Ales Kreuzer); 2:3 (36:04) Marinus Kritzenberger (Gennaro Hördt, Philipp Quinlan – 5:4); 3:3 (36:43) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan); 3:4 (51:29) Florian Fischer (Petr Sulcik, Marius Wiederer – 5:4); 3:5 (59:21) Petr Sulcik (Martin Paryzek – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHF Passau Black Hawks 10.

Hauptschiedsrichter: Michael Kees.
Zuschauer: 352

TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 3:2 (2:1, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung

Einen Auswärtspunkt holte sich der EHC Klostersee zum Auftakt der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators. Die Gastgeber waren beim 2:3 nach Verlängerung aus Sicht der Grafinger ein glücklicher Sieger. Die Rot-Weißen hätten mehr mitnehmen können, wäre man in der regulären Spielzeit im Abschluss etwas cooler gewesen. Chancen genug hatten sich die in den Offensivreihen personell ausgedünnten Schützlinge von Dominik Quinlan – mit Bob Wren, Philipp Quinlan und Vitus Gleixner fehlte eine komplette starke Angriffslinie – in der regulären Spielzeit. Was über die kompletten 60 Spielminuten freilich auch für die Gastgeber galt.

Nach dem ersten Drittel könnte man beim EHC freilich festhalten: Wenig aus viel. Trotz extrem starker Anfangsphase und einem halben Dutzend erstklassiger Chancen lag man zur ersten Pause 1:2 zurück. Die Gladiators könnten sich die Hände reiben: Viel aus wenig gemacht! Bei zwei Strafzeiten zu Beginn des Mittelabschnitts musste erst einmal konzentriert verteidigt werden. Dann aber wäre der Ausgleich überfällig gewesen. In der 47. Minute war es endlich so weit: Hochverdient wurde das 2:2 erzielt. Dabei blieb es bis zur Sirene. In der fünfminütigen Zugabe waren die Klosterseer Aktiver. Den Zusatzpunkt sicherten sich die Erdinger – drei Sekunden vor Ende der Overtime.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Andreas Gerlspeck); Rudi Lorenz, Bastian Cramer, Mark Waldhausen, Dominik Wagner, Andreas Schmelcher, Lars Bernhardt; Florian Zimmermann, James Hill, Daniel Krzizok, Martin Dürr, Philipp Michl, Marko Babic, Alexander Gantschnig, Oliver Wawrotzki, Lukas Krämmer.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (4:59) Marko Babic (Martin Dürr, Philipp Michl); 1:1 (6:30) Raphael Kaefer; 2:1 (13:25) Florian Zimmermann (4:5); 2:2 (46:08) Thomas Hummer (Marinus Kritzenberger, Gennaro Hördt); 3:2 (64:57) Alexander Gantschnig (Rudi Lorenz – 3:3).

Strafminuten: TSV Erding Gladiators 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 944

EHC Klostersee – TEV Miesbach 1:4 (1:3, 0:0, 0:1)

Der EHC Klostersee hat die Bayernliga-Hauptrunde am Sonntagabend mit einem 1:4 gegen den damit als Ersten durchs Ziel gehenden TEV Miesbach abgeschlossen. Am hervorragenden vierten Abschlussplatz der Grafinger, die gegen den Spitzenreiter ohne sechs Stammkräfte nicht über die volle Distanz auf Augenhöhe agieren konnten, ändert das nichts.

Nach einer viertelstündlichen Verzögerung – beim Warmup wurde ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen, das dann auf die Schnelle gewechselt wurde – waren die ersatzgeschwächten Rot-Weißen im ersten Abschnitt überwiegend in der Defensive gebunden. Backup-Goalie Rudi Schmidt klärte ein ums andere Mal in höchster Not. Umso mehr überraschte der sehenswerte Führungstreffer in der 12. Minute aus dem Powerplay heraus. Dieses 1:0 gab die Mannschaft von Dominik Quinlan in den folgenden Minuten freilich eher leichtfertig aus der Hand. Drei „schwache“ Situationen in der eigenen Zone ermöglichten dem Gast bis zur ersten Pausensirene, die Sache mit einem 1:3-Zwischenstand gerade zu rücken.
Im zweiten Durchgang trennte man sich torlos, wobei beiderseits durchaus der eine oder andere Treffer möglich gewesen wäre. In der 28. Minute jubelten die Klosterseer zu früh. Der Schiedsrichter sah den von der Unterkante der Latte zurückprallenden Puck nicht hinter der Torlinie. Mit ebenso offenem Visier standen sich beide Mannschaften in den noch verbleibenden 20 Spielminuten gegenüber. Die EHCler hatten mehrmals die Möglichkeit, das Resultat etwas freundlichener zu gestalten, doch war ihnen ein weiterer Einschuss nicht mehr gegönnt.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Maximilian Pröls, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Felix Lohmaier, Stefan Würmseer.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Anian Geratsdorfer); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak, Stephan Stiebinger; Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch, Michael Grabmaier, Thomas Schenkel, Franz Mangold, Athanasios Fissekis, Filip Kokoska, Florian Feuerreiter, Christian Czaika, Thomas Amann.

Torfolge: 1:0 (11:05) Simon Roeder (Sebastian Sterr, Raphael Kaefer – 5:4); 1:1 (15:28) Filip Kokoska (Athanasios Fissekis); 1:2 (16:08) Athanasios Fissekis (Filip Kokoska); 1:3 (19:38) Franz Mangold (Thomas Schenkel, Michael Grabmaier); 1:4 (42:46) Athanasios Fissekis (Christian Czaika, Filip Kokoska).

Strafminuten: EHC Klostersee 6 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan); TEV Miesbach 12.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut.

Zuschauer: 403