Übergangsregelungen für den Eishockeysport beim EHC Klostersee (Stand 11.05.2020)

Gemäß den Leitlinien des DOSB, des DEB, sowie den Empfehlungen des RKI haben wir uns, in enger Anlehnung an diese Vorgaben, auf eine einheitliche Vorgehensweise festgelegt.

Wir verweisen auf das ebenfalls im Internet zu findende Merkblatt über die „Gesundheitssituation für Sportler durch die aktuelle Coronavirus-Pandemie“.

Spezifisch auf den Eishockeysport haben wir folgende Vorgaben erlassen:

1. Spiel- und Sportbetrieb derzeit nicht in der Halle möglich !

a) auf dem Eis wenn zugelassen
Ein Spiel- und Sportbetrieb auf dem Eis ohne Anleitung durch einen ÜL / Trainer im gesamten Mannschaftsverbund ist nicht möglich. Allerdings in Kleingruppen mit Auflagen schon.

b) Straße, Hof, etc.:
Im familiären Umfeld ist ein Sportbetrieb auf der Straße oder Hof ( Inline oder Street-hockey) möglich. Damit dürfen maximal 4, immer gleiche, Personen beteiligt sein. Vor und nach der Betätigung im Freien sollten entsprechende Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Das Tragen des Mund- und Nasenschutzes ist zu empfehlen. Den jeweiligen geltenden Besuchsregeln ist Folge zu leisten. Treffen sollten dokumentiert werden (Wer? Wann? Wo?)

2. Trainingsbetrieb unter Anleitung eines ÜL / Trainers
Die Halle des EHC-Klostersee wird als geschlossene Halle gewertet. Hier darf also noch kein Training durchgeführt werden. !

a) auf dem Eis wenn zugelassen
Einheiten unter Anleitung in Kleingruppen mit maximal 5 Personen (z.B. 4 Feldspieler + 1 Torwart) zzgl. ÜL / Trainer sind möglich. Insgesamt darf die Eisfläche mit maximal 10 Personen bei geteilter Eisfläche besetzt sein. Es können 2 Trainingsgruppen gleichzeitig die Eisfläche nutzen. Das Teilen der Eisfläche ist nur unter absoluter Einhaltung der Abstandsregelung möglich (2m-Abstandsstreifen zwischen den Trainingszonen, aufgeteiltes Equipment, Flaschen aufgeteilt auf die Spielerbänke). Die Zusammenstellung von Kleingruppen muss über die nächste Zeit konstant bleiben und dokumentiert sein (Trainingsgruppen-Tagebuch). Die ÜL / Trainer müssen Trainingsgruppen eindeutig zugeordnet werden. Jeder ÜL / Trainer sollte nicht mehr als 3 Trainingsgruppen betreuen. Gleiches gilt für Betreuer. Ist dies nicht möglich, müssen sich die Sportler/-innen selbst um das Equipment kümmern. Es dürfen keine Zweikämpfe und Kleinfeldspiele abgehalten werden. Weiterhin darf es zu keinem Körperkontakt jeglicher Art kommen. Eine Ausnahme bilden Rennspiele, die mit ausreichend Abstand durchgeführt werden können. Wenn möglich sollten beim Training wiederverwendbare Masken, die regelmäßig gewaschen werden, getragen werden. Sportausrüstung / Schwitzwäsche muss getrennt nach Trainingsgruppen gesammelt und gewaschen werden, besser jedoch für jeden Sportler im Einzelnen. Die getrennte Ankunft der Trainingsgruppen ist so zu organisieren, dass sich die unterschiedlichen Trainingsgruppen nicht begegnen (zeitversetzt oder räumlich getrennt). Jeder Athlet benutzt nur die eigene Trinkflasche. Diese werden mit Abständen von 2m an der Band verteilt.
– Beim Bahnentraining, z.B. Lauftraining oder Stopptechnik, ist darauf zu achten, dass Warteschlangen möglichst vermieden werden, so dass nicht möglich ist, ein Sicherheitsabstand von 2m beim Warten einzuhalten. Die einzelnen Bahnen werden mit mindestens 2m Sicherheitsabstand aufgebaut.
– Beim Stationentraining, z.B. Lauftechnik oder Stocktechnik, sollte pro Station nur 1 Athlet trainieren. Schussübungen und Übungen mit Torschuss sind möglich, auf Nachschüsse in der Nähe des Tores (Torraum + 2m) ist zu verzichten.
– Beim Frontaltraining, z.B. Stocktechnik, ist darauf zu achten, dass die Sportler/-innen einen Abstand von mindestens 2m einhalten.

b) Off- Ice: , das heißt im Freien auf einem Rasen oder Kunstrasen nicht in der Halle
Einheiten unter Anleitung in Kleingruppen mit maximal 5 Personen sind möglich. Die Zusammenstellung von Kleingruppen muss über die nächste Zeit konstant bleiben und dokumentiert werden (Trainingsgruppen-Tagebuch). Die ÜL / Trainer müssen Trainingsgruppen eindeutig zugeordnet werden. ÜL / Trainer sollten nicht mehr als 3 Trainingsgruppen betreuen. Einheiten an der frischen Luft (Sportplatz) sind vorzuziehen. Jeder Sportler darf nur die eigene Trinkflasche benutzen. Es dürfen keine Zweikämpfe oder Sportspiele abgehalten werden. Eine Ausnahme bilden Rennspiele. Wenn möglich sollten beim Training wiederverwendbare Masken getragen und regelmäßig gewaschen werden.
– Beim Bahnentraining ist darauf zu achten, dass Warteschlangen vermieden werden. Wenn möglich ist ein Sicherheitsabstand von 2m einzuhalten. Die einzelnen Bahnen werden mit 2m Sicherheitsabstand aufgebaut.
– Beim Stationentraining, z.B. Kraft und Koordination ist darauf zu achten, dass pro Station nur 1 Athlet trainiert. Nach Beendigung einer Station sind alle Materialien zu säubern / desinfizieren. Von Seite des EHC müssen Desinfektionsmittel / alkoholische Lösungen bereit gestellt werden.

3. Wettkampfbetrieb: Da zurzeit kein Wettkampfbetrieb im deutschen Eishockey besteht, ist es nicht notwendig diese Frage derzeit zu besprechen.

Abschließend verweisen wir noch auf die 10 wesentlichen DOSB-Leitplanken:
– Distanzregeln einhalten
– Körperkontakt auf das Minimum reduzieren
– Freiluftaktivitäten präferieren
– Hygieneregeln einhalten
– Umkleiden und Duschen zuhause
– Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
– Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
– Trainingsgruppen verkleinern
– Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
– Risiken in allen Bereich minimieren

Bezüglich weiterer Vorgehensweisen, vor Allem den Wettkampfsport und Saisonstart betreffend, wird noch ein Stufenplan entsprechend den Eishallen erarbeitet.

Dr. med. E. Remiger
Vorstandschaft EHC Klostersee