EHC Klostersee und EHC Bad Aibling Aibdogs vereinbaren Kooperation

Der EHC Klostersee und die Aibdogs vom EHC Bad Aibling haben für die Saison 2020/21 eine Kooperation vereinbart. Bei einem Treffen legten Headcoach Dominik Quinlan und Sportwart Max Kreitmaier auf Seiten der Grafinger Rot-Weißen sowie Trainer Manfred Sasjadvolk zusammen mit dem sportlichen Leiter Stefan Felder für den ambitionierten Landesligisten die Details und Eckpunkte der künftigen Zusammenarbeit fest.

Jeweils fünf Spieler aus dem Kader erhalten demnach eine sogenannte „Doppel-Lizenz“ und können somit in beiden Teams eingesetzt werden. Die Tatsache, dass die Entfernung zwischen beiden Standorten nur ein wenig mehr als einem „Katzensprung“ entspricht, soll einer der Garanten dafür sein, die getroffene Vereinbarung auch praktisch rege umzusetzen.

„Insbesondere für unsere jungen Talente, die noch keinen Stammplatz und entsprechend Eiszeit in der Bayernliga haben, ergibt sich damit eine gute Gelegenheit, Spielpraxis im Wettkampfbetrieb zu sammeln“, erklärte Cheftrainer Quinlan zur verabredeten Kooperation mit den Aibdogs. Bad Aiblings Coach Sasjadvolk, der wie alteingesessenen Klosterseer Anhängern sicher bekannt sein dürfte, eine Spielervergangenheit beim EHC in Grafing hat, wiederum kann sich damit im Fall der Fälle aus einem Quintett bedienen, das eine Ligaetage höher am Puck ist und auch regelmäßig im Bayernliga-Trainingsbetrieb gefordert ist. Für seine dann doppelt lizenzierten Aibdogs erwartet er durch die Aussicht auf Bayernliga-Einsätze einen Motivationsschub, der sich auch positiv auf die Playoff-Ambitionen in der Landesliga-Runde auswirken dürfte.

Aufgrund des vor allem in der Offensivabteilung eher schmalen Kaders der Klosterseer könnten sich da bei möglichen Verletzungen schnell freie Positionen ergeben. Klargestellt wurde von beiden Seiten, dass in den Klubs unabhängig von der vereinbarten Kooperation die jeweils „hauseigene“ Nachwuchsabteilung Vorrang hat.