EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

Zweite Heimniederlage in Folge für den EHC Klostersee. Wie fünf Tage davor gegen die Pfaffenhofen Eishogs (1:2) haderten die Grafinger auch im Derby gegen den Gast aus der Herzogstadt mit der eigenen Abschlussschwäche. „Mit nur einem Tor ist im Eishockey die Wahrscheinlichkeit gering, Punkte zu holen“, kommentierte Trainer Dominik Quinlan das 1:3 gegen die Erding Gladiators. Dabei hätten die Rot-Weißen den Gästen im drückend überlegen geführten ersten Abschnitt allein schon ein halbes Dutzes Treffer einschenken können. Stattdessen ging es mit einem sehr knappen 1:0 in die Pause, aus der die Gladiators besser kamen und gut zehn Minuten lang gleichwertig waren. Diese Phase genügte dem Team von Thomas Vogl, um die Partie mit zwei Toren zu drehen. Früh im zweiten Durchgang war die Partie für Klostersees Topskorer bereits zu Ende. Sollte sich die ersten Diagnose – Verdacht auf Innenbandriss – bestätigen, wäre das ein herber personeller Verlust für die nächsten Wochen.

In der Schlussphase des Mitteldrittel vergaben die Grafinger erneut Chancen am Fließband, zielten knapp vorbei oder scheiterten am überragenden TSV-Goalie Christoph Schedlbauer. Die Gladiators verteidigten den knappen Vorsprung auch in den letzten 20 Spielminuten erfolgreich und verschafften sich mit einem Powerplay-Treffer noch etwas mehr Luft. Beim EHC schied etwa zehn Minuten vor dem Ende mit dem Kanadier Bob Wren der zweite Offensiv-Leistungsträger verletzt aus. Nichts Zählbares und zwei Verletzte Teamleader – ein rundum gebrauchter Abend für die Truppe um Kapitän Bernd Rische.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Gennaro Hördt, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Thomas Mende); Dominik Wagner, Mark Waldhausen, Sebastian Schwarz, Konstantin Mühlbauer, Rudi Lorenz, Bastian Cramer; Daniel Krzizok, Alexander Gantschnig, Lukas Krämmer, Marko Babic, Philipp Michl, Martin Dürr, Christian Poetzel, Florian Zimmermann, Erik Modlmayr, Maximilian Knallinger, Luke Kuka.

Torfolge: 1:0 (7:39) Vitus Gleixner (Yannick Kischer, Gennaro Hördt); 1:1 (23:26) Mark Waldhausen (Daniel Krzizok); 1:2 (30:54) Marko Babic (Dominik Wagner, Alexander Gantschnig); 1:3 (47:55) Daniel Krzizok (Rudi Lorenz, Mark Waldhausen – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; TSV Erding Gladiators 6.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.

Zuschauer: 246.