VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils – EHC Klostersee 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)

Die zwei Tage davor im Heim-Derby gegen die Erding Gladiators (1:3) „verschenkten“ Punkte hat sich der EHC Klostersee in der Fremde gesichert. In Ulm/Neu-Ulm besiegten die Grafinger die gastgebenden Donau Devils in einem vorwiegend taktisch geprägten Geduldsspiel mit 3:0. Dass die Rot-Weißen beim heimstarken Aufsteiger kein Offensiv-Feuerwerk abbrennen würden, war aufgrund der ellenlangen Ausfallliste und insbesondere dem Fehlen der beiden Topskorer verletzten Raphael Kaefer und Bob Wren von vornherein klar.

Beide Seiten konzentrierten sich vom ersten Bully weg darauf, in der eigenen Abwehrzone mit Ordnung und Übersicht zu agieren und vor dem eigenen Gehäuse aufzuräumen. Die besseren Einschussmöglichkeiten im ersten Abschnitt erspielte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, dennoch ging es mit einer beiderseitigen Null was Tore betrifft in die Pause. Aus der nahmen die Gastgeber eine kurze Phase Überzahl mit und erspielten sich da mit ihrem immer variablen und gefährlichen Powerplay zwei dicke Chancen. Zwei von insgesamt vier, fünf Situationen, in denen sich der formidable Keeper Dominik Gräubig seinen „shut-out“ mit Glanzparaden verdienen musste.

Gegenüber stand ihm Martin Niemz im Devils-Kasten in Nichts nach. Beim abgefälschten Distanzschuss in der 42. Minute zum 1:0 der Klosterseer war der Gastgeber-Goalie freilich machtlos. Der Führungstreffer war sozusagen der Türöffner zum Dreier, die entscheidende Situation in der Einleitung des erfolgreichen Einschusses ein gewonnener Zweikampf an der Bande. Fünf Minuten später legte der EHC nach einem Angriff über mehrere Stationen und überlegtem Abschluss von halblinks vorentscheidend nach. Die Donau-Devils rannten sich anschließend fest und griffen die letzten drei Minuten nach einem Offensivbully zu Sechst und ohne Torhüter an – bis zum Empty-Net-Goal 83 Sekunden vor der Sirene.

VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils: Martin Niemz (Maximilian Güßbacher); Robin Maag, Benedikt Stempfel, Felix Anwander, Jonathan Schalk, Bernhard Leiprecht, Patrick Meißner; Dominik Synek, Timo Schirrmacher, Lukas Traub, Florian Döring, Petr Ceslik, Jakub Revaj, Nicklas Dschida, Marius Dörner, Jakob Schwarzfischer.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Felix Lohmaier, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (41:25) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger, Matthias Baumhackl); 0:2 (46:28) Gennaro Hördt (Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan); 0:3 (58:37) Marinus Kritzenberger (ENG).

Strafminuten: VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils 8; EHC Klostersee 8.

Hauptschiedsrichter: Alexander Saal.

Zuschauer: 200.