„Halber Neuzugang“ das nächste Abwehr-Puzzleteil

Nach Beendigung seiner Profi-Laufbahn und Umstieg ins Berufsleben im Osten Münchens hat sich Yannik Kischer vor einem Jahr dem EHC Klostersee angeschlossen, um nebenher bei den Rot-Weißen in der Eishockey-Bayernliga weiter sportlich auf gehobenem Niveau aktiv zu sein. Der Kontakt war über den Grafinger Stürmer Jens Glombitza, einem gemeinsamen Weggefährten aus Nachwuchszeiten, zustande gekommen. Nachdem die 27-jährige Abwehrkraft in der zurückliegenden Saison corona-bedingt nur acht Pflichtspiele für die EHCler bestreiten konnte, bevor die Punkterunde unter- und dann abgebrochen wurde, geht dessen nun erfolgte Vertragsverlängerung gewissermaßen als „halbe Neuverpflichtung“ durch.

Die Um- und Eingewöhnungsphase hat Kischer damit freilich hinter sich gebracht, wie auch Headcoach Dominik Quinlan meint. „Yannick hat bereits gezeigt, wie wichtig er mit seiner Erfahrung, Routine und Übersicht für unsere Mannschaft ist.“

Vor seinem Wechsel nach Grafing ist der Defender gut herumgekommen in der Eishockey-Szene. Neben der „home-base“ Schwenningen – für die Wild Wings stehen unter anderem 17 DEL-Einsätze zu Buche – waren unter anderem Halle, Hannover, Crimmitschau, die Lausitzer Füchse in Weißwasser, Freiburg, Deggendorf und Gdansk (Polen) Karriere-Stationen.

„Mit Yannik haben wir einen sehr robusten und starken Verteidiger in unseren Reihen, der für mich ligaweit zu den Top-Defendern gehört. Mit seiner Erfahrung im höheren und höchsten Ligabereich ist er eine enorme Stütze für unsere Hintermannschaft“, betont Cheftrainer Quinlan.

Nun bleibt zu hoffen, dass er sein Können in der neuen Spielsaison in mehr als acht Spielen unter Beweis stellen kann. Kischer selbst sagt: „Ich hoffe auf eine wieder komplette Saison und auch auf Zuschauer in den Eisstadien.“

Auf geht’s, Yannik!