Gelungener Auftakt für den EHC Klostersee in die Vorbereitung auf die Saison 2022/23 in der Oberliga Süd. Nach nur einer Handvoll Trainingseinheiten auf dem Eis setzten sich die Grafinger in der Neuauflage des fünf Monate zurückliegenden Playoff-Finales um die Bayernliga-Krone beim TEV Miesbach mit 2:1 nach Penaltyschießen durch.
Beide Mannschaften legten ein anständiges Tempo vor und schenkten sich nichts. Nach einem durchdachten Spielzug legten die Gastgeber schon nach 72 Sekunden vor. Für die Rot-Weißen glich nach knapp fünf Minuten Verteidiger-Neuzugang Joe Leonidas aus, der sich insgesamt sehr offensivstark präsentierte.
Bei den zwei Toren blieb es trotz einiger Großchancen auf beiden Seiten bis zur Schlusssirene. Das lag in großen Teilen auch an zwei starken und schon formstarken Torhütern – Timon Ewert auf Miesbacher Seite und dem jungen Marinus Schunda, der die Klosterseer in der regulären Spielzeit einige Male vor einem Rückstand bewahrte und im Penaltyvergleich – sofort nach den 60 Minuten, auf eine Verlängerung verzichteten beide Teams nach Absprache – zwei TEV-Versuche abwehrte.
Trainer Dominik Quinlan war sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt seines Teams und insbesondere auch mit den weiteren Zugängen Fabian Zick und Marc Bosecker, die an der Seite von Philipp Quinlan stürmten, sowie auch Nachwuchsangreifer Julian Dengl. Für die EHCler trafen im Penaltyschießen zunächst Lynnden Pastachak und entscheidend Phil Quinlan.

Torfolge: 1:0 (1:12) Bohumil Slavicek (Alexander Kirsch, Felix Feuerreiter); 1:1 (4:53) Joseph Leonidas (Simon Roeder); 1:2 (60:00) Philipp Quinlan (Penalty).
Strafminuten: TEV Miesbach 4; EHC Klostersee 6.