GRAFINGER WEIHNACHTSMARKT: EHC BRAUCHT EURE MITHILFE

Der EHC Klostersee wird heuer den Glühwein-Stand am Grafinger Weihnachtsmarkt vom 05.12. bis 22.12.2019 in Eigenregie betreiben.

Unser Ziel ist zum einen, eine schöne Weihnachtszeit in Grafing mitzugestalten und zum anderen, möglichst viel Ertrag für den Nachwuchs aller Sparten des EHC Klostersee zu erwirtschaften sowie die Gemeinschaft im Verein zu stärken.

Um das zu ermöglichen benötigen wir die Mithilfe VON ALLEN, insbesondere der Eltern unseres Nachwuchses.  Je mehr Unterstützung aus der Elternschaft kommt, desto mehr wird unser Nachwuchs profitieren.

Die Gesamtorganisation des EHC-Glühweinstands wird wieder unser langjähriger Torhüter Ferdi Bacher und unser Domink Roeder übernehmen.

Die verfügbaren Standzeiten könnt ihr unter

https://www.ehc-klostersee.de/gluehwein/  einsehen

und Euch unter gluehwein@ehc-klostersee.de anmelden.

VIELEN DANK FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG

Der EHC Klostersee in tiefer Trauer um Bernd Urban

Der EHC Klostersee trauert um Bernd Urban, seinem langjährigen Spieler sowie treuen Freund der EHC-Familie.

Bernd Urban hat in Grafing mit Eishockey begonnen und auch im Seniorenbereich nur für seinen EHC Klostersee gespielt. Mit knapp 400 Spielen in der ersten Mannschaft von 1986 bis 1996 ist er einer der Spieler mit den meisten Einsätzen für die Grafinger. Nach seiner aktiven Zeit war er noch bei den „Alten Herren“ des EHC Klostersee und bei der Hobbymannschaft „Playboys“, auch mit seinem Vater Hans und den Brüdern Florian und Peter, auf dem Eis.

Bernd Urban hatte einen tragischen Motorradunfall in der Nähe seinen Wohnorts Pfaffing und erlag in der Nacht zum 30.10.2019 seinen schweren Verletzungen. Bernd Urban wurde nur 51 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau Claudia, seine Kinder Lilly, Pauli, Marco, Christoph sowie Celina und eine große Verwandtschaft.

„Mit Bernd Urban verliert der EHC Klostersee nicht nur einen langjährigen Grafinger Spieler sondern vor allem auch einen sehr guten Freund und verlässlichen Menschen. Berndi war vom Nachwuchs bis in die zweite Bundesliga ausschließlich für den EHC Klostersee aktiv. Er hinterlässt eine große Lücke in unserem Verein. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir viel Kraft in diesen schweren Stunden wünschen“, so Präsident Sascha Kaefer.

Der EHC Klostersee wird als Zeichen der Trauer Bernd Urban mit einer Schweigeminute im nächsten Heimspiel gedenken. Das Team von Coach Dominik Quinlan wird mit Trauerflor antreten.

Ruhe in Frieden, Berndi

Heimspiel-Tausch mit den Bad Kissinger Wölfen

Auf Anfrage beziehungsweise Wunsch der Bad Kissinger Wölfe wurde das Heimrecht der beiden Punktspiele in der Bayernliga-Hauptrunde getauscht. Der Ligakonkurrent aus der unterfränkischen Kurstadt hat wie sich bestimmt bereits herumgesprochen, Probleme mit dem Eishallen-Betreiber. Aufgrund dieser noch nicht geklärten Hallensituation findet das erste „Heimspiel“ der Wölfe gegen den EC Pfaffenhofen an diesem Sonntag etwa in Haßfurt statt. Knapp zwei Wochen später hätte der Spielplan das Gastspiel unserer Rot-Weißen in Bad Kissingen vorgesehen.
Nun findet dieses Hinspiel am Freitag, 18. Oktober (20 Uhr) im Grafinger Eisstadion statt; das Team um Kapitän Bernd Rische ist dann in der Rückrunde am Sonntag, 8. Dezember (18 Uhr) bei den Wölfen zu Gast.

Die Spieltermine neu:

EHC Klostersee – Bad Kissingen Freitag 18.10.19 20:00 Uhr
Bad Kissingen – EHC Klostersee Sonntag 08.12.19 18:00 Uhr

„Die 23“ Bernd Rische weiter beim EHC Klostersee

Mit Verteidiger Bernd Rische(38) verbleibt das »C« im Team von Dominik Quinlan. Bernd Rische ist mit 656 Pflichtspielen Rekordspieler beim EHC Klostersee uns könnte in dieser Saison auf unglaubliche 700 Pflichtspiele für die Rot-Weißen kommen. Sein Debüt in der Seniorenmannschaft seines Heimatvereins hat Rische in der Saison 1998/99 als damals 17-jähriger Nachwuchsspieler gegeben. Bis auf drei Spielzeiten bei den Erding Gladiators verteidigte Rische ausschließlich für seinen EHC Klostersee.
Präsident Sascha Kaefer zur Vertragsverlängerung: „Bernd gehört einfach zum EHC Kostersee. Er ist im Grafinger Eishockey aber auch generell in der Sportlandschaft des Landkreises ein absolutes Aushängeschild und positives Beispiel für Einsatz, Engagement aber auch Menschlichkeit. Wir sind unheimlich froh, dass Bernd weiter unser Kapitän und Leader des Teams sein wird.“
„ Bernd ist für meine Mannschaft unverzichtbar. Seine Erfahrung und seine Spielweise haben uns gerade auch in der Bayernliga wieder sehr geholfen. Ich kann mir keinen besseren Kapitän meiner Mannschaft vorstellen.“ so der Trainer Domink Quinlan.

Landestrainer Markus Eberl wird neuer hauptamtlicher Nachwuchstrainer beim EHC Klostersee

Der EHC Klostersee hat die Stelle des hauptamtlichen Nachwuchstrainers ab September 2019 mit Markus Eberl besetzt. Eberl ist 40 Jahre alt, gebürtiger Landshuter, verheiratet und Vater von drei Kindern.

Bis zu einer Augenverletzung war Markus Eberl über viele Jahre Eishockeyprofi. Von 1997 an spielte Eberl in knapp 400 Profi-Einsätzen für den SC Bietigheim-Bissingen, den Heilbronner EC, den EV Landshut und zuletzt beim EHC München. In den Reihen der Münchner erlitt Eberl in der Saison 2005/2006 im Training eine Augenverletzung, die ihn zur Beendigung seiner Karriere zwang. International war Eberl 1999 für die U20-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockeybundes (DEB) zur Eishockey-Weltmeisterschaft nominiert.

Eberl hat die sportwissenschaftliche Ausbildung an der renommierten Sporthochschule in Köln absolviert und die A-Trainerlizenz des DEB erworben. Erste Trainerstation war von 2011 bis 2013 der EHC Straubing, wo er als Cheftrainer die Jugendarbeit insgesamt und zusätzlich als Coach die Schülermannschaft verantwortete. Anschließend war er von 2013 bis 2015 Nachwuchstrainer beim EV Landshut. Als Vereinstrainer war er zuletzt als Nachwuchschef beim SC Bietigheim-Bissingen (vier Sterne im DEB Sterne Programm) unter Vertrag. Aufgrund seiner Ausbildung und seines Werdegangs übernahm Markus Eberl 2016 die Stelle des Eishockey-Landestrainers in Baden-Württemberg. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er Teil des Trainerteams der deutschen Nachwuchsnationalmannschaften.

Neben seinen Aufgaben als hauptamtlicher Cheftrainer für den gesamten Nachwuchsbereich wird Eberl auch eine Mannschaft des EHC-Talentschuppens verantworten. Die genaue Aufgabenzuordnung und Mannschaftsverantwortung wird mit den Beteiligten in den nächsten Tagen geklärt werden. Ein Hauptaugenmerk wird dabei sein, die von Nachwuchsleiter Martin Sauter und seinem Trainerteam erreichte Auszeichnung mit drei von fünf Sternen im DEB-Sterneprogramm weiter zu verfolgen und allen SpielerInnen die bestmögliche und auf dem neuesten Stand stehende Ausbildung am Standort in Grafing zu bieten.

„Wir freuen uns sehr, Markus Eberl für unser Trainer-Team gewonnen zu haben. Markus war erfolgreicher Eishockeyprofi und nach seiner aktiven Laufbahn als verantwortlicher Trainer im Nachwuchsbereich auf hohem Niveau tätig“, betonte Martin Sauter. Somit besteht das Coaching-Team für die Saison 2019/20 beim EHC Klostersee über alle Altersstufen verteilt aus insgesamt 15 Trainern.
Präsident Sascha Kaefer fügte an: „Markus Eberl war absoluter Wunschkandidat für unsere immens wichtige Stelle des hauptamtlichen Nachwuchstrainers. Wir sind der festen Überzeugung, dass er aufgrund seiner sehr fundierten Trainer-Ausbildung, seinen Ideen und Visionen und seiner Erfahrung als Profi die ideale Besetzung ist. Wir haben in einem längeren Prozess intensiv um ihn gerungen, da sowohl Markus Eberl als auch wir Verantwortlichen des EHC Klostersee eine langfristige Zusammenarbeit anstreben.“

„Ich freue mich sehr mein Fachwissen zukünftig für einen so traditionsreichen und insbesondere für die Nachwuchsarbeit bekannten Verein einzubringen. Vor allem auch das bestehende Trainerteam beim EHC Klostersee beeindruckt nicht nur mich. Darin liegt ein Riesenpotential, den Kindern und Jugendlich gemeinsam unseren schönen Sport zu vermitteln. Wichtig sind insbesondere die Basisgrundlagen bei den jüngeren Jahrgängen. Die Ausbildung sollte am Anfang nicht nur am Erfolg ausgerichtet sein, sondern den Kindern vor allem Freude am Eishockey bringen. Sukzessive und altersgemäß wird dann Erfolg im Spiel wichtiger und wichtiger. Das bringt die Kids weiter, als wenn man zu früh den Erfolg in den Vordergrund stellt und entspricht auch den Leitlinien des DEB Sterneprogramms“, betonte Markus Eberl anlässlich eines Treffens an seinem neuen Wirkungsort.

Facts über Markus Eberl:

https://www.eliteprospects.com/player/120186/markus-eberl

Philipp Quinlan komplettiert Offensive

Die Offensivabteilung beim EHC Klostersee für die Bayernliga-Saison 2019/20 ist komplett. Auch Philipp Quinlan, der vor fünf Jahren nach über fünfhundert Profieinsätzen in der DEL, DEL2 und Oberliga für den EHC München, die Starbulls Rosenheim, Hannover Indians und Braves und Bietigheim Steelers zu seinem Ausbildungs- und Heimatverein zurückgekehrt ist und seitdem immer zu den besten Punktsammlern bei den Rot-Weißen zählte, wird weiterhin ins EHC-Trikot schlüpfen.

Insgesamt 21 Tore und 31 Assists standen für den stürmenden Bruder von Trainer Dominik Quinlan (der Dritte im Bunde, Nicolai, ist bekanntlich Verteidiger) in der zurückliegenden Bayernliga-Runde angeschrieben, obwohl er sich bereits angeschlagen durch die letzten Saisonwochen schleppte. Insbesondere Kalkablagerungen im Hüftbereich hatten dem 29-jährigen Offensivspieler zu schaffen gemacht.

Inzwischen wurde Philipp Quinlan erfolgreich operiert, wie Teamarzt und Vorstandsmitglied Dr. Engelbert Remiger mitteilte: „Nach der OP ist er voll genesen und wird wie gehabt als wichtiger Erfolgsfaktor für unser Team wieder topfit aufs Eis gehen können.“
Nach Bobby Wren ist Phil die erfahrenste Offensivkraft beim EHC, sein brüderlicher Headcoach hebt vor allem dessen „individuelle Qualität und den Superschuss“ hervor. Eishockey in der Bayernliga sei mittlerweile sehr anspruchsvoll und mache in einer richtig verschworenen Gemeinschaft einen Riesenspaß, erklärte der DEL2-Champion aus der Saison 2012/13 (mit Bietigheim). „Ziel für uns muss es sein, wieder in die Playoffs in Richtung Oberliga zu kommen beziehungsweise um die Bayernliga-Meisterschaft mitzuspielen.“

Nächste Vertragsverlängerung beim EHC Klostersee

Maximilian Merz, gelernter Stürmer und in der letzten Saison erstmals durchgehend als Verteidiger aufgeboten, bleibt den Grafinger Rot-Weißen treu. Der 25-jährige Allrounder kam vor sieben Jahren aus der Talentschmiede der Starbulls Rosenheim zum EHC und ist seitdem verlässliche Stammkraft im Team, zunächst noch in der Oberliga Süd und nach dem Rückzug aus der Drittklassigkeit umso mehr auch beim Durchmarsch aus der Bezirks- in die Bayernliga.

Die Erfahrung aus fast 200 Oberliga-Einsätzen erleichterte Merz auch das „umswitchen“ vom Angreifer zum Defensivspieler durch Trainer Dominik Quinlan. „Die Flexibilität, sowohl im Angriff wie auch in der Hintermannschaft zu den Leistungsträgern zu gehören, macht Maxi für unsere Mannschaft noch wertvoller“, erklärte der EHC-Headcoach. In seiner „Premiere-Saison“ als Defender brachte er es in 43 Pflichtspielen dennoch auf fünf Tore und zehn Assists. Maximilian Merz („Für mich war es relativ schnell klar, hier zu bleiben“) fühlt sich nach eigenem Bekunden bei den Klosterseern „pudelwohl“, die Mannschaft und das Umfeld seien optimal. Rosenheimer DNL-Talenten könne er den EHC Klostersee als Einstieg in den Seniorenbereich als nächsten Schritt nach dem Nachwuchs nur empfehlen.

Weiterhin geballte Power beim EHC Klostersee

Mit dem Grafinger Eigengewächs Thomas Hummer (28) und dem aus München stammenden Matthias Baumhackl (26) kann der EHC Klostersee zwei weitere Zusagen für die kommende Bayernliga-Saison vermelden. Thomas Hummer gehört sein nunmehr zehn
Jahren dem Kader der Seniorenmannschaft an und verfügt über Erfahrung aus über 240 Oberligaspielen für den EHC Klostersee. Matthias Baumhackl kam 2016 zum EHC Klostersee und hat sich zur festen Größe im Team entwickelt. „Die Zwei sind wichtige Spieler in unserem Kader die mit ihrer körperlichen Präsenz und ihrer Einstellung jeden Gegner beeindrucken. Neben unseren Technikern wie Bobby Wren und Raphael Kaefer brauchen wir diese Power-Spieler um in der Bayernliga bestehen zu können. Ich bin sehr froh, dass beide Jungs weiterhin für den EHC auflaufen werden.“ so EHC-Headcoach Domink Quinlan.

Flügelflitzer Persson pausiert / Stürmer Florian Gaschke neu im Kader

Zwei Personalkarussell sind beim EHC Klostersee in den zurückliegenden Tagen gefallen: Der schwedische Stürmer Andreas Persson, ursprünglich bereits für das Bayernliga-Team 2019/20 vorgesehen gewesen, wird in der nächsten Saison nun doch nicht ins rot-weiße Trikot schlüpfen, sondern aus privaten Gründen vorerst eine Eishockey-Pause einlegen. Verpflichtet hat der EHC mit Florian Gaschke einen Angreifer, der aus der Nachwuchsschmiede der Starbulls Rosenheim stammt und zuletzt für den Ligakonkurrenten TEV Miesbach aktiv war.

„Gut ausgebildet, groß gewachsen, ansehnliche Technik“, umschreibt Trainer Dominik Quinlan den neu in die Mannschaft gekommenen Linksschützen, der am vergangenen Mittwoch seinen 25. Geburtstag gefeiert hat. In der vergangenen Saison brachte es Gaschke für die TEV-Truppe, mit der er im Playoff-Finale um den Oberliga-Aufstieg am EV Füssen (der den EHC im Halbfinale ausgeschaltet hatte) scheiterte, auf insgesamt 25 Skorerpunkte (neun Tore und 16 Assists). „Ich denke, Florian passt vom Typ und Charakter her sehr gut in unser Team. Dazu hat er sich, was das Sportliche betrifft, in der Bayernliga bereits bewiesen“, ergänzte der EHC-Headcoach. Im Starbulls-Nachwuchs stand er unter anderem mit Maximilian Merz auf dem Eis.

Dem Wunsch Perssons, von seiner eigentlich bereits gegebenen Zusage wieder Abstand zu nehmen, ist man bei den Klosterseern ohne Wenn und Aber nachgekommen. Der Hintergrund: Dessen Verlobte wird sich beruflich nach Skandinavien verändern wird und Andreas zwar weiter in München arbeiten, seine zukünftige Ehefrau aber zumindest jedes zweite (verlängerte) Wochenende besuchen. „Es würde keinen Sinn ergeben, dass Andi unregelmäßig spielen und nur jedes dritte oder vierte Spiel mitmachen kann.“ Aktuell schwitzt er bereits mit den Rot-Weißen im Sommertraining und auch auf dem Eis will sich der schwedische Flügelflitzer trotz der Pause im Spielbetrieb regelmäßig fit halten. „Es ist schade, ich würde ihn gerne wieder im Team haben, aber natürlich respektieren wir seine veränderten persönlichen Verhältnisse und unterstützen ihn dabei. Er ist ein Superkerl und war ein echter Glücksgriff für uns. Die Türen stehen für ihn jederzeit offen, sobald sich in seinem Privatleben wieder etwas ändern sollte.“

Top-Techniker Raphael Kaefer bleibt

Nach dem Kanadier Bobby Wren, dessen Fortsetzung seiner aktiven Laufbahn kürzlich publik gemacht wurde, kann der EHC Klostersee auch in der Bayernliga-Saison 2019/20 auf die Dienste eines weiteren Top-Technikers bauen. Offensivkraft Raphael Kaefer wird den Rot-Weißen und damit seinem Ausbildungs- und Stammverein treu bleiben. „Es war für mich selbstverständlich, weiter bei meinem Heimatverein zu spielen. Gerade in der Bayernliga macht mir Eishockey wieder riesig Spaß, zumal wir eine Super-Truppe haben, die sich auch neben der Eisfläche prima versteht“, erklärte der 24-jährige Angreifer anlässlich seiner Vertragsverlängerung.

In der Nachwuchsnationalmannschaft des Deutschen Eishockeybundes (U18) stürmte der Grafinger mit heutigen NHL-Stars wie Leon Draisaitl und Dominik Kahun sowie DEL-Größen wie Dominik Tiffels oder Markus Eisenschmid. Kaefer selbst hatte in den zurückliegenden Jahren ebenfalls regelmäßig Anfragen von höherklassigen Organisationen – blieb aber dem von seinem Großvater mitgegründeten EHC Klostersee bis heute stets treu.

Trotz seines jungen Alters hat der universell einsetzbare Center, der von seinen Trainern im Powerplay wegen seines wuchtig-platzierten Schlagschusses auch gerne mal an der blauen Linie postiert wird, bereits eine Menge Erfahrung gesammelt im EHC-Seniorenkader, dem er seit 2010 angehört. Exakt 337 Pflichtspiele im rot-weißen Trikot hat Kaefer in seiner bisherigen Laufbahn bereits absolviert, dabei 381 Skorerpunkte (177 Tore und 204 Assists) gesammelt. Egal ob Oberliga Süd, unterklassig oder nun Bayernliga: Immer war er beim EHC unter den Topskorern zu finden. In der zurückliegenden Saison waren es in 38 Partien 16 Treffer und 27 Torvorlagen.
„Raphael ist eine absolute Identifikationsfigur im Grafinger Eishockey und genauso eine Bereicherung für unseren Verein. Auch der gesamte Nachwuchs kann sich an ihm orientieren“, kommentierte Vorstandsmitglied Dr. Engelbert Remiger. Für Headcoach Dominik Quinlan ist er sportlich praktisch unverzichtbar: „Raphi ist immens wichtig für unsere Mannschaft und gibt unserem Spiel durch seine Kreativität nochmal deutlich mehr Durchschlagskraft.“

EHC Klostersee integriert weitere Nachwuchstalente

Nach bereits einigen Weiterverpflichtungen stellt der EHC Klostersee seine Bayernliga-Mannschaft auch in der Tiefe besser auf. Die zwei Eigengewächse Simon Roeder und Quirin Bacher aus dem U20-Talentschuppen der Rot-Weißen rücken fest in den Kader von Trainer Dominik Quinlan auf. „Seit vielen Jahren geben wir jungen Spielern Chance und Perspektive und setzen konsequent auf unseren eigenen Nachwuchs. Obwohl die Bayernliga mittlerweile sehr anspruchsvoll ist, sind wir davon überzeugt, dass es beide mit harter Arbeit auch schaffen werden sich im Seniorenbereich zu etablieren“, kommentierte der Grafinger Headcoach die beiden 20-jährigen internen Aufrücker.

Verteidiger Bacher verbuchte in der vergangenen Bayernliga-Saison für die EHC-U20 in 33 Spielen 36 Skorerpunkte (acht Tore und 28 Assists). Angreifer Roeder, der schon in 2018/19 sporadisch auch Seniorenluft schnupperte, war mit 72 Skorerpunkten, aufgeteilt in 40 Treffer und 32 Torvorlagen, bester Punktesammler im Junioren-Team von Gert Acker und Florian Engel. Die beiden Talente sollen nun „step by step“ herangeführt und integriert werden. EHC-Präsident Sascha Kaefer ist überzeugt, dass Bacher und Roeder mittelfristig Stammplätze einnehmen werden: „Ich kenne die beiden schon seit sie mit Eishockey begonnen haben. Sie sind ein sehr positives Beispiel für die gute Eishockeyausbildung hier beim EHC Klostersee und eine weitere Motivation und Beispiel für alle anderen Talente unserer Nachwuchsabteilung, dass man sich in Grafing bestens entwickeln und mit Fleiß und Ausdauer den Sprung in die erste Mannschaft schaffen kann.“

„Bully-König“ Bobby Wren macht weiter

Der EHC Klostersee kann weiter auf einen, wenn nicht DEN Topspieler in der Eishockey-Bayernliga bauen. Der Kanadier Bobby Wren hängt an seine eindrucksvolle Karriere in Nordamerika und Europa zumindest noch eine weitere aktive Saison dran und wird die Offensivabteilung der Rot-Weißen damit auch in der Spielrunde 2019/20 anführen. Neben seinem aktiven Engagement wird der 44-jährige Stürmer, der aufgrund kaum verlorener Anspiele vielerorts als „Bully-König“ bezeichnet wird, zur kommenden Saison auch in das Coaching-Team des Grafinger Talentschuppens integriert werden. Zusammen mit dem bisherigen Bayernliga-Co-Trainer Jimmy Quinlan wird Wren die U15-Mannschaft trainieren und dazu seine Skills an alle NachwuchsspielerInnen der EHC-Organisation weitergeben.
Klostersees Cheftrainer Dominik Quinlan hatte insgeheim mit dessen Vertragsverlängerung gerechnet, zumal für Wren die überaus erfolgreiche letzte Spielrunde wegen einer Verletzung (Radiusfraktur) vorzeitig geendet hatte. Eben das führte Bobby Wren auch als einen der Gründe für die Fortsetzung seiner Laufbahn auch im „reifen Alter“ an: „Ich fühle mich hier sehr wohl und bin froh, weiter in Grafing zu sein. Nach meiner Verletzung zum Ende der vergangenen Saison war ich mir sofort klar, dass meine aktive Karriere so nicht enden darf. Ich will irgendwann, wann auch immer das sein wird, in Grafing aufhören. Noch fühle mich super und bin hoch motiviert.“ Den Worten folgen bereits seit Wochen Taten. In seinem Haus im sonnigen Florida hält er seinen Körper fit und trainiert bereits hart für die nächste „Eiszeit“ – zu verfolgen über die einschlägigen sozialen Medien und dazu auch auf Youtube.
Mit 63 Skorerpunkten, aufgeteilt auf 24 Tore und 39 Assists, war der „Oldie but Goodie“ EHC-intern Topskorer und auch ligaweit im Spitzenfeld der Punktesammler platziert – obwohl er verletzungsbedingt auf nur 37 Pflichtspiele gekommen ist. Damit konnte der Angreifer die Klosterseer in der entscheidenden Phase der Saisonund den Playoffs auch nicht mehr unterstützen. Gerade eben seine präzisen Bullys und seine Übersicht in Unter- und Überzahl machen oft den Unterschied aus.
Für Headcoach Dominik Quinlan ist er weiterhin ein verlängerter Arm auf dem Eis: „Bobby ist mit seiner professionellen Einstellung, seinen ungeheuren Fähigkeiten und nicht zuletzt seiner Fairness Vorbild im gesamten Verein und ich denke auch darüber hinaus. Wie wichtig er für unsere Mannschaft ist, hat sich insbesondere gezeigt als er verletzt war. Es ist absolut großartig einen solchen Spieler coachen zu dürfen.“

Hier noch einige beeindruckende Facts zur beeindruckenden Karriere von Bobby Wren, der es unter anderem auf über 1.000 Spiele in den höchsten Ligen Amerikas (NHL, AHL, OHL), Deutschlands (DEL, DEL2) und Österreichs (EBEL) gebracht hat und dabei mehr als sagenhafte 1.300 Scorerpunkte erzielt. In der DEL erreichte Wren in 241 Spielen für die Augsburg Panthers, die Iserlohn Roosters und den ERC Ingolstadt 243 Scorerpunkte. In Österreich stand Wren für die Vienna Capitals und die Graz 99ers auf dem Eis. In 208 Spielen sorgte der Stürmer für 277 Scorerpunkte und wurde als Center der Vienna Capitals unter anderem österreichischer Meister. In der AHL, dem Talent-Pool der NHL, zählte er immer zu den Kernspielern seiner Mannschaften. In der NHL spielte Wren fünf Spiele bei den Anaheim Mighty Ducks und den Toronto Maple Leafs. Wren war regelmäßig in die All-Star-Teams der AHL berufen worden.