Großer Kampf, gute Leistung, aber keine Punkte: Am Freitagabend zog der EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena erstmals den Kürzeren. Die erste Heimniederlage der Saison bezogen die Grafinger im Derby mit 2:5 gegen den souveränen Spitzenreiter Erding Gladiators, der in einem hochklassigen Bayernliga-Vergleich in den Schlüsselsituationen jeweils knapp die Nase vorne hatte.
Die Partie wäre wohl anders verlaufen, wenn die Rot-Weißen in den sehr dominant gestalteten ersten sieben, acht Minuten nur ihre zwei Alleingänge im Gäste-Kasten versenkt hätten. Wie´s geht, zeigte gegenüber der Tabellenführer, der den zumindest gleichwertigen EHClern zur ersten Pause drei Stück eingeschenkt hatte und in der eigenen Zone kaum einmal die Übersicht verlor. Kaum war der Gladiators-Abwehrriegel im zweiten Abschnitt einmal geknackt, ließ man im Konter das 1:4 zu.
Die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel arbeitete sich in den nächsten Minuten wieder um einen Treffer heran und hatte auch in der Anfangsphase des Schlussdrittels noch ein paar gute Chancen, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Erdinger aber blieben cool, räumten hinten weiterhin gut ab und konterten in der 53. Minute gegen offensiv teilweise zu ungestüme Klosterseer entscheidend.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marek Haloda, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Vitus Gleixner, Leander Ruß.

TSV Erding Gladiators: Patrick Mayer (Niklas Schlammer); Rudi Lorenz, Paul Wallek, Elia Ostwald, Paul Pfenninger, Mark Waldhausen, Simon Franz; Philipp Michl, Maximilian Forster, Leon Abstreiter, Florian Zimmermann, Tomas Plihal, Petr Pohl, Elias Maier, Erik Modlmayr, Michael Trox.

Torfolge: 0:1 (8:51) Rudi Lorenz (Tomas Plihal, Florian Zimmermann); 0:2 (15:55) Florian Zimmermann (Petr Pohl, Elia Ostwald – 5:4); 0:3 (18:27) Florian Zimmermann (Tomas Plihal, Elia Ostwald); 1:3 (24:22) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Tobias Hilger); 1:4 (27:13) Leon Abstreiter (Petr Pohl, Simon Franz – 4:4); 2:4 (32:46) Julian Dengl (Raphael Kaefer, Kelvin Walz); 2:5 (52:39) Petr Pohl (Tomas Plihal, Elias Maier).

Strafminuten: EHC Klostersee 20; TSV Erding Gladiators 22.
Hauptschiedsrichter: Christoph Ober, Dominik Merath.

Zuschauer: 865.

Donnerstag den 14.12.23 findet von 19:00 – 20:00 Uhr ein Kartenvorverkauf am Stadion statt.

Eine gute Gelegenheit sich eine längere Wartezeit an der Kasse am Freitag zu ersparen.

Man kann sich natürlich auch jetzt schon Online-Tickets kaufen. Link zum Ticketservice: https://ehck.reservix.de/tickets-ehc-klostersee-erding-gladiators-in-grafing-bei-muenchen-eisstadion-grafing-am-15-12-2023/e2152149

Wichtiger Auswärtserfolg für den EHC Klostersee im einzigen Pflichtspieleinsatz des Wochenendes. Im zweiten Duell mit den Schongau Mammuts innerhalb von fünf Tagen setzten sich die Grafinger – diesmal auswärts – nach einem extrem spannenden Auf und Ab mit 5:4 nach Verlängerung durch. Mit Blick auf das sehr enge Gedränge im vorderen Tabellenmittelfeld nahmen die Rot-Weißen den „Zweier“ gerne mit nach Hause. Möglich war in der abwechslungsreichen Partie auch ein Drei-Punkte-Sieg, allerdings hätte man im schlimmsten Fall auch komplett leer ausgehen können.
Sämtliche Optionen ließ das muntere Spielchen zu, in dem sich die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel trotz vieler guter Möglichkeiten in keiner Phase der Begegnung (nach Toren) absetzen konnte. Nach vorne sei es eine gute Vorstellung gewesen, war von den EHC-Offiziellen anschließend zu hören, „aber beim Agieren in der eigenen Zone müssen wir uns verbessern“. Unter anderem einige Turnovers der EHCler, Stellungsfehler und auch falsche Entscheidungen beim Pass oder Befreiungsversuch machten das Gastgeber-Team stark.
Vor allem im zweiten Abschnitt hätten die Klosterseer für klare Verhältnisse sorgen können, ließen aber einige sehr gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt und gingen schließlich sogar mit einem Rückstand in die zweite Pause. Nach dem frühen 4:4-Ausgleich im Schlussdrittel war zwar viel Verkehr vor beiden Toren, aber es blieb beim Gleichstand. Die Overtime dauerte fast die kompletten fünf Minuten. 14 Sekunden vor dem Ende der zusätzlichen fünf Minuten besorgte Kapitän Raphael Kaefer den Bonuspunkt.
EA Schongau Mammuts: Xaver Nagel (Bastian Hohenester); Jonas Lautenbacher, Tim Mühlegger, Martin Maier, Jan Müller, Philipp Keil, Mathias Schuster, Johannes Feichtinger; Marius Klein, Florian Höfler, Matthias Müller, Ville Saloranta, Mathieu Newcomb, Kevin Steiner, Florian Seelmann, Simon Maucher, Tobias Hoferer, Luis Krause, Maximilian Weber.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Daniel Arendas); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Bernhard Schönig; Simon Roeder, Florian Gaschke, Felix Kaller, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Quirin Spies, Leander Ruß.

Torfolge: 0:1 (4:51) Julian Dengl (Raphael Kaefer, Kelvin Walz); 1:1 (9:48) Matthias Müller (Florian Höfler, Jonas Lautenbacher); 2:1 (15:53) Mathieu Newcomb (Ville Saloranta, Kevin Steiner); 2:2 (17:14) Marek Haloda (Kelvin Walz, Tobias Hilger); 2:3 (22:30) Raphael Kaefer (Marek Haloda, Tobias Hilger – 5:4); 3:3 (27:18) Jonas Lautenbacher (Florian Höfler, Marius Klein); 4:3 (37:51) Florian Seelmann (Ville Saloranta, Martin Maier – 5:4); 4:4 (41:17) Simon Roeder (Felix Kaller, Florian Gaschke); 4:5 (64:46) Raphael Kaefer (Marek Haloda, Simon Roeder – 3:3).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer, Dominik Merath.

Zuschauer: 141.

Wichtiger Heimsieg für den EHC Klostersee, der seine Serie auf eigenem Eis damit ausbauen konnte. Nach der Niederlage zwei Tage davor im Duell mit dem amtierenden Bayernliga-Meister Königsbrunn Pinguine holten sich die Grafinger am Blaulichttag in der Wildbräu-Arena gegen die Schongau Mammuts „ihre“ drei Punkte des Wochenendes. Mit 4:2 setzten sich die Rot-Weißen zwar nicht deutlich, aber hochverdient durch. Letztlich dominierte die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel die Partie über die gesamte Distanz, wenngleich die entscheidenden Tore erst im letzten Spielabschnitt herausgearbeitet werden konnten.
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Pflichtspiel davor erspielten sich die EHCler bereits im ersten Drittel Vorteile, ohne die aber auf die Anzeigetafel zu bringen. Torlos ging´s nach dem warmen Pausentee weiter, der bei zweistelligen Minustemperaturen seinen Zweck in mehrfacher Hinsicht erfüllte. Und mit der doch überraschenden Führung der Gäste, die ihre dritte Überzahl nutzen konnten. Schon bald darauf war jedoch der Ausgleich durch Kapitän Raphael Kaefer perfekt, der „seine“ Truppe mit einem Hattrick zum Sieg führte. Mit dem 1:1 ging´s in die verbleibenden 20 Spielminuten und da mit nun deutlichem Übergewicht zugunsten der Klosterseer. Der Führungstreffer-Doppelpack in der 48. Minute lag schließlich nur acht Sekunden auseinander. Die Mammuts kamen per Konter nochmals zum Anschluss, aber aus der Hand nehmen ließen sich die Grafinger die Sache nicht mehr.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Daniel Arendas); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Bernhard Schönig; Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Quirin Spies, Leander Ruß.

EA Schongau Mammuts: Xaver Nagel (Bastian Hohenester); Jonas Lautenbacher, Martin Maier, Tim Mühlegger, Jan Müller, Philipp Keil, Mathias Schuster, Maximilian Weber, Johannes Feichtinger; Ville Saloranta, Mathieu Newcomb, Kevin Steiner, Marius Klein, Florian Höfler, Matthias Müller, Luis Krause, Florian Seelmann, Tobias Hoferer.

Torfolge: 0:1 (25:38) Matthias Müller (Florian Höfler – 5:4); 1:1 (33:41) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Marek Haloda); 2:1 (47:13) Florian Gaschke (Marek Haloda, Simon Roeder); 3:1 (47:21) Raphael Kaefer (Nicolai Quinlan); 3:2 (53:17) Mathieu Newcomb (Ville Saloranta); 4:2 (58:05) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Johannes Kroner).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; EA Schongau Mammuts 10.

Hauptschiedsrichter: Denis Miel, Florian Feistl.

Zuschauer: 401.

In der Vorbereitung vor ein paar Wochen zog der EHC Klostersee bei den Königsbrunn Pinguinen knapp den Kürzeren. An diesem sehr winterlichen Freitagabend hatte in der Pharmpur-Eisarena beim Ertönen der Schlusssirene erneut der amtierende Bayernliga-Champion gegen seinen direkten Vorgänger die Nase vorne. Die Grafinger unterlagen in einer lange eng umkämpften Partie am Ende mit 1:3.

Mit mehr Tempo starteten die Gastgeber in die Begegnung, doch die Rot-Weißen verteidigten unaufgeregt und auf Puckfänger Philipp Hähl zwischen den Pfosten war Verlass. Zur ersten Pause stand beiderseits noch eine Null auf der Anzeigetafel. Im zweiten Abschnitt überstanden die Klosterseer eine mehr als eine Minute andauernde doppelte Unterzahlphase, bevor man auch einige erwähnenswerte Offensivaktionen zu verzeichnen hatte.

Ein leichtfertiger Puckverlust in der Angriffszone während eines Powerplays leitete kurz vor Ende des zweiten Abschnitts den 0:1-Rückstand ein. Nach dem zweiten Gegentor belohnte sich die nun mutiger auftretende Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel mit dem Anschlusstreffer. Einige Minuten lag waren die EHCler nah am Ausgleich dran, bis ein Konter viereinhalb Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung zugunsten der Pinguine brachte.

EHC Königsbrunn Pinguine: Stefan Vajs (David Blaschta); David Farny, Simon Beslic, Gustav Veisert, Luca Szegedin, Hayden Trupp, Dominic Erdt; Marco Sternheimer, Toms Prokopovics, Florian Döring, Mika Reuter, Tim Bullnheimer, Leon Steinberger, Leon Hartl, Julian Becher, Max Petzold, Lukas Häckelsmiller, Jonathan Kraus, Philipp Sander.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marek Haloda, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Arnaud Eibl, Simon Roeder, Kelvin Walz, Julian Dengl, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Sebastian Kosmann.

Torfolge: 1:0 (38:56) Mika Reuter (Toms Prokopovics – 4:5); 2:0 (43:09) Florian Döring (Marco Sternheimer, Gustav Veisert); 2:1 (51:04) Philipp Quinlan (Marek Haloda); 3:1 (55:27) Tim Bullnheimer (Marco Sternheimer, Gustav Veisert).

Strafminuten: EHC Königsbrunn Pinguine 16; EHC Klostersee 18.

Hauptschiedsrichter: Michael Kees, Stefan Storf.

Zuschauer: 269.

Wichtiger Drei-Punkte-Sieg für den EHC Klostersee im Nachholspiel am Dienstagabend. Nach den leichtfertig liegen gelassenen Punkten beim Gastspiel in Dorfen standen die Grafinger bei der Zusatzschicht in der Wildbräu-Arena gehörig unter Druck. Das war den Rot-Weißen gegen den EV Dingolfing Isar Rats über weite Strecken auch anzumerken. Nach über zwei „verschlafenen“ Spielabschnitten setzte sich die Mannschaft um Kapitän Raphael Kaefer dank einer enormen Leistungssteigerung im Schlussdrittel und fünf Volltreffern innerhalb von etwas mehr als zwölf Minuten gegen den insgesamt defensiv sehr stabil stehenden Gast noch mit 5:3 durch.
Mit Blick auf das enge Gedränge im vorderen Tabellenmittelfeld der Bayernliga ein enorm wichtiger Erfolg für die EHCler, die im ersten und zweiten Durchgang häufig als zweiter Sieger aus den entscheidenden Zweikämpfen gingen und zudem anfällig für schnellen Konter der ansonsten sehr konzentriert verteidigenden Niederbayern waren. Bestens zu sehen bei den drei Gegentoren, die man sich bis zur 28. Minute eingefangen hatte.
Das Trainer-Duo Gert Acker/Florian Engel reagierte mit einer Auszeit und einem Torhüterwechsel, um auf das Team einzuwirken und einen „Weckruf“ zu setzen. Der Erfolg stellte sich erst ein, als die letzten 20 Spielminuten bereits liefen und diverse Umstellungen in den vier Angriffsreihen stattgefunden hatten. Nach dem 1:3 durch Leander Ruß, der bereits zwei Tage davor getroffen hatte, gerieten die Isar Rats unter Dauerdruck. Und leisteten sich Undiszipliniertheiten, die das Spiel schließlich zum Kippen brachten. Die Grafinger ließen nicht mehr locker und belohnten sich in den letzten zweieinhalb Minuten mit dem Ausgleich und den Siegtoren.
EHC Klostersee: Marinus Schunda (ab Min. 27:38 Philipp Hähl); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Felix Kaller; Simon Roeder, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Julian Dengl, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Bernhard Schönig.

EV Dingolfing Isar Rats: Louis Eisenhut (Ernest Kinikeev); William Theberge, Patrick Geiger, Maximilian Ohr, Nico Wolfgramm, Markus Duchenko, Artur Schwarz; Dominik Schindlbeck, Martin Benes, Johannes Schmid, Philip Endres, Kevin Aigner, Daniel Schickaneder, Simon Sippl, Waldemar Detterer, Arthur Grinwald.

Torfolge: 0:1 (9:14) Arthur Grinwald (Markus Duchenko); 0:2 (22:11) Martin Benes (Patrick Geiger, Waldemar Detterer); 0:3 (27:38) Dominik Schindlbeck (Patrick Geiger); 1:3 (46:56) Leander Ruß (Nicolai Quinlan, Matthias Baumhackl); 2:3 (51:33) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan – 5:4); 3:3 (57:43) Nicolai Quinlan (Raphael Kaefer, Philipp Quinlan – 5:4); 4:3 (58:31) Kelvin Walz (Johannes Kroner); 5:3 (59:12) Kelvin Walz (Tobias Hilger, Marc Bosecker – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; EV Dingolfing Isar Rats 22.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Daumann, Alexander Karl.

Zuschauer: 391.

Mit leeren Händen ging´s für den EHC Klostersee am Sonntagabend vom Auswärts-Derby aus dem nördlichen Nachbarlandkreis zurück nach Hause. Die Grafinger unterlagen beim ESC Eispiraten Dorfen mit 3:5 und fragten sich anschließend, weshalb man ohne Punkte das Eis räumte. Zwei Spielabschnitte lang waren die Rot-Weißen das dominierende Team, kontrollierten das Geschehen und erspielten sich auch Chancen. Mit Ausnahme der mangelhaften Verwertung der Einschussmöglichkeiten wollten die beiden Head-Coaches Gert Acker und Florian Engel ihrer Truppe auch nichts vorwerfen: „Wir haben viel investiert, der Einsatz passte und auch an der Leistung gibt es nicht viel auszusetzen.“ Trotzdem habe man es einfach nicht geschafft, das bessere Ende auf die eigene Seite zu ziehen.
Vom ersten Bully weg und im gesamten ersten Abschnitt kannte die Begegnung größtenteils nur eine Richtung. Die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer ließ Puck und Gegner laufen und buchte den Aufenthalt überwiegend in der Angriffszone. Viel Aufwand und wenig Ertrag musste man da feststellen, nachdem es mit einem knappen 2:1 in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig, die EHCler rannten sich gegen diszipliniert verteidigende Eispiraten aber immer wieder fest oder waren zu ungenau im Abschluss. Mit einem 3:3-Zwischenstand tauschte man ein letztes Mal die Seiten. Nun mutigere Gastgeber lieferten den Klosterseern einen echten Abnutzungskampf. Als die Overtime bereits in der Luft lag, gelang Dorfen in der Schlussminute mit einem Sonntagsschuss die Entscheidung.
ESC Eispiraten Dorfen: Andreas Marek (Maximilian Englbrecht); Thomas Rott, Alexander Kanzelsberger, Erik Walter, Alexander Spielvogel, Florian Hartl; Lynnden Pastachak, Michal Popelka, Florian Maierhofer, Sandro Schroepfer, Christof Hradek, Felix Wiedenhofer, Felix Lohmaier, Christoph Lönnig, Maximilian Steiner, Josef Folger.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Felix Kaller; Simon Roeder, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Julian Dengl, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Bernhard Schönig.

Torfolge: 0:1 (6:54) Leander Ruß (Quirin Spies, Simon Roeder); 1:1 (14:29) Lynnden Pastachak (Erik Walter, Florian Maierhofer – 5:4); 1:2 (16:28) Marek Haloda (Kelvin Walz, Marc Bosecker); 2:2 (26:33) Michal Popelka (Lynnden Pastachak); 2:3 (29:31) Philipp Quinlan (Raphael Kaefer, Marc Bosecker); 3:3 (34:39) Christoph Lönnig (Florian Maierhofer, Erik Walter – 5:4); 4:3 (59:01) Christof Hradek; 5:3 (59:35) Florian Maierhofer (ENG).

Strafminuten: ESC Eispiraten Dorfen 10; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Daumann, Alexander Saal.

Zuschauer: 305.

Der EHC Klostersee bleibt in der heimischen Wildbräu-Arena eine Macht. Gegen den ESC Geretsried River Rats setzten sich die Grafinger am Freitagabend in einer lange Zeit knapp verlaufenen Begegnung am Ende noch deutlich mit 5:1 durch. Klammere man einige wenige Phasen im ersten Abschnitt aus, attestierten die beiden Head-Coaches Gert Acker und Florian Engel ihrer Mannschaft gegen keineswegs enttäuschende Gäste eine gute Leistung.
Den besseren Start erwischten die River Rats, doch die Führung ging an die Rot-Weißen. Das 1:0 hielt allerdings nicht einmal eine Minute, dann waren die vor allem im ersten Durchgang sehr forsch aufzeigenden Geretsrieder schon gleichgezogen. Bei einem der gefährlichen Breaks, zu denen der EHC in einigen Situationen eingeladen hatte und von denen der starke Keeper Marinus Schunda noch ein paar entschärfen konnte. Aus dem Powerplay heraus kreierte die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer noch vor der ersten Pausensirene die erneute Führung.
Schon im torlosen zweiten Abschnitt erspielten sich die Klosterseer Vorteile, doch einige Male rettete der Ex-EHCler Dominik Gräubig im ESC-Kasten sein Team in höchster Not, in zwei Situationen kamen ihm Pfosten und Latte zu Hilfe. Ruhe und Geduld bewiesen die Grafinger in den verbleibenden 20 Spielminuten, in dem noch drei weitere Treffer bejubelt werden konnten.
EHC Klostersee: Marinus Schunda (Philipp Hähl); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Felix Kaller; Simon Roeder, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Julian Dengl, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Bernhard Schönig.
ESC Geretsried River Rats: Dominik Gräubig (Johanna May); Dominic Fuchs, Jakub Rezac, Stephan Englbrecht, Paul Gania, Danyel Waizmann, Matthias Hölzl, Bernhard Jorde; Tyler Wiseman, Maximilian Hüsken, Stefano Rizzo, Ondrej Horvath, Klaus Berger, Daniel Merl, Josef Reiter, Michael Harrer, Alexander Thyroff, Luis Huber.

Torfolge: 1:0 (4:39) Kelvin Walz (Marc Bosecker, Tobias Hilger); 1:1 (5:16) Tyler Wiseman (Jakub Rezac, Maximilian Hüsken); 2:1 (16:58) Marc Bosecker (Kelvin Walz, Marek Haloda – 5:4); 3:1 (49:20) Johannes Kroner (Philipp Quinlan, Florian Gaschke); 4:1 (50:03) Julian Dengl (Tobias Hilger, Marc Bosecker); 5:1 (59:18) Julian Dengl (Kelvin Walz, Tobias Hilger).

Strafminuten: EHC Klostersee 2; ESC Geretsried River Rats 6.

Hauptschiedsrichter: Oliver Engmann, Christoph Ober.

Zuschauer: 540.

Die Miners vom TSV Peißenberg werden auch in der laufenden Bayernliga-Punkterunde bestimmt nicht Lieblingsgegner für den EHC Klostersee. Am Sonntagabend unterlagen die Grafinger bei den Miners, die auf eigenem Eis ihre blütenweiße Weste damit verteidigen konnten, nach einem insgesamt zu anständigen Auftritt mit 3:6. Für den gastgebenden Tabellenzweiten sprach an diesem Abend die größere Entschlossenheit im Torabschluss und in der Folge die offensive Durchschlagskraft.
Vergeben waren die drei Punkte letztlich bereits nach gut der Hälfte Spielzeit im ersten Drittel. Da hatten die Peißenberger durch einen glücklichen Blitzstart-Treffer und zwei Überzahltore bereits einen Dreierpack geschnürt. Nach einer Auszeit durch das Trainer-Duo Gert Acker/Florian Engel kamen die Rot-Weißen besser in Tritt und verdient zum 1:3. Im zweiten Durchgang hatten die EHCler ihre beste Phase in der gesamten Partie, konnten zahlreiche Chancen aber nicht nutzen. Das bestraften die Miners gegen Drittelende mit den beiden vorentscheidenen Einschüssen. Der Rest – der insgesamt vierte Powerplay-Treffer der Gastgeber und noch zwei Tore der Klosterseer, einer davon ein sehenswert verwandelter Penalty – war nur noch Ergebnis-Jonglage.
TSV Peißenberg Miners: Korbinian Sertl (Maximilian Freytag); Martin Lidl, Christoph Frankenberg, Maximilian Malzatzki, Maximilian Brauer, Bernhard Schmid, Manuel Singer, Dominik Ebentheuer; Lukas Artus, Jakob Heigl, Maurice Barth, Ryan Murphy, Valentin Hörndl, Matthäus Lidl, Denis Degenstein, Dejan Vogl, Sinan Ondörtoglu, Moritz Birkner, Zackary Bross, Dominic Krabbat.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Leander Ruß, Stefan Würmseer, Quirin Spies, Julian Dengl, Kelvin Walz, Marc Bosecker, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Sebastian Kosmann, Quirin Bacher.

Torfolge: 1:0 (0:53) Ryan Murphy (Christoph Frankenberg, Dejan Vogl); 2:0 (9:34) Lukas Artus (Martin Lidl, Dominic Krabbat – 5:4); 3:0 (12:00) Dejan Vogl (Jakob Heigl, Ryan Murphy – 5:4); 3:1 (13:36) Julian Dengl (Marc Bosecker, Kelvin Walz); 4:1 (36:58) Dejan Vogl (Dominik Ebentheuer); 5:1 (39:06) Sinan Ondörtoglu (Zackary Bross – 5:4); 5:2 (39:36) Raphael Kaefer (Philipp Quinlan, Florian Gaschke); 6:2 (47:18) Zackary Bross (Dominic Krabbat – 5:4); 6:3 (56:27) Marc Bosecker (Penalty – 5:4).

Strafminuten: TSV Peißenberg Miners 16; EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Stefan Velkoski.

Zuschauer: 881.

Leider wurde das morgige Heimspiel gegen die Isar Rats aus Dingolfing abgesagt. Der Nachholtermin findet am Dienstag den 28.11.2023 um 20:00 Uhr statt.

Wir haben bereits unseren Ticketanbieter kontaktiert, welcher in den nächsten Tagen die Rückabwicklung der Online Tickets starten wird.

Wir wünschen auf diesem Wege allen gesundheitlich angeschlagenen Spielern der Isarrats eine gute Genesung.

Wer trotzdem am Wochenende den EHC live verfolgen will, hat am Sonntag die Chance mit dem Fanbus zum Topspiel nach Peißenberg zu fahren!

Der Bus hat noch ein paar Restplätze!

Anmeldung unter der Tel.: 01517 2653490

Auf eigenem Eis bleibt der EHC Klostersee ungeschlagen. Am Sonntagabend setzten sich die Grafinger in der Wildbräu-Arena gegen die Devils vom VfE Ulm/Neu-Ulm in einer lange umkämpften Partie mit 6:4 durch. Nachdem es nach dem ersten Abschnitt nach einer klaren Angelegenheit für die Rot-Weißen ausgesehen hatte, meldeten sich die Gäste im zweiten Drittel zurück. Die Entscheidung über die Vergabe der drei Punkte war damit vertagt. Durch zwei späte Treffer sicherte sich die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel schließlich den Dreier, womit das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in der noch jungen Bayernliga-Punkterunde perfekt war.
Sehr stark, variabel und mit viel Spieltempo kamen die EHCler aus der Kabine. Die Devils konnten sich in den ersten 20 Spielminuten kaum einmal geordnet nach vorne bewegen, so dominant und überlegen diktierte das Team um Kapitän Raphael Kaefer das Geschehen. Nach dem hochverdienten 3:0-Zwischenstand schien nur noch die Höhe des Heimerfolgs in Frage zu stehen.
Doch weit gefehlt, denn die Klosterseer machten es sich ob des scheinbar komfortablen Vorsprungs etwas zu bequem und die Gäste gaben sich noch nicht auf. Nach einem Shorthander wechselte das Momentum auf die Seite der Ulm/Neu-Ulmer, die auf 3:3 stellen konnten und nach der erneuten Führung der EHCler wieder ausglichen.
Im strafzeitenreichen letzten Durchgang zogen die Grafinger die Begegnung schließlich wieder auf ihre Seite. Die beiden erlösenden Treffer zum Heimsieg fielen in den letzten fünf Minuten, als jeweils die Devils-Strafbank belegt war.
EHC Klostersee: Marinus Schunda (Philipp Hähl); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Jan Fiedler, Bernhard Schönig; Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Julian Dengl, Marc Bosecker, Kelvin Walz, Simon Roeder, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Quirin Spies, Matthias Baumhackl.

VfE Ulm/Neu-Ulm Devils: Maximilian Güßbacher (David Heckenberger); Felix Anwander, Simon Klingler, Daniel Bartuli, Benedikt Stempfel, Jon Jäger, Robin Prätz, Swen Rapprich; Julian Tischendorf, Martin Podesva, Dominik Synek, Valentin Der, Stefan Rodrigues, Ludwig Danzer, Justin Unger, Matteo Miller, Michael Wirz, Joona Schneider.

Torfolge: 1:0 (2:29) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan, Philipp Quinlan); 2:0 (14:52) Marek Haloda (Kelvin Walz, Marc Bosecker – 4:3); 3:0 (18:34) Marc Bosecker (Marek Haloda, Simon Roeder – 5:4); 3:1 (24:20) Simon Klingler (4:5); 3:2 (32:14) Benedikt Stempfel (Julian Tischendorf); 3:3 (33:04) Justin Unger (Ron Jäger); 4:3 (34:19) Kelvin Walz (Simon Roeder, Marc Bosecker); 4:4 (39:30) Simon Klingler (Martin Podesva, Dominik Synek – 5:4); 5:4 (55:16) Marek Haloda (Kelvin Walz, Marc Bosecker – 5:4); 6:4 (57:34) Raphael Kaefer (Philipp Quinlan, Nicolai Quinlan – 5:3).

Strafminuten: EHC Klostersee 25 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Matthias Baumhackl); VfE Ulm/Neu-Ulm Devils 26 plus Spieldauerdisziplinarstrafen (Robin Prätz und Ludwig Danzer).

Hauptschiedsrichter: Maximilian Reitz, Florian Meineke.

Zuschauer: 522.

Wichtiger Auswärtserfolg für den EHC Klostersee. Im Derby beim TEV Miesbach setzten sich die Grafinger am Freitagabend mit 4:1 durch. Den Drei-Punkte-Sieg gegen einen harten Mitbewerber um die direkte Playoff-Qualifikation verdienten sich die Rot-Weißen vor allem dank einer sehr starken Vorstellung im Startdrittel. Da legte die Truppe von Florian Engel und Gert Acker, defensiv stabil stehend und in der Offensive temporeich und sehr variabel, bei einem halben Dutzend bester Einschussmöglichkeiten zwei Treffer vor.
Dieser Vorsprung gab im zweiten Durchgang die notwendige Sicherheit, als die Gastgeber phasenweise vehement auf den Anschluss drängten und die EHCler sich durch einige Strafzeiten und zu lange Wechsel auch selbst in Bedrängnis brachten. Das sehenswerte und befreiende 3:0 in der 36. Minute kreierten die Klosterseer im Powerplay. Kurzzeitig Hoffnung kam im letzten Abschnitt beim Gegner auf, als die Miesbacher in Überzahl erstmals trafen. Es war an diesem Abend das einzige Mal, dass der sichere Philipp Hähl im EHC-Kasten den Puck hinter sich aus dem Netz holen musste. Knapp zwei Minuten vor Spielende fiel die endgültige Entscheidung.

TEV Miesbach: Philip Lehr (Timon Ewert); Sebastian Deml, Andreas Nowak, Benedikt Dietrich, Aziz Ehliz, Alexander Kirsch, Maximilian Meineke, Stefan Mechel; Michael Grabmaier, Bohumil Slavicek, Felix Feuerreiter, Benedikt Pölt, Florian Feuerreiter, Thomas März, Florian Heiß, Moritz Schlickenrieder, Stefan Kuhn.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Julian Dengl, Marc Bosecker, Kelvin Walz, Simon Roeder, Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Quirin Bacher, Quirin Spies, Matthias Baumhackl.

Torfolge: 0:1 (5:57) Raphael Kaefer (Johannes Kroner, Philipp Quinlan); 0:2 (10:24) Kelvin Walz (Marek Haloda, Marc Bosecker); 0:3 (35:51) Tobias Hilger (Quirin Spies, Kelvin Walz – 5:4); 1:3 (47:02) Thomas März (Andreas Nowak – 5:4); 1:4 (58:09) Kelvin Walz (Marc Bosecker, Simon Roeder – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 15 plus Disziplinarstrafe (Thomas März) und Spieldauerdisziplinarstrafe (Stefan Mechel); EHC Klostersee 12.
Hauptschiedsrichter: Stefan Velkoski, Sebastian Alt.

Zuschauer: 603.