Eine klare Angelegenheit war das vierte und damit letzte Treffen der Hauptrunde in der Oberliga Süd zwischen dem Tabellenersten mit dem Reihungsschlusslicht in der Wildbräu-Arena. Nach 60 überwiegend einseitigen Spielminuten stand ein deutliches 1:9 auf der Anzeigentafel. Der EHC Klostersee hatte dabei nicht extrem schlecht performt, doch die Blue Devils Weiden spielen aus Sicht der Grafinger Rot-Weißen eben „in einer anderen Liga“.
Den Grundstock in den ersten beiden Spieldritteln legten die schussfreudigen und treffsicheren Gäste aus der Oberpfalz, die das Spieltempo kontrollierten und jederzeit den Takt vorgaben, mit drei der bis dahin fünf Treffer im Powerplay. Das zwischenzeitliche 1:3 der Mannschaft von Dominik Quinlan in der 31. Minute steckten die Blue Devils eher locker weg und waren schnell wieder Herr der Lage. Richtig deutlich wurde es im Schlussdrittel, in dem der Spitzenreiter noch vier Dinger nachlegte.
EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Jan Fiedler, Quirin Bacher; Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Raphael Kaefer, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl.

Blue Devils Weiden: Jaroslav Hübl (Frederik Weiß); Elia Ostwald, Moritz Schug, Adam Schusser, Ralf Herbst, Kurt Davis, Kai Zernikel, Mirko Schreyer; Martin Heinisch, Tomas Rubes, Luca Gläser, Neal Samanski, Edgars Homjakovs, Philipp Siller, Nardo Nagtzaam, Fabian Voit, Roman Kechter, Robert Hechtl, Chad Bassen, Lukas Ribarik.

Torfolge: 0:1 (4:07) Fabian Voit (Luca Gläser, Kurt Davis – 5:4); 0:2 (15:59) Adam Schusser (Edgars Homjakovs, Nardo Nagtzaam – 5:4); 0:3 (21:28) Nardo Nagtzaam (Roman Kechter, Kurt Davis); 1:3 (30:03) Yannick Kischer (Vili Vesalainen); 1:4 (35:46) Luca Gläser (Fabian Voit, Tomas Rubes – 5:4); 1:5 (39:26) Luca Gläser (Martin Heinisch, Tomas Rubes); 1:6 (46:38) Roman Kechter (Nardo Nagtzaam, Kai Zernikel); 1:7 (47:21) Elia Ostwald (Chad Bassen, Mirko Schreyer); 1:8 (53:47) Fabian Voit (Roman Kechter, Nardo Nagtzaam); 1:9 (59:06) Roman Kechter (Nardo Nagtzaam).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; Blue Devils Weiden 4.

Hauptschiedsrichter: Patrick Altmann, Benedikt Lender.

Zuschauer: 572.

Ein spannendes Keller-Derby in der Oberliga Süd lieferten sich der EHC Klostersee und die Landsberg Riverkings am Sonntagabend. Die Grafinger waren den Lechstädtern ein zumindest gleichwertiger Gegner, mussten sich am Ende aber dennoch mit 1:3 geschlagen geben. Der Knockout ereilte die Rot-Weißen eineinhalb Minuten vor Spielende, als alle Zeichen bereits auf Verlängerung standen.
Die drei Punkte „für das Selbstvertrauen“ im Duell des Tabellenletzten und -vorletzten gingen damit etwas glücklich an die Gastgeber. Die Mannschaft von Dominik Quinlan, in der auch der angeschlagene Kanadier Lynnden Pastachak fehlte, spielte ein starkes erstes Drittel. Da wurden die Angriffsversuche der Riverkings bereits frühzeitig abgefangen und variabel und gefährlich nach vorne kombiniert. Es blieb allerdings bei der bekannten Abschlussschwäche. Aus 14 teils erstklassigen Chancen sprang nur eine dünne 1:0-Führung heraus.
Das wurde schon im zweiten Durchgang zum Problem, in dem sich die Landsberger immer näher an den Ausgleich heranarbeiteten, der schließlich in Überzahl fiel. Pech für die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer, der nach zweimonatiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte und zu seiner regulären Schicht in der Offensivreihe im Powerplay auch an der blauen Linie zum Einsatz kam, dass ein regulärer Treffer kurz nach dem 1:1 keine Anerkennung fand, weil das Schiedsrichter-Gespann die Partie trotz frei bespielbarem Puck unterbrochen hatte.
Im Schlussdrittel verhinderte Torhüter Marinus Schunda mit drei tollen Saves einen Rückstand. Dann hätten auch die EHCler nochmals zuschlagen können, bevor ein unnötiger „turnover“ zu einem schnellen Konter der Riverkings und der Entscheidung führte.

HC Landsberg Riverkings: Andreas Magg (Michael Güßbacher); Riley Stadel, Dominic Erdt, Dennis Neal, tobias Wedel, Florian Reicheneder, Manuel Malzer, Lukas Popela, Lucas Spindler; Florian Stauder, Frantisek Wagner, Walker Sommer, Nicolas Strodel, Christian Hanke, Adriano Carciola, Sven Gäbelein, Christopher Mitchell, Mika Reuter, David Amort, Manuel Müller, Luis Hegner.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Felix Kaller, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Vitus Gleixner, Julian Dengl Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (16:17) Julian Dengl (Marinus Kritzenberger); 1:1 (26:52) Florian Stauder (Manuel Strodel, Riley Stadel – 5:4); 2:1 (58:33) Adriano Carciola (Walker Sommer, Manuel Strodel); 3:1 (59:37) Walker Sommer (Dominic Erdt – ENG).

Strafminuten: HC Landsberg Riverkings 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Stefan Schusser, Thomas Kalnik.

Zuschauer: 599.

Nix zu holen gab es für den EHC Klostersee auch im zweiten Auftritt in der Wildbräu-Arena gegen den EC Peiting innerhalb von knapp drei Wochen. Beim 2:8 gab die erste Viertelstunde den Weg in der Partie vor. Da schluckten die Grafinger satte vier Gegentore. Die Zuteilung in der eigenen Abwehrzone klappte nicht richtig, dazu hatte Torhüter Dominik Gräubig einen rabenschwarzen Tag erwischt.
Mit Fortdauer der Begegnung kamen die Rot-Weißen zwar besser ins Spiel, doch die Punkte gegen einen kompakt und ohne große Unzulänglichkeiten auftretenden Gast, der sich auch nicht auf der beruhigenden Führung ausruhte, waren längst vergeben.
Ein Thema bei den EHClern bleibt insgesamt auch die magere Ausbeute. Trotz einiger erstklassiger Chancen dauerte es bis kurz vor Ende des zweiten Drittels bis zum ersten erfolgreichen Einschuss. Im Schlussabschnitt verbuchten die Klosterseer sogar das deutlich bessere Torschuss-Verhältnis, unter dem Strich aber reichte es im „Mini-Spiel“ nur zu einem 1:1.
EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 15:54 Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Sebastian Sterr, Jan Fiedler, Quirin Bacher, Tobias Hilger; Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak, Jordan Stallard, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Cedric Eibl.

EC Peiting: Florian Hechenrieder (Konrad Fiedler); Tobias Beck, Alexander Winkler, Andreas Feuerecker, Manuel Bartsch, Fabian Weyrich, Tim Mühlegger; Samuel Payeur, Lukas Gohlke, Marc Besl, Thomas Heger, Felix Beauchemin-Brassard, David Diebolder, Louis Postel, David Miller, Marco Niewollik, Markus Czogallik, Quirin Spies, Niklas Greil.

Torfolge: 0:1 (9:02) Quirin Spies (Markus Czogallik, Fabian Weyrich); 0:2 (10:20) Felix Beauchemin-Brassard (Andreas Feuerecker, Thomas Heger – 5:4); 0:3 (13:52) Thomas Heger (Felix Beauchemin-Brassard, David Diebolder); 0:4 (15:54) Marc Besl (Tim Mühlegger, Lukas Gohlke); 0:5 (17:43) Marco Niewollik (Louis Postel, David Miller); 0:6 (32:20) Felix Beauchemin-Brassard (Thomas Heger, Andreas Feuerecker – 5:4); 0:7 (33:50) Niklas Greil (David Miller, Markus Czogallik); 1:7 (39:26) Felix Kaller (Julian Dengl, Vili Vesalainen); 2:7 (41:27) Vili Vesalainen (Philipp Quinlan, Yannick Kischer); 2:8 (53:52) Thomas Heger (David Diebolder, Felix Beauchemin-Brassard.
Strafminuten: EHC Klostersee 6; EC Peiting 10.

Hauptschiedsrichter: Sascha Westrich, Thomas Weger.

Zuschauer: 546.

Der EHC Klostersee hat sich am Sonntagabend in der Wildbräu-Arena den nächsten Punkt erkämpft. Mit 1:2 nach Verlängerung unterlagen die Grafinger im Heimspiel gegen die Lindau Islanders, nachdem vor allem im starken Schlussdrittel mehr möglich gewesen wäre. Nach dem hochverdienten Ausgleich und einigen guten Einschussmöglichkeiten verfehlten die Rot-Weißen zwei Sekunden vor der Sirene das weit offene Gästegehäuse. Der nächste Dreier auf eigenem Eis war damit durchaus drin.
Nach beiderseits eher holprigem Beginn entwickelte sich ein eng umkämpftes Match, dem über weite Strecken freilich die spieltechnische Linie fehlte. Die Gäste vom Bodensee legten im ersten Drittel aus dem Powerplay heraus die Führung vor (12.). Die Mannschaft von Dominik Quinlan versuchte immer wieder, den Puck vor das gegnerische Gehäuse zu bugsieren, kam bei den Rebounds aber kaum zum Zug. Mit viel Übersicht und konsequent im Zupacken präsentierte sich auch im zweiten Abschnitt die Hintermannschaft der EHCler samt Torhüter Marinus Schunda, der nach Hälfte der Spielzeit einen „big save“ landete und damit einen höheren Rückstand verhinderte. Kurz darauf hätte ein Unterzahl-Alleingang durchaus den Ausgleich bringen können.
In den verbleibenden 20 Spielminuten näherten sich die Klosterseer dem 1:1 immer mehr, bevor der ausgeglichene Spielstand tatsächlich Bestand hatte. Trotz einiger nicht zu verachtender Konter der Islanders: Das Schlussdrittel gehörte ganz klar den Grafingern, die schon vor, aber vor allem nach dem absolut verdienten Ausgleich in der 49. Minute vehement auf mehr aus waren. Am Ende setzte der Gast in der letzten Minute der Overtime in Überzahl den „lucky punch“.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Philipp Hähl); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Quirin Bacher; Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak, Jordan Stallard, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl.

EV Lindau Islanders: Dominik Hattler (Timo Polzer); Patrick Raaf-Effertz, Raphael Grünholz, Daniel Stiefenhofer, Leon van der Linde, Eric Bergen, Skylar Pacheco, Alexander Biberger; Florian Lüsch, Nico Kolb, Marc Hofmann, Ace Cowens, Andreas Farny, Damian Schneider, Arturs Sevcenko, Vincenz Mayer, Alexander Dosch, Marvin Wucher, Loris Walter, Ludwig Danzer.

Torfolge: 0:1 (11:24) Vincenz Mayer (Arturs Sevcenko, Daniel Stiefenhofer – 5:4); 1:1 (48:17) Matthias Baumhackl (Vitus Gleixner); 1:2 (64:19) Artus Sevcenko (Vincenz Mayer, Daniel Stiefenhofer – 4:3).

Strafminuten: EHC Klostersee 17; EV Lindau Islanders 9.

Hauptschiedsrichter: Markus Wohlgemuth, Zeljko Rajic.

Zuschauer: 604.

Das Endresultat zwischen den souveränen Tabellenführer und dem abgeschlagenen Schlusslicht war „standesgemäß“, entsprach aber keinesfalls dem Spielverlauf. Der EHC Klostersee lieferte den Blue Devils Weiden beim 1:6 nicht nur kämpferisch einen starken und sehr leidenschaftlichen Fight, sondern erspielte sich auch eine ganze Reihe guter Abschlussmöglichkeiten. Die drei Überzahltore des Spitzenreiters in den letzten gut vier Minuten – zwei davon in doppelter – schönten den verdienten Erfolg der Gastgeber zu deren Gunsten erheblich. Der Gesamtleistung der Grafinger, die in der durchwegs fairen Partie auf 18 Strafminuten kamen, während die Blue Devils von den Schiedsrichtern ohne jegliche Hinausstellung bewertet wurden, tat das keinen Abbruch.
Nach dem baldigen 0:1 verpassten die Rot-Weißen den Ausgleich bei einem schnellen Vorstoß, vor allem der Rebound war eine „hundertprozentige“. Das Gegentor der Truppe von Dominik Quinlan nach 101 Sekunden war, und das sagt einiges über die gut organisierte und ausgeführte Defensivarbeit der EHCler an diesem Abend aus, das einzige bei beiderseits kompletter Spieleranzahl. Nachdem die Blue Devils in ihrem dritten Powerplay noch einmal getroffen hatten, setzten die Klosterseer noch vor Ende des ersten Drittels mit dem 1:2 einen echten Nadelstich (18.). Das 1:3 im zweiten Durchgang bei wieder Vier gegen Fünf war in der 31. Minute erst die zweite nennenswerte Torchance Weidens nach Wiederbeginn gewesen.
Mit dem knappen Spielstand und einer ausgeglichenen Torschussbilanz im Mitteldrittel – auch in der Qualität der Abschlussmöglichkeiten standen die Grafinger dem souveränen Tabellenersten in nichts nach – ging´s in die noch offenen 20 Spielminuten. In denen der EHC mit dem direkten Anschluss am Pfosten scheiterte (41.), bevor die Blue Devils die Partie wieder einigermaßen kontrollierten. Nach einer Strafzeit in der Schlussphase echauffierten man sich über zwei davor auf der Gegenseite ohne Ahndung gewertete vergleichbare „Vergehen“ – und wurde von den Unparteiischen mit drei weiteren „Zweiern“ und damit durchgehend doppelter Unterzahl diszipliniert.
Blue Devils Weiden: Jaroslav Hübl (Marco Wölfl); Elia Ostwald, Kurt Davis, Adam Schusser, Ralf Herbst, Moritz Schug, Mirko Schreyer, Philipp Siller; Roman Kechter, Tomas Rubes, Luca Gläser, Neal Samanski, Edgars Homjakovs, Chad Bassen, Lukas Ribarik, Nardo Nagtzaam, Dennis Thielsch, Marius Schmidt, Fabian Voit, Robert Hechtl.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Quirin Bacher; Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak, Jordan Stallard, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (1:41) Luca Gläser (Tomas Rubes, Roman Kechter); 2:0 (15:34) Tomas Rubes (Kurt Davis, Fabian Voit – 5:4); 2:1 (17:27) Vitus Gleixner (Simon Roeder, Matthias Baumhackl); 3:1 (30:12) Edgars Homjakovs (Mirko Schreyer, Adam Schusser – 5:4); 4:1 (55:49) Kurt Davis (Fabian Voit – 5:3); 5:1 (56:35) Edgars Homjakovs (Nardo Nagtzaam, Adam Schusser – 5:3); 6:1 (59:29) Luca Gläser (Chad Bassen, Tomas Rubes – 5:4).

Strafminuten: Blue Devils Weiden 0; EHC Klostersee 18.

Hauptschiedsrichter: Thorsten Lajoie, Thomas Weger.

Zuschauer: 1.104.

Das Mammutprogramm der letzten zwei Wochen ist absolviert. Mit dem Gastspiel am Sonntagabend bei den Memmingen Indians kam der EHC Klostersee in der Oberliga Süd seit dem zweiten Weihnachtstag, in genau 14 Tagen also, auf sieben Pflichtspiele. Nach dem Heim-Coup zwei Tage davor gegen den Deggendorfer SC (4:3 nach Penaltyschießen) reichte es gegen komplette Gastgeber beim „Siebener-Finale“ nur zu einem starken Drittel. Die am Ende sichtlich müden Grafinger unterlagen beim letztjährigen Drittliga-Vizemeister mit 1:5.
Im ersten Abschnitt wirkte das Erfolgserlebnis von zuletzt noch nach, der „Game-Plan“ ging auf wie Trainer Dominik Quinlan sagte. Leichtfüßig im Angriff und kompakt in der eigenen Zone hatten die Rot-Weißen mehr vom Spiel und auch die besseren Einschussmöglichkeiten. Leider reichte es nur zu einem sehr sehenswert herausgespielten und vollendeten Treffer. Der bei Indians-Breaks zwei mal stark haltende Philipp Hähl musste sich kurz vor Drittelende zum Ausgleich geschlagen geben.
Mit Wiederbeginn erhöhten die Memminger den Druck und arbeiteten ein paar Strafzeiten heraus. Das kostete die EHCler entscheidende Körner und brachte entscheidende Vorteile für die Allgäuer, die auf 1:3 davonzogen. Zwei, drei hervorragende Kontermöglichkeiten konnten die Klosterseer nicht erfolgreich abschließen. Im letzten Durchgang konnte man auch nicht mehr anschreiben, beim Abschluss fehlten Kraft und Konzentration. Die Indians bauten ihren Vorsprung noch um zwei Treffer aus.

ECDC Memmingen Indians: Marco Eisenhut (Leon Meder); Linus Svedlund, Lion Stange, Christopher Kasten, Leon Kittel, Sven Schirrmacher, Maximilian Menner; Jaroslav Hafenrichter, Donat Peter, Matej Pekr, Petr Pohl, Dominik Meisinger, Marcus Marsall, Maxim Mastic, Andrew Johnston, Sergei Topol, Pascal Dopatka, Maxim Kryvorutskyy, Milan Pfalzer.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Jan Fiedler, Quirin Bacher; Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Lynnden Pastachak, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (7:57) Marc Bosecker (Vili Vesalainen, Yannick Kischer); 1:1 (18:15) Sven Schirrmacher (Dominik Meisinger); 2:1 (28:48) Maxim Kryvorutskyy (Pascal Dopatka, Maximilian Menner); 3:1 (35:10) Matej Pekr (Linus Svedlund – 6:5); 4:1 (44:39) Dominik Meisinger (Petr Pohl); 5:1 (57:22) Jaroslav Hafenrichter (Donat Peter).

Strafminuten: ECDC Memmingen Indians 8; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Markus Wohlgemuth, Thomas Weger.

Zuschauer: 1.408.

Sensationelle Vorstellung, hochverdiente zwei Punkte: Der EHC Klostersee lieferte dem Deggendorfer SC am Dreikönigstag in der Wildbräu-Arena einen Fight absolut auf Augenhöhe. Am Ende stand ein nicht nur erkämpftes, sondern auch erspieltes 4:3 nach Penaltyschießen der Grafinger gegen den Tabellendritten auf der Anzeigetafel.

Die Rot-Weißen begannen wie schon in den letzten Heimspielen stark und mit den besseren Einschussmöglichkeiten. Nach einem durchdachten Angriff der Gäste aus Niederbayern und der notwendigen Portion Glück – der Puck sprang von der Bande hinter dem Tor „maßgerecht“ zurück – fiel der einzige Treffer des ersten Drittels, in dem die EHCler in der Schlussphase vehement, aber glücklos auf den Ausgleich drückten.
Auch im zweiten Durchgang sprach nicht nur das Torschussverhältnis für die Mannschaft von Dominik Quinlan, sondern auch die Qualität der Einschussmöglichkeiten. Verdienter Lohn der Leistung war der Ausgleich, wobei der sehr stark haltende Marinus Schunda kurz nach dem 1:1 einen Penalty abwehrte. Im letzten Abschnitt zeigte die Truppe um Kapitän Philipp Quinlan, in der fünf Stammkräfte fehlten, Moral und Leidenschaft. Zwei Mal wurde ein Rückstand ausgeglichen und damit bereits ein Zähler eingefahren. Nach torloser Overtime, in der der EHC eine Sekunde vor der Sirene noch eine Riesenchance zur Entscheidung herausspielte, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Lynnden Pastachak und Phil Quinlan trafen für die Grafinger, während Schunda die Versuche des Kanadiers Thomas Mathason und von Thomas Greilinger parierte.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak, Felix Kaller, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Cedric Eibl.

Deggendorfer SC: Timo Pielmeier (Justin Köpf); Silvan Heiß, Leon Zitzer, Ondrej Pozivil, Paul Pfenninger, Alex Grossrubatscher, Kevin Lengle; Thomas Greilinger, Curtis Leinweber, Thomas Matheson, Petr Stloukal, Antonin Dusek, Lucas Miculka, René Röthke, Thomas Pielmeier, Sascha Maul, Yannick Bauer, Julian-Maximilian Elsberger, Jonas Stern.

Torfolge: 0:1 (2:55) Curtis Leinweber (Thomas Matheson); 1:1 (33:59) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Lynnden Pastachak); 1:2 (42:18) Sascha Maul (René Röthke, Silvan Heiß); 2:2 (44:38) Felix Kaller (Yannick Kischer, Florian Gaschke); 2:3 (50:02) Curtis Leinweber (Thomas Greilinger, Thomas Matheson); 3:3 (53:42) Felix Kaller (Yannick Kischer, Vili Vesalainen – 5:4); 4:3 (65:00) Lynnden Pastachak (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; Deggendorfer SC 10.

Hauptschiedsrichter: Lukas Voit, Markus Wohlgemuth.

Zuschauer: 827.

Ohne sieben Stammkräfte hatte der EHC Klostersee am Mittwochabend in der Wildbräu-Arena gegen den SC Riessersee keinen leichten Stand, verkaufte sich gegen den Tabellenfünften beim 1:4 aber so teuer wie eben möglich. Trainer Dominik Quinlan zog für wenigsten drei Blöcke Verteidiger Tobias Hilger und Stürmer Stefan Würmseer aus der EHC-U20 nach oben, die sich in die vor allem defensiv gute Vorstellung der Rot-Weißen nahtlos einfügten.
Die Grafinger hätten in der Anfangsphase führen können, doch zwei Alleingänge fanden nicht den Weg ins Ziel. Dann wurden die Garmischer ihrer Favoritenrolle mehr und mehr gerecht und gingen mit einer knappen Führung in die erste Pause. Gleiches Bild im zweiten Durchgang: Der SCR bestimmte die Partie, doch die EHCler hätten bei gelegentlichen Kontern oder in Überzahl durchaus ausgleichen können.
Gerade wieder komplett stellte Riessersee auf 0:2 (32.). Einen Rebound hatten sich die Gäste da gesichert – wie auch bei den beiden folgenden Toren. Knapp elf Minuten vor dem Ende gelang den dezimierten Klosterseern der allemal verdiente Ehrentreffer.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Philipp Hähl); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Sebastian Sterr, Jan Fiedler, Tobias Hilger; Julian Dengl, Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak, Felix Kaller, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Quirin Bacher, Vitus Gleixner, Cedric Eibl, Stefan Würmseer.

SC Riessersee: Michael Boehm (Xaver Nagel); Thomas Schmid, Jan Pietsch, Simon Mayr, Ville Hyvärinen, Luca Allavena, Christoph Eckl; Marlon Wolf, Christopher Chyzowski, Moritz Israel, Kevin Slezak, Robin Soudek, Lubor Dibelka, Sam Verelst, Tobias Kircher, Alexander Höller, Anselm Gerg, Aziz Ehliz.

Torfolge: 0:1 (9:27) Tobias Kircher (Alexander Höller, Sam Verelst); 0:2 (31:26) Alexander Höller (Ville Hyvärinen, Sam Verelst); 0:3 (39:42) Moritz Israel (Sam Verelst, Alexander Höller – 5:4); 0:4 (42:47) Aziz Ehliz (Christopher Chyzowski, Kevin Slezak); 1:4 (49:08) Felix Kaller (Vili Vesalainen).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; SC Riessersee 4.

Hauptschiedsrichter: Achim Moosberger, Sascha Westrich.

Zuschauer: 648.

Der EHC Klostersee startet mit einer Niederlage ins neue Jahr. Dem EC Peiting unterlagen die Grafinger am Montagabend in der Wildbräu-Arena nach einem abwechslungsreichen Auf und Ab mit 3:6. Im ersten Abschnitt versäumten die Rot-Weißen eine komfortable Führung, was sich im zweiten Durchgang rächte.
Nicht unverdient legte die Mannschaft von Dominik Quinlan nach starkem Beginn in der ersten Viertelstunde eine 2:0-Führung vor. Den Gästen steckten offenbar noch die zwei klaren Niederlagen an den Spieltagen davor in den Knochen. Mit dem Anschlusstreffer kurz vor Drittelende war der ECP aber wieder im Spiel. Während die Klosterseer in den zweiten 20 Minuten nachließen, übernahm Peiting die Initiative und drehte die Partie.
Hoffnung gab den Grafingern das 3:4 kurz vor Drittelende. Mehrmals schrammten die EHCler nach Wiederbeginn am Ausgleich vorbei, bevor man mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderte und sich in doppelter Unterzahl die Vorentscheidung einfing.


EHC Klostersee: Philipp Hähl (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Lynnden Pastachak, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Felix Kaller, Matthias Baumhackl, Cedric Eibl.

EC Peiting: Florian Hechenrieder (Konrad Fiedler); Andreas Feuerecker, Manuel Bartsch, Sean Morgan, Tobias Beck, Alexander Winkler, Tim Mühlegger; Marco Habermann, David Miller, Thomas Heger, Lukas Gohlke, Felix Beauchemin-Brassard, David Diebolder, Ryan Boucher, Quirin Spies, Niklas Greil, Marc Besl, Louis Postel, Marco Niewollik.
Torfolge: 1:0 (2:39) Lynnden Pastachak (Philipp Quinlan, Jordan Stallard); 2:0 (14:03) Julian Dengl (Simon Roeder); 2:1 (18:26) Tobias Beck (Alexander Winkler); 2:2 (23:23) Felix Beauchemin-Brassard (Louis Postel); 2:3 (27:19) Manuel Bartsch (Felix Beauchemin-Brassard, Marco Niewollik); 2:4 (32:11) Alexander Winkler (Louis Postel); 3:4 (39:14) Philipp Quinlan (Vili Vesalainen, Jordan Stallard – 5:4); 3:5 (51:45) Felix Beauchemin-Brassard (5:3); 3:6 (58:15) David Miller (ENG).
Strafminuten: EHC Klostersee 19; EC Peiting 12.

Hauptschiedsrichter: Sascha Westrich, Lukas Voit.

Zuschauer: 546.

Tolle Derby-Stimmung mit zirka 3.500 Zuschauer, starke Leistung der Rot-Weißen, die von den zahlreichen Schlachtenbummlern entsprechend gewürdigt wurde, obwohl es gegen den hohen Favoriten letztlich nichts zu holen gab. Mit 0:3 unterlag der EHC Klostersee im letzten Pflichtauftritt des alten Jahres bei den Starbulls Rosenheim.
Eine Reaktion auf die Vorstellung in Füssen hatte Trainer Dominik Quinlan versprochen und die hat seine Mannschaft im Auswärts-Derby beim Tabellenzweiten auch aufs Eis gebracht. Im torlosen ersten Abschnitt hatten die EHCler vielleicht sogar die besseren Einschussmöglichkeiten. Insbesondere nach knapp vier Minuten, als hinter dem gegnerischen Gehäuse der Puck erkämpft und zwei Topchancen vergeben wurden. Die Gastgeber waren vor allem in zwei Minuten Überzahl gefährlich, doch der vorzüglich haltende Torhüter Marinus Schunda und dessen Vorderleute hielten dem Druck stand.
Im zweiten Abschnitt legten die Starbulls im Powerplay vor, nach einer umstrittenen Hinausstellung – Spielverzögerung, nachdem die Hartgummischeibe eigentlich abgefälscht über die Bande befördert wurde. Kurz vor dem 0:2 „verhinderte“ ein Linienrichter, dass das Spielgerät aus der eigenen Zone befördert werden konnte. Nach dem dritten Gegentreffer gleich in der Anfangsphase des letzten Drittels war die Sache durch. Letztlich wurde die starke Vorstellung nicht einmal mit dem Ehrentreffer belohnt.
Starbulls Rosenheim: Andreas Mechel (Patrik Mühlberger); Steffen Tölzer, Maximilian Vollmayer, Manuel Edfelder, Marius Möchel, Klemen Pretnar, Aaron Reinig, Florian Krumpe; Stefan Reiter, Travis Oleksuk, Lukas Laub, Norman Hauner, Tyler McNeely, Manuel Strodel, Marc Schmidpeter, Dominik Daxlberger, Mike Glemser, Christian Obu, Dominik Kolb, Michael Knaub.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Lynnden Pastachak, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Matthias Baumhackl, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (21:54) Stefan Reiter (Aaron Reinig, Klemen Pretnar – 5:4); 2:0 (36:27) Dominik Daxlberger (Maximilian Vollmayer, Steffen Tölzer); 3:0 (40:57) Marius Möchel (Manuel Edfelder, Manuel Strodel – 6:5).
Strafminuten: Starbulls Rosenheim 6; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Dominic Erdle, Artur Votler.

Zuschauer: 3.427.

Deutliche Klatsche für den EHC Klostersee in der Arena am Bundesstützpunkt. Dem EV Füssen, der sich bereits zwei Tage davor auswärts in Passau in Torschusslaune präsentiert hatte, unterlagen die Grafinger am Mittwochabend klar mit 1:8. Knackpunkt in der Partie war ein Doppelschlag in der Schlussphase des zweiten Abschnitts. Bis dahin waren die Rot-Weißen beim Tabellenachten, der die Begegnung zwar dominant gestalten, sich ergebnistechnisch aber nicht hatte absetzen können, insbesondere auch durch Dominik Gräubig als sicheren Rückhalt gut im Spiel. Die deutliche Schlappe konnte am Ende auch der beste EHCler des Abends zwischen den Pfosten nicht verhindern.
Die reifere Spielanlage im ersten Drittel war auf Seiten der Allgäuer zu sehen. Doch viel fehlte nicht, dann hätte die Mannschaft von Dominik Quinlan ein torloses Unentschieden in die erste Pause gebracht. Das 0:1 aus der 19. Minute wurde in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts ausgeglichen. Aus dem Powerplay heraus gingen die Gastgeber wieder in Führung und gaben diese nicht mehr ab. Mit dem 1:5-Zwischenstand nach 40 Minuten waren die Punkte vergeben und der Widerstand die Grafinger endgültig gebrochen.
EV Füssen: Moritz Borst (Benedikt Hötzinger); Lukas Slavetinsky, Nicolas Jentsch, Jörg Noack, Justus Meyl, Florian Simon, Tobias Baader, Noah Keller; Bauer Neudecker, Julian Straub, Victor Knaub, Jere Helenius, Janne Seppänen, Carl Zimmermann, Leon Dalldush, Ondrej Zelenka, Pius Seitz, Leon Sivic, Kevin Steiner, Edgar Simon.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Philipp Hähl); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Lynnden Pastachak, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Felix Kaller, Matthias Baumhackl, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (18:43) Lukas Slavetinsky (Victor Knaub, Bauer Neudecker); 1:1 (24:10) Vili Vesalainen (Sebastian Sterr, Marc Bosecker); 2:1 (28:44) Janne Seppänen (Julian Straub – 5:4); 3:1 (30:23) Victor Knaub; 4:1 (37:08) Pius Seitz (Leon Dalldush); 5:1 (37:47) Janne Seppänen (Carl Zimmermann, Jörg Noack); 6:1 (43:37) Victor Knaub (Bauer Neudecker, Lukas Slavetinsky); 7:1 (46:05) Bauer Neudecker (Julian Straub, Victor Knaub); 8:1 (49:32) Victor Knaub (Lukas Slavetinsky, Bauer Neudecker).

Strafminuten: EV Füssen 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Thomas Weger, Lukas Voit.

Zuschauer: 877.

Den ersten Drei-Punkte-Sieg hat sich der EHC Klostersee offenbar für den zweiten Weihnachtstag aufgehoben. In der heimischen Wildbräu-Arena fertigten die Grafinger die Riverkings vom HC Landsberg mit 7:3 ab. Ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg der Mannschaft von Dominik Quinlan, der erst einmal durchatmete: „Das war verdammt wichtig, endlich haben wir uns auch einmal belohnt.“
Die Rot-Weißen starteten mit viel Elan und einigen herausgespielten Chancen. Die 2:0-Führung nach knapp zehn Minuten war hochverdient und hätte sogar noch höher ausfallen können. Kurz vor der Sirene verkürzten die Gäste nach einem krassen Abwehrschnitzer der EHCler. Im zweiten Durchgang musste die Mannschaft um Kapitän Philipp Quinlan eine brenzlige Phase in Unterzahl überstehen, bevor es im vorherigen Takt weiterlief.
Drei wunderschöne Treffer legten die Klosterseer zur beruhigenden 5:1-Führung nach; den Überzahleinschuss der Riverkings konterte man postwendend. Aufgegeben hatten sich die Landsberger für die letzten 20 Spielminuten nicht, deren Coach Sven Curmann wollte mit dem Torhüter-Wechsel wohl noch einmal ein Zeichen setzen. Doch der Finne Vili Vesalainen machte sich und den Grafingern mit seinem zweiten Treffer zum 7:2 an seinem 25. Geburtstag selbst ein Geschenk.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Jordan Stallard, Lynnden Pastachak, Marc Bosecker, Vili Vesalainen, Florian Gaschke, Julian Dengl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Felix Kaller, Matthias Baumhackl, Cedric Eibl.

HC Landsberg Riverkings: Andreas Magg (ab Min. 40:00 Michael Güßbacher); Lukas Popela, Sven Gäbelein, Manuel Malzer, Tobias Wedl, Dominic Erdt, Florian Reicheneder, Marc Sauer; Jason Lavallee, Nicolas Strodel, Walker Sommer, Adriano Carciola, Frantisek Wagner, Florian Stauder, Mika Reuter, Christian Hanke, Marc Krammer, Christopher Mitchell, Luis Hegner.

Torfolge: 1:0 (4:23) Marinus Kritzenberger (Vitus Gleixner, Florian Gaschke – 5:4); 2:0 (8:11) Julian Dengl; 2:1 (18:35) Adriano Carciola; 3:1 (28:02) Vili Vesalainen (Sebastian Sterr, Philipp Quinlan); 4:1 (30:39) Lynnden Pastachak; 5:1 (32:29) Simon Roeder (Julian Dengl, Vili Vesalainen); 5:2 (38:23) Frantisek Wagner (Jason Lavallee – 5:4); 6:2 (39:25) Philipp Quinlan (Jordan Stallard, Lynnden Pastachak); 7:2 (43:47) Vili Vesalainen (Florian Gaschke, Marc Bosecker); 7:3 (58:32) Christian Hanke (Nicolas Strodel, Mika Reuter – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 21; HC Landsberg Riverkings 13.

Hauptschiedsrichter: Artur Votler, Göran Noeller.

Zuschauer: 539.