EHC Klostersee – EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 2:4 (1:1, 0:3, 1:0)

Erste Niederlage für den EHC Klostersee im fünften Testspiel-Vergleich. Den Waldkraiburger Löwen, die Trainer Dominik Quinlan in der Bayernliga-Punkterunde als „ganz heißen Kandidaten“ auf eine Platzierung ganz weit vorne einschätzt, unterlagen die Grafinger Rot-Weißen am Sonntagabend auf eigenem Eis mit 2:4. „Das war aus unserer Sicht eine hervorragende Übung im Penaltykilling“, meinte der Headcoach der EHCler nach der Partie – mit einem satten Schuss Ironie. Unglaubliche 28 Strafminuten bekamen die Klosterseer in der insgesamt eigentlich sehr fairen Begegnung „gutgeschrieben“; die ersten sechseinhalb Minuten im zweiten Abschnitt absolvierte das Team um Kapitän Bernd Rische durchgehend in zweifacher Unterzahl. Das ab der Zwischenrunde im Bayerischen Oberhaus eingeplante System mit zwei Hauptschiedsrichtern bewährte sich bezogen auf dieses Spiel jedenfalls nicht, wenngleich die Klosterseer (ob der einseitigen Spielleitung) bei zunehmend blankliegenden Nerven eine oder andere Hinausstellung auch auf die eigene Kappe nehmen mussten.

Der Spielfluss war nach beiderseits zähem Beginn und dann ausgeglichenem ersten Abschnitt jedenfalls dahin. Die Grafinger mussten sich in der langen Phase zu Dritt – mit einem ausgezeichnet haltenden Rudi Schmidt zwischen den Pfosten und da nur einem Gegentor – auspowern und zahlten dem im weiteren Verlauf des Spieldrittels Tribut, als zwei zu verhindern gewesene Konter der Löwen zu Torerfolgen führten. In der verbleibenden 20 Minuten waren die Spieler wieder Hauptdarsteller und die Gastgeber-Mannschaft um Resultatsverbesserung bemüht. Die gelang durch einen schön vorgetragenen Angriff in der Schlussphase, in der mit Sechs gegen Fünf sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt; Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Florian Gaschke, Simon Roeder, Quirin Bacher, Felix Lohmaier, Stefan Würmseer.

EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg: Christoph Lode (Kevin Yeingst); Mathias Jeske, Thomas Rott, Jan Loboda, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Daniel Schmidt, Felix Lode, Alexander Kanzelsberger; Christian Neuert, Michal Popelka, Florian Brenninger, Nico Vogl, Christof Hradek, Sebastian Stanik, Patrick Zimmermann, Leon Decker, Philipp Lode, Tim Ludwig, Eduard Dmitrik, Josef Huber.
Torfolge: 1:0 (5:20) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Yannick Kischer); 1:1 (18:02) Mathias Jeske (Thomas Rott, Michal Popelka); 1:2 (24:20) Thomas Rott (Michal Popelka, Mathias Jeske – 5:3); 1:3 (34:13) Nico Vogl (Jan Loboda, Christof Hradek); 1:4 (35:03) Leon Decker (Daniel Schmidt, Philipp Seifert); 2:4 (57:57) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak).

Strafminuten: EHC Klostersee 28; EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 6.

Hauptschiedsrichter: Stefan Velkoski und Christian Gazzo.

Zuschauer: 286.

EC Pfaffenhofen Eishogs – EHC Klostersee 4:6 (2:3, 0:2, 2:1)

Der EHC Klostersee hat auch sein viertes Vorbereitungsspiel positiv gestalten können. Beim Ligakonkurrenten Pfaffenhofen Eishogs setzten sich die Rot-Weißen aus Grafing in einer kampfbetonten Partie dank der reiferen Spielanlage mit 6:4 durch. „Ich denke, dass wir über die komplette Spielzeit gesehen das bessere Team waren und das Spielgeschehen diktiert haben“, kommentierte EHC-Chefcoach Dominik Quinlan, der bei der Zusammenstellung der vier Blöcke, auch bedient durch das Fehlen einiger Stammkräfte, erneut einiges ausprobiert hat. Zwischen den EHC-Pfosten stand Rudi Schmidt, nachdem sich der langjährige Pfaffenhofener und Neu-EHCler Philipp Hähl bereits während der Trainingswoche krank abgemeldet hatte.

Eigentlich war die Hälfte der Spielzeit für U20-Torhüter Carsten Aurich vorgesehen, der Mitte des zweiten Drittels auch eingewechselt wurde, aber nach einem unglücklichen Zusammenprall mit zwei Feldspielern schon nach 50 Sekunden wieder verletzt vom Eis musste. Der Kanadier Lynnden Pastachak, zuletzt in zwei Testpartien in einer Formation mit Bob Wren und Florian Engel bereits mehrfach als Vorlagengeber erfolgreich gewesen, steuerte gegen die Eishogs an der Seite von Raphael Kaefer und Gennaro Hördt zwei Tore zum Auswärtssieg bei.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Franziska Albl (Nicola Henseleit); Friedrich Kolesnikov, Liam Hätinen, Tim Lohrer, Kareem Hätinen, Julian Dost; Nick Endress, Daniel Hanlon, Connor Sanvido, Elias Maier, David Felsöci, Jakub Felsöci, Robert Gebhardt, Wassilij Guft-Sokolov, Dominik Thebing, Robert Neubauer, Leonardo Uhl, Moritz Neureuther.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Min. 33:30 bis 34:20 Carsten Aurich); Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Florian Gaschke, Simon Roeder, Quirin Bacher, Felix Lohmaier, Julian Dengl.

Tonfolge: 1:0 (2:14) Jakub Felsöci (David Felsöci); 1:1 (5:55) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak); 2:1 (8:05) Nick Endress (Daniel Hanlon – 5:4); 2:2 (11:04) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Yannick Kischer); 2:3 (19:27) Philipp Quinlan (Florian Engel – 4:5); 2:4 (34:04) Florian Engel (Johannes Kroner); 2:5 (38:36) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt); 3:5 (48:36) David Felsöci; 3:6 (56:38) Lynnden Pastachak (Johannes Kroner); 4:6 (59:05) 59:06) Nick Endress (Daniel Hanlon – 5:4).

Strafminuten: EC Pfaffenhofen Eishogs 17 plus Spieldauerstrafe (Kareem Hätinen); EHC Klostersee 21 plus Spieldauerstrafe (Nicolai Quinlan).

Zuschauer: 125.

EHC AibDogs Bad Aibling – EHC Klostersee 2:6 (1:4, 1:1, 0:1)

Mit einem 6:2-Erfolg bei den AibDogs in Bad Aibling brachte der EHC Klostersee am Sonntagabend Teil drei der Vorbereitung hinter sich. Haushoch überlegen agierten die Grafinger Rot-Weißen beim benachbarten Landesligisten, der sich am Ende über ein achtbares Ergebnis freuen konnte. Haushoch überlegen agierte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische über die gesamte Distanz, die Abschlussquote ließ mit Ausnahme des ersten Abschnitts – in dem trotz der vier erfolgreichen Einschüsse noch ein gutes halbes Dutzend erstklassiger Chancen vergeben wurden – freilich sehr zu wünschen übrig. Gut 60 (!) Torschüsse gaben die EHCler in Richtung Gastgeber-Goalie Kai Klimesch ab, so dass Headcoach Dominik Quinlan in der überwiegend einseitigen Partie vor allem die vielen vergebenen Tormöglichkeiten monierte. Zu schön und zu verspielt sei man vor allem im zweiten und letzten Drittel in der beiderseits sehr fair geführten Begegnung aufgetreten.
Am kommenden Wochenende geht es für die Klosterseer mit den Test gegen zwei Bayernliga-Konkurrenten weiter. Am Freitagabend um 20 Uhr gastiert man beim EC Pfaffenhofen Eishogs, Sonntag (17.30 Uhr) kommen „Die Löwen“ vom EHC Waldkraiburg ins Grafinger Eisstadion.

EHC AibDogs Bad Aibling: Kai Klimesch (Michael Fischer); Christoph Gottwald, Tobias Schurzmann, Matthias Nowak, Luca Herden, Simon Spohn, Lucas Wimmer; Markus Seiderer, Marcel Schulz, Maximilian Mayer, Ludwig Obergschwendtner, Thomas Neumaier, Daniel Meyer, Kilian Irlinger, Jan Lukats, Jacob Hau, Nicolas Vogel, Lucas Stuffer, Michael Appl.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Philipp Hähl); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Bob Wren, Lynnden Pastachak, Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Quirin Bacher.

Tonfolge: 0:1 (1:51) Bob Wren (Marinus Kritzenberger); 0:2 (8:07) Florian Engel (Lynnden Pastachak, Bob Wren); 1:2 (10:27) Kilian Irlinger (Thomas Neumaier); 1:3 (12:09) Vitus Gleixner (Sebastian Sterr); 1:4 (14:41) Bob Wren (Florian Engel, Lynnden Pastachak); 2:4 (30:31) Markus Seiderer (Thomas Neumaier); 2:5 (32:48) Florian Engel (Bob Wren, Marinus Kritzenberger); 2:6 (57:03) Florian Engel (Lynnden Pastachak).
Strafminuten: EHC AibDogs Bad Aibling 2; EHC Klostersee 2.

EHC Klostersee – Eispiraten Dorfen (Vorbereitungsspiel)

EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 5:4 (1:1, 1:3, 3:0)

Nach dem rundum positiven Einstieg in die Vorbereitung in Südtirol eine Woche davor testete der EHC Klostersee am Freitagabend gegen die Eispiraten aus Dorfen, denen man auch in der Bayernliga-Punkterunde begegnen wird. Das enge und sehr abwechslungsreiche Match ging mit 5:4 an die Rot-Weißen aus Grafing, die neben ihren spieltechnischen Vorzügen auch Moral, Leidenschaft und Einsatz zeigten. Das alles war insbesondere im Schlussdrittel nötig, nachdem man sich in erster Linie durch fast ein Dutzend vergebener erstklassiger Einschussmöglichkeiten selbst in die Bredouille gebracht hatte und zur zweiten Pause mit 2:4 zurücklag. Spielanteile und Chancen sprachen vor allem im ersten Abschnitt – die Anfangsphase in den zweiten 20 Spielminuten war eher ungeordnet und „wild“ – für die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische, die ohne weiteres hätte komfortabel führen können. Die Gäste aus dem Nachbarlandkreis hielten laufstark und mit Einsatz gut dagegen und zeigten was die erfolgreichen Einschüsse anging sehr effektiv auf. „Das war ein guter Test. Die Jungs haben gezeigt, dass sie hinten raus durchaus in der Lage sind, einen Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen“, war Headcoach Dominik Quinlan vor allem mit der Vorstellung im ersten und letzten Drittel sehr zufrieden. Lob gab´s für den Gastspieler Lynnden Pastachak, der immer wieder mit viel Geschwindigkeit über Außen in die gegnerische Zone skatete und sich auch für keinen Körpereinsatz und Backcheck zu schade war. Belohnt hat sich der Kanadier mit der Vorarbeit zum Siegtor der EHCler, als er hinter dem gegnerischen Gehäuse den Puck erkämpfte. Auch am Sonntag beim Vorbereitungsspiel der Klosterseer in Bad Aibling wird Lynnden Pastachak dabei sein.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Yannick Kischer, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Bob Wren, Lynnden Pastachak, Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Quirin Bacher, Maximilian Pröls.

ESC Eispiraten Dorfen: Andreas Marek (Luca Endres); Gaspr Susanj, Erik Walter, Simon Franz, Maximilian Huber, Florian Fischer, Benedikt Dietrich, Florian Hartl; Tomas Vrba, Urban Sodja, Lukas Kirsch, Christian Göttlicher, Sandro Schröpfer, Josef Folger, Bastian Rosenkranz, Jonas Blaha, Christoph Obermaier, Philipp Schumann, Christoph Lönning.

Tonfolge: 0:1 (2:46) Gaspr Susanj; 1:1 (6:50) Philipp Quinlan (Bernd Rische, Raphael Kaefer – 5:4); 1:2 (22:56) Christoph Obermaier (Christoph Lönning, Bastian Rosenkranz); 2:2 (25:13) Matthias Baumhackl (Vitus Gleixner, Sebastian Sterr); 2:3 (30:41) Lukas Kirsch (Gaspr Susanj – 5:3); 2:4 (39:28) Tomas Vrba (Simon Franz, Maximilian Huber); 3:4 (44:12) Vitus Gleixner (Yannick Kischer); 4:4 (47:48) Raphael Kaefer (Bernd Rische, Philipp Hähl); 5:4 (52:43) Bob Wren (Lynnden Pastachak, Florian Engel).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; ESC Eispiraten Dorfen 8.

Hauptschiedsrichter: Markus Schütz.

Zuschauer: 259.

1. Vorbereitungsspiel: Hockey Unterland Cavaliers – EHC Klostersee 3:4 nach Verlängerung (0:3, 2:0, 1:0, 0:1)

Guter Einstieg für den EHC Klostersee in die Vorbereitung. Beim HC Unterland Cavaliers in Südtirol kamen die Rot-Weißen an diesem Samstagabend zu einem 4:3-Erfolg nach Verlängerung. „Sehr zufrieden“ war Headcoach Dominik Quinlan mit der Leistung in diesem ersten Test gegen einen Gegner, der schon voll im Saft und bereits am Ende seiner Vorbereitung steht. Dass man mit Fortdauer der Partie gegen einen bereits eingespielten Gegner weniger Körner im Köcher hatte, war daher nicht verwunderlich.

Im ersten Drittel in der Würth-Arena in Neumarkt lief für die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische, bei der die Stürmer Bob Wren (geschäftlich) und Jens Glombitza (Hochzeit) fehlten, alles nach Wunsch und perfekt. Hinten waren die Schotten dicht, dazu hielt Philipp Hähl stark, und in der Offensive sprangen bei einem halben Dutzend erspielter Möglichkeiten drei Treffer heraus.

Chancen erspielten sich die Grafinger auch im zweiten Abschnitt, aber jetzt war der Cavaliers-Keeper auf der Hut und die Gastgeber die Glücklicheren im Abschluss. Mit strammen Tempo ging’s auch in der verbleibenden Spielzeit weiter, in der die Südtiroler das 3:3 erzwangen. In der Overtime trafen die EHCler im Powerplay zum 4:3. Aufgrund der Anzahl guter Einschussmöglichkeiten ein nicht unverdienter Spielausgang.

Hockey Unterland Cavaliers: Kilian Pallabazzer (Moritz Steiner); Mirko Cont, Alexander Sullmann, Lukas Goldner, Tobias Brighenti, Kevin Zucal, Alex Obexer; Gabriel Zerbetto, Florian Wieser, Filip Kokoska, Alex Egger, Martin Graf, Gabriel Galassiti, Ruben Zerbetto, Michele Covi, Thomas Pisetta, Manuel Pichler, Davide Girardi, Dorian Giovannini.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein, Jan Fiedler; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Florian Engel, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Quirin Bacher, Maximilian Pröls.

Torfolge: 0:1 (8:25) Matthias Baumhackl (Yannick Kischer, Florian Engel); 0:2 (9:49) Quirin Bacher (Florian Engel); 0:3 (16:34) Nicolai Quinlan (Raphael Kaefer – 5:4); 1:3 (32:48) Gabriel Galassiti (Ruben Zerbetto – 5:4); 2:3 (35:52) Alex Egger; 3:3 (47:10) Ruben Zerbetto (Gabriel Galassiti).
Strafminuten: HC Unterland Cavaliers 10; EHC Klostersee 14.

VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils – EHC Klostersee 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)

Die zwei Tage davor im Heim-Derby gegen die Erding Gladiators (1:3) „verschenkten“ Punkte hat sich der EHC Klostersee in der Fremde gesichert. In Ulm/Neu-Ulm besiegten die Grafinger die gastgebenden Donau Devils in einem vorwiegend taktisch geprägten Geduldsspiel mit 3:0. Dass die Rot-Weißen beim heimstarken Aufsteiger kein Offensiv-Feuerwerk abbrennen würden, war aufgrund der ellenlangen Ausfallliste und insbesondere dem Fehlen der beiden Topskorer verletzten Raphael Kaefer und Bob Wren von vornherein klar.

Beide Seiten konzentrierten sich vom ersten Bully weg darauf, in der eigenen Abwehrzone mit Ordnung und Übersicht zu agieren und vor dem eigenen Gehäuse aufzuräumen. Die besseren Einschussmöglichkeiten im ersten Abschnitt erspielte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, dennoch ging es mit einer beiderseitigen Null was Tore betrifft in die Pause. Aus der nahmen die Gastgeber eine kurze Phase Überzahl mit und erspielten sich da mit ihrem immer variablen und gefährlichen Powerplay zwei dicke Chancen. Zwei von insgesamt vier, fünf Situationen, in denen sich der formidable Keeper Dominik Gräubig seinen „shut-out“ mit Glanzparaden verdienen musste.

Gegenüber stand ihm Martin Niemz im Devils-Kasten in Nichts nach. Beim abgefälschten Distanzschuss in der 42. Minute zum 1:0 der Klosterseer war der Gastgeber-Goalie freilich machtlos. Der Führungstreffer war sozusagen der Türöffner zum Dreier, die entscheidende Situation in der Einleitung des erfolgreichen Einschusses ein gewonnener Zweikampf an der Bande. Fünf Minuten später legte der EHC nach einem Angriff über mehrere Stationen und überlegtem Abschluss von halblinks vorentscheidend nach. Die Donau-Devils rannten sich anschließend fest und griffen die letzten drei Minuten nach einem Offensivbully zu Sechst und ohne Torhüter an – bis zum Empty-Net-Goal 83 Sekunden vor der Sirene.

VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils: Martin Niemz (Maximilian Güßbacher); Robin Maag, Benedikt Stempfel, Felix Anwander, Jonathan Schalk, Bernhard Leiprecht, Patrick Meißner; Dominik Synek, Timo Schirrmacher, Lukas Traub, Florian Döring, Petr Ceslik, Jakub Revaj, Nicklas Dschida, Marius Dörner, Jakob Schwarzfischer.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Felix Lohmaier, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (41:25) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger, Matthias Baumhackl); 0:2 (46:28) Gennaro Hördt (Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan); 0:3 (58:37) Marinus Kritzenberger (ENG).

Strafminuten: VfE Ulm/Neu-Ulm Donau Devils 8; EHC Klostersee 8.

Hauptschiedsrichter: Alexander Saal.

Zuschauer: 200.

EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

Zweite Heimniederlage in Folge für den EHC Klostersee. Wie fünf Tage davor gegen die Pfaffenhofen Eishogs (1:2) haderten die Grafinger auch im Derby gegen den Gast aus der Herzogstadt mit der eigenen Abschlussschwäche. „Mit nur einem Tor ist im Eishockey die Wahrscheinlichkeit gering, Punkte zu holen“, kommentierte Trainer Dominik Quinlan das 1:3 gegen die Erding Gladiators. Dabei hätten die Rot-Weißen den Gästen im drückend überlegen geführten ersten Abschnitt allein schon ein halbes Dutzes Treffer einschenken können. Stattdessen ging es mit einem sehr knappen 1:0 in die Pause, aus der die Gladiators besser kamen und gut zehn Minuten lang gleichwertig waren. Diese Phase genügte dem Team von Thomas Vogl, um die Partie mit zwei Toren zu drehen. Früh im zweiten Durchgang war die Partie für Klostersees Topskorer bereits zu Ende. Sollte sich die ersten Diagnose – Verdacht auf Innenbandriss – bestätigen, wäre das ein herber personeller Verlust für die nächsten Wochen.

In der Schlussphase des Mitteldrittel vergaben die Grafinger erneut Chancen am Fließband, zielten knapp vorbei oder scheiterten am überragenden TSV-Goalie Christoph Schedlbauer. Die Gladiators verteidigten den knappen Vorsprung auch in den letzten 20 Spielminuten erfolgreich und verschafften sich mit einem Powerplay-Treffer noch etwas mehr Luft. Beim EHC schied etwa zehn Minuten vor dem Ende mit dem Kanadier Bob Wren der zweite Offensiv-Leistungsträger verletzt aus. Nichts Zählbares und zwei Verletzte Teamleader – ein rundum gebrauchter Abend für die Truppe um Kapitän Bernd Rische.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Gennaro Hördt, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Thomas Mende); Dominik Wagner, Mark Waldhausen, Sebastian Schwarz, Konstantin Mühlbauer, Rudi Lorenz, Bastian Cramer; Daniel Krzizok, Alexander Gantschnig, Lukas Krämmer, Marko Babic, Philipp Michl, Martin Dürr, Christian Poetzel, Florian Zimmermann, Erik Modlmayr, Maximilian Knallinger, Luke Kuka.

Torfolge: 1:0 (7:39) Vitus Gleixner (Yannick Kischer, Gennaro Hördt); 1:1 (23:26) Mark Waldhausen (Daniel Krzizok); 1:2 (30:54) Marko Babic (Dominik Wagner, Alexander Gantschnig); 1:3 (47:55) Daniel Krzizok (Rudi Lorenz, Mark Waldhausen – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; TSV Erding Gladiators 6.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.

Zuschauer: 246.

EHC Klostersee – EC Pfaffenhofen Eishogs 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)

Erste Heimniederlage in der noch jungen Bayernliga-Saison für den EHC Klostersee. Im Spitzenspiel gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs, den man zwei Tage davor auf Tabellenplatz eins abgelöst hatte, unterlagen die Grafinger in einem immer engen, spannenden und nervenaufreibenden Match mit 1:2. Für ihre spielerische Dominanz bekamen die Rot-Weißen am Ende nichts Zählbares gutgeschrieben. Der komplette Dreier ging an die defensiv bestens stehenden und organisierten Gäste, die zudem immer brandgefährlich konterten. Und mit einem kuriosen Treffer schon nach 35 Sekunden in Führung lagen. Ein Lupfer, eine Mischung aus Befreiung und unkontrolliertem Aufbau, sprang etwa zwei Meter vor EHC-Schlussmann Dominik Gräubig auf der Kante auf, veränderte die Richtung und landete in den Maschen.

Diesem Rückstand lief die Mannschaft von Dominik Quinlan letztlich vergeblich hinterher, obwohl man sich erstklassige Chancen im Dutzend herausspielte. Im Mitteldrittel kassierten die EHCler zudem die eine oder andere unnötige Strafzeit, womit man den Eishogs den zweiten Treffer ermöglichte (30.). Erst gut sieben Minuten vor Spielende war der ausgezeichnete Gästegoalie Philipp Hähl erstmals geschlagen, ebenfalls aus dem Powerplay heraus. Danach war es noch mehr ein Spiel auf ein Tor, doch das Anrennen der Klosterseer wurde nicht mehr belohnt.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Philipp Hähl (Franziska Albl); Jake Fardoe, Quirin Oexler, Friedrich Kolesnikow, Andreas Pielmeier; Nick Endreß, Patrick Martens, Robert Gebhardt, Robert Neubauer, Morgan Reiner, Maximilian Geiß, Jakub Felsöci, David Felsöci, Wassilij Guft-Sokolov, Leonardo Uhl, Kevin Maraun.

Torfolge: 0:1 (0:35) Jake Fardoe (Patrick Martens); 0:2 (29:49) Robert Neubauer (Nick Endreß, Patrick Martens – 5:4); 1.2 (52:57) Gennaro Hördt (Marinus Kritzenberger – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 22; EC Pfaffenhofen Eishogs 16 plus Disziplinarstrafe (Andreas Pielmeier).

Hauptschiedsrichter: Roland Wittmann.

Zuschauer: 236.

EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 4:6 (1:3, 2:0, 1:3)

Vierter Drei-Punkte-Sieg in Folge für den EHC Klostersee. In der Hydro-Tech-Eisarena bei den Königsbrunner Pinguinen setzten sich die Grafinger in einer hochspannenden und vor allem abwechslungsreichen Bayernliga-Begegnung mit 6:4 durch. Nach einem rundum souveränen und spieltechnisch fast schon erdrückend dominant geführten ersten Spielabschnitt, in dem sich die Gastgeber über einen sehr viel höheren Zwischenstand als dem 3:1 für die Rot-Weißen nicht hätten beklagen können, war das Geschehen plötzlich vollkommen offen. Hatte sich eine gewisse (Nach-)Lässigkeit bereits beim Gegentor abgezeichnet, war die Mannschaft von Dominik Quinlan im zweiten Durchgang nicht wiederzuerkennen. Unnötige Puckverluste, schlampige Pässe im Aufbau und insgesamt einfach zu wenig Laufbereitschaft brachten die Pinguine ins Spiel zurück.

Den 3:3-Ausgleich zum zweiten Pausentee hatten sich die Königsbrunner, die viel Leidenschaft und Moral zeigten, vollauf verdient. Erst in den letzten paar Minuten und nach einer Auszeit kurz nach dem Gleichstand brachte die Truppe um Kapitän Bernd Rische nach davor wenig Ruhe in den Aktionen wieder etwas Struktur in die eigenen Reihen. Erst nach dem 3:4-Rückstand, als man in der 44. Minute nicht schnell genug zurück gekommen und in einen Konter gelaufen war, verließ man sich nicht mehr ausschließlich auf spieltechnische Dinge, sondern nahm den Kampf so richtig an. Belohnt wurde das durch das Viervier knapp acht Minuten vor Spielende. Gröbere Fehler vermeiden und in der eigenen Zone gut stehen, war danach die Devise beiderseits. Mit einem Lattenschuss in Überzahl hatten die Klosterseer angedeutet, die Sache noch in der regulären Spielzeit klar machen zu wollen. Das 5:4 fiel schließlich nach einem schönen Angriff fast über die gesamte Eisfläche. Festgezurrt wurde der Dreier per Empty-net-goal, mit einem Schlenzer in den verlassenen Pinguine-Kasten.

EHC Königsbrunn Pinguine: Marc-Michael Henne (Darian Sommerfeld); Dominic Auger, Florian Bayer, Moritz Simon, Philipp Sander, Christoph Meier, Luca Szegedin; Daniil Fursa, Julian Becher, Maximilian Arnawa, Marek Rubner, Timo Bakos, Nicolas Baur, Jannik Reuß, Maximilian Merkel, Anton Rauh, Samuel Neumann, Felix Wohlhaupter, Paul Siegler.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza.

Torfolge: 0:1 (0:15) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Raphael Kaefer); 0:2 (14:48) Raphael Kaefer (Simon Roeder); 0:3 (16:39) Florian Gaschke (Simon Roeder); 1:3 (18:46) Dominic Auger (Daniil Fursa, Julian Becher); 2:3 (20:39) Nicolas Baur (Marek Rubner); 3:3 (32:06) Marek Rubner (Timo Bakos); 4:3 (43:59) Maximilian Arnawa (Julian Becher, Florian Bayer); 4:4 (52:13) Yannick Kischer (Gennaro Hördt); 4:5 (58:17) Gennaro Hördt (Vitus Gleixner); 4:6 (58:56) Philipp Quinlan (Raphael Kaefer, Bob Wren – ENG).

Strafminuten: EHC Königsbrunn Pinguine 8; EHC Klostersee 8.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 200.

EHC Klostersee – ERSC Amberg Wild Lions 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Sechs-Punkte-Wochenende für den EHC Klostersee. Nach dem Derby-Sieg in Dorfen (6:3) legten die Grafinger im Heimspiel gegen den ERSC Amberg nach. Das 4:2 gegen starke und bestens organisierte Wild Lions mussten sich die Rot-Weißen freilich hart erarbeiten. Nach der schnellen 1:0-Führung fing man sich nach einer Unachtsamkeit in der eigenen Zone schon bald den Ausgleich ein. Am diesem Zeitpunkt hielten die Gäste aus der Oberpfalz mit einem bestens aufgelegten Torhüter im Kasten (fast) auf Augenhöhe dagegen. Für Verteidiger Nicolai Quinlan war das erste Drittel nach einem Check gegen den Kopf gegen ihn zu Ende. Nach eingehender Untersuchung war er zum zweiten Abschnitt wieder dabei. Da stand es noch immer 1:1, weil die Truppe um Kapitän Bernd Rische auch in der fünfminütigen Überzahl zwei, drei dicke Chancen ausließ.
Das Mitteldrittel gehörte zunächst den Wild Lions, die ihre Abwehrzone beherrschten und immer wieder gefährlich in der Offensive auftauchten. Dominik Gräubig bewahrte seine Farben in dieser Phase vor einem möglichen Rückstand. Als die EHCler die Sache wieder besser in Griff bekamen, war Raphael Kaefer in doppelter Überzahl mit der erneuten Führung zur Stelle. Die letzten 20 Spielminuten dominierten die Mannschaft von Dominik Quinlan weitgehend. Zwei Powerplay-Treffer zum 4:1-Vorsprung sorgten für mehr Ruhe im Spiel. Die war in der Schlussphase dahin, als es offenbar noch einige „persönliche Rechnungen“ zu begleichen und entsprechend Hinausstellungen gab. Amberg verbesserte sich da noch um einen Treffer, der die Punktevergabe freilich nicht mehr beeinflusste.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Korbinian Eberwein, Sebastian Sterr; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza.

ERSC Amberg Wild Lions: Timon Bätge (Carsten Metz); Kevin Schmitt, Benjamin Frank, Markus Babinsky, Mark Roth, Richard Stütz, Lukas Salinger, Leon Koppitz; Felix Köbele, Liam Blackburn, Mario Strobel, Daniel Krieger, Stefan Huber, Andreas Hampl, Florian Bocu, Maximilian Deichstetter, Daniel Troglauer, Robin Billinger.

Torfolge: 1:0 (3:42) Florian Gaschke (Yannick Kischer, Philipp Quinlan – 4:4); 1:1 (6:10) Felix Köbele (Liam Blackburn, Marc Roth); 2:1 (37:06) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Nicolai Quinlan – 5:3); 3:1 (45:20) Bernd Rische (Raphael Kaefer, Simon Roeder – 5:4); 4:1 (48:04) Florian Gaschke (Raphael Kaefer); 4:2 (57:07) Markus Babinsky (Liam Blackburn, Felix Köbele – 5:3).

Strafminuten: EHC Klostersee 16; ERSC Amberg Wild Lions 19 plus Spieldauerdiszipliarstrafe (Andreas Hampl).

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut.
Zuschauer: 248.

ESC Eispiraten Dorfen – EHC Klostersee 3:6 (1:1, 0:2, 2:3)

Erster Auswärts-Dreier für den EHC Klostersee. Am Freitagabend setzten sich die Grafinger im Derby bei den Eispiraten Dorfen mit 6:3 durch. Aufgrund der reiferen Spielanlage ein verdienter Erfolg für die Rot-Weißen, die stabil und konzentriert in der eigenen Zone auftraten und in der Offensive sehr variabel agierten. Schon im ersten Abschnitt hätte sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische ergebnistechnisch etwas absetzen können, doch da ließ der Abschluss in einigen Situationen noch zu wünschen übrig, bevor die bis dahin kaum in den Angriff kommenden Gastgeber in Überzahl eiskalt zuschlugen.
Ein Kabinettstückchen von Raphael Kaefer in Überzahl, der im Powerplay insgesamt drei Mal traf, brachte das Team von Dominik Quinlan erneut nach vorne (23.). In diesem Mitteldrittel nahmen die EHCler zwar einige Strafzeiten (zuviel), aber nun hatte man sich bestens auf das gegnerische Überzahlspiel eingestellt. Zudem hielt Dominik Gräubig vorzüglich. Mit weiteren Einschüssen bei Fünf gegen Vier – insgesamt waren es vier im Powerplay – ließ man in den letzten 20 Spielminuten nichts mehr anbrennen und durfte als Lohn einen Dreier mit nach Hause nehmen.

ESC Eispiraten Dorfen: Simon von Fraunberg (Andreas Marek); Krispas Millers, Erik Walter, Johannes Kroner, Florian Mayer, Tobias Fengler, Michael Numberger, Sebastian Rappolder; Florian Brenninger, Lukas Miculka, Ernst Findeis, Josef Folger, Timo Borrmann, Christian Göttlicher, Philipp Schumann, Sandro Schroepfer, Christoph Obermaier, Jonas Blaha, Maximilian Steiner, Alexander Voglhuber.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Korbinian Eberwein, Sebastian Sterr; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Felix Kaller, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza.

Torfolge: 0:1 (4:52) Felix Kaller (Bob Wren, Matthias Baumhackl); 1:1 (17:22) Lukas Miculka (Krispas Millers, Erik Walter – 5:4); 1:2 (22:36) Raphael Kaefer (5:4); 1:3 (28:25) Raphael Kaefer (5:4); 1:4 (41:48) Bob Wren (Yannick Kischer, Philipp Quinlan – 5:4); 1:5 (44:17) Raphael Kaefer (5:4); 2:5 (46:35) Ernst Findeis (Johannes Kroner, Florian Brenninger); 2:6 (49:04) Bob Wren (Matthias Baumhackl – 4:5); 3:6 (55:42) Timo Borrmann (5:3).

Strafminuten: ESC Eispiraten Dorfen 16; EHC Klostersee 24.

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.

Zuschauer: 200.

EHC Klostersee – EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 6:2 (2:0, 4:1, 0:1)

Die Scharte vom Fehlstart in Schweinfurt wäre ausgewetzt. Mit einer ganz anderen Körpersprache, leidenschaftlichem Einsatz, Laufbereitschaft und Spielharmonie in den durch fünf aus diversen Gründen fehlende Puckjäger plus den gesperrten Philipp Quinlan bereits arg ausgedünnten Reihen rang der EHC Klostersee am Sonntagabend mm Heim-Derby die Löwen vom EHC Waldkraiburg mit 6:2 nieder. Die ersten drei Punkte haben die Grafinger gegen einen kompakten Gegner, mit dessen Stärken man sich bereits in zwei Vorbereitungsmatches ausreichend auseinandersetzen konnte, damit absolut verdient eingefahren.
Der in der Offensivabteilung für drei komplette Angriffs-Reihen aushelfende Verteidiger Felix Kaller traf zum wichtigen 1:0 und konnte sich auch im zweiten Drittel noch einmal in die Torschützenliste eintragen. Trainer Dominik Quinlan war mit der Leistung seiner Jungs „zu hundert Prozent“ zufrieden. Sehr kompakt und immer im Verbund die eigene Zone verteidigend ist – nach Ladehemmung in der kompletten Vorbereitung und auch in der Auftakt-Partie der Bayernliga – gegen die Löwen im Angriff der Knoten geplatzt. Herausgeschossen war der Heim-Dreier bereits nach zwei Spielabschnitten, so dass sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische auf Absicherung beschränken konnte.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer, Jesper Pallesen, Korbinian Eberwein; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Felix Kaller, Vitus Gleixner, Felix Lohmaier.

EHC Löwen Waldkraiburg: Kevin Yeingst (ab Min. 36:07 Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Matthias Bergmann, Fabian Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Philipp Seifert, Fabian Kanzelsberger, Maximilian Selinger-Reichthalhammer; Tomas Rousek, Josef Straka, Michail Guft-Sokolov, Nico Vogl, Michael Trox, Christoph Hradek, Leon Judt, Tim Ludwig, Leon Decker, Kevin Schneider, Josef Huber.

Torfolge: 1:0 (10:29) Felix Kaller (Vitus Gleixner, Jesper Pallesen); 2:0 (18:10) Gennaro Hördt (Bob Wren, Yannick Kischer); 3:0 (23:52) Florian Gaschke (Simon Roeder, Raphael Kaefer – 5:4); 4:0 (28:26) Felix Kaller (Bob Wren); 5:0 (33:36) Raphael Kaefer (Florian Gaschke); 5:1 (34:54) Leon Decker (Philipp Seifert, Tim Ludwig); 6:1 (36:07) Nicolai Quinlan (Bernd Rische, Raphael Kaefer); 6:2 (51:01) Michail Guft-Sokolov (Josef Straka – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Tim Ludwig).

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut.
Zuschauer: 231.