Im Heim-Derby gegen den TEV Miesbach musste der EHC Klostersee an diesem Freitagabend die zweite Heimniederlage in der laufenden Bayernliga-Saison akzeptieren. Die Gäste waren beim 1:5, das deutlicher herüberkommt als der Spielverlauf es vermuten ließe, in den entscheidenden Situationen präsenter und vor allem in der eigenen Abwehrzone auch absolut fehlerlos.
‚Die Grafinger wurden in der Wildbräu-Arena sozusagen mit den Mitteln entzaubert, die sie in den Wochen davor so stark gemacht hatten. Den Miesbachern glückte damit die Revanche, nachdem die EHCler das Hinspiel mit 4:1 für sich entschieden hatten.
Der zweifach „amtierende“ Vizemeister beherrschte das eigene Drittel und hatte vor allem auch in der neutralen Zone das Geschehen jederzeit im Griff – zwei wichtige Faktoren, mit denen die Rot-Weißen zuletzt beständig gepunktet hatten. Die optische Überlegenheit nutzte der Truppe von Gert Acker und Florian Engel in den ersten zehn Minuten wenig, der Gast aus dem Oberland schlug in der Folgezeit aus einem schlampigen Pass der EHCler in der Mittelzone und einem Überzahlspiel Kapital und legte da zweifach vor.
Im zweiten Abschnitt waren die Klosterseer nach dem 0:2-Zwischenstand mehrfach drauf und dran, den Anschluss zu erzielen. Wer weiß, welchen Verlauf die Partie mit nur einem Anschlusstreffer genommen hätte. Das TEV-Bollwerk aber hielt dem Druck stand, so dass der Durchgang torlos endete. Zwei schnelle Tore in den verbleibenden 20 Spielminuten brachten die Vorentscheidung. Die Grafinger gaben sich dennoch nicht geschlagen, arbeiteten (bei einem Pfostentreffer und mehreren Chancen) hart für wenigstens ein Tor, bevor die Gäste per Empty-net-goal alles klar machten.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Marek Haloda, Tobias Hilger, Felix Kaller, Jan Fiedler, Quirin Bacher, Felix Kaller; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Simon Roeder, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer.

TEV Miesbach: Philip Lehr (Timon Ewert); Sebastian Deml, Alexander Kirsch, Stefan Mechel, Benedikt Dietrich, Johannes Bacher, Nikolaus Meier; Lukas Kirsch, Bohumil Slavicek, Florian Feuerreiter, Felix Feuerreiter, Benedikt Pölt, Aziz Ehliz, Thomas März, Patrick Asselin, Michael Grabmaier, Christian Neuert.

Torfolge: 0:1 (10:16) Aziz Ehliz (Bohumil Slavicek); 0:2 (11:59) Johannes Bacher (Patrick Asselin – 5:4); 0:3 (41:14) Benedikt Pölt (Michael Grabmaier); 0:4 (43:08) Bohumil Slavicek (Felix Feuerreiter, Sebastian Deml – 5:4); 1:4 (56:12) Marek Haloda (Quirin Spies, Kelvin Walz); 1:5 (59:48) Benedikt Pölt (ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; TEV Miesbach 16.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Daumann, Sebastian Eisenhut.

Zuschauer: 600.

Der EHC Klostersee hat am Sonntagabend in der heimischen Wildbräu-Arena das zweite Sechs-Punkte-Wochenende in Folge und den damit fünften Sieg in Serie perfekt gemacht. Mit dem 3:1 gegen die Kempten Sharks untermauerten die Grafinger ihre Ambitionen auf die direkte Playoff-Qualifikation und damit „zumindest“ Platz sechs in der Abschluss-Tabelle der Eishockey-Bayernliga. Die Rot-Weißen setzten sich im Duell mit dem direkten Tabellennachbarn aus dem Allgäu vor allem dank einer defensiv sehr stabilen Vorstellung verdient durch, steckten dabei neben dem schon länger verletzten Marc Bosecker auch den Ausfall vom Import-Stürmer Marc Bosecker bestens weg.
Konzentriertes und rigoroses Abwehrverhalten der EHCler war angesichts von vier Hinausstellungen bereits in den ersten zehn Minuten gefragt. Nachdem diese schwierige Anfangsphase überstanden war, wurde das Team von Gert Acker (der erneut ohne den erkrankten Florian Engel coachte) auch offensiv aktiver und gefährlich. Ein sehenswerter Angriff mündete im 1:0, doch nur 28 Sekunden danach waren die Gäste nach Toren bereits wieder gleichauf (18.).
Im zweiten Abschnitt dominierten die Klosterseer das Geschehen, erarbeiteten sich schnell ein halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten. Der Ertrag mit nur einem weiteren Treffer war etwas mager, wobei neben einem formidablen Sharks-Torhüter auch Pfosten und Latte weitere Einschüsse verhinderten. Erst als Kemptens Trainer Sven Curmann seine Reihen bei einer Auszeit in der 29. Minute „nachjustiert“ hatte, war die Sache wieder offen. Bis die Grafinger knapp elf Minuten vor dem Ende das befreiende 3:1 bejubeln und anschließend sämtliche Angriffsversuche der Allgäuer rechtzeitig oder spätestens durch Keeper Marinus Schunda stoppen konnten.
EHC Klostersee: Marinus Schunda (Philipp Hähl); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Marek Haloda, Tobias Hilger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Arnaud Eibl, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß.

ESC Kempten Sharks: Jakob Nerb (Elias Bartzsch); Daniel Rau, Mauro Seider, Michél Limböck, Joonas Sillanpää, Louis Landerer, Pascal Kröber, Lucas Spindler; Jakub Bitomsky, Filip Kokoska, Clay Ellerbrock, Nikolas Oppenberger, Maximilian Schäffler, Maximilian Miller, Linus Voit, Christopher Mitchell, Timo Schirrmacher, David Mische, Philipp Zeiske, Nikolai Steif.

Torfolge: 1:0 (17:12) Quirin Spies (Nicolai Quinlan, Johannes Kroner); 1:1 (17:40) Filip Kokoska (Michél Limböck, Clay Ellerbrock); 2:1 (21:22) Raphael Kaefer (Simon Roeder, Marek Haloda); 3:1 (49:05) Johannes Kroner.

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EA Kempten Sharks 16.

Hauptschiedsrichter: Robert Heinze, Christoph Ober.

Zuschauer: 463.

Den vierten Drei-Punkte-Sieg in Folge konnte der EHC Klostersee an diesem Freitagabend auswärts bei den Buchloe Pirates feiern. Ein wichtiger Erfolg für die Grafinger im Allgäu, die damit einen Verfolger auf Distanz halten konnten und mit den ebenfalls fleißig weiter punktenden direkten Tabellennachbarn Schritt halten. Cheftrainer Gert Acker, der den Job an der Bande ohne den erkrankten Florian Engel erledigte, bezeichnete die tadellose und starke Vorstellung der Rot-Weißen beim 4:1 als beste Auswärtsleistung in der laufenden Saison.
Der Einstieg in die Partie gelang den EHClern durch ein paar Strafzeiten nicht optimal. Das aus einer Unterzahlsituation resultierende 0:1 war bis zur ersten Pausensirene aber bereits in eine knappe Führung gedreht. Als in der 26. Minute aus dem Powerplay heraus das 3:1 gelang, war für den angeschlagenen Ausgleichstorschützen Simon Roeder die Begegnung bereits zu Ende. Noch im zweiten Abschnitt folgte ihm Kelvin Walz nach einer verhängten Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche. Die beiden personellen Rückschläge steckte die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer bestens weg, dem damit beide Angriffspartner weggebrochen waren.
Schon früh im letzten Durchgang hatten die Klosterseer mit dem 4:1 für klare Verhältnisse gesorgt und den Gastgebern damit den Schwung für eine Aufholjagd genommen. Den Grundstein für den Auswärtsdreier legten die Grafinger, die den Pirates in den letzten 20 Spielminuten keine nennenswerte Tormöglichkeit gewährten, mit einer insgesamt bärenstarken Defensivleistung.
ESV Buchloe Pirates: Johannes Wiedemann (Fabian Strobel); Andreas Schorer, Lukas Bucher, David Strodel, Moritz Simon, Nico Nieberle, Johannes Keller, Robin Niedermeier; Alexander Krafczyk, Michal Petrak, Benedikt Diebolder, Marc Krammer, Demeed Podrezov, Felix Schurr, Philip Wolf, Christian Wittmann, Benjamin Katerbau, Timo Kindl.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Marek Haloda, Tobias Hilger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Simon Roeder, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Arnaud Eibl.

Torfolge: 1:0 (9:25) Demeed Podrezov (David Strodel, Felix Schurr – 5:4); 1:1 (14:56) Simon Roeder (Raphael Kaefer, Tobias Hilger); 1:2 (19:35) Julian Dengl (Florian Gaschke, Johannes Kroner); 1:3 (25:43) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Vitus Gleixner – 5:4); 1:4 (45:24) Marek Haloda (Philipp Quinlan, Leander Ruß).

Strafminuten: ESV Buchloe Pirates 19 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (David Strodel); EHC Klostersee 11 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Kelvin Walz).

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich, Christoph Ober.

Zuschauer: 217.

Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht! Rundum souverän war die Vorstellung des EHC Klostersee gegen die Schweinfurt Mighty Dogs bestimmt nicht, trotzdem stand unter dem Strich ein wichtiger 5:1-Erfolg. Verdient war der Heimsieg der Grafinger beim „Family-Day“ am Sonntagnachmittag in der Wildbräu-Arena allemal, wenngleich er gemessen an den Tormöglichkeiten vielleicht etwas zu deutlich ausgefallen war. Schwer hatten sich die Rot-Weißen das Leben in der absolut fair verlaufenen Partie vor allem durch eine Reihe unnötiger Strafzeiten gemacht.
Das zeigte sich gegen die personell dezimiert und mit nur zweieinhalb Blöcken angereisten Gäste aus Unterfranken schon nach der nach knapp zehn Minuten herausgeschossenen 2:0-Führung. In doppelter Überzahl schlossen die Mighty Dogs auf, die das Geschehen mit viel Einsatz und Laufarbeit auch im zweiten Abschnitt spannend gestalten konnten. Mit einem Treffer im Mitteldrittel und vor allem dem 4:1 in der 43. Minute brachten die EHCler entscheidend Luft zwischen sich und den Gast. Danach waren die kräftemäßig eher ausgezehrten Schweinfurter nicht mehr in der Lage, noch etwas auf die Schippe zu legen, bevor mit dem fünften Einschlag endgültig alles klar war.
EHC Klostersee: Michael Schunda (Daniel Arendas); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Marek Haloda, Tobias Hilger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Bernhard Schönig; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Simon Roeder, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs: Benedict Roßberg (Leon Pöhlmann); Daniel Herzog, Kevin Marquardt, Felix Ribarik, Lucas Kleider; Nils Münzberg, Dylan Hood, Tomas Cermak, Alexander Asmus, Kevin Heckenberger, Leonardo Ewald, Marcel Grüner, Marcel Weise.

Torfolge: 1:0 (1:11) Tobias Hilger (Marek Haloda, Raphael Kaefer); 2:0 (8:51) Philipp Quinlan (Johannes Kroner, Quirin Spies); 2:1 (11:57) Kevin Heckenberger (Tomas Cermak, Kevin Marquardt – 5:3); 3:1 (28:47) Julian Dengl (Florian Gaschke, Vitus Gleixner); 4:1 (42:56) Florian Gaschke (Julian Dengl, Johannes Kroner); 5:1 (51:53) Philipp Quinlan (Quirin Spies, Matthias Baumhackl).

Strafminuten: EHC Klostersee 18; ERV Schweinfurt Mighty Dogs 8.

Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Nico Henseleit.

Zuschauer: 653.

Hart kämpfen um die drei „eingeplanten“ Punkte musste der EHC Klostersee im ersten Pflichtspieleinsatz des neues Kalenderjahres auswärts beim 5:4 bei den Pfaffenhofen Eishogs. Nachdem die komfortable und verdiente 2:0-Führung aus dem ersten Drittel sehr leichtfertig aus der Hand gegeben war, blieb es bis zur Schlusssirene eng. „Dass es bis zum Ende so spannend bleibt, hätte ich nicht gebraucht“, atmete der Grafinger Headcoach Gert Acker nach der Partie erst einmal tief durch.

Nach dem Blitzstart mit zwei Toren in gut drei Minuten richteten sich die Rot-Weißen zunehmend gemütlich ein, setzten nicht mehr ganz so hartnäckig nach und hakten auch zwei, drei durchaus gefährliche Konter der Gastgeber als „eben passiert“ ab. Die Quittung fing man sich im zweiten Abschnitt bald ein. Die Eishogs verkürzten und glichen schließlich aus. Mit fortan noch drei Formationen holten sich die EHCler die Kontrolle zurück. Knapp sieben Minuten nach dem Ausgleich war ein 4:2-Vorsprung herausgearbeitet.

Allerdings blieb man, anders als in den Auftritten davor, anfällig für gegnerische Angriffe bei fehlender defensiver Ordnung. Noch einmal konnte der Tabellennachzügler gleichziehen. Das postwendende 5:4 wackelte einige Male bedenklich. Noch in der Schlussminute hielt der vorzügliche Torhüter Marinus Schunda den knappen Sieg mit zwei tollen Paraden fest.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Patrick Weiner (Jonathan Korneder); Liam Hätinen, Christoph Eckl, Alexander Eckl, Anton Münzhuber, Quirin Oexler, Michael Wolf; Jakub Felsöci, David Felsöci, Robert Gebhardt, Mario Strobel, Robert Neubauer, Michael Pfab, Jan Tlacil, Jakub Vrana, Oliver Eckl, Luis Pfab, Elias Weber, Kilian Strack.

EHC Klostersee: Michael Schunda (Daniel Arendas); Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Marek Haloda, Tobias Hilger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Simon Roeder, Leander Ruß, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Matthias Baumhackl, Quirin Spies, Stefan Würmseer.

Torfolge: 0:1 (1:09) Kelvin Walz (Raphael Kaefer); 0:2 (3:06) Julian Dengl (Vitus Gleixner, Florian Gaschke); 1:2 (22:39) Jakub Vrana (Michael Wolf, Jan Tlacil); 2:2 (28:00) Christoph Eckl (Liam Hätinen, Jakub Vrana); 2:3 (30:52) Simon Roeder (Kelvin Walz); 2:4 (34:41) Philipp Quinlan (Julian Dengl, Vitus Gleixner – 5:4); 3:4 (39:10) Jan Tlacil (Jakub Vrana, Patrick Weiner – 4:5); 4:4 (42:56) Oliver Eckl (Jan Tlacil, Jakub Vrana – 5:4); 4:5 (43:47) Simon Roeder (Raphael Kaefer, Kelvin Walz).

Strafminuten: EC Pfaffenhofen Eishogs 6; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut, Stefan Huber.

Zuschauer: 280.

Bärenstarke Vorstellung und verdiente drei Punkte zum Jahreswechsel. Der EHC Klostersee besiegte im Treffen des amtierenden Bayernliga-Meisters und seines Vorgängers die Königsbrunn Pinguine mit 3:1. Die wahrscheinlich beste Defensivleistung im bisherigen Saisonverlauf war gegen im letzten Spielabschnitt auf den Anschluss und Ausgleich drückende Gäste auch notwendig, um den Dreier festzuhalten. Davor hatten die Grafinger die Partie über weite Strecken kontrolliert und bestimmt.
Zweikampf- und laufstark übernahmen die Rot-Weißen mit dem Anfangsbully die Initiative. Der Lohn war die baldige Führung gegen im ersten Durchgang eher zurückhaltende Pinguine. Letztlich wäre mehr möglich gewesen, als die enge 1:0-Führung. Die im zweiten Abschnitt durch entschlossenes Nachsetzen blitzartig erhöht wurde.
Anschließend wurde die Partie zunehmend ausgeglichen, wobei beide Seiten gute Chancen ausließen. Was auch an zwei außergewöhnlich formidabel haltenden Puckfängern lag. In den verbleibenden 20 Spielminuten wurde Königsbrunn stärker, drängte vehement auf den Anschluss und Ausgleich. Es blieb spannend – bis zum erlösenden 3:1 eine Sekunde vor der Sirene.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Arnaud Eibl, Leander Ruß, Quirin Spies, Stefan Würmseer.

EHC Königsbrunn Pinguine: Stefan Vajs (David Blaschta); David Farny, Hayden Trupp, Simon Beslic, Dominic Erdt, Gustav Veisert, Luca Szegedin; Toms Prokopovics, Marco Sternheimer, Florian Döring, Mika Reuter, Tim Bullnheimer, Peter Brückner, Leon Steinberger, Leon Hartl, Marco Riedl, Max Petzold.

Torfolge: 1:0 (5:15) Raphael Kaefer (Tobias Hilger, Simon Roeder); 2:0 (20:23) Simon Roeder (Kelvin Walz, Marek Haloda); 2:1 (53:26) Toms Prokopovics (Marco Sternheimer – 4:5); 3:1 (59:59) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Florian Gaschke – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; EHC Königsbrunn Pinguine 4.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Alt, Robert Paule.

Zuschauer: 571.

Unglückliche Auswärtsniederlage für den EHC Klostersee im direkten Duell um Platz sechs beim HC Landsberg Riverkings. Die personell dezimierten Grafinger durften sich nach starker Vorstellung beim 4:5 nach Verlängerung zumindest einen Punkt gutschreiben lassen. Bei Headcoach Gert Acker, der beim Coaching in der Lechstadt auf den erkrankten Florian Engel verzichten musste, überwog am Ende entsprechend ein wenig die Enttäuschung über eher zwei abgegebene Zähler: „Es war ein knappes Spiel und wir waren nach der Führung im letzten Drittel leider nicht clever genug, um uns mit einem Dreier für eine wirklich gute Leistung zu belohnen.“
Zusätzlich zu den schon bisherigen Ausfällen fehlte in der Partie beim direkten Tabellennachbarn auch noch Stürmer Julian Dengl, der im vorangegangenen Match in Geretsried (6:2) einen überharten Check abbekommen hatte. Doch auch mit sehr überschaubarem Kader übernahmen die Rot-Weißen in der Eissporthalle am Hungerbachdome sofort die Initiative gegen sehr defensiv eingestellte und passiv auftretende Gastgeber. Mit einer klaren Führung hätten die EHCler in die erste Pause gehen können, stattdessen lag man mit 1:2 hinten. Nur ein Treffer bei einem guten halben Dutzen Chancen und einem stark irregulär anmutenden Gegentor (Keeper Philipp Hähl war vom einem Riverkings-Angreifer außer Gefecht gesetzt worden) und einem Konter war bis dahin zu wenig.
Recht viel besser begann auch der Mittelabschnitt nicht – zumindest was die Ausbeute anging. Den überfälligen Ausgleich hatte man mehrmals auf dem Schläger, bevor ein verwandelter Penalty der nächste Nackenschlag war. Zwei Einschüsse in Überzahl bedeuteten endlich den Gleichstand. Kurz vor dem zweiten Pausentee stand´s verdient sogar 4:3 für die Klosterseer. Die verbleibenden 20 Spielminuten verliefen offen. Ein missglückter Rettungsversuch aus der eigenen Abwehrzone war Ausgangspunkt des vierten Landsberger Tores. Zwei, drei starke Offensivaktionen vergaben die Grafinger in der Overtime, bevor sich die Gastgeber den Zusatzpunkt sicherten.
HC Landsberg Riverkings: Moritz Borst (Michael Güßbacher); Dennis Neal, Jonas Mosler, Markus Jänichen, Florian Reicheneder, Stephan Sailer, Tobias Wedl, Nico Miedl; Florian Stauder, Manuel Müller, Frantisek Wagner, Korbinian Benz, Lars Grözinger, Lukas Heß, Maximilian Hermann, Marius Dörner, Jonas Schwarzfischer, David Amort, Luis Hegner, Tim Söldner.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marek Haloda, Tobias Hilger, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Vitus Gleixner, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Quirin Spies, Arnaud Eibl, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Stefan Würmseer.

Torfolge: 1:0 (14:13) Manuel Müller (Frantisek Wagner, Florian Stauder); 2:0 (17:56) Lars Grözinger (Lukas Heß, Korbinian Benz); 2:1 (19:05) Philipp Quinlan (Florian Gaschke, Vitus Gleixner): 3:1 (30:17) Frantisek Wagner (Penalty – 4:5); 3:2 (33:23) Matthias Baumhackl (Kelvin Walz, Marek Haloda – 5:4); 3:3 (37:26) Matthias Baumhackl (Tobias Hilger, Kelvin Walz – 5:3); 3:4 (39:33) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Leander Ruß): 4:4 (55:04) Florian Stauder (Frantisek Wagner, Dennis Neal); 5:4 (62:16) Frantisek Wagner (Lars Grözinger, Moritz Borst – 3:3).
Strafminuten: HC Landsberg Riverkings 11; EHC Klostersee 6.

Hauptschiedsrichter: Alexander Saal, Alexander Karl.

Zuschauer: 880.

Schwacher Start, starke Leistungssteigerung, drei wichtige Punkte: Der EHC Klostersee hat sich am Freitagabend bei den Geretsried River Rats am Ende klar und verdient mit 6:2 durchgesetzt. Nur im ersten Spielabschnitt hatten die Grafinger einen schweren Stand, waren wie in den Begegnungen davor im Defensivverhalten nicht stabil genug und mussten beim Pausentee einen 0:2-Rückstand hinterunterspülen.
Keinerlei Nebenwirkungen und gut verdaut könnte man sagen, denn die Rot-Weißen übernahmen ab dem zweiten Durchgang das Kommando und diktierten das Geschehen auf dem Eis ebenso wie die zahlreich mitgereisten Fans auf der Tribüne. Ein Shorthander in der 24. Minute leitete die Wende in der Partie ein. Die Überlegenheit im Mitteldrittel wurde durch einen offensiven Vierer-Pack dokumentiert. Hinten stand im kompletten weiteren Spielverlauf die Null, womit die Kontrolle in der eigenen Abwehrzone und das Aufräumen vor dem eigenen Tor nach dem „Doppelfehler“ aus der neunten Minute bestens funktionierte.
In den letzten 20 Spielminuten konnte der Vorsprung noch ausgebaut werden. Eingeleitet hat beide Treffer Kapitän Raphael Kaefer, der dafür seine Skorerpunkte 500 und 501 im Klosterseer Trikot gutgeschrieben bekam.
ESC Geretsried River Rats: Dominik Gräubig (Josef Hölzl); Dominic Fuchs, Bernhard Jorde, Danyel Waizmann, Matthias Hölzl, Marco Peschek, Stephan Englbrecht, Jakub Rezac, Paul Gania; Stefano Rizzo, Daniel Merl, Josef Reiter, Tyler Wiseman, Alexander Thyroff, Maximilian Hüsken, Luis Huber, Ondrej Horvath, Michael Harrer, Daniel Bursch.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Miriam Siebert); Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Marek Haloda, Tobias Hilger, Sebastian Sterr, Felix Kaller; Vitus Gleixner, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Arnaud Eibl, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Stefan Würmseer.

Torfolge: 1:0 (8:12) Josef Reiter (Maximilian Hüsken, Tyler Wiseman – 5:4); 2:0 (8:43) Ondrej Horvath (Stephan Englbrecht, Stefano Rizzo); 2:1 (23:44) Kelvin Walz (4:5); 2:2 (25:59) Nicolai Quinlan (Quirin Spies, Jan Fiedler); 2:3 (29:53) Felix Kaller (Quirin Spies, Florian Gaschke – 5:4); 2:4 (38:31) Philipp Quinlan (Sebastian Sterr, Felix Kaller); 2:5 (52:04) Kelvin Walz (Raphael Kaefer, Marek Haloda); 2:6 (56:40) Marek Haloda (Raphael Kaefer, Kelvin Walz – 5:4).

Strafminuten: ESC Geretsried River Rats 12; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Stefan Velkoski.

Zuschauer: 452.

Das war überhaupt nix! Im „Sechs-Punkte-Spiel“ bei den Amberg Wild Lions schlitterte der EHC Klostersee in eine deutliche 1:7-Schlappe. Offensiv konnten die Grafinger insgesamt zu wenige Akzente setzen und im kollektiven Abwehrverhalten zeigte man sich sehr konteranfällig. Was sich stabil agierende Gastgeber zunutze machten und bereits im noch relativ ausgeglichen verlaufenen ersten Spielabschnitt für klare Verhältnisse sorgten.
Mit dem 0:4-Rückstand aus Sicht der Rot-Weißen waren die Punkte bereits weg. Zu allem Überfluss schied Torhüter Marinus Schunda bei einem Rettungsversuch verletzt aus, war bei den drei Gegentoren bis dahin aber ebenso machtlos gewesen wie anschließend Philipp Hähl bei den weiteren Einschüssen der Wild Lions. Headcoach Florian Engel bewertete die Vorstellung nach der Partie als das schlechteste Spiel in der bisherigen Saison.
ERSC Amberg Wild Lions: Timon Bätge (Janik Engler); Kevin Lavallee, Mauriz Silbermann, Andreas Pielmeier, Lukas Salinger, Richard Stütz, Felix Feder; Brandan Walkom, Hunter Fortin, Philipp Siller, Marco Pronath, Michael Kirchberger, Felix Köbele, Aron Schwarz, Felix Schwarz, Daniel Krieger.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (ab Min. 16:44 Philipp Hähl); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Vitus Gleixner, Leander Ruß.

Torfolge: 1:0 (0:39) Philipp Siller (Brandan Walkom): 2:0 (7:43) Brandan Walkom (Hunter Fortin); 3:0 (15:41) Marco Pronath (Michael Kirchberger, Felix Köbele); 4:0 (18:47) Brandan Walkom (Kevin Lavallee, Philipp Siller – 5:4); 5:0 (21:37) Kevin Lavallee (Hunter Fortin, Marco Pronath); 5:1 (25:40) Philipp Quinlan (Florian Gaschke, Simon Roeder); 6:1 (56:49) Brandan Walkom (Philipp Siller, Hunter Fortin); 7:1 (59:13) Marco Pronath (Thomas Pielmeier, Daniel Krieger – 5:3).

Strafminuten: ERSC Amberg Wild Lions 31 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Lukas Salinger); EHC Klostersee 42 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Leander Ruß).

Hauptschiedsrichter: Nico Henseleit, Maximilian Reitz.

Zuschauer: 603.

Großer Kampf, gute Leistung, aber keine Punkte: Am Freitagabend zog der EHC Klostersee in der heimischen Wildbräu-Arena erstmals den Kürzeren. Die erste Heimniederlage der Saison bezogen die Grafinger im Derby mit 2:5 gegen den souveränen Spitzenreiter Erding Gladiators, der in einem hochklassigen Bayernliga-Vergleich in den Schlüsselsituationen jeweils knapp die Nase vorne hatte.
Die Partie wäre wohl anders verlaufen, wenn die Rot-Weißen in den sehr dominant gestalteten ersten sieben, acht Minuten nur ihre zwei Alleingänge im Gäste-Kasten versenkt hätten. Wie´s geht, zeigte gegenüber der Tabellenführer, der den zumindest gleichwertigen EHClern zur ersten Pause drei Stück eingeschenkt hatte und in der eigenen Zone kaum einmal die Übersicht verlor. Kaum war der Gladiators-Abwehrriegel im zweiten Abschnitt einmal geknackt, ließ man im Konter das 1:4 zu.
Die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel arbeitete sich in den nächsten Minuten wieder um einen Treffer heran und hatte auch in der Anfangsphase des Schlussdrittels noch ein paar gute Chancen, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Die Erdinger aber blieben cool, räumten hinten weiterhin gut ab und konterten in der 53. Minute gegen offensiv teilweise zu ungestüme Klosterseer entscheidend.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Marinus Schunda); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marek Haloda, Tobias Hilger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Vitus Gleixner, Leander Ruß.

TSV Erding Gladiators: Patrick Mayer (Niklas Schlammer); Rudi Lorenz, Paul Wallek, Elia Ostwald, Paul Pfenninger, Mark Waldhausen, Simon Franz; Philipp Michl, Maximilian Forster, Leon Abstreiter, Florian Zimmermann, Tomas Plihal, Petr Pohl, Elias Maier, Erik Modlmayr, Michael Trox.

Torfolge: 0:1 (8:51) Rudi Lorenz (Tomas Plihal, Florian Zimmermann); 0:2 (15:55) Florian Zimmermann (Petr Pohl, Elia Ostwald – 5:4); 0:3 (18:27) Florian Zimmermann (Tomas Plihal, Elia Ostwald); 1:3 (24:22) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Tobias Hilger); 1:4 (27:13) Leon Abstreiter (Petr Pohl, Simon Franz – 4:4); 2:4 (32:46) Julian Dengl (Raphael Kaefer, Kelvin Walz); 2:5 (52:39) Petr Pohl (Tomas Plihal, Elias Maier).

Strafminuten: EHC Klostersee 20; TSV Erding Gladiators 22.
Hauptschiedsrichter: Christoph Ober, Dominik Merath.

Zuschauer: 865.

Wichtiger Auswärtserfolg für den EHC Klostersee im einzigen Pflichtspieleinsatz des Wochenendes. Im zweiten Duell mit den Schongau Mammuts innerhalb von fünf Tagen setzten sich die Grafinger – diesmal auswärts – nach einem extrem spannenden Auf und Ab mit 5:4 nach Verlängerung durch. Mit Blick auf das sehr enge Gedränge im vorderen Tabellenmittelfeld nahmen die Rot-Weißen den „Zweier“ gerne mit nach Hause. Möglich war in der abwechslungsreichen Partie auch ein Drei-Punkte-Sieg, allerdings hätte man im schlimmsten Fall auch komplett leer ausgehen können.
Sämtliche Optionen ließ das muntere Spielchen zu, in dem sich die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel trotz vieler guter Möglichkeiten in keiner Phase der Begegnung (nach Toren) absetzen konnte. Nach vorne sei es eine gute Vorstellung gewesen, war von den EHC-Offiziellen anschließend zu hören, „aber beim Agieren in der eigenen Zone müssen wir uns verbessern“. Unter anderem einige Turnovers der EHCler, Stellungsfehler und auch falsche Entscheidungen beim Pass oder Befreiungsversuch machten das Gastgeber-Team stark.
Vor allem im zweiten Abschnitt hätten die Klosterseer für klare Verhältnisse sorgen können, ließen aber einige sehr gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt und gingen schließlich sogar mit einem Rückstand in die zweite Pause. Nach dem frühen 4:4-Ausgleich im Schlussdrittel war zwar viel Verkehr vor beiden Toren, aber es blieb beim Gleichstand. Die Overtime dauerte fast die kompletten fünf Minuten. 14 Sekunden vor dem Ende der zusätzlichen fünf Minuten besorgte Kapitän Raphael Kaefer den Bonuspunkt.
EA Schongau Mammuts: Xaver Nagel (Bastian Hohenester); Jonas Lautenbacher, Tim Mühlegger, Martin Maier, Jan Müller, Philipp Keil, Mathias Schuster, Johannes Feichtinger; Marius Klein, Florian Höfler, Matthias Müller, Ville Saloranta, Mathieu Newcomb, Kevin Steiner, Florian Seelmann, Simon Maucher, Tobias Hoferer, Luis Krause, Maximilian Weber.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Daniel Arendas); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Bernhard Schönig; Simon Roeder, Florian Gaschke, Felix Kaller, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Quirin Spies, Leander Ruß.

Torfolge: 0:1 (4:51) Julian Dengl (Raphael Kaefer, Kelvin Walz); 1:1 (9:48) Matthias Müller (Florian Höfler, Jonas Lautenbacher); 2:1 (15:53) Mathieu Newcomb (Ville Saloranta, Kevin Steiner); 2:2 (17:14) Marek Haloda (Kelvin Walz, Tobias Hilger); 2:3 (22:30) Raphael Kaefer (Marek Haloda, Tobias Hilger – 5:4); 3:3 (27:18) Jonas Lautenbacher (Florian Höfler, Marius Klein); 4:3 (37:51) Florian Seelmann (Ville Saloranta, Martin Maier – 5:4); 4:4 (41:17) Simon Roeder (Felix Kaller, Florian Gaschke); 4:5 (64:46) Raphael Kaefer (Marek Haloda, Simon Roeder – 3:3).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer, Dominik Merath.

Zuschauer: 141.

Wichtiger Heimsieg für den EHC Klostersee, der seine Serie auf eigenem Eis damit ausbauen konnte. Nach der Niederlage zwei Tage davor im Duell mit dem amtierenden Bayernliga-Meister Königsbrunn Pinguine holten sich die Grafinger am Blaulichttag in der Wildbräu-Arena gegen die Schongau Mammuts „ihre“ drei Punkte des Wochenendes. Mit 4:2 setzten sich die Rot-Weißen zwar nicht deutlich, aber hochverdient durch. Letztlich dominierte die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel die Partie über die gesamte Distanz, wenngleich die entscheidenden Tore erst im letzten Spielabschnitt herausgearbeitet werden konnten.
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Pflichtspiel davor erspielten sich die EHCler bereits im ersten Drittel Vorteile, ohne die aber auf die Anzeigetafel zu bringen. Torlos ging´s nach dem warmen Pausentee weiter, der bei zweistelligen Minustemperaturen seinen Zweck in mehrfacher Hinsicht erfüllte. Und mit der doch überraschenden Führung der Gäste, die ihre dritte Überzahl nutzen konnten. Schon bald darauf war jedoch der Ausgleich durch Kapitän Raphael Kaefer perfekt, der „seine“ Truppe mit einem Hattrick zum Sieg führte. Mit dem 1:1 ging´s in die verbleibenden 20 Spielminuten und da mit nun deutlichem Übergewicht zugunsten der Klosterseer. Der Führungstreffer-Doppelpack in der 48. Minute lag schließlich nur acht Sekunden auseinander. Die Mammuts kamen per Konter nochmals zum Anschluss, aber aus der Hand nehmen ließen sich die Grafinger die Sache nicht mehr.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Daniel Arendas); Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Jan Fiedler, Bernhard Schönig; Simon Roeder, Florian Gaschke, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Kelvin Walz, Julian Dengl, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer, Quirin Spies, Leander Ruß.

EA Schongau Mammuts: Xaver Nagel (Bastian Hohenester); Jonas Lautenbacher, Martin Maier, Tim Mühlegger, Jan Müller, Philipp Keil, Mathias Schuster, Maximilian Weber, Johannes Feichtinger; Ville Saloranta, Mathieu Newcomb, Kevin Steiner, Marius Klein, Florian Höfler, Matthias Müller, Luis Krause, Florian Seelmann, Tobias Hoferer.

Torfolge: 0:1 (25:38) Matthias Müller (Florian Höfler – 5:4); 1:1 (33:41) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Marek Haloda); 2:1 (47:13) Florian Gaschke (Marek Haloda, Simon Roeder); 3:1 (47:21) Raphael Kaefer (Nicolai Quinlan); 3:2 (53:17) Mathieu Newcomb (Ville Saloranta); 4:2 (58:05) Raphael Kaefer (Kelvin Walz, Johannes Kroner).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; EA Schongau Mammuts 10.

Hauptschiedsrichter: Denis Miel, Florian Feistl.

Zuschauer: 401.