Keine Punkte für die Rot-Weißen in Landshut. Beim EVL war die Truppe um Kapitän Gert Acker nicht in der Lage, in der eigenen Abwehrzone die notwendige Stabilität zu finden. Bis man sich umsah, lag man bereits mit 1:4 im Hintertreffen. Zu oft war die Strafbank besetzt, was dem starken Powerplay der Gastgeber absolut in die Karten spielte. So gesehen betätigte sich die Mannschaft von Andzejs Mitkevics als guter Gast und Aufbauhelfer für die in den ersten Saisonwochen eher holprig gestarteten Niederbayern. Dass das weiter ersatzgeschwächte Team anschließend munter dagegen hielt, änderte zwar an der Vergabe der Punkte nichts mehr, zeugte aber von intakter Moral.

EV Landshut: Maximilian Englbrecht (Kai Kristian); Andreas Geipel, Peter Baumgartner, Dominik Hammer, Ondrej Pozivil, Tobias Draxinger, Markus Gröger; Patrick Jarrett, Cody Thornton, Peter Abstreiter, Max Forster, Benjamin Kronawitter, Max Hofbauer, Philipp Michl, Markus Eberhardt, Valentin Gschmeißner, Marc Sedlar, Jonas Franz, Michael Endraß.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (ab Min. 29:41 Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Nicolai Quinlan, Nikolaus Senger, Quirin Stocker, Felix Kaller; Marvin Kablau, Cole Gunner, Philipp Quinlan, Gert Acker, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Florian Engel, Valentin Scharpf.

Torfolge: 1:0 (4:06) Peter Abstreiter (Tobias Draxinger, Markus Eberhardt – 6:5); 1:1 (4:54) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Cole Gunner); 2:1 (7:41) Max Hofbauer (Dominik Hammer, Andreas Geipel – 5:4); 3:1 (8:07) Valentin Gschmeißner (Markus Eberhardt, Marc Sedlar); 4:1 (13:20) Max Hofbauer (Peter Abstreiter, Patrick Jarrett – 5:4); 5:1 (24:49) Dominik Hammer (Peter Abstreiter, Patrick Jarrett – 5:4); 6:1 (29:41) Michael Endraß (Peter Abstreiter, Peter Baumgartner); 6:2 (34:10) Marcel Pfänder (Valentin Scharpf – 5:4); 6:3 (46:07) Philipp Quinlan (Gert Acker, Florian Engel – 5:4); 7:3 (46:45) Cody Thornton (Patrick Jarrett, Tobias Draxinger); 8:3 (57:16) Cody Thornton (Max Forster, Ondrej Pozivil – 5:4); 8:4 (58:41) Gert Acker (Raphael Kaefer – 5:4).

Strafminuten: EV Landshut 16; EHC Klostersee 22.
Hauptschiedsrichter: Erich Singaitis.
Zuschauer: 1.789.

Auswärts läuft es für die Rot-Weißen immer besser. Nach den zwei Punkten in der Woche davor im Derby in Bad Tölz holte sich die Truppe um Kapitän Gert Acker in Weiden bei den Blue Devils mit 4:2 den ersten Dreier in der Fremde. Der erneut arg dezimierte Kader „ohne Fünf“, aufgefüllt mit den beiden Stürmer-Talenten Domenik Dobis und Tim Bauer aus der EHC-Jugend, stand in den Spielabschnitten eins und zwei phasenweise unter Druck, ließ dank einer starken Defensivleistung und eines furiosen Martin Morczinietz aber nur einen Gegentreffer zu. Viel Aufenthaltszeit in der Angriffszone hatte das Team von Andzejs Mitkevics nicht, bei einem halben Dutzend Chancen war man aber stets gefährlich. Nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erbrachte ein Unterzahlkonter die Führung. Ganze 45 Sekunden war das Schlussdrittel da alt. Nun drückte man auf das 3:1, kassierte nach einer weiteren Strafzeit aber das 2:2. Als die Verlängerung bereits eine Option war, schlug man eiskalt zu. Raphael Kaefer bediente nach tollem Solo Florian Engel, der bereits den Shorthander versenkt hatte und mit einem Schlenzer ins verlassene Gehäuse einen Hattrick schaffte.
Am Sonntag sind Acker & Co. spielfrei – können sich regenerieren, aber eben auch nicht punkten. Umso wichtiger waren die drei Zähler, mit denen man die zweite Tabellenhälfte anführt.

Blue Devils Weiden: Fabian Hönkhaus (Daniel Huber); Ralf Herbst, Ludwig Synowiec, Florin Ketterer, Florian Zellner, Daniel Willaschek, Nicolas Turnwald, Lukas Salingerl; Jakub Wiecki, Roman Jurak, Lubomir Vaskovic, Stefan Ortolf, Ales Jirik, Marcel Waldowsky, Thomas Schreier, Veit Holzmann, Michael Kirchberger, Dominik Schopper, Lukas Zellner, Philipp Siller.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Nicolai Quinlan, Nikolaus Senger, Bernd Rische, Quirin Stocker; Domenik Dobis, Cole Gunner, Philipp Quinlan, Gert Acker, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Florian Engel, Marvin Kablau, Tim Bauer.

Torfolge: 1:0 (14:01) Philipp Siller (Nicolas Turnwald, Ludwig Synowiec); 1:1 (17:13) Marvin Kablau (Marcel Pfänder); 1:2 (40:45) Florian Engel (4:5); 2:2 (50:42) Jakub Wiecki (Ralf Herbst, Stefan Ortolf – 5:4); 2:3 (57:34) Florian Engel (Raphael Kaefer, Gert Acker); 2:4 (58:36) Florian Engel (Dominik Unverzagt, Gert Acker – ENG).

Strafminuten: Blue Devils Weiden 2; EHC Klostersee 10.
Hauptschiedsrichter: Mario Linnek.

Der erste Heimsieg lässt weiter auf sich warten. Gegen den Deggendorfer SC unterlagen die Rot-Weißen, die neben all den bekannten Ausfällen kurzfristig auch noch auf den Finnen Miikka Tuomainen (fiebrige Erkältung) verzichten mussten, knapp mit 2:3. Zwei Verteidiger mussten in der Offensive aushelfen, damit Trainer Andzejs Mitkevics überhaupt noch drei Blöcke aufstellen konnte. Der knappe Kader begann stark, doch Kapitän Gert Acker & Co. versäumten es zur ersten Pause höher als 1:0 zu führen. Einen schwächerer zweiter Abschnitt nutzten die Gäste aus Niederbayern, um die Partie zu drehen. Kompakt stehend gab Deggendorf die knappe Führung nicht mehr ab. Chancen zum Ausgleich waren vor der Empty-Net-Entscheidung 49 Sekunden vor der Sirene noch reichlich vorhanden.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Nicolai Quinlan, Nikolaus Senger, Bernd Rische, Quirin Stocker; Marvin Kablau, Cole Gunner, Philipp Quinlan, Gert Acker, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Florian Engel, Felix Kaller.

Deggendorfer SC: Sandro Agricola (Daniel Filimonow); Andreas Gawlik, Nico Wolfgramm, Jaroslav Koma, Marius Wiederer, Jan-Ferdinand Stern, Benoit Baumgartner; Robin Slanina, Andrew Schembri, Radek Hubacek, Simon Schießl, Dmitrij Litesov, Sergej Janzen, Denis Gulda, Sylvester Radlsbeck, Philipp Müller.

Torfolge: 1:0 (7:27) Gert Acker (Bernd Rische, Nikolaus Senger – 5:4); 1:1 (20:44) Robin Slanina (Radek Hubacek – 5:4); 1:2 (30:44) Radek Hubacek (Andreas Gawlik); 1:3 (59:11) Denis Gulda (Dmitri Litesov – SHG); 2:3 (59:47) Cole Gunner (Raphael Kaefer).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; Deggendorfer SC 12.
Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Erster Saison-Sieg für die Rot-Weißen. Zwei Punkte durfte man sich für das 2:1 nach Penaltyschießen im Derby bei den Tölzer Löwen gutschreiben lassen, ein Dreier wäre möglich und nicht unverdient gewesen. Mit großem Kampfgeist überstand die Truppe um Kapitän Gert Acker, dem nach gerade überstandener fiebriger Erkältung aus dem Spiel heraus der einzige Treffer gelang, insgesamt zehn Strafzeiten und dabei auch einiges an Zeit in doppelter Unterzahl. Im ersten Abschnitt erspielten sich die Gastgeber bei reichlich Powerplay noch mehr Chancen, beiderseits komplett hatte das Team von Andzejs Mitkevics aber klar Vorteile. Im zweiten Drittel versäumte man es schon vor und auch nach dem Führungstreffer, noch nachzulegen. Was sich 99 Sekunden vor Spielende rächte, die Buam konterten zum Ausgleich. Zwei Sekunden vor Spielende hatte man die Sache korrigiert und schon über das 2:1 gejubelt, doch die Unparteiischen erkannten den Treffer nicht an. Nervenstark ging man nach torloser Verlängerung in das Penaltyschießen, in dem die Löwen vorlegten bevor Philipp Quinlan ausglich, Cole Gunner den Game-Winning-Shot versenkte und der starke Martin Morczinietz insgesamt drei von vier gegnerischen Versuchen entschärfte.

Tölzer Löwen: Markus Janka (Konstantin Kessler); Christian Kolaczny, Thomas Schenkel, Lobos Velebny, Johannes Fischer, Hubert Schöpf, Pascal Sternkopf, Sebastian Koberger, Stefan Mechel; Tobias Eder, Marek Curilla, Tom-Patric Kimmel, Florian Strobl, Klaus Kathan, Christoph Fischhaber, Franz Mangold, Christian Heller, Dominik Walleitner, Daniel Merl.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Marcel Pfänder, Quirin Stocker, Dominik Unverzagt, Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Niko Senger, Felix Kaller; Miikka Tuomainen, Cole Gunner, Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Gert Acker, Gennaro Hördt, Maxmilian Merz, Florian Engel, Marvin Kablau.

Torfolge: 0:1 (22:54) Gert Acker (Florian Engel, Philipp Quinlan – 5:4); 1:1 (58:21) Marek Curilla (Klaus Kathan, Lubos Velebny – 4:5); 1:2 (65:00) Cole Gunner (Penalty).

Strafminuten: Tölzer Löwen 15 plus Matchstrafe (Johannes Fischer); EHC Klostersee 20.
Hauptschiedsrichter: Michael Klein und Ramona Weiss.

Das war nix! Glatt mit 0:8 unterlagen die Rot-Weißen am Sonntagabend auf eigenem Eis den Selber Wölfen, die sich in allen Belangen überlegen präsentierten und die gezeigten Schwächen der Truppe von Andzejs Mitkevics aufdeckten und ausnutzten. Schon nach einer Viertelstunde Nettospielzeit waren die Punkte vergeben, die Truppe um Kapitän Gert Acker war nach dem 0:3 nicht mehr in der Lage ins Spiel zurück zu kommen. Freilich wurde es den Gästen aus Oberfranken an diesem Abend in vielen Situationen auch viel zu leicht gemacht. Nach einem zweiten Viererpack im zweiten Abschnitt versäumte man es bei nun vorhandenen Möglichkeiten, zumindest ein besseres Resultat zu erreichen und die Null noch wegzuwischen.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (ab Min. 40:00 Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Nicolai Quinlan, Marcel Pfänder, Felix Kaller, Bernd Rische, Niko Senger; Miikka Tuomainen, Philipp Quinlan, Florian Engel, Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Quirin Stocker, Maximilian Merz

Selber Wölfe: Marko Suvelo (ab Min. 40:00 Niko Stark); Christopher Schadewaldt, Peter Hendrikson, Sebastian Eickmann, Tim Schneider, Nikolaus Meier, Timo Roos, Thomas Botzenhardt, Ben Böhringer; Herbert Geisberger, Jared Mudryk, Kyle Piwowarczyk, Tom Pauker, Landon Gare, Michel Maaßen, Daniel Heilman, Achim Moosberger, David Hördler, Dennis Schiener, Michael Galvez.

Torfolge: 0:1 (0:21) Jared Mudryk (Kyle Piwowarczyk, Herbert Geisberger); 0:2 (13:46) Kyle Piwowarczyk (Herbert Geisberger – 5:4) 0:3 (14:21) Dennis Schiener (Achim Moosberger, Nikolaus Meier); 0:4 (19:55) Tom Pauker (Sebastian Eickmann – 5:4); 0:5 (29:32) Herbert Geisberger (Christopher Schadewaldt – 5:4); 0:6 (31:54) Landon Gare; 0:7 (35:52) Landon Gare (Timo Roos, Tom Pauker); 0:8 (38:56) David Hördler.

Strafminuten: EHC Klostersee 14; Selber Wölfe 24.
Hauptschiedsrichter: Gerhard Maier

Ein (überwiegend) starker Auftritt der Rot-Weißen ist am Freitagabend in der oberfränkischen Wagnerstadt nicht belohnt worden. Nach hartem Kampf unterlag die Truppe um Kapitän Gert Acker den Bayreuth Tigers mit 2:3. Ärgern wird man sich im Nachhinein über ein erstes Spieldrittel, in dem man zu passiv und verhalten agierend mit 0:2 in Rückstand geriet. Wahnsinnige Leidenschaft und unbändiger Einsatz, so wie Trainer Andzejs Mitkevics es „sich vorstellt“, waren im weiteren Spielverlauf nach dem ersten Pausentee Trumpf. Stück für Stück biss man sich im Tigerkäfig fest und zurück ins Spiel. Und kam absolut verdient zum 1:2-Anschlusstor. Praktisch im direkten Gegenzug ermöglichte ein individueller Fehler den Gastgebern den alten Abstand. Nach dem souverän verwandelten Penalty von Cole Gunner (38.) war sogar im zweiten Durchgang noch der Gleichstand möglich. Darauf drückten die EHCler vor allem auch noch in der Schlussphase – gegen einen
defensiv sehr starken und kompakten Gegner auch ohne das nötige Quentchen Glück.

Bayreuth Tigers: Johannes Wiedemann (Julian Bädermann); Jozef Potac, Christopher Kasten, Daniel Sevo, Robert Peleikis, Sebastian Wolsch, Sebastian Mayer; Michal Bartosch, Ivan Kolozvary, Andreas Geigenmüller, Fedor Kolupaylo, Bruce Becker, Dennis Thielsch, Marcus Marsall, Stefan Reiter, Jan Pavlu, Sebastian Busch, Michael Kuhn, Johannes Feuerpfeil.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Marcel Pfänder, Quirin Stocker, Dominik Unverzagt, Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Niko Senger, Felix Kaller; Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Miikka Tuomainen, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Maximilian Merz, Florian Engel.

Torfolge: 1:0 (3:54) Michal Bartosch (Jozef Potac, Christopher Kasten – 5:4); 2:0 (18:57) Stefan Reiter (Christopher Kasten, Jozef Potac); 2:1 (24:36) Miikka Tuomainen (Marcel Pfänder); 3:1 (25:12) Andreas Geigenmüller (Ivan Kolozvary, Michal Bartosch); 3:2 (37:20) Cole Gunner (Penalty).

Strafminuten: Bayreuth Tigers 10; EHC Klostersee 14.
Hauptschiedsrichter: Marc-André Naust.
Zuschauer: 1.216.

Mit 2:6 unterlagen die Rot-Weißen am zweiten Oberliga-Spieltag beim EV Regensburg, der sich mit dem zweiten klaren Sieg gleich einmal an die Tabellenspitze setzte. Zwei Spieldrittel lang hielt die Mannschaft von Andzejs Mitkevics, die ohne Torhüter Martin Morczinietz (privat verhindert), Verteidiger Marcel Pfänder (grippekrank) und Stürmer Valentin Scharpf (Schulter) sowie weiterhin auch ohne Förderlizenz-Spieler Quirin Stocker, der noch nicht einsatzberechtigt war, die Partie offen. Jeweils einen Gegentreffer pro Drittel ließ die Truppe um Kapitän Gert Acker zu, nach vorne war bei den wenigen guten Möglichkeiten der Weg versperrt. In den letzten 20 Spielminuten war der Dreier nach zwei weiteren Gegentoren bis zur 48. Minute durch. Die zwei Tore durch Raphael Kaefer und Cole Gunner zeugen von der anschließend gezeigten Moral.

EV Regensburg: Thomas Ower (Jonas Leserer); Simon Schütz, Philipp Vogel, Barry Noe, Tomas Gulda, Daniel Stiefenhofer, Kevin Schmitt, Andreas Pielmeier; Peter Flache, William Trew, Dimitri Komnik, Vitali Stähle, Jeffrey Smith, Nikola Gajovsky, Marius Stöber, Yannik Drews, Lukas Heger, Benedikt Böhm, Stefan Huber, Michael Welter.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Ferdinand Bacher); Dominik Unverzagt, Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Niko Senger, Marvin Kablau; Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Miikka Tuomainen, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Maximilian Merz, Florian Engel.

Torfolge: 1:0 (14:57) Vitali Stähle (Nikola Gajovsky, Jeffrey Smith); 2:0 (23:36) Yannik Drews (Lukas Heger, Philipp Vogel); 3:0 (44:31) Nikola Gajovsky (Vitali Stähle, Jeffrey Smith); 4:0 (47:25) Lukas Heger (Tomas Gulda, Peter Flache – 5:4); 4:1 (47:45) Raphael Kaefer (Gert Acker, Gennaro Hördt); 5:1 (48:58) Jeffrey Smith (Simon Schütz, Nikola Gajovsky); 6:1 (51:45) Jeffrey Smith (Daniel Stiefenhofer, Vitali Stähle – 5:4); 6:2 (53:32) Cole Gunner (Miikka Tuomainen, Anthony Ast – 5:4).

Strafminuten: EV Regensburg 8; EHC Klostersee 8.
Hauptschiedsrichter: Georg-Rainer Köttstorfer.
Zuschauer: 2.613.

Einen Punkt erkämpften sich die Rot-Weißen zum Auftakt der Punkterunde in der Oberliga Süd gegen den EC Peiting, der sich mit Playoff-Heimrecht oder auch einen Platz zwischen Eins und Vier hohe Ziele gesetzt hat. Beim 5:6 nach Verlängerung wäre für die mit viel Einsatz und Kampfgeist sowie in der Offensive spieltechnischer Rafinesse zu Werke gehenden Truppe um Kapiitän Gert Acker freilich auch ein Dreier im Bereich des Möglichen gewesen. Für den „vollen Lohn“ aber war man in der eigenen Zone zu oft nicht Herr der Situation. Die meisten der sechs Gegentore fing sich das Team von Andzejs Mitkevics nach „unforced errors“, unerzwungenen und damit absolut vermeidbaren Fehlern also, ein.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Nicolai Quin-lan, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Niko Sen-ger, Marvin Kablau; Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Miikka Tuomainen, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Valentin Scharpf, Maximilian Merz, Florian Engel.

EC Peiting: Florian Hechenrieder (Andreas Magg); Andreas Feuerecker, Fabian Weyrich, Brad Miller, Tim Rohrbach, Thomas Zeck, Alexander Winkler, Robert Altenhofen; Dominic Krabbat, Anton Saal, Simon Maier, Justin Taylor, Ty Morris, Florian Stauder, Lukas Gohlke, Anton Radu, Florian Höfler, Martin Andrä, Manuel Bartsch, Fabian Dietz.
Torfolge: 0:1 (3:53) Thomas Zeck (Anton Radu); 1:1 (9:31) Cole Gunner (Gert Acker, Raphael Kaefer); 2:1 (11:12) Raphael Kaefer (Cole Gunner, Gert Acker); 2:2 (12:13) Ty Morris (Justin Taylor); 3:2 (18:08) Gert Acker (Raphael Kaefer); 4:2 (19:20) Miikka Tuomainen (Anthony Ast, Bernd Rische); 4:3 (35:26) Florian Höfler (Ty Morris, Thomas Zeck – 4:4); 4:4 (36:56) Dominic Krabbat  (Fabian Weyrich, Anton Saal); 5:4 (43:10) Gert Acker (Raphael Kaefer); 5:5 (47:33) Florian Stauder; 5:6 (61:52) Dominic Krabbat (Anton Saal – 4:4).
Strafminuten: EHC Klostersee 12 plus Disziplinarstrafe (Dominik Unverzagt); EC Peiting 12.
Hauptschiedsrichter: Maik Ansorg.

Obwohl im abschließenden Vorbereitungsspiel gegen den EV Regensburg am Ende unter dem Strich ein „deutliches“ 1:4 der Rot-Weißen stand, passte die Leistung der Truppe um Kapitän Gert Acker über weite Strecken. Trainer Andzejs Mitkevics hatte das Team in allen drei Blöcken kräftig durcheinandergewirbelt. Die komplett umgestellten Reihen hielten gegen ein Gästeteam, das im Ligabetrieb allgemein hoch gehandelt wird, insgesamt sehr gut mit. Nach einem beiderseits vorsichtig gespieltem ersten Drittel war man in Durchgang zwei sogar auffälliger und kreierte mehr Torchancen als Doug Irwins EVR. Der starke Gästegoalie Thomas Ower war jedoch nur in doppelter Überzahl zu überwinden. Auch der Schlussabschnitt war überwiegend eine offene Sache – bis man Regensburg durch zwei grobe Schnitzer auf die Siegerstraße geleitete.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Marcel Pfänder, Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Felix Kaller, Marvin Kablau, Niko Senger; Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Miikka Tuomainen, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Valentin Scharpf, Florian Engel, Maximilian Merz.

EV Regensburg: Thomas Ower (Jonas Leserer); Simon Schütz, Philipp Vogel, Barry Noe, Tomas Gulda, Daniel Stiefenhofer, Kevin Schmitt, Andreas Pielmeier; Peter Flache, William Trew, Dimitri Komnik, Vitali Stähle, Jeffrey Smith, Nikola Gajovsky, Marius Stöber, Yannik Drews, Lukas Heger, Benedikt Böhm, Stefan Huber, Michael Welter.

Torfolge: 0:1 (10:52) Vitali Stähle (Nikola Gajovsky, Jeffrey Smith); 1:1 (36:12) Cole Gunner (Niko Senger, Marcel Pfänder – 5:3); 1:2 (48:02) Nikola Gajovsky; 1:3 (56:24) Dimitri Komnik (Barry Noe); 1:4 (58:26) Yannik Drews (Philipp Vogel, Marius Stöber – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 19 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Niko Senger); EV Regensburg 17 plus Spieldauerdisziplinarstrafen (Peter Flache, Simon Schütz).
Hauptschiedsrichter: Daniel Kannengießer.

Mit 2:7 unterlagen die Rot-Weißen im vorletzten Vorbereitungsspiel auf die in einer Woche beginnende Punkterunde 2015/16 bei den Tölzer Löwen, auf die man schon bald nach Saisonstart um Zählbares treffen wird. Der Sieg der gastgebenden Buam, die gut vier Wochen länger auf dem Eis stehen, geht sicher in Ordnung. Allerdings fiel er ein wenig zu deutlich aus, denn die Truppe um Kapitän Gert Acker hinterließ insgesamt keinen schlechten Eindruck. „Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns mit allerlei Erkenntnissen. Die Tölzer sind bereits eine richtige Einheit, bei uns fehlt es nach der kurzen Zeit auf dem Eis noch an einigen Kleinigkeiten, das wurde uns heute deutlich aufgezeigt“, fasste Trainer Andzejs Mitkevics das Geschehen zusammen. In der Offensive erstmals komplett wurde durchaus gewirbelt, aber trotz vorhandener Chancen eben erst spät getroffen. Auffällig, dass die ersten fünf Gegentore kurz nach Beginn eines Drittels oder gegen Ende
fielen. Jung-Goalie Dominik Gräubig musste den Puck vier Mal in eigener Unterzahl passieren lassen, erfüllte seine Aufgabe aber dennoch gut. Auch ohne Skorerpunkt hinterließ US-Boy Cole Gunner bei seinem Einstand einen guten Eindruck.

Tölzer Löwen: Markus Janka (ab Min. 40:00 Konstantin Kessler); Christian Kolaczny, Thomas Schenkel, Lobos Velebny, Johannes Fischer, Hubert Schöpf, Pascal Sternkopf, Sebastian Koberger; Tobias Eder, Marek Curilla, Tom-Patric Kimmel, Johannes Sedlmayr, Klaus Kathan, Christoph Kiefersauer, Christoph Fischhaber, Franz Mangold, Christian Heller, Dominik Walleitner, Daniel Merl, Maximilian Hörmann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Marcel Pfänder, Felix Kaller, Bernd Rische, Marvin Kablau, Niko Senger, Nicolai Quinlan; Miikka Tuomainen, Cole Gunner, Anthony Ast, Gert Acker, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Valentin Scharpf, Florian Engel, Maximilian Merz.

Torfolge: 1:0 (1:13) Marek Curilla (Johannes Fischer, Tobias Eder); 2:0 (17:57) Christoph Kiefersauer (Johannes Sedlmayr); 3:0 (19:40) Marek Curilla (Lubos Velebny – 5:4); 4:0 (38:47) Christian Kolaczny (Christoph Kiefersauer, Johannes Sedlmayr – 5:4); 5:0 (40:33) Franz Mangold (Christoph Fischhaber); 6:0 (48:13) Lubos Velebny (Tobias Eder, Christian Kolaczny – 5:3); 7:0 (52:06) Klaus Kathan (Johannes Sedlmayr – 5:4); 7:1 (55:46) Raphael Kaefer (Gert Acker); 7:2 (56:19) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer).

Strafminuten: Tölzer Löwen 16 plus Disziplinarstrafe (Tom-Patric Kimmel); EHC Klostersee 25 plus Disziplinarstrafen (Philipp Quinlan, Valentin Scharpf) und Spieldauerdisziplinarstrafe (Niko Senger).

Der EHC Klostersee hat auch das zweite Vorbereitungsmatch auf eigenem Eis für sich entschieden. Gegen den Bayernligisten EHC Waldkraiburg gewannen die Rot-Weißen mit 4:3, wobei sich die arg dezimierte und „jung“ aufgefüllte Truppe um Kapitän Gert Acker – ein zweiter Kontingentspieler ist wieterhin nicht an Bord, dazu fehlten mit Miikka Tuomainen (Erkältung), Valentin Scharpf (Leistenbeschwerden) und Florian Engel (Knie im Training verdreht) drei gestandene Stürmer und Verteidiger Dominik Unverzagt schied bereits nach wenigen Minuten aus (Kapselverletzung an der Fingerkuppe nach Stockschlag) – mit einem überzeugenden Drittel begnügte. Mit dem 3:0 im Rücken, wobei gegen die erst kurz auf dem Eis stehenden und eher mit sich selbst beschäftigten Gäste eine sehr viel höhere Führung im Bereich des Möglichen war, stellte das Team von Andzejs Mitkevics überwiegend auf übertriebene Einzelaktionen um, was der Trainer anschließend auch bemängelte. Obwohl man die Löwen damit ins Spiel zurück brachte, hatten die EHC-Jungs nach einigen unnötigen Strafen in der Schlußphase noch Wille und Energie für den entscheidenden Treffer. 118 Sekunden vor der Sirene machte Philipp Quinlan seinen Hattrick perfekt.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Sebastian Sterr, Marcel Pfänder, Dominik Unverzagt, Niko Senger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marvin Kablau; Domenik Dobis, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Gert Acker, Maximilian Merz, Philipp Quinlan, Jens Glombitza, Tim Bauer.

EHC Waldkraiburg: Fabian Birk (Patrick Vetter); Andreas Paderhuber, Fabian Kanzelsberger, Christian Mitternacht, Andreas Andrä, Peter Richter, Thomas Rott; Philipp Seifert; Jakub Marek, Max Kaltenhauser, Lukas Wagner, Michael Trox, Daniel Hämmerle, Timo Borrmann, Martin Führmann, Martin Hagemeister, Nico Vogl, Richard Hipetinger, Christof Hradek.

Torfolge: 1:0 (8:38) Philipp Quinlan; 2:0 (10:55) Gennaro Hördt (Nicolai Quinlan, Niko Senger – 5:4); 3:0 (14:27) Philipp Quinlan (Anthony Ast – 5:4); 3:1 (34:50) Lukas Wagner (Martin Führmann – 5:4); 3:2 (47:48) Jakub Marek (Nico Vogl); 3:3 (53:54) Daniel Hämmerle (Michael Trox – 5:4); 4:3 (58:02) Philipp Quinlan.

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHC Waldkraiburg 14.
Hauptschiedsrichter: Martin Holzer

Mit einem 4:2-Erfolg über die österreichischen Gäste vom EC Adler Kitzbühel endete der nach der ausgefallenen Begegnung gegen die Tölzer Löwen erste Testspielauftritt der Rot-Weißen auf eigenem Eis. Trainer Andzejs Mitkevics hatte seine drei Blöcke bereits so zusammengestellt, wie sie auch in der Punkterunde harmonieren sollen – mit Ausnahme freilich der zweiten noch nicht belegten Kontingentstelle. Für die optische Überlegenheit im ersten Abschnitt konnte sich das Team um Kapitän Gert Acker im Startdrittel nichts kaufen. Nach zwei Powerplay-Toren führte der Gegner. Nur 18 Sekunden nach dem 0:2 verkürzte Philipp Quinlan. Wenigstens eine von insgesamt nicht wenigen Chancen saß damit. Nach dem Seitentausch klappte es besser mit dem Torabschluss. Durch zwei Treffer konnte man das Ding drehen und im Schlussdrittel noch eins drauf setzen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Marcel Pfänder, Dominik Unverzagt, Marvin Kablau, Bernd Rische, Niko Senger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Miikka Tuomainen, Anthony Ast, Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Gert Acker, Maximilian Merz, Florian Engel, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Jens Glombitza.

EC Adler Kitzbühel: Rainer Markus (ab Min. 32:32 Theresa Hornich); Filip Orsagh, Patrick Stadler, Marc Trummer, Aleksandar Magovac, Alex Vanhala, Patrick Hager, Andreas Kar-rer, Christoph Exenberger; Jarkko Oikarinen, Peter Lenes, Kevin Schraven, Mike Hummer, Kevin Wirl, Christoph Echtler, Henrik Hochfilzer, Clemens Kuchinka, Philipp Ullrich, Patrick Huber.

Torfolge: 0:1 (13:16) Philipp Ullrich (5:4); 0:2 (17:05) Christoph Echtler (Alex Vanhala, Kevin Wirl – 5:4); 1:2 (17:23) Philipp Quinlan (Niko Senger, Nicolai Quinlan); 2:2 (26:04) Marcel Pfänder (Miikka Tuomainen); 3:2 (36:15) Gert Acker (Marcel Pfänder, Anthony Ast – 5:4); 4:2 (53:18) Miikka Tuomainen (Anthony Ast, Raphael Kaefer).
Strafminuten: EHC Klostersee 12; EC Adler Kitzbühel 16 plus Disziplinarstrafe (Mike Hummer).
Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.