Bis ins letzte Spieldrittel hinein durften die Rot-Weißen am Silvester-Vorabend beim EV Regensburg auf eine dicke Überraschung hoffen. Nach dem 1:1-Zwischenstand zum ersten Pausentee versäumte es die dann frecher zu Werke gehende Truppe um Kapitän Gert Acker im Mittelabschnitt, den ein oder anderen Angriff auch erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Der anschließende Versuch, den 2:2-Ausgleich zu erzwingen, ging schief. Die schnellen Stürmer des souveränen Spitzenreiters der Oberliga Süd, der im 24. Pflichtspiel den 23. Sieg feierte, nutzten den Raum und schlugen eiskalt zu. Wobei insbesondere die drei Gegentreffer in den letzten gut zehn Minuten das Resultat letztlich unnötig hoch ausfallen ließen.

EV Regensburg: Cody Brenner (Thomas Ower); Barry Noe, Mark Dunlop, Daniel Stiefenhofer, Philipp Vogel, Tomas Gulda, Kevin Schmitt, Christoph Frankenberg; Nikola Gajovsky, Jeffrey Smith, Vitali Stähle, Peter Flache, William Trew, Lukas Heger, Dimitri Komnik, Yannick Drews, Marius Stöber, Benedikt Böhm, Stefan Huber, Nick Endress.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Ferdinand Bacher); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Niko Senger, Patrick Kurz, Bernd Rische, Quirin Stocker, Nicolai Quinlan; Anthony Ast, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Charlie Taft, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Marvin Kablau.

Torfolge: 1:0 (6:15) Peter Flache (Lukas Heger – 5:4); 1:1 (13:01) Florian Engel (Cole Gunner, Anthony Ast); 2:1 (36:04) Dimitri Komnik (Nick Endress, Barry Noe); 3:1 (42:24) Peter Flache (William Trew, Lukas Heger); 4:1 (49:38) Benedikt Böhm (Marius Stöber, Christoph Frankenberg); 5:1 (55:43) Tomas Gulda (William Trew – 5:4); 6:1 (59:54) Barry Noe (Vitali Stähle, Nikola Gajovsky – 5:4).

Strafminuten: EV Regensburg 4; EHC Klostersee 14.
Hauptschiedsrichter: Sascha Westrich.
Zuschauer: 3.005.

Kein Erfolgserlebnis für die Rot-Weißen beim letzten Heimauftritt im alten Kalenderjahr. In einer bis zum Schluss engen und über weite Strecken ausgeglichene Partie musste sich die Mannschaft um Kapitän Gert Acker dem Ex-Meister aus Oberfranken am Ende mit 2:5 beugen. Die Selber Wölfe zeigten sich ein Tick stabiler in der eigenen Zone und auch das entscheidende Stück abgeklärter im Abschluss. Während sich die Truppe von Andzejs Mitkevics nach dem 2:3 immer wieder festbiss und knapp scheiterte, fuhren die Gäste ihre Konter eiskalt zu Ende.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Niko Senger, Patrick Kurz, Bernd Rische, Quirin Stocker, Felix Kaller; Anthony Ast, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Maximilian Merz, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Marvin Kablau.

Selber Wölfe: Marko Suvelo (Manuel Kümpel); Christopher Schadewaldt, Peter Hendrikson, Sebastian Eickmann, Timo Roos, Thomas Botzenhardt, Ben Böhringer; Landon Gare, Kyle Piwowarczyk, Dennis Schiener, Andrew Meredith, Achim Moosberger, Michel Maaßen, Eric Neumann, Tom Pauker, Daniel Heilman, Florian Heinz.

Torfolge: 1:0 (10:01) Raphael Kaefer (Niko Senger, Gert Acker); 1:1 (17:04) Eric Neumann (Daniel Heilman, Tom Pauker); 2:1 (18:32) Raphael Kaefer (Patrick Kurz, Valentin Scharpf – 5:4); 2:2 (22:16) Tom Pauker (Eric Neumann); 2:3 (39:26) Daniel Heilman (Eric Neumann, Tom Pauker); 2:4 (53:50) Landon Gare (Michel Maaßen, Achim Moosberger); 2:5 (58:21) Achim Moosberger (Andrew Meredith).

Strafminuten: EHC Klostersee 4; Selber Wölfe 10.
Hauptschiedsrichter: Patrick Oberdörfer.

Schneiderfahrt am zweiten Weihnachtstag. Mit der höchsten Auswärtsniederlage der laufenden Spielrunde im Gepäck mussten die Rot-Weißen die Heimreise vom Gastspiel bei den Bayreuth Tigers antreten, die damit ihren zweiten Tabellenplatz hinter dem meilenweit enteilten EV Regensburg festigen konnten. Im ersten Abschnitt hätte sich die Mannschaft um Kapitän Gert Acker den Ausgleich noch verdient gehabt, die sich ihre Chancen bei schnell vorgetragenen Kontern erspielt hatte, aber mehrmals aussichtsreich am Gastgeber-Goalie scheiterte. Anschließend aber wurde zu oft „auf der falschen Seite“ angeschrieben. Fast die Hälfte der Spielzeit in Unterzahl ist jedenfalls viel zu viel, um bei einem der Top-Teams der Liga bestehen und vielleicht sogar überraschend etwas mitnehmen zu können.

EHC Bayreuth Tigers: Marco Eisenhut (Julian Bädermann); Christopher Kasten, Lukas Stettmer, Jozef Potac, Sebastian Mayer, Daniel Sevo, Robert Peleikis; Dennis Thielsch, Marcus Marsall, Sebastian Busch, Michal Bartosch, Ivan Kolozvary, Fedor Kolupaylo, Andreas Geigenmüller, Jan Pavlu, Stefan Reiter, Michael Kuhn, Johannes Feuerpfeil.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 40:00 Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Niko Senger, Patrick Kurz, Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Quirin Stocker, Valentin Scharpf, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Marvin Kablau.

Torfolge: 1:0 (6:12) Ivan Kolozvary (Michal Bartosch, Jozef Potac – 5:4); 2:0 (23:00) Jan Pavlu (Andreas Geigenmüller, Daniel Sevo); 3:0 (26:12) Jan Pavlu (Robert Peleikis, Andreas Geigenmüller); 4:0 (37:15) Michal Bartosch (Jozef Potac, Sebastian Mayer); 5:0 (37:43) Sebastian Busch (Andreas Geigenmüller, Robert Peleikis); 6:0 (42:31) Daniel Sevo (Andreas Geigenmüller, Marcus Marsall – 4:3); 7:0 (51:06) Jozef Potac (Ivan Kolozvary, Lukas Stettmer – 5:3); 8:0 (51:54) Andreas Geigenmüller (Daniel Sevo, Sebastian Busch – 5:4).

Strafminuten: EHC Bayreuth Tigers 10; EHC Klostersee 26 plus zwei Spieldauerdisziplinarstrafen (Charlie Taft, Nicolai Quinlan).
Hauptschiedsrichter: Erich Singaitis.
Zuschauer: 1.416.

Nach der erfolgreichen Heimvorstellung gegen den Deggendorfer SC (3:1) gingen die Rot-Weißen am Sonntagabend im Auswärts-Derby bei den Tölzer Löwen leer aus. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – keine Punkte und keine Tore waren auf der Habenseite nach dem 0:3 in der Kurstadt im Isarwinkel zu verbuchen. Mehrere gute Möglichkeiten, um die Partie zumindest lange eng zu gestalten, hatte sich die Truppe um Gert Acker durchaus erspielt. Der Kapitän selbst beispielsweise scheiterte im zweiten Drittel mit einem Unterzahl-Konter an Gastgeber-Keeper Markus Janka, der den Buam letztlich den Dreier bescherte. Ins Bild passte auch, dass auf Torraumabseits entschieden worden war, als der Puck in den Anfangsminuten des Schlussabschnitts endlich im Tölzer Gehäuse lag.

Tölzer Löwen: Markus Janka (Michael Boehm); Lubos Velebny, Sebastian Koberger, Christian Kolaczny, Thomas Schenkel, Johannes Fischer, Hubert Schöpf, Pascal Sternkopf; Julian Kornelli, Florian Strobl, Klaus Kathan, Marek Curilla, Tom-Patric Kimmel, Christoph Kiefersauer, Johannes Sedlmayr, Christoph Fischhaber, Franz Mangold, Christian Heller, Dominik Walleitner, Maximilian Hörmann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Bernd Rische, Quirin Stocker, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Maximilian Merz, Gert Acker, Anthony Ast, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Marvin Kablau.

Torfolge: 1:0 (11:00) Christoph Kiefersauer (Marek Curilla); 2:0 (24:29) Florian Strobl (Lubos Velebny, Julian Kornelli); 3:0 (37:41) Christian Kolaczny (Maximilian Hörmann, Christoph Fischhaber – 5:4).

Strafminuten: Tölzer Löwen 26; EHC Klostersee 19 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Anthony Ast).
Hauptschiedsrichter: Gerhard Maier.
Zuschauer: 1.385.
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Endlich ist er da, der nächste Drei-Punkte-Heimsieg. Mit unbändiger Leidenschaft, Kampf und auch spieltechnisch gefestigt besiegten die Rot-Weißen den Deggendorfer SC in einer immer engen, ennorm spannenden und sehr umkämpften Partie mit 3:1. Optisch überlegen gestaltete man den ersten Durchgang, unter dem Strich stand aber ein 0:1 nachdem die als Tabellendritter angereisten Gäste aus Niederbayern kurz vor der Pausensirene eiskalt zuschlugen. Das Mitteldrittel verlief ausgeglichen und auch durch einige Glanztaten der beiden Torhüter torlos. Nachdem es zum zweiten Wechsel hin zwischendurch etwas rauer abgelaufen war, besannen sich beide Teams in den noch verbleibenden 20 Spielminuten auf die Jagd nach Toren. Nachdem die Truppe um Kapitän Gert Acker bald auf 1:1 gestellt hatte, ging es lange Zeit rauf und runter. Klar war schnell: Der nächste Treffer würde wohl entscheiden. Der gelang bei weiterhin extrem hohem Spieltempo nach einem wunderschön vorgetragenem Angriff den Jungs von Andzejs Mitkevics. Früh nahm der Gast im Bemühen um den Ausgleich den Keeper vom Eis. Da machte Raphael Kaefer, der sich in der eigenen Zone die Hartgummischeibe geschnappt hatte, den Sack endgültig zu.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Bernd Rische, Quirin Stocker, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Anthony Ast, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Marvin Kablau.

Deggendorfer SC: Daniel Filimonow (Sandro Agricola); Andreas Gawlik, Martin Rehthaler, Nico Wolfgramm, Jaroslav Koma, Benjamin Frank, Jan-Ferdinand Stern, Marius Wiederer; Alexander Janzen, Sergej Janzen, Andrew Schembri, Robin Slanina, Radek Hubacek, Dmitrij Litesov, Patrik Beck, Sylvester Radlsbeck, Arthur Platonow.
Torfolge: 0:1 (19:26) Alexander Janzen (Andreas Gawlik, Benjamin Frank); 1:1 (43:43) Nicolai Quinlan (Philipp Quinlan, Felix Kaller); 2:1 (53:22) Cole Gunner (Marcel Pfänder, Charlie Taft); 3:1 (58:46) Raphael Kaefer (Marcel Pfänder, Gert Acker – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe (Raphael Kaefer); Deggendorfer SC 25 plus Disziplinarstrafe (Andreas Gawlik) und Spieldauerdisziplinarstrafe (Marius Wiederer).
Hauptschiedsrichter: Maik Ansorg.

Wie schon zwei Tage davor auf eigenem Eis gegen den EV Landshut erzwangen die Rot-Weißen auch beim tabellarischem Nachbarschaftsduell in Sonthofen die Entscheidung in der Overtime. Mit 4:5 musste sich die Truppe um Kapitän Gert Acker schließlich geschlagen geben, nachdem in der Verlängerung noch ganze acht Sekunden zu überstehen gewesen wären als die gastgebenden Bulls in Überzahl den entscheidenden Treffer setzten. Nach gut sechs Minuten unterlief dem Team von Andzejs Mitkevics ein ärgerlicher Puckverlust in der neutralen Zone, was die Allgäuer prompt nutzten. Wie auch die kurze Zeit fehlende Ordnung in der Abwehr nur 30 Sekunden später. Dieses 0:2 zog sich letztlich durch die gesamte Partie, doch es wurde nicht aufgegeben und letztlich knapp vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verdient zum 4:4 ausgeglichen.

ERC Bulls Sonthofen: Korbinian Sertl (Jennifer Harß); Daniel Rau, Maximilian Kolb, Andreas Neumann, Sven Schirrmacher, Christian Tarrach, Pascal Kröber; Ron Newhook, Jordan Baker, Craig Voakes, George Kink, Martin Schwaiger, Markus Vaitl, Marc Sill, Anton Pertl, Michael Grimm, Martin Guth, Maximilian Hadraschek, Mike Sabautzki.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Bernd Rische, Nikolaus Senger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Anthony Ast, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Marvin Kablau.

Torfolge: 1:0 (6:19) Jordan Baker; 2:0 (6:49) Ron Newhook (Craig Voakes, Maximilian Hadraschek); 2:1 (10:40) Valentin Scharpf (Gert Acker, Bernd Rische – 5:4); 3:1 (26:51) George Kink (Marc Sill); 3:2 (32:20) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Gennaro Hördt); 3:3 (34:38) Philipp Quinlan (Bernd Rische, Valentin Scharpf – 5:4); 4:3 (37:24) Maximilian Hadraschek (Craig Voakes, Andreas Neumann); 4:4 (56:08) Florian Engel (Charlie Taft, Dominik Unverzagt); 5:4 (64:52) Marc Sill (Jordan Baker, Daniel Rau – 4:3).

Strafminuten: ERC Bulls Sonthofen 12; EHC Klostersee 12 plus Disziplinarstrafe (Nicolai Quinlan).
Hauptschiedsrichter: Alexander Singer.

Es sollte wieder nicht sein. Genau 37 Sekunden fehlten den Rot-Weißen zum Dreier über den EV Landshut, der aufgrund des Spielverlaufs bestimmt nicht unverdient gewesen wäre. Mit vollem Risiko (ohne Torhüter) gelang den Gästen aus Niederbayern kurz vor Schluss der 2:2-Ausgleich, in der Overtime legte man noch ganz cool nach. Davor hatte die Truppe um Kapitän Gert Acker bei acht Minuten Unterzahl im letzten Drittel mit unbändigen Einsatz die knappe Führung verteidigt. Im Mitteldrittel stand die Mannschaft von Andzejs Mitkevics näher am 3:1 als die Landshuter am Ausgleich.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Bernd Rische, Nikolaus Senger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Anthony Ast, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Marvin Kablau.

EV Landshut: Maximilian Englbrecht (Kai Kristian); Andreas Geipel, Ondrej Pozivil, Tobias Draxinger, Peter Baumgartner, Jackson Kuhn, Markus Gröger; Dominik Hammer, Cody Thornton, Michael Endraß, Jonas Franz, Philipp Michl, Max Forster, Benjamin Kronawitter, Markus Eberhardt, Marc Sedlar.

Torfolge: 1:0 (2:44) Cole Gunner (Philipp Quinlan); 1:1 (14:45) Ondrej Pozivil (Benjamin Kronawitter, Philipp Michl – 5:4); 2:1 (29:16) Cole Gunner (Anthony Ast); 2:2 (59:23) Michael Endraß (Andreas Geipel, Ondrej Pozivil – 6:5); 2:3 (63:01) Philipp Michl (Benjamin Kronawitter, Peter Baumgartner).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EV Landshut 10.
Hauptschiedsrichter: Erich Singaitis.
Die Rot-Weißen haben auf eigenem Eis weiterhin einen schweren Stand. Im Keller-Duell der Oberliga Süd gegen die Blue Devils Weiden unterlag die Mannschaft von Andzejs Mitkevics mit 3:5. Die Entscheidung fiel letztlich gesehen bereits in der ersten Viertelstunde der Partie. Das Team um Kapitän Gert Acker begann aktiver als die Gäste, konnte allerdings nichts Zählbares verbuchen. Nach nicht einmal einer Viertelstunde lag man mit 0:3 im Hintertreffen und die Sache war eigentlich bereits durch. Zwei Mal kämpfte man sich mit viel Einsatz wieder heran, doch die Blauen Teufel ließen in der Gefahrenzone insgesamt gesehen in der eigenen Zone zu wenig zu und brachten den Vorsprung über die Zeit.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Dominik Unverzagt, Marcel Pfänder, Bernd Rische, Nikolaus Senger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller; Charlie Taft, Florian Engel, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Gert Acker, Anthony Ast, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Marvin Kablau.

Blue Devils Weiden: Fabian Hönkhaus (Daniel Huber); Ralf Herbst, Ludwig Synowiec, Flo-rin Ketterer, Florian Zellner, Daniel Willaschek, Nicolas Turnwald; Jakub Wiecki, Jacob Laliberte, Lubomir Vaskovic, Stefan Ortolf, Ales Jirik, Marcel Waldowsky, Thomas Schreier, Veit Holzmann, Michael Kirchberger, Marius Nägele, Philipp Siller.

Torfolge: 0:1 (7:05) Jacol Laliberte; 0:2 (9:46) Lubomir Vaskovic (Florin Ketterer); 0:3 (12:46) Stefan Ortolf (Jakub Wiecki – 5:4); 1:3 (17:45) Florian Engel (Penalty – 4:5); 2:3 (23:04) Raphael Kaefer (Gert Acker, Marcel Pfänder); 2:4 (33:45) Florin Ketterer (Daniel Willaschek); 3:4 (58:18) Raphael Kaefer (Charlie Taft, Cole Gunner – 5:4); 3:5 (59:58) Jacob Laliberte (Lubomir Vaskovic, Marcel Waldowsky – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; Blue Devils Weiden 4 plus Disziplinarstrafe (Ralf Herbst).
Hauptschiedsrichter: Christoffer Hurtik.
Zuschauer: 400

Keine Punkte am Wochenende für die Rot-Weißen. Nach der sicherlich vermeidbaren Niederlage in Schönheide unterlag die Mannschaft von Andzejs Mitkevics dem Ligaprimus EV Regensburg mit 2:7. Letztlich fiel das Resultat aus Sicht des Teams um Kapitän Gert Acker, das dem Spitzenreiter der Oberliga Süd über weite Strecken alles abverlangte, sicher um ein paar Tore zu hoch aus. Die Gäste zeigten insbesondere im Powerplay mit vier Toren ihre Dominanz gegen kämpfende und nie aufgebende EHCler, die die Partie ohne Anthony Ast (im ersten Drittel Knie verdreht) und Quirin Stocker (Ausschluss im letzten Drittel) beenden mussten.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marcel Pfänder, Quirin Stocker, Nikolaus Senger, Felix Kaller; Raphael Kaefer, Gert Acker, Cole Gunner, Anthony Ast, Florian Engel, Miikka Tuomainen, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz.

EV Regensburg: Thomas Ower (Jonas Leserer); Daniel Stiefenhofer, Kevin Schmitt, Mark Dunlop, Andreas Pielmeier, Tomas Gulda, Philipp Vogel; Peter Flache, William Trew, Marius Stöber, Vitali Stähle, Barry Noe, Nikola Gajovsky, Marius Stöber, Yannik Drews, Lukas Heger, Benedikt Böhm, Stefan Huber, Michael Welter.

Torfolge: 1:0 (1:16) Philipp Quinlan (Valentin Scharpf); 1:1 (12:20) Daniel Stiefenhofer (Barry Noe, Vitali Stähle – 5:4); 1:2 (24:24) Peter Flache (Lukas Heger – 5:4); 1:3 (30:55) Peter Flache (William Trew); 1:4 (33:13) William Trew (Peter Flache – 4:5); 2:4 (37:56) Cole Gunner (Gert Acker, Raphael Kaefer – 5:4); 2:5 (49:02) Tomas Gulda (Peter Flache – 5:4); 2:6 (52:05) Daniel Stiefenhofer (Benedikt Böhm – 5:4); 2:7 (55:41) Michael Welter (Dimitri Komnik, Stefan Huber).

Strafminuten: EHC Klostersee 15 plus Matchstrafe (Quirin Stocker); EV Regensburg 8.
Hauptschiedsrichter: Maximilian Plitz.
Zuschauer: 466.

Nichts war´s mit dem anvisierten Auswärtserfolg, um sich im Tabellenkeller der Oberliga Süd weiter freizuschwimmen und zugleich den Blick wieder etwas mehr nach oben zu richten. Im Wolfsbau des EHV Schönheide 09 wurden die Rot-Weißen mit 1:4 „abgefieselt“. Insgesamt eine ärgerliche, weil eigentlich unnötige Niederlage beim Comeback von Miikka Tuomainen nach dessen mehrwöchiger Zwangspause wegen Krankheit. Im ersten Abschnitt hätte man bereits alles klar machen können, doch das Gehäuse der Gastgeber war wie vernagelt. Fast ein Dutzend Großchancen blieb ungenutzt, dafür fuhren die Gastgeber bei zwei Kontern eine hundertprozentige Ausbeute ein. Die Mannschaft von Andzejs Mitkevics zeigte sich fortan beeindruckt, mit der Überlegenheit und dem fast andauernden Druck war es jedenfalls vorbei, die Partie ab dem zweiten Abschnitt relativ ausgeglichen. Weiter fehlte der Truppe um Kapitän Gert Acker in der Offensive die Durchschlagskraft, dazu ließ man sich auf des Gegners Eis öfter auskontern. Bevor man nach dem Anschlusstreffer in der 45. Minute so richtig zur Aufholjagd blasen konnte, hatten die Wölfe bereits noch einmal zugebissen.

EHV Schönheide 09: Florian Neumann (Sebastian Modes); Björn Schenkel, Roy Hähnlein, Christian Köllner, Alexander Seifert, Sven Rothemund, Yannick Löhmer, Philipp Göbel; Kevin Geier, Miroslav Jenka, Kevin Piehler, Petr Gulda, Tomas Vrba, Kilian Glück, Vincent Wolf, Stephan Trolda, Richard Zerbst, Robin Widder, Franz Bertholdt.

EHC Klostersee: Martin Morczinietz (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marcel Pfänder, Quirin Stocker, Nikolaus Senger, Felix Kaller; Raphael Kaefer, Gert Acker, Cole Gunner, Anthony Ast, Florian Engel, Miikka Tuomainen, Valentin Scharpf, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Maximilian Merz.

Torfolge: 1:0 (11:08) Miroslav Jenka (Roy Hähnlein, Kevin Geier); 2:0 (15:38) Miroslav Jenka (Kevin Piehler, Roy Hähnlein); 3:0 (35:30) Roy Hähnlein (Petr Gulda); 3:1 (44:06) Cole Gunner (Raphael Kaefer, Gert Acker); 4:1 (45:20) Tomas Vrba (Kevin Geier, Björn Schenkel).

Strafminuten: EHV Schönheide 09 12; EHC Klostersee 4.
Hauptschiedsrichter: Marc André Naust.
Zuschauer: 330.

Pressekonferenz EHV Schönheide

Der EHCK kommt gut in die Partie, ist gut in den Zweikämpfen und es entwickelt sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Gennaro Hördt erzielt mit einem Nachschuss den nicht unverdienten Führungstreffer, nach einem Gestocher vor Martin Morczinietz fällt jedoch kurz darauf der Ausgleich durch Radek Hubacek und zu allem Überfluss, nach großer Chance zum 2:1 schießt Deggendorf im Gegenzug durch einen schnellen Konter das 2:1 kurz vor der ersten Pause durch Sylvester Radlsbeck. Das 2.Drittel startet mit einem wilden hin und her ohne großen Spielfluss und mit einem Schuss ans Gehäuse von Martin Morczinietz. Nach einem überharten Check von Sergej Janzen (Matchstrafe) gegen den Kopf von Dominik Unverzagt in der neutralen Zone schied dieser verletzt aus und wurde umgehend ins Krankenhaus nach Deggendorf gebracht. In der folgende Überzahl konnte man sich nicht entscheidend festsetzen und trotzdem konnten wir durch Philipp Quinlan zum 2:2 ausgleichen. Nachdem der Puck nicht aus der eigenen Zone gebracht werden kann spielt Deggendorf einen Diagonalpass vor das Tor zu Alexander Janzen und dieser leitet die Scheibe um Martin zum 3:2 ins lange Eck. Das letzte Drittel war wieder sehr ausgeglichen, wir konnten unsere Chancen nicht verwerten und verlieren denkbar knapp beim Deggendorfer SC.

Nächste Woche geht es Freitag (19:30 Uhr) nach Schönheide und am Sonntag (17:30 Uhr) dahoam gegen Regensburg

ALLES GUTE DOMINIK !!!!

Bericht zum Spiel bei Donau TV >> KLICK.

Ein Dreier im Heim-Derby für die Rot-Weißen war gegen die Tölzer Löwen greifbar – und ein Drei-Punkte-Sieg wäre wohl auch verdient gewesen. Letztlich aber brachten sich die Jungs um Kapitän Gert Acker in den letzten zehn Minuten selbst um die Früchte der Arbeit. Innerhalb von zwei Minuten wurde eine Partie, die man über weite Strecken diktiert und dominiert hatte eigentlich ohne Not aus der Hand gegeben. Aus der 4:2-Führung war im Handumdrehen ein 4:5-Rückstand geworden. Bitter zu diesem Zeitpunkt war auch, dass eine mögliche höhere Führung verpasst wurde. So stand die Mannschaft von Andzejs Mitkevics nach wohl zu viel Euphorie und plötzlichen defensiven Schwächen zur Schlusssirene mit leeren Händen da.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Martin Morczinietz); Dominik Unverzagt, Quirin Stocker, Nicolai Quinlan, Marcel Pfänder, Bernd Rische; Gert Acker, Cole Gunner, Raphael Kaefer, Anthony Ast, Charlie Taft, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Valentin Scharpf, Florian Engel, Maximilian Merz.

Tölzer Löwen: Markus Janka (Konstantin Kessler); Lubos Velebny, Sebastian Koberger, Christian Kolaczny, Thomas Schenkel, Johannes Fischer, Hubert Schöpf, Pascal Sternkopf, Stefan Mechel; Julian Kornelli, Florian Strobl, Klaus Kathan, Marek Curilla, Tom-Patric Kimmel, Christoph Kabitzky, Christoph Fischhaber, Franz Mangold, Christian Heller, Dominik Walleitner, Maximilian Hörmann.

Torfolge: 0:1 (18:40) Marek Curilla (Christoph Kabitzky, Christian Kolaczny – 5:4); 1:1 (19:16) Marcel Pfänder (Valen-tin Scharpf, Philipp Quinlan – 5:4); 2:1 (21:12) Florian Engel (Charlie Taft); 3:1 (28:58) Anthony Ast (Nicolai Quinlan); 3:2 (29:47) Dominik Walleitner; 4:2 (39:09) Philipp Quinlan (Valentin Scharpf, Gennaro Hördt); 4:3 (48:52) Florian Strobl (Klaus Kathan); 4:4 (49:22) Marek Curilla (Christoph Kabitzky); 4:5 (50:52) Hubert Schöpf; 4:6 (56:12) Tom-Patric Kimmel (4:5).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; Tölzer Löwen 8.
Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.
Zuschauer: 669.