EC Bad Kissinger Wölfe vs. EHC Klostersee 3:1 (0:0, 0:1, 3:0)

Die Endspiel-Serie um den Bayerischen Landesligatitel zwischen dem EHC Klostersee und den Wölfen vom EC Bad Kissingen geht über die volle Distanz. Nach dem 6:3-Auftakterfolg auf eigenem Eis unterlagen die Grafinger am Sonntagabend in einem extrem engen Match in der unterfränkischen Kurstadt mit 1:3. Die Rot-Weißen lieferten eine starke Leistung mit leidenschaftlichem Kampf ab, obwohl die personellen Lücken noch größer geworden waren. Neben den Langzeitverletzten (Florian Engel, Andreas Persson, Gilbert Akal) mussten auch Marvin Kablau (familiäre Gründe) und der Kanadier Bob Wren (hohes Fieber) ersetzt werden.

Trotzdem übernahmen die Rot-Weißen das Kommando und hatten schon im torlosen ersten Abschnitt etwas mehr vom Spiel. In der 25. Minute gelang in Überzahl das überfällige 1:0. Bei einigen weiteren Chancen biss sich der EHC die Zähne am erneut vorzüglichen Wölfe-Schlussmann aus, der am Ende zum Besten bei den Gastgebern gekürt wurde – obwohl man einen dreifachen Torschützen in eigenen Reihen hatte. Es blieb beim nur knappen Vorsprung, der sich in den verbleibenden 20 Spielminuten als zu wenig erweisen sollte. Zwei Mal handelte man sich da eine doppelte Unterzahl ein (wobei die Strafzeiten zu jeweils Drei gegen Fünf als sehr hart empfunden wurden), die von den Wölfen eiskalt genutzt wurden.

Damit war die Partie innerhalb von knapp vier Minuten gedreht. Der Kopf war anschließend nicht im Sand. Im Gegenteil: Nochmals gab’s ein paar Möglichkeiten zum Ausgleich vor dem endgültigen Knockout per Emptynet elf Sekunden vor der Sirene, als der in zweifacher Unterzahl zwei Mal chancenlose Dominik Gräubig seinen Platz bereits für einen zusätzlichen Stürmer geräumt hatte.

Zum „Showdown“ in der Serie „best of three“ kommt es nun am kommenden Freitag um 20 Uhr, dann wieder auf Grafinger Eis.

EC Bad Kissinger Wölfe: Donatas Zukovas (Lars Franz); Niko Grönstrand, Marc Hemmerich, Cypas Domantas, Simon Eirenschmalz; Alexei Zaitsev, Mikhail Nemirovsky, Nikolai Kiselev, Eugen Nold, Anton Seewald, Christian Masel, Brett Wur, Johan Larsson, Roman Nikitin, Adrian Persch, Martin Schuler.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Thomas Hummer, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Maximilian Knispel.

Torfolge: 0:1 (24:24) Bernd Rische (Raphael Kaefer, Marinus Kritzenberger – 5:4); 1:1 (46:55) Nikolai Kiselev (Alexei Zaitsev, Mikhail Nemirovsky – 5:3); 2:1 (50:36) Nikolai Kiselev (Alexei Zaitsev, Niko Grönstrand – 5:3); 3:1 (59:49) Nikolai Kiselev (ENG).

Strafminuten: EC Bad Kissinger Wölfe 12; EHC Klostersee 12 plus Disziplinarstrafe (Dominik Gräubig).

Hauptschiedsrichter: Markus Schmidt.
Zuschauer: 411.

EHC Klostersee vs. EC Bad Kissinger Wölfe 6:3 (1:1, 2:2, 3:0)

Einsatz, Leidenschaft, viele Chancen, aber trotz des am Ende eindeutigen Resultats eine extrem enge Kiste. Der EHC Klostersee hat das erste Finale der Serie „best of three“ um die Bayerische Landesligameisterschaft gegen die Wölfe vom EC Bad Kissingen am Freitagabend mit 6:3 für sich entschieden. Alles in allem sicher ein verdienter Erfolg für die Rot-Weißen aus Grafing, wenngleich sich die Gäste aus Unterfranken als sehr starker Gegner erwiesen. Das Team von Dominik Quinlan gab im ersten Abschnitt den Ton an, legte bei einem halben Dutzend guter Einschussmöglichkeiten aber nur einen Treffer vor. Das sollte sich in der Schlussminute des Startdrittels rächen, als ein verunglückter Befreiungsversuch den Ausgleich einleitete. Das frühe Attackieren des EHC-Aufbaus hatte sich für den Gast bezahlt gemacht – und behagte der Truppe um Kapitän Bernd Rische auch weiter überhaupt nicht. Selbst nach dem Doppelschlag innerhalb von 7 (!) Sekunden zum 3:1 konnte man die Nervosität nicht vollends ablegen (22.). Bis zur zweiten Pause waren die Wölfe wieder gleichgezogen, unter anderem durch einen Shorthander. Ein Unterzahltor auf der Gegenseite brachte die Vorentscheidung: 4:3 in der 48. Minute für den EHC, der anschließend das Tempo hoch hielt und wichtige Zweikämpfe für sich entscheiden konnte. Wie etwa vor dem erlösenden 5:3 durch Bob Wren, der den ausgezeichneten Gästegoalie mit einem Schlenzer in den kurzen oberen Winkel überraschte (56.). Der weitere Treffer für die Klosterseer fiel in der Schlussminute, als Bad Kissingen mit sechs Feldspielern angriff.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Maximilian Merz, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Thomas Hummer, Jens Glombitza, Vitus Gleixner, Maximilian Knispel.

EC Bad Kissinger Wölfe: Donatas Zukovas (Lars Franz); Niko Grönstrand, Marc Hemmerich, Cypas Domantas, Simon Eirenschmalz; Alexei Zaitsev, Mikhail Nemirovsky, Nikolai Kiselev, Eugen Nold, Anton Seewald, Christian Masel, Brett Wur, Johan Larsson, Adrian Persch, Jewgenij Prochorow.

Torfolge: 1:0 (6:14) Thomas Hummer (Nicolai Quinlan, Philipp Quinlan); 1:1 (19:26) Nikolai Kiselev (Mikhail Nemirovsky); 2:1 (21:16) Nicolai Quinlan (Philipp Quinlan, Bob Wren); 3:1 (21:23) Marvin Kablau (Jens Glombitza); 3:2 (23:14) Anton Seewald (Simon Eirenschmalz – 4:5); 3:3 (36:30) Mikhail Nemirovsky (Christian Masel, Nikolai Kiselev); 4:3 (47:25) Maximilian Merz (Thomas Hummer, Marinus Kritzenberger – 4:5); 5:3 (55:29) Bob Wren; 6:3 (59:42) Matthias Baumhackl (Jens Glombitza – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; EC Bad Kissinger Wölfe 10.
Hauptschiedsrichter: Thomas Buckmann.
Zuschauer: 664.

EHC Klostersee vs. ESC Kempten Sharks 8:0 (1:0, 4:0, 3:0)

Der EHC Klostersee hat die Verzahnungsrunde Bayernliga/Landesliga (Gruppe D) mit einem Kantersieg abgeschlossen. Gegen den ESC Kempten Sharks gewannen die Grafinger zum Rundenschluss auf eigenem Eis glatt mit 8:0. Für beide Seiten ging es in dem Aufeinandertreffen um nichts mehr, nachdem die Rot-Weißen bereits als Erster feststanden und sich die Gäste aus dem Allgäu hinter den danach folgenden drei Bayernligisten fix einreihen.
Nicht mehr ganz „bierernst“ ging´s damit auf dem Eis runter, wobei sich die Sharks nach Kräften wehrten und sich zumindest im ersten Abschnitt mit nur einem Gegentreffer wacker hielten. Anschließend stellte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische, die zunächst noch viele Chancen hatte liegen lassen, ihr Visier besser ein und schraubte die Führung kontinuierlich nach oben.
Am kommenden Freitag wird das Team von Trainer Dominik Quinlan mit einem Heimspiel (20 Uhr) in die Final-Serie (best of three) um die Bayerische Landesligameisterschaft starten.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Sebastian Sterr, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Maximilian Merz, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Marvin Kablau, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Maximilian Knispel.

ESC Kempten Sharks: Martin Niemz (ab Min. 31:23 Fabian Schütze); Wolfgang Richter, Philip Stalla, Benjamin Waibel, Eugen Schaffer, Alessandro Feldmeier, Sebastian Schütze; Tobias Epp, Corey Pawley, Fabian Zirngibl, Alexander von Sigriz, Tobias Pichler, Andreas Ziegler, Johannes Friedl, Christian Engler, Andre Aschenbrenner.

Torfolge: 1:0 (14:40) Raphael Kaefer; 2:0 (22:10) Louis Bölingen (Marvin Kablau); 3:0 (22:45) Vitus Gleixner (Bernd Rische, Maximilian Knispel); 4:0 (34:19) Bernd Rische (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt – 5:4); 5:0 (38:46) Bernd Rische (Philipp Quinlan – 4:4); 6:0 (50:04) Jens Glombitza (Maximilian Merz); 7:0 (51:19) Bob Wren (Philipp Quinlan); 8:0 (59:23) Philipp Quinlan.

Strafminuten: EHC Klostersee 4; ESC Kempten Sharks 6.
Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer.

Zuschauer: 398.

EHC Klostersee vs. Wanderers Germering 5:2 (2:0, 2:2, 1:0)

Nach dem bereits realisierten Bayernliga-Aufstieg und der „Qualifikation“ für die Endspiel-Serie (best of three) um die Landesligameisterschaft hat der EHC Klostersee mit dem 5:2-Erfolg auf eigenem Eis gegen die Wanderers vom EV Germering ganz nebenbei seine auf Grafinger Eis bereits seit fast zwei Jahren haltende blütenweiße Weste verteidigt und das nächste Saisonziel erklommen. Mit den nunmehr eingespielten 33 Punkten in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Landesliga (Gruppe D) ist die Truppe um Kapitän Bernd Rische als übergreifend bester Fünftligist nicht mehr zu verdrängen. Die EHCler sind im Landesliga-Finale damit sicher zum Auftakt am Freitag, 16. März (20 Uhr) Gastgeber und hätten auch in einem möglichen dritten Aufeinandertreffen mit dem besten Landesligisten der Verzahnungsgruppe C Heimrecht (Freitag, 23. März). Auswärts geht´s in der Endspiel-Serie am Sonntag, 18. März nach Königsbrunn, Bad Kissingen oder Schweinfurt.
Gegen die Wanderers, für die im Kampf um den Klassenerhalt noch jeder Punkt zählt, war die Mannschaft von Dominik Quinlan vom ersten Bully weg dominant. Dass die Gäste aus dem Münchener Westen im zweiten Abschnitt zwei Mal den direkten Anschluss schafften, lag an den zu oft lockeren und nicht konsequenten Abschlussversuchen und am vorzüglichen Germeringer Torhüter. Gefährdet war der verdiente Dreier für die Klosterseer eigentlich in keiner Phase des Spiels.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Marvin Kablau, Vitus Gleixner, Maximilian Knispel.

Wanderers Germering: Martin Hauser (Daniel Klein); Christian Köllner, Georg Critharellis, Matthias Götz, Simon Klopstock, Daniel Kreß; Lukas Bednarik, Vaclav Pasek, Christian Czaika, Nico Becker, Florian Fischer, Tobias Feilmeier, Daniel Rossi, Benedikt Pfeil, Christian Birk, Stefan Sohr, Tim Trappmann.

Torfolge: 1:0 (9:53) Philipp Quinlan (Bernd Rische, Andreas Persson); 2:0 (19:39) Marinus Kritzenberger (Philipp Quinlan, Bob Wren); 2:1 (20:48) Vaclav Pasek (Lukas Bednarik, Christian Czaika); 3:1 (22:17) Bob Wren (Phillip Quinlan, Andreas Persson – 5:4); 3:2 (24:53) Lukas Bednarik (Florian Fischer, Daniel Kreß); 4:2 (34:53) Marvin Kablau (Matthias Baumhackl, Marinus Kritzenberger); 5:2 (45:45) Raphael Kaefer (Marinus Kritzenberger, Gennaro Hördt – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; Wanderers Germering 10.
Hauptschiedsrichter: Thomas Buckmann.
Zuschauer: 355.

EA Schongau Mammuts vs. EHC Klostersee 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

Wahnsinn, es ist geschafft!!! Der EHC Klostersee ist in die Bayernliga aufgestiegen und außerdem bereits fix für die Endspiel-Serie um den Bayerischen Landesligatitel qualifiziert. Am Sonntagabend siegten die Rot-Weißen aus Grafing bei den Mammuts der EA Schongau mit 3:1 und sind bei damit zwölf Punkten Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz der Verzahnung Bayernliga / Landesliga (Gruppe D) bei noch ausstehenden drei Begegnungen nicht mehr aus den ersten Drei zu verdrängen. „Es war ein Riesenfight von beiden Seiten, fast wie in den Playoffs. Wir wollten den Aufstieg unbedingt bereits heute perfekt machen und haben das nach drei nicht ganz so überzeugenden Spielen super hingekriegt“, fasste Trainer Dominik Quinlan den Gastspiel-Erfolg an der Bande zusammen, während die Truppe um Kapitän Bernd Rische in der Mannschaftskabine bereits mit der Bier-Hausmarke „Klosterseer“ anstieß. Den Grundstein für den Durchmarsch durch die Landesliga, dem zweiten in Serie nach dem letztjährigen durch die Bezirksliga, habe man in den ersten sieben Partien der Verzahnungsrunde („Durchwegs überragende Leistungen“) gelegt.
In Schongau erwartete den EHC noch einmal ein hartes Stück Arbeit, schließlich stehen die Mammuts noch mitten im engen Kampf um den Bayernliga-Erhalt. Das 0:1 in Unterzahl aus der zehnten Minute steckte man gut weg. Bis zum ersten Seitenwechsel war der Rückstand bereits egalisiert (18.). Trotz der zumeist sehr durchschlagskräftigen Offensive waren einmal mehr die geordnete Defensivleistung und eine starke Vorstellung von Torhüter Dominik Gräubig Grundlage für den am Ende sicher verdienten Dreier. Bereits im Mitteldrittel hätten die EHCler höher als 2:1 führen können. Den Sack endgültig zu machte man in der Schlussphase, als die Schongauer alles dran setzten, um vielleicht doch noch gleichzuziehen.

EA Schongau Mammuts: Christoph Lohr (Carina Bartsch); Mathias Schuster, Bastian Klein, Daniel Holzmann, Maximilian Mewes, Tobias Zimmert, Friedrich Weinfurter; Markus Waldvogel, Milan Kopecky, Fabian Magg, Marius Klein, Vitalijs Hvorostinins, Simon Fend, Simon Maucher, Johannes Schierghofer, Sebastian Schattmaier, Tobias Dietz, Thomas Halmbacher.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Jens Glombitza, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Marvin Kablau, Vitus Gleixner, Maximilian Knispel.

Torfolge: 1:0 (9:28) Marius Klein (Mathias Schuster – 5:4); 1:1 (17:54) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer); 1:2 (23:55) Philipp Quinlan (Marvin Kablau, Andreas Persson); 1:3 (58:40) Raphael Kaefer (ENG).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 12; EHC Klostersee 14.
Hauptschiedsrichter: Peter Poschenrieder.
Zuschauer: 134.

EHC Klostersee vs. EV Wölfe Bad Wörishofen 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)

Mit einem glatten 5:0 machte der EHC Klostersee am Freitagabend auf eigenem Eis den vierten Drei-Punkte-Erfolg im vierten Aufeinandertreffen gegen die Wölfe vom EV Bad Wörishofen perfekt. Die Rot-Weißen zeigten sich im Spiel eins nach der ersten Niederlage und davor 54 Siegen am Stück voller Spielfreude und fokussiert auf das Wesentliche. Mit diesem neunten Dreier in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Landesliga (Gruppe D) hat die Truppe um Kapitän Bernd Rische die Tür zum zweiten Aufstieg in Folge ganz weit geöffnet.
In Frage stand der positive Spielausgang gegen die Gäste aus dem Allgäu nie, dennoch hatte die Mannschaft von Dominik Quinlan gegen die sehr diszipliniert spielenden und defensiv kompakt stehenden Wölfe ein ordentliches Stück Arbeit zu verrichten. Nachdem davor gegen Fürstenfeldbruck (7:0) und in Reichersbeuern (9:0) zwei Mal Lisa Hemmerle einen „shut-out“ festhalten konnte, war diesmal Dominik Gräubig dran.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Jens Glombitza, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Marvin Kablau, Maximilian Knispel.

EV Wölfe Bad Wörishofen: Ercan Kumru (Marius Münch); Andreas Walther, Simon Hassmann, Dominic Weis, Mario Kozlovsky, Andreas Widmann, Bastian Hitzelberger, Tobias Huber; Marius Dörner, Peter Brückner, Benjamin Biddle, Michal Telesz, Jakob Schwarzfischer, Patrick Münch, Andreas Pross, Florian Döring, Adrian Harrer, Philipp Birk.

Torfolge: 1:0 (3:23) Marinus Kritzenberger (Raphael Kaefer); 2:0 (18:56) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt); 3:0 (27:32) Marinus Kritzenberger (Raphael Kaefer); 4:0 (35:05) Bob Wren (Philipp Quinlan); 5:0 (56:54) Thomas Hummer (Marvin Kablau, Maximilian Knispel).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; EV Wölfe Bad Wörishofen 6.
Hauptschiedsrichter: Markus Sperl.
Zuschauer: 317.

 

EV Pegnitz Ice Dogs vs. EHC Klostersee 4:1 (1:0, 1:0, 2:1)

Zwei Tage davor lag´s bereits irgendwie in der Luft, am Sonntagabend ist die Serie des EHC Klostersee von davor 54 Drei-Punkte-Siegen in Folge in fast zwei Jahren (die letzte Niederlage datiert vom 8. März 2016 in den Oberliga-Playoffs beim Deggendorfer SC) gerissen. In der laufenden Verzahnungsrunde Bayernliga / Landesliga (Gruppe D) fanden die Grafinger Rot-Weißen im EV Pegnitz Ice Dogs, im Gipfeltreffen Tabellenführer gegen härtester Verfolger, ihren Meister. Mit 1:4 unterlag die Mannschaft von Dominik Quinlan unter freiem oberfränkischen Himmel. Ein wenig traurig sei er schon, meinte der EHC-Trainer anschließend, aber irgendwann habe es eben so kommen müssen und man sei diesmal nicht richtig bereit gewesen. „Wir sind wie schon gegen Reichersbeuern nicht richtig ins Spiel gekommen gegen einen heute sehr kompakten, in den Zweikämpfen immer aggressiv präsenten und körperlich stärkeren Gegner.“
Am verdienten Spielausgang für den besten der drei Bayernligisten in der Spielgruppe war nicht zu zweifeln. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische nahm diesmal ein paar unnötige Strafzeiten, konnte sich in der Offensive nicht wie gewohnt durchsetzen und leistete sich in der eigenen Zone – wie etwa beim zweiten Gegentor – den ein oder anderen Schnitzer zuviel. Kurz hoffen durfte man nach dem 1:2-Anschlusstor fünfeinhalb Minuten vor dem Ende, doch 37 Sekunden später war das Aufbäumen mit dem nächsten Defensivpatzer bereits wieder versandet.

EV Pegnitz Ice Dogs: Julian Bädermann (Maximilian Müller); Florian Zeilmann, Daniel Krieger, Vaclav Benak, Christof Mendel, Robin Niedermeier, Ralf Skarupa, Vinzenz Pleger; Sergej Hausauer, Aleksandrs Kercs, Sven Adler, Daniel Vlach, Pierre Kracht, Stefan Hagen, Nikolai Pleger, Michael Kuhn, Johannes Seidinger, Benjamin Rakonic, Carsten Hörl.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Marvin Kablau.

Torfolge: 1:0 (17:39) Daniel Vlach (Aleksandrs Kercs, Pierre Kracht); 2:0 (24:55) Aleksandrs Kercs (Sergej Hausauer, Michael Kuhn); 2:1 (54:34) Bob Wren (Philipp Quinlan, Andreas Persson); 3:1 (55:11) Johannes Seidinger (Carsten Hörl, Robin Niedermeier); 4:1 (58:22) Daniel Krieger (Julian Bädermann – ENG).

Strafminuten: EV Pegnitz Ice Dogs 8; EHC Klostersee 18.
Hauptschiedsrichter: Markus Sperl.
Zuschauer: 323.

EHC Klostersee vs. SC Reichersbeuern 7:3 (2:0, 1:3, 4:0)

Nach zumeist ergebnis-deutlichen und drückend überlegenen gestalteten Begegnungen hat es der EHC Klostersee am Freitagabend auf eigenem Eis das insgesamt vierte Aufeinandertreffen mit dem SC Reichersbeuern eher spannend gestaltet. Keine Frage, allemal hochverdient war das 7:3 für die Truppe um Kapitän Bernd Rische. Dennoch zeigte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan gegen die lauffreudig, zweikampfstark und frech aufzeigenden Gäste zwei Spielabschnitte lang ungewohnt nachlässig und lässig-locker in der eigenen Zone. Anstatt einer durchaus möglichen komfortablen Führung, für die dazu zu viele der erstklassigen Tormöglichkeiten ausgelassen wurden, stand es vor den letzten 20 Spielminuten etwas überraschend 3:3 unentschieden. Zwei Strafzeiten in kurzer Folge brachten die bis dahin sehr diszipliniert agierenden Reichersbeurer vom Kurs ab. Die Rot-Weißen netzten innerhalb von 31 Sekunden zwei Mal eiskalt ein und hatten nach diesem 5:3 wieder alles fest im Griff.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Marvin Kablau, Vitus Gleixner.

SC Reichersbeuern: Michael Iszovics (Sven-Oliver Klockner); Lukas Fichtner, Andreas Andrä, Marinus Büttner, Florian Barein, Anton Eimansberger, Franz Frauenrieder, Vitus Motzet; Niclas Schumacher, Lukas Harrer, Robert Schatton, Marcus Männer, Benedikt Scholz, Martin Reiter, Florian Schmid, Sebastian Stöckl, Maximilian Huber.

Torfolge: 1:0 (2:19) Gennaro Hördt (Jens Glombitza); 2:0 (6:40) Philipp Quinlan (Andreas Persson, Bob Wren); 2:1 (25:32) Robert Schatton (Andreas Andrä); 2:2 (30:59) Benedikt Scholz (Andreas Andrä, Lukas Harrer – 5:4); 3:2 (35:59) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Marinus Kritzenberger – 4:5); 3:3 (39:08) Niclas Schumacher (Robert Schatton); 4:3 (46:58) Felix Kaller (Marinus Kritzenberger, Bob Wren – 5:3); 5:3 (47:29) Nicolai Quinlan (Philipp Quinlan, Bernd Rische – 5:4); 6:3 (49:47) Philipp Quinlan (Raphael Kaefer); 7:3 (59:32) Gennaro Hördt (Maximilian Pröls, Bernd Rische).

Strafminuten: EHC Klostersee 8; SC Reichersbeuern 8.
Hauptschiedsrichter: Ruben Kapzan.
Zuschauer: 390.

ESC Kempten Sharks vs. EHC Klostersee 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)

Der EHC Klostersee hat auch die Hinrunde in der Verzahnung Bayernliga / Landesliga (Gruppe D) blütenweiß hinter sich gebracht. Am Freitagabend entschieden die Rot-Weißen das Duell der beiden einzigen Landesligisten in der Spielgruppe, die noch im Rennen um die ersten drei Plätze und damit dem Startrecht in der vierthöchsten Liga 2018/19 sind, beim ESC Kempten Sharks mit 4:1 für sich. Trainer Dominik Quinlan bescheinigte seiner Truppe auch ohne die Spritzigkeit und spielerische Eleganz der vergangenen Wochen eine gute Leistung. „Spielertechnisch war das sicher keine Glanzleistung, dafür aber kämpferisch, in Sachen Einsatz und vor allem auch defensiv.“ Bei erneut nur einem Gegentreffer – und damit insgesamt sieben in den sieben Verzahnungsbegegnungen – ist die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische allein schon aufgrund der individuellen offensiven Qualitäten immer in der Lage, die drei ausgelobten Punkte einzufahren.
So auch im Allgäu am Faschingsfreitag gegen wie schon in den beiden Aufeinandertreffen der Hauptrunde „bissige“ Sharks. Nach einer starken Anfangsphase mit dem Führungstor nach nur 123 Sekunden kam man ausgerechnet in doppelter Überzahl etwas von der Linie ab und baute den Gegner damit auf. Nachdem auch im zweiten Drittel ein Blitzstart gelang, gekrönt mit einem Treffer, wähnten sich die Gastgeber kurze Zeit obenauf. In Überzahl war mit dem 3:1 der alte Abstand aber bald wieder hergestellt (34.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging´s in die Schlussphase. Da setzte Kempten nach einer Auszeit alles auf eine Karte und nahm schon früh den Torhüter zugunsten eines weiteren Angreifers vom Eis. Per empty-net-goal wurde der siebte Sieg in der Verzahnungsrunde klar gemacht und saisonübergreifend der insgesamt 53. Drei-Punkte-Erfolg in Serie.

ESC Kempten Sharks: Fabian Schütze (Martin Niemz); Gregor Stein, Alessandro Feldmeier, Alexander Henkel, Wolfgang Richter, Sebastian Schütze, Benjamin Waibel; Patrick Weigant, Alexander von Sigriz, Corey Pawley, Christian Engler, Eugen Scheffer, Tobias Pichler, Tobias Epp, Johannes Friedl, Philip Stalla, Fabian Zirngibl.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Marvin Kablau, Vitus Gleixner.

Torfolge: 0:1 (2:03) Jens Glombitza; 0:2 (20:51) Philipp Quinlan (Bob Wren); 1:2 (25:47) Patrick Weigant (Corey Pawley, Alexander von Sigriz); 1:3 (33:35) Andreas Persson (Philipp Quinlan, Bob Wren – 5:4); 1:4 (56:29) Andreas Persson (Bob Wren, Philipp Quinlan – ENG).

Strafminuten: ESC Kempten Sharks 12; EHC Klostersee 6.
Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer.
Zuschauer: 284.

SC Reichersbeuern vs. EHC Klostersee 0:9 (0:2, 0:4, 0:3)

Der EHC Klostersee hat seine mit dem 7:3 zwei Tage davor über den EV Pegnitz Ice Dogs auf vier Punkte Vorsprung gefestigte Tabellenführung in der Gruppe D der Verzahnung Bayernliga / Landesliga am sechsten Spieltag mit einem glatten 9:0 beim SC Reichersbeuern verteidigt. In der Tölzer weeArena gab sich die Mannschaft von Dominik Quinlan beim 600. Pflichtspieleinsatz von Kapitän Bernd Rische vom ersten Bully weg keine Blöße. War man im bereits überlegen geführten ersten Abschnitt mit zwei Toren noch eher gnädig, so wurde es am Ende wie schon in den beiden Hauptrunden-Spielen gegen die Reichersbeurer (7:1 und 8:2) deutlich.

„Eine gute Auswärtsleistung. Wir haben hinten kaum etwas zugelassen und offensiv gut Druck ausgeübt“, lobte Cheftrainer Quinlan, der vom Stamm der ersten drei Blöcke neben Florian Engel (Verdacht auf Innenbandriss – MRT-Untersuchung zu Wochenbeginn) auch seinen stürmenden Bruder Philipp, der nach dem Warmup wegen Leistenproblemen gleich in der Kabine blieb, ersetzen musste.

SC Reichersbeuern: Michael Iszovics (Michael Goldbrunner); Florian Schmid, Florian Zeller, Valentin Friedl, Johann Rieger, Simon Ronge, Vitus Motzet; Benedikt Scholz, Lukas Harrer, Robert Schatton, Marcus Männer, Maximilian Huber, Martin Reiter, Franz Frauenrieder, Tobias Reiter, Marinus Büttner.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Marvin Kablau.

Torfolge: 0:1 (4:33) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Nicolai Quinlan); 0:2 (15:50) Andreas Persson (Bob Wren); 0:3 (20:33) Maximilian Merz (Marinus Kritzenberger, Raphael Kaefer – 5:4); 0:4 (25:48) Thomas Hummer (Marvin Kablau); 0:5 (32:12) Bob Wren (Matthias Baumhackl – 5:4); 0:6 (37:02) Maximilian Merz (Raphael Kaefer); 0:7 (44:02) Andreas Persson (Bob Wren, Nicolai Quinlan); 0:8 (50:00) Andreas Persson; 0:9 (59:48) Matthias Baumhackl (Andreas Persson, Jens Glombitza).

Strafminuten: SC Reichersbeuern 8; EHC Klostersee 4.

Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer.
Zuschauer: 75.

EHC Klostersee vs. EV Pegnitz Ice Dogs 7:3 (1:1, 3:0, 3:2)

Nach dem tadellosen Auftritt gegen die Mammuts aus Schongau entschied der EHC Klostersee auch das zweite Spitzenspiel innerhalb einer Woche klar für sich. Allerdings mussten die Rot-Weißen beim 7:3 gegen den EV Pegnitz Ice Dogs noch einmal eine Schippe drauflegen, um die drei Punkte zu behalten. Insbesondere im ersten Abschnitt waren die Gäste aus Oberfranken ein Gegner auf Augenhöhe. Auch weil die Truppe um Jubilar Bernd Rische, der vor der Partie für seinen bevorstehenden 600. Einsatz im rot-weißen Trikot (am Sonntag in Bad Tölz gegen den SC Reichersbeuern) geehrt wurde, nach dem sehenswerten 1:0 im Powerplay zu viele Chancen ausließ beziehungsweise am vorzüglichen Julian Bädermann scheiterte. Der EVP-Goalie ist in Grafing noch in bester Erinnerung, hielt er die EHCler doch in Reihen der Bayreuth Tigers im Frühjahr 2014 in einer engen Oberliga-Playoffserie über sechs Spiele schon mal in Schach.
Im zweiten Abschnitt jedoch legte die Mannschaft von Dominik Quinlan in Sachen Tempo und Einsatz noch einmal zu, die Ice Dogs konnten da nur schwer dagegen halten. Und diesmal wurde die starke Phase auch für die notwendigen Tore genutzt. Mit dem 4:1 im Rücken ging´s in das Schlussdrittel. Da hatte man den verletzungsbedingten Ausfall von Florian Engel nach einem Kniecheck zu beklagen und leistete sich ein paar Unzulänglichkeiten in der Defensive. Die aber keine Auswirkungen hatten, weil vorne noch drei Treffer draufgelegt wurden.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Florian Engel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Andreas Persson, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Marvin Kablau, Vitus Gleixner, Maximilian Knispel.

EV Pegnitz Ice Dogs: Julian Bädermann (ab Min. 42:58 Maximilian Müller); Florian Zeilmann, Daniel Krieger, Vaclav Benak, Christof Mendel, Robin Niedermeier, Ralf Skarupa, Vinzenz Pleger; Sergej Hausauer, Aleksandrs Kercs, Sven Adler, Daniel Vlach, Pierre Kracht, Stefan Hagen, Nikolai Pleger, Michael Kuhn, Johannes Seidinger, Benjamin Rakonic, Carsten Hörl.

Torfolge: 1:0 (4:14) Philipp Quinlan (Andreas Persson, Bob Wren – 5:4); 1:1 (16:04) Daniel Krieger (Aleksandrs Kercs, Sergej Hausauer – 5:4); 2:1 (23:36) Maximilian Merz; 3:1 (26:39) Bob Wren (Philipp Quinlan, Andreas Persson); 4:1 (33:44) Gennaro Hördt (Florian Engel, Raphael Kaefer); 5:1 (42:58) Andreas Persson (Bob Wren); 6:1 (44:11) Nicolai Quinlan (Bob Wren, Andreas Persson – 5:4); 7:1 (49:04) Bob Wren (Felix Kaller, Andreas Persson); 7:2 (49:17) Aleksandrs Kercs (Sergej Hausauer); 7:3 (50:44) Pierre Kracht (Michael Kuhn – 4:5).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe (Raphael Kaefer); EV Pegnitz Ice Dogs 27 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Daniel Krieger).
Hauptschiedsrichter: Markus Sperl.
Zuschauer: 538.

EV Wölfe Bad Wörishofen vs. EHC Klostersee 1:8 (1:0, 0:5, 0:3)

Nach der souveränen Kür im Top-Spiel gegen Schongau wurde auch die Pflicht gemeistert, oder: Vierter Auftritt in der Verzahnungsrunde Bayernliga / Landesliga (Gruppe D), vierter deutlicher Erfolg für die Rot-Weißen vom EHC Klostersee. Mit 8:1 fuhr die Mannschaft von Dominik Quinlan am Sonntagabend im Allgäu den bislang sogar höchsten aller vier Siege ein. Danach freilich hatte es zunächst nicht ausgesehen, denn das Team um Kapitän Bernd Rische benötigte ungewöhnlich viel Anlaufzeit, um so richtig in Fahrt zu kommen. In die erste Pause ging´s sogar mit einem 0:1-Rückstand, bevor der insgesamt dreifache Torschütze Raphael Kaefer mit dem ersten von drei Powerplay-Treffern des EHC zu Beginn des zweiten Durchgangs den Gleichstand herstellte. Nach dem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden in der 31. Minute war die Torfabrik wie gewohnt am Laufen.
Durch den Dreier bei den Wölfen verteidigte man auch am vierten Spieltag die Tabellenführung. Am kommenden Freitag kommt es auf Grafinger Eis (Spielbeginn 20 Uhr) zum nächsten Gipfeltreffen, wenn der aktuell nur einen Zähler schlechter platzierte Bayernligist EV Pegnitz Ice Dogs seine Visitenkarte abgibt.

EV Wölfe Bad Wörishofen: Ercan Kumru (Marius Münch); Andreas Walther, Adrian Harrer, Jos Busch, Mario Kozlovsky, Felix Gleissner, Simon Hassmann, Adrian Harrer; Marius Dörner, Michal Telesz, Jakob Schwarzfischer, Andreas Pross, Florian Döring, Patrick Münch, Florian Kaiser, Benjamin Biddle, Christian Rybniker, Gianluca Barnes.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Maximilian Merz, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Andreas Persson, Marvin Kablau, Jens Glombitza, Vitus Gleixner.

Torfolge: 1:0 (9:59) Michal Telesz; 1:1 (21:03) Raphael Kaefer (Marinus Kritzenberger, Bernd Rische – 5:4); 1:2 (30:30) Jens Glombitza (Marvin Kablau); 1:3 (30:50) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer, Maximilian Merz); 1:4 (34:10) Maximilian Merz (Marinus Kritzenberger, Bernd Rische – 5:4); 1:5 (37:18) Louis Bölingen (Jens Glombitza); 1:6 (45:00) Felix Kaller; 1:7 (45:29) Raphael Kaefer (Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz – 5:4); 1:8 (55:39) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt).

Strafminuten: EV Wölfe Bad Wörishofen 14 plus Disziplinarstrafe (Simon Hassmann); EHC Klostersee 14.
Hauptschiedsrichter: Alain Kretschmer.
Zuschauer: 79.