EHC Königsbrunn Pinguine – EHC Klostersee 1:4 (0:3, 0:0, 1:1)

Bei einem direkten Konkurrenten um Platz sechs und damit die Teilnahme an der oberen Zwischenrunde voll gepunktet: Der EHC Klostersee hat an diesem Freitagabend bei den Pinguinen vom EHC Königsbrunn mit 4:1 drei wertvolle Punkte geholt und den Vorsprung auf das Gastgeber-Team in der aktuellen Reihung damit auf erst einmal zehn Zähler ausgebaut. „Defensiv gut stehen und wenig zulassen“ hatte Trainer Dominik Quinlan seiner Mannschaft als Richtschnur mit in die Partie gegeben. Das setzten die Rot-Weißen hervorragend um. In den ersten zwei Spielabschnitten kam insgesamt wenig am von Torhüter Dominik Gräubig sehr aufmerksam gehüteten Kasten an. Dazu legten die Grafinger bereits in den ersten 20 Spielminuten den Grundstein zum Erfolg. Mit den drei Toren zur letztlich komfortablen Führung kam Königsbrunn noch gut davon, deren Torfrau Jennifer Harß entschärfte zwei, drei weitere Großchancen der EHCler.

Nach dem ersten Seitentausch konzentrierten sich die Klosterseer überwiegend darauf, den herausgeschossenen Vorsprung zu verteidigen, was bestens gelang. Im Minispiel des zweiten Drittels stand am Ende beiderseits die Null. Etwas Morgenluft schnupperten die Pinguine nach dem Anschlusstreffer in der Anfangsphase des Schlussabschnitts. Allerdings gelang es dem Team um Kapitän Philipp Quinlan schnell, die Reihen wieder zu schließen und die eigene Abwehrzone zu dominieren. Eineinhalb Minuten vor Spielende waren nach dem 4:1 durch Raphael Kaefers zweiten Streich des Abends letzte Zweifel beseitigt.

Nachdem parallel auch die Erding Gladiators (5:3 gegen die Eispiraten Dorfen) ihre Hausaufgaben positiv erledigt haben, dürfte das anstehende Derby am Sonntag ab 17.30 Uhr im Grafinger Eisstadion zwischen den beiden Tabellennachbarn eine extrem heiße Nummer werden.

EHC Königsbrunn Pinguine: Jennifer Harß (Leon Streicher); Dominic Auger, Nicolas Neuber, Daniel Rau, Alexander Strehler, Luka Gottwald; Jakub Sramek, Maximilian Hermann, Hayden Trupp, Jannik Reuß, Julian Becher, Nicolas Baur, Moritz Lieb, Elias Maier, Maximilian Arnawa.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Vitus Gleixner, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

Torfolge: 0:1 (5:32) Gennaro Hördt (Marinus Kritzenberger, Philipp Quinlan – 4:5); 0:2 (9:17) Bob Wren (Marinus Kritzenberger); 0:3 (18:11) Raphael Kaefer (Bob Wren, Marinus Kritzenberger – 5:4); 1:3 (43:10) Elias Maier (Hayden Trupp); 1:4 (58:38) Raphael Kaefer (Felix Kaller – 5:4).

Strafminuten: EHC Königsbrunn Pinguine 9 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Moritz Lieb); EHC Klostersee 4.

Hauptschiedsrichter: Marius Voigt.
Zuschauer: 281

EHC Klostersee – ERV Schweinfurt Mighty Dogs 7:2 (5:0, 0:1, 2:1)

Wichtiger Heim-Dreier für den EHC Klostersee. Dank einer kompakten Mannschaftsleistung und einem ersten Spieldrittel mit toller Abschlussquote fertigte der EHC Klostersee die Schweinfurt Mighty Dogs an diesem Sonntagabend klar und auch in dieser Höhe verdient mit 7:2 ab. Den Grundstock zum Drei-Punkte-Sieg legten die Grafinger wie gesagt bereits in den ersten 20 Spielminuten, als sich der Gast aus Unterfranken kaum aus der eigenen Abwehrzone befreien konnte und die Rot-Weißen auch schnell und direkt den Abschluss suchten.
Nicht ganz so, aber auch eher einseitig verlief nämlich das Mitteldrittel. Allerdings trat die Mannschaft von Dominik Quinlan da häufig zu verspielt und inkonsequent im Torabschluss auf. Die beiden Gästekeeper – in der 33. Minute wechselten die Mighty Dogs verletzungsbedingt – konnten ihre Fangquote fast wie im Training aufbessern. Während die EHCler in dieser Phase fast in Schönheit starben (was man sich angesichts des klaren Vorsprungs mit fünf Toren freilich irgendwo auch leisten konnte), verwerteten die Schweinfurter einen ihrer wenigen Konter. Nicht mehr mit letzter Konsequenz gingen die Klosterseer das Schlussdrittel an, das folgedessen auch etwas ausgeglichener verlief. Während die Gäste noch einem im Powerplay jubeln durften, legte der EHC aus einer Vielzahl von Chancen noch zwei Treffer nach.
Als wäre er nie weg gewesen: Das Comeback von Florian Engel in der Klosterseer Hintermannschaft verlief rundum perfekt. Der 29-jährige Allrounder glänzte gut 22 Monate nach seinem letzten aktiven Einsatz mit Übersicht, stabiler Abwehrarbeit und schnellen Vorstößen. „Man hat heute eindrucksvoll gesehen, was wir alle auch vorher schon wussten. Angie ist topfit und tut unserem Spiel unwahrscheinlich gut. Er sorgt für die nötige Stabilität hinten und ist mit seiner Technik und Spritzigkeit ein wichtiger Faktor nach vorne“, lobte Headcoach Quinlan.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Thomas Hummer, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs: Philipp Schnierstein (ab Min. 32:51 Kevin Kessler); Domantas Cypas, Lucas Kleider, Kevin Faust, Maximilian Babinsky, Andreas Kleider, Maurice Köder; Marcel Grüner, Jeffrey Murray, Jan Kouba, Daniel Tratz, David Adam, Lukas Fröhlich, Oleg Seibel, Benjamin Rakonic.

Torfolge: 1:0 (5:02) Philipp Quinlan (Florian Gaschke, Marinus Kritzenberger – 4:4); 2:0 (10:24) Bob Wren (Raphael Kaefer, Florian Engel – 4:4); 3:0 (11:45) Gennaro Hördt (Marinus Kritzenberger, Felix Kaller – 4:4); 4:0 (13:37) Gennaro Hördt (Marinus Kritzenberger); 5:0 (17:55) Felix Kaller (Bob Wren, Thomas Hummer – 5:4); 5:1 (27:14) Marcel Grüner (Lucas Kleider, Jan Kouba); 6:1 (43:51) Raphael Kaefer (Dominik Gräubig); 6:2 (52:34) Lucas Kleider (Domantas Cypas, Jan Kouba – 5:4); 7:2 (56:06) Bob Wren (Nicolai Quinlan, Raphael Kaefer – 4:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; ERV Schweinfurt Mighty Dogs 20.

Hauptschiedsrichter: Manuel Vorgeitz.
Zuschauer: 320

HC Landsberg Riverkings – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)

Kein Sieg, aber dennoch zufriedene Gesichter: Beim EHC Klostersee wertete man den mit einem Punkt belohnten Teilerfolg durch das 2:3 in der Overtime im Gastspiel bei den Landsberg Riverkings durchaus positiv. Mit dem gleichen Resultat trennten sich beide Mannschaften bereits im Hinspiel. Einzig kleiner Unterschied: Da fiel der Siegtreffer (für die Riverkings) im Penaltyschießen. In dieses fehlte den Rot-Weißen diesmal ganze 37 Sekunden, als beim attraktiven Drei gegen Drei in der Verlängerung ein kleiner Fehler zur Entscheidung genügte. Die Jungs von Trainer Dominik Quinlan agierten da am Anschlag, standen doch seit geraumer Zeit nur noch vier Verteidiger auf dem Eis. Maximilian Merz (fiebrige Mandelentzündung) zog sich bereits nach dem Warmup um, für Felix Kaller war nach Problemen mit seinen Schlittschuhen vorzeitig Schluss.

Grundlage für das Unentschieden nach regulärer Spielzeit in der Lechstadt war eine taktisch einwandfreie Vorstellung der Grafinger. Kaum eine nennenswerte Tormöglichkeit der Gastgeber ließen die EHCler zu, insbesondere bei beiderseits komplett vertretenen Reihen. Ohne Schramme überstanden wurden in der eng umkämpften, aber dennoch sehr fairen Begegnung alle drei Hinausstellungen. Nach dem 0:2-Rückstand läutete ein Powerplay-Treffer die Aufholjagd ein (35.). Den Gleichstand knapp acht Minuten vor der Sirene hatten sich die Klosterseer, bei denen Headcoach Quinlan die Angriffsreihen ein wenig umgestellt hatte, durchaus verdient.

HC Landsberg Riverkings: David Blaschta (Benedict Schaller); Mark Charvat, Maximilian Raß, Markus Jänichen, Tobias Wedl, Sven Gäbelein, Robin Maag, Anton Hanke; Adriano Carciola, Dennis Sturm, Christopher Mitchell, Mika Reuter, Markus Kerber, Michael Fischer, Thomas Fischer, Florian Reicheneder, Marc Krammer, Jonas Schwarzfischer, Marius von Friderici-Steinmann, Maximilian Merkel.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Thomas Hummer, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (11:16) Markus Kerber (Thomas Fischer); 2:0 (27:24) Dennis Sturm; 2:1 (34:10) Gennaro Hördt (Felix Kaller, Matthias Baumhackl – 5:4); 2:2 (52:14) Thomas Hummer (Raphael Kaefer); 3:2 (64:23) Adriano Carciola (Dennis Sturm).

Strafminuten: HC Landsberg Riverkings 4; EHC Klostersee 6.

Hauptschiedsrichter: Philipp Sintenis.

Zuschauer: 825

TSV Peißenberg Eishackler – EHC Klostersee 6:4 (1:0, 1:2, 4:2)

Den Dreier nach kämpferisch einwandfreier Leistung und toller Moral vor Augen stand der EHC Klostersee an diesem Sonntagabend am Ende dennoch mit leeren Händen da. Nach 60 hart umkämpften Spielminuten bei den Eishacklern des TSV Peißenberg stand aus Sicht der Grafinger ein 4:6 auf der Anzeigetafel. Eine sehr bittere Niederlage für die Rot-Weißen, die beim Tabellenvierten davor drei Mal einen Ein-Tore-Rückstand egalisieren und sich in der 57. Minute sogar mit 4:3 nach vorne arbeiten konnten. Diese erste Führung glitt der Mannschaft von Dominik Quinlan freilich bereits beim nächsten Wechsel wieder aus der Hand, oder besser gesagt 33 Sekunden später.
Nicht Minuten sondern Spielsekunden spielten auch anschließend eine Rolle, für die EHCler eine definitiv tragische. Ganze 38 Sekunden war man von zumindest einem Teilerfolg entfernt, als der zweite Peißenberger Überzahltreffer an diesem Abend die Truppe um Kapitän Philipp Quinlan als Rische-Vertreter sogar aus allen Overtime-Träumen riss. An Kampf und Einsatz (wie zwei Tage davor) fehlte es diesmal definitiv nicht, doch in Sachen Cleverness und Kompaktheit muss wieder etwas mehr auf die Schippe, um derart enge Spiele auch mal wieder auf die eigene Seite zu ziehen.

TSV Peißenberg Eishackler: Korbinian Sertl (Andreas Scholz); Maximilian Malzatzki, Dominik Ebentheuer, Martin Lidl, Manuel Singer, Maximilian Brauer; Lukas Novacek, Brandon Morley, Valentin Hörndl, Martin Andrä, Florian Höfler, Marco Mooslechner, Julian Kraus, Shahmir Baloch, Moritz Birkner, Markus Andrä, Michael Glattenbacher.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (10:15) Lukas Novacek (Valentin Hörndl, Manuel Singer – 5:4); 1:1 (25:47) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Marinus Kritzenberger – 5:4); 2:1 (31:22) Lukas Novacek (Dominik Ebentheuer, Florian Höfler); 2:2 (38:26) Matthias Baumhackl (Thomas Hummer); 3:2 (42:06) Lukas Novacek (Valentin Hörndl, Maximilian Malzatzki); 3:3 (46:42) Philipp Quinlan (Thomas Hummer); 3:4 (56:41) Veit Wieczorek (Gennaro Hördt, Nicolai Quinlan – 5:4); 4:4 (57:14) Moritz Birkner (Maximilian Malzatzki, Martin Andrä); 5:4 (59:22) Florian Höfler (Maximilian Malzatzki, Lukas Novacek – 5:4); 6:4 (59:48) Maximilian Malzatzki (Martin Andrä, Brandon Morley – ENG).

Strafminuten: TSV Peißenberg Eishackler 19 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Manuel Singer); EHC Klostersee 18.

Hauptschiedsrichter: Alexander Karl.
Zuschauer: 580.

EHC Waldkraiburg „Die Löwen – EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (1:2, 2:0, 1:2, 1:0)

Trotz immer größer werdender Personalsorgen hat der EHC Klostersee dem Bayernliga-Primus im zweiten Teil des Doppel-Vergleichs am Wochenende einen Punkt abknöpfen können. Mit einer Riesenmoral und einer erneut kämpferischen Top-Leistung erreichten die Grafinger am Sonntagabend in der Raiffeisen-Arena beim EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ in der regulären Spielzeit ein 4:4. Den damit eroberten Zähler konnte den Rot-Weißen keiner mehr nehmen, wenngleich der Spitzenreiter in der dritten Minute der Overtime sich den Zusatzpunkt sicherte. So recht freuen konnte sich Trainer Dominik Quinlan nach dem Punktgewinn oder auch dem ersten Zähler, den die Waldkraiburger zu Hause abgeben mussten, dennoch nicht. Wenig verwunderlich, schließlich hatte seine Mannschaft nach dem verwandelten Penalty seines Bruder und Kapitäns Philipp Quinlan zum 4:3 in der 55. Minute sogar einen Dreier knapp vor Augen. Dass dann gut drei Minuten vor der Sirene wieder der Ausgleich hingenommen werden musste, lag freilich auch am Kräfteverschleiß des aktuellen Rumpfkaders.
Neben den bekannten Ausfällen meldete sich zum Rückspiel bei den Löwen auch noch Routinier Bob Wren (Schulter) kurzfristig ab. Trotzdem starteten die Klosterseer stark, steckten den anfänglichen Angriffswirbel des Tabellenführers und auch das schnelle 0:1 sofort gut weg. Nach dem postwendenden Ausgleich arbeitete man sich kurz vor Ende des ersten Drittels mit einem Überzahltor sogar mit 2:1 nach vorne. Im Mittelabschnitt haderten die Grafinger mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Zunächst mit diskutablen Hinausstellungen, vor allem aber nach dem Waldkraiburger Ausgleich mit der Anerkennung des dritten Gegentreffers. Torhüter Dominik Gräubig hatte den Puck bereits unter sich begraben, das mehrmalige (und schließlich erfolgreiche) Nachstochern wurde nicht unterbunden. Auch dieser Rückschlag wurde weggesteckt, die Partie mit einer Energieleistung noch einmal gedreht, bevor in der Overtime auch die nötigen Körner fehlten.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Tim Ludwig, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Leon Decker, Dennis Ladigan, Patrick Zimmermann, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (3:36) Tomas Rousek (Josef Straka); 1:1 (4:35) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger); 1:2 (18:55) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan – 5:4); 2:2 (31:42) Tomas Rousek (Lukas Wagner, Josef Straka); 3:2 (35:47) Patrick Zimmermann (Tomas Rousek, Mathias Jeske – 5:4); 3:3 (45:49) Thomas Hummer (Florian Gaschke, Simon Roeder); 3:4 (54:16) Philipp Quinlan (Penalty); 4:4 (56:50) Josef Straka (Tomas Rousek, Mathias Jeske); 5:4 (62:54) Fabian Kanzelsberger (Lukas Wagner, Leon Decker).

Strafminuten: EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 10; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 765.

EHC Klostersee – EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Keine Punkte für den EHC Klostersee im ersten Durchgang des Doppel-Vergleichs am Wochenende mit dem souveränen Bayernliga-Spitzenreiter. Die Grafinger legten sich ohne eine Handvoll Stammkräfte, womit man dem Gast an diesem Abend spieltechnisch nicht ganz auf Augenhöhe begegnen konnte, kämpferisch und mit viel Einsatz ins Zeug. Letztlich setzte sich aber die spielerische Reife der Löwen vom EHC Waldkraiburg durch, die durch das – aus Sicht der Rot-Weißen – 1:3 ihren Platz an der Sonne durch Punktverluste der direkt dahinter folgenden Konkurrenz weiter ausbauen konnten.

Der Qualitätsverlust im Team von Dominik Quinlan durch das Fehlen von Raphael Kaefer, Bernd Rische und Marinus Kritzenberger war im ersten Drittel vor allem im Powerplay nicht zu übersehen. Drei Versuche hatten die EHCler ohne den gewünschten Erfolg. Der Gast brauchte nur ein Powerplay, um auf 0:1 zu stellen. Auch beim zweiten Gegentreffer standen die Waldkraiburger mit Fünf gegen Vier auf dem Eis (22.). Es folgte eine Drangphase der Löwen, doch Dominik Gräubig hielt sein Team mit einigen tollen Saves im Spiel. Gegenüber hatte Kevin Yeingst weitaus weniger Arbeit, war aber dennoch auf dem Posten als er gefordert war. Die Klosterseer gaben nicht klein bei, versuchten in den letzten 20 Spielminuten noch einmal alles und erarbeiteten sich auch einige Chancen. In der 50. Minute wurde das Anrennen mit dem 1:2 in Überzahl belohnt. Nun wankte der Tabellenführer kurzzeitig, aber den Grafingern war kein weiteres Tor vergönnt. Stattdessen trafen die Löwen 23 Sekunden vor der Sirene ins verlassene EHC-Gehäuse.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Tim Ludwig, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Leon Decker, Dennis Ladigan, Patrick Zimmermann, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

Torfolge: 0:1 (17:02) Fabian Kanzelsberger (Philipp Seifert, Nico Vogl – 5:4); 0:2 (21:03) Josef Straka (Tomas Rousek, Kevin Yeingst – 5:4); 2:1 (49:10) Simon Roeder (Sebastian Sterr, Gennaro Hördt – 5:4); 1:3 (59:37) Tomas Rousek (Lukas Wagner, Mathias Jeske – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 14.

Hauptschiedsrichter: Peter Poschenrieder.
Zuschauer: 478.

TEV Miesbach – EHC Klostersee 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen

Gekämpft, gerackert, gewonnen! Der EHC Klostersee konnte den Schwung des Heimsieges über die River Rats Geretsried (4:1) mit in das Auswärts-Derby beim TEV Miesbach nehmen. Dem bis dahin Tabellenzweiten knöpften die ersatzgeschwächten Grafinger – mit Capitano Bernd Rische, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl und Jens Glombitza fehlten gleich fünf Stammkräfte – am Sonntagabend durch ein 2:1 nach Penaltyschießen zwei Punkte ab, womit die Rot-Weißen ihre Position im vorderen Mittelfeld vor dem doppelten Vergleich am kommenden Wochenende mit dem Bayernliga-Spitzenreiter EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ – Freitagabend, 20 Uhr, Grafinger Eisstadion und Sonntag, 17.15 Uhr beim Tabellenführer – etwas gefestigt haben.

Am Ende sogar verdient nahm die Mannschaft von Dominik Quinlan den Zweier in der sehr kampfbetonten Partie mit, nachdem Trainer-Bruder und in Abwesenheit des verletzten Rische auch Kapitän Philipp Quinlan den entscheidenden Penalty verwandelt und der schon davor stark haltende Dominik Gräubig insgesamt drei der vier Miesbacher Versuche abgewehrt hatte. Die Basis dafür hatten die Klosterseer, bei denen für komplette drei Blöcke nach Felix Lohmaier mit Stefan Würmseer ein weiteres 17-jähriges Nachwuchstalent sein Senioren-Debüt gab, in den 60 Minuten regulärer Spielzeit plus fünfminütiger Overtime mit einer fehlerfreien Defensivvorstellung gelegt.

Wie schon zwei Tage davor ließ man nur einen Gegentreffer zu, in Unterzahl im ersten Abschnitt (18.). Nach dem 1:1-Ausgleich, ebenfalls aus dem Powerplay heraus (27.), vergingen mehr als eineinhalb Spieldrittel beiderseits torlos.
Der mitgereiste EHC-Anhang feierte „die Mannschaft“ noch lange nach der Entscheidung gebührend.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Anian Geratsdorfer); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak; Filip Kokoska, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch, Michael Grabmaier, Athanasios Fissekis, Franz Mangold, Christian Czaika, Florian Feuerreiter, Maximilian Hüsken, Sebastian Höck, Maximilian Meineke.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Stefan Würmseer, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (17:52) Josef Frank (Dusan Frosch, Maximilian Hüsken – 5:4); 1:1 (26:05) Vitus Gleixner (Marinus Kritzenberger, Gennaro Hördt – 5:4); 1:2 (65:00) Philipp Quinlan (Penalty).

Strafminuten: TEV Miesbach 16; EHC Klostersee 20.

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 450.

EHC Klostersee – ESC Geretsried River Rats 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

Der EHC Klostersee hat sich mit einem 4:1-Erfolg über die River Rats vom ESC Geretsried am Allerheiligen-Abend den nächsten Heim-Dreier geholt. Über die gesamte Spielzeit gesehen ein hochverdienter Sieg für die Grafinger, die den entscheidenden Vorsprung mit drei Treffer bereits im ersten Spielabschnitt herausgeschossen haben. In einer rasanten Partie zweier arg ersatzgeschwächter Teams hätte die Mannschaft von Dominik Quinlan freilich sogar weitaus höher führen und die Sache damit bereits vorentscheiden können.
Als zur ersten Pause auch noch der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene Raphael Kaefer (Leistenprobleme) ausfiel, bremste das die Offensivstärke der EHCler doch etwas ein. Gleichzeitig kamen die Gäste besser auf, so dass sich nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit guten Chancen beiderseits entwickelte. Dass im Mitteldrittel nur die River Rats trafen, lag auch ein wenig am Abschlusspech der Klosterseer. Zwei Mal rettete Geretsried das Torgestänge. In den verbleibenden 20 Spielminuten ging es mit offenem Visier weiter. Und mit der großen Möglichkeit für den Gast, bei zwei direkt aufeinander folgenden Überzahlspielen direkt aufzuschließen. Die Top-Reihe der River Rats machte in dieser Phase viele „Überstunden“, das Tor aber fiel auf der Gegenseite. Nach einem Befreiungslupfer aus der eigenen Abwehrzone stürmte Gennaro Hördt alleine auf David Albanese zu und verwertete trocken zum 4:1 (51.). Damit waren die Rot-Weißen durch.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

ESC Geretsried River Rats: David Albanese (Johanna May); Dominic Fuchs, Maximilian Rieger, Daniel Merl, Stephan Englbrecht, Paul Gania; Florian Strobl, Ondrej Horvath, Klaus Berger, Daniel Bursch, Martin Köhler, Xaver Hochstraßer, Hans Tauber, Luis Rizzo, Matthias Merker.

Torfolge: 1:0 (2:43) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger, Simon Roeder); 2:0 (11:21) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan, Veit Wieczorek); 3:0 (11:45) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Gennaro Hördt); 3:1 (33:27) Florian Strobl (Ondrej Horvath, Daniel Merl); 4:1 (50:58) Gennaro Hördt (Nicolai Quinlan, Philipp Quinlan – 4:5).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; ESC Geretsried River Rats 4.

Hauptschiedsrichter: Simon Eisenhut.
Zuschauer: 440.

EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)

Der EHC Klostersee hat sich den wöchentlichen Dreier nach der Pleite zwei Tage davor in Schongau auf eigenem Eis gegen die Passau Black Hawks geholt. Mit 4:3 kämpften die ersatzgeschwächten Grafinger – neben den Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fehlte auch Vitus Gleixner (Darmgrippe) und mit Raphael Kaefer (Kapselverletzung) eine weitere Teamsäule -, die nur mit U20-Angreifer Felix Lohmaier überhaupt drei komplette Blöcke aufbieten konnten, den Ligamitfavoriten aus Niederbayern nieder. Über die gesamte Distanz gesehen sicher verdient, weil man über weite Strecken Spielkontrolle hatte und sich auch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten herausspielte.

Nach dem verpufften Anfangswirbel der Gäste kamen die Rot-Weißen immer besser auf und schafften es nach dem 1:0 aus der zehnten Minuten auch, den zweimaligen Ausgleich der Black Hawks bald darauf wieder in eine Führung umzuwandeln. Die letztlich entscheidenden Treffer gelangen der Mannschaft von Dominik Quinlan eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause und kurz nach Beginn des letzten Drittels in Überzahl. Dieses 4:2 hatte bis in die Schlussphase hinein Bestand, als der Unparteiische seine bis dahin eher unauffällige Spielleitung aufgab und es durch einige einseitige Entscheidungen noch einmal extrem spannend machte. Zu beanstanden waren nicht einmal die Hinausstellungen gegen den EHC in den überaus hektischen letzten Minuten, aber eben der unterschiedliche Maßstab des Hauptschiedsrichters. Trotz des „Freibriefs“ für die Passauer, die bei praktisch andauernder doppelter Überzahl nur noch einmal trafen, brachten die Klosterseer den knappen Vorsprung über die Zeit. Super gekämpft, verdient gewonnen!

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 56:22 bis Min. 58:14 Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Felix Lohmaier.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Patrick Geiger, Arthur Platanow, Marius Wiederer, Sylvester Radlsbeck, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner, Benoit Baumgartner; Philipp Müller, Petr Sulcik, Dominik Schindlbeck, Wayne Grapentine, Ales Kreuzer, Jan Sybek, Michael Franz, Tobias Feilmeier, Florian Fischer, Michel Limböck, Simon Fetschele.

Torfolge: 1:0 (9:16) Florian Gaschke (Bob Wren, Marinus Kritzenberger); 1:1 (9:38) Ken Grapentine (Ales Kreuzer, Jan Sybek); 2:1 (16:15) Florian Gaschke (Simon Roeder, Philipp Quinlan); 2:2 (37:12) Michael Franz (Matthias Pilz, Tobias Feilmeier); 3:2 (39:59) Felix Kaller (Nicolai Quinlan, Simon Roeder – 4:4); 4:2 (40:44) Bob Wren (Philipp Quinlan, Gennaro Hördt – 5:4); 4:3 (59:02) Petr Sulcik (Tobias Feilmeier, Jan Sybek – 6:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe; EHF Passau Black Hawks 6.

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.

Zuschauer: 365.

EA Schongau Mammuts – EHC Klostersee 4:3 (1:1, 3:0, 0:2)

Zum zweiten Mal nacheinander stand für den EHC Klostersee am Ende die Null. Fünf Tage nach dem verlorenen Derby gegen die Eispiraten Dorfen unterlagen die Grafinger am Freitagabend bei den Schongau Mammuts mit 3:4. Ohne die beiden Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fand die Mannschaft von Dominik Quinlan erneut nicht die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff, um am Ende Zählbares einzufahren. Im Nachhinein konnte man sich darüber streiten, ob aus Sicht der Rot-Weißen eher eine stabilere Defensivvorstellung im jeweiligen Fünfer-Verbund entscheidend für den Spielausgang war oder die Tatsache, dass in der Offensive aus den herausgespielten Möglichkeiten einfach zu wenig Kapital geschlagen wird.
Entscheidend war unter dem Strich der Drei-Tore-Rückstand aus dem zweiten Abschnitt, dem der EHC in dieser Phase zu wenig entgegenzusetzen hatte. Zwar bewies man erneut eine tolle Moral, doch war die Aufholjagd im letzten Drittel nach zwei Toren und dem direkten Anschluss vorbei. Die Gastgeber brachten das knappe Resultat über die letzten Minuten.

EA Schongau Mammuts: Lukas Müller (Carina Bartsch); Maximilian Mewes, Simon Maucher, Tobias Zimmert, Willy Knebel, Sebastian Sutter, Tobias Turner; Jakub Muzik, Milan Kopecky, Matthias Müller, Daniel Holzmann, Friedrich Weinfurtner, Mauro Seider, Jonas Lautenbacher, Tobias Dressel, Steven Wagner, Simon Fend, Sebastian Schattmaier, Kevin Steiner.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (13:06) Matthias Müller (Jakub Muzik, Milan Kopecky – 5:4); 1:1 (16:11) Gennaro Hördt (4:5); 2:1 (23:26) Daniel Holzmann; 3:1 (28:10) Jakub Muzik (Friedrich Weinfurtner); 4:1 (39:59) Friedrich Weinfurtner (Tobias Dressel); 4:2 (50:50) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Thomas Hummer); 4:3 (55:02) Simon Roeder (Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 4; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 157.

EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

Am sechsten Spieltag hat es den EHC Klostersee erwischt, ausgerechnet im Derby gegen die Eispiraten Dorfen stand bei der Punkteausbeute für die Rot-Weißen am Ende die Null. Zuzuschreiben hatten sich die Grafinger das 2:4 gegen die defensiv fehlerlos und sehr diszipliniert auftretenden Gäste aus dem Nachbarlandkreis freilich selbst. Drei der vier Gegentore hätten bei besserer Zuordnung in der eigenen Zone durchaus vermieden werden können. Dazu war man offensiv bei mehr als einem Dutzend sehenswert herausgespielter und durchaus guter Abschlussmöglichkeiten einfach zu umständlich. Nur zwei Einschüsse sprachen da eine deutliche Sprache.

Zwei Mal hatte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, bei der das Fehlen von Kapitän Bernd Rische (Schultereckgelenksprengung – Ausfallzeit etwa drei Monate und damit nach Stürmer Matthias Baumhackl schon der zweite Langzeitverletzte) und Marinus Kritzenberger (krank) in der Hintermannschaft nicht zu übersehen war, nach Rückständen mit dem Ausgleich herangekämpft, die folgende Druckphase aber nicht nutzen können und sich stattdessen eben die schon erwähnten „leichten“ Gegentreffer eingefangen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Felix Kaller, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

ESC Eispiraten Dorfen: Simon von Fraunberg (Thomas Hingel); Johannes Kroner, Erik Walter, Tobias Fengler, Christoph Lönnig, Sebastian Rappolder, Michael Numberger, Alexander Rauscher; Timo Borrmann, Tomas Vrba, Martin Saluga, Florian Brenninger, Sandro Schröpfer, Christian Göttlicher, Bastian Rosenkranz, Mario Sorsak, Alexander Voglhuber, Christoph Obermaier.

Torfolge: 0:1 (8:14) Tomas Vrba (Johannes Kroner, Timo Borrmann – 5:4); 1:1 (33:47) Bob Wren (Sebastian Sterr, Gennaro Hördt – 5:4); 1:2 (34:20) Florian Brenninger (Tobias Fengler); 2:2 (35:54) Simon Roeder (Bob Wren, Veit Wieczorek); 2:3 (38:18) Martin Saluga (Johannes Kroner, Timo Borrmann); 2:4 (57:54) Christoph Obermaier (Bastian Rosenkranz, Alexander Voglhuber).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; ESC Eispiraten Dorfen 16.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 358.

EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung

Der EHC Klostersee macht es auf eigenem Eis weiterhin spannend. Schon zum dritten Mal im ebenso vielten Heimauftritt reichte die reguläre Spielzeit nicht aus. Das Penaltyschießen blieb den beiden Teams diesmal allerdings erspart, obwohl die Entscheidung beim 5:4 für die Rot-Weißen gegen die Bad Kissinger Wölfe erneut durch einen Strafschuss fiel. Den verwertete Raphael Kaefer ganz cool, nachdem in der zweiten Minute der Overtime Philipp Quinlans Alleingang von hinten regelwidrig gestoppt worden war.
In den drei Spielabschnitten davor kamen die Grafinger gegen sehr abgezockt und produktiv auftretende Gäste aus Unterfranken kaum einmal dazu, das Zepter zu übernehmen und Spielkontrolle auszuüben. Zwar war man sicher aktiver und verzeichnete auch ein deutliches Chancenplus. Doch zwei leichte Fehler in der eigenen Zone, die prompt bestraft wurden, und zwei Mal doppelte Unterzahl – die vom Gast eiskalt und mit zwei Spieler weniger einfach nicht verteidigbar genutzt wurden – waren die Ursache dafür, dass man über weite Strecken einem Rückstand hinterher hetzte.
Schon das 2:4 knapp elf Minuten vor Schluss war „aus dem Nichts“ in die andauernde Druckphase der Mannschaft von Dominik Quinlan gefallen, die im zweiten Drittel Kapitän Bernd Rische verletzt verloren. Die EHCler steckten nicht auf, kämpften weiter und wurden spät, aber verdient belohnt. Die Wölfe waren schon da kräftemäßig etwas angeschlagen, was dann auch für die nur 78 Sekunden dauernde Verlängerung galt.
Am Sonntag geht´s mit einem weiteren Heimspiel weiter, ab 17.30 Uhr im Derby gegen die Eispiraten Dorfen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Jan Haack); Kristaps Millers, Jona Schneider, Jan Jarabek, Pascal Kröber, Marc Hemmerich, Tilman Pfister; Anton Seewald, Mikhail Nemirovsky, Semjon Bär, Anton Zimmer, Eugen Nold, Christian Masel, Jamie Akers, Jakub Revaj, Kevin Marquardt.

Torfolge: 0:1 (4:18) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 1:1 (12:24) Florian Gaschke (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 1:2 (12:57) Anton Zimmer (Jan Jarabek); 2:2 (32:41) Bob Wren; 2:3 (34:58) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 2:4 (49:10) Anton Zimmer (Eugen Nold); 3:4 (52:55) Florian Gaschke (Gennaro Hördt, Nicolai Quinlan); 4:4 (58:02) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Florian Gaschke); 5:4 (61:18) Raphael Kaefer (Penalty in der Verlängerung).

Strafminuten: EHC Klostersee 14 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan); EC Bad Kissinger Wölfe 14.

Hauptschiedsrichter: Marius Voigt.
Zuschauer: 304.