ALLE DREI ZUSAMMEN!!!

Geeinigt hat sich der  EHC Klostersee mit der sogenannten »Münchener Fraktion« im Team, was auf die Herkunft des Trios abzielt. Sowohl Verteidiger Maximilian Pröls als auch Stürmer Gilbert Akal wurden freilich bereits einige Jahre von der Nachwuchsabteilung der EHCler ausgebildet; Angreifer Matthias Baumhackl war davor für die Klosterseer U23 am Puck gewesen. »Ich freue mich, dass die drei Jungs bei uns bleiben und weitermachen. Sie haben sich allesamt in der letzten Saison im Team etabliert und ich traue ihnen auch eine Ligaetage höher absolut zu, leistungsmäßig den nächsten Schritt nach vorne zu machen«, äußerte sich der EHC-Headcoach anlässlich der Bekanntgabe dieser ersten Personalentscheidungen.
Jeder von den dreien habe für sich mit dem Einbringen seiner individuellen Stärken zum letztjährigen Erfolg beigetragen. »Wie wir alle wissen, kann ein Team nicht aus lauter Torjägern, Technikern oder Kämpfern bestehen. Die gesunde Mischung macht es und an der arbeiten wir auch bei der Zusammenstellung der Mannschaft für die bevorstehende Spielrunde«, stellte Quinlan noch einmal heraus. Beim stämmigen Abwehrmann Pröls etwa schätze er dessen defensive Zweikampfstärke und den Körpereinsatz.
Max hat es geschafft, sich einen Stammplatz in der Hintermannschaft zu erkämpfen und als sechster Verteidiger auf dem Eis einen absolut soliden Job verrichtet.« Er habe genau das eingebracht, was man von einem Dritte-Reihe-Defender erwarte.
In die Kategorie »Kämpfer und Beißer« fällt der Einschätzung des Cheftrainers nach auch Offensivspieler Akal, dessen enorme Fitness und Kondition Quinlan besonders hervorhob. „Gilbert ist ein richtiger Checking-Line-Stürmer, einer der andauernd in Bewegung und sich für keinen Weg auf dem Eis zu schade ist und seinem Gegenspieler nicht von der Seite weicht.« Derartiger Einsatz zermürbe jeden Gegner irgendwann und schaffe auch die nötigen Freiräume für die eigene spieltechnisch starke Fraktion. Zuletzt hatte Akal außerdem beachtenswerte 27 Skorerpunkte (sechs Tore und 21 Assists) zum Teamerfolg beigesteuert.
Die vielleicht sogar größte Überraschung für viele im EHC-Umfeld war im letztjährigen Klosterseer Team Matthias Baumhackl (Kategorie: So einen hast du gerne in eigenen Reihen, aber nicht gegen dich), der vor seinem EHC-U23-Jahr im Nachwuchs in Landsberg und München ausgebildet worden war. Nicht nur seine hervorragende Bilanz bei der Punkteausbeute (16 Treffer und 19 Vorlagen) machten ihn offenbar sogar für Bayernliga-Klubs aus der Region interessant. »Es ist schön, dass sich Matthias trotz einiger Angebote auch höherklassiger Vereine für ein Bleiben entschieden hat. Er hat in der letzten Saison nicht nur mich voll überzeugt mit seiner Art, Eishockey zu spielen und mit seinen Nehmerqualitäten«, schloss Quinlan.