Der EHC Klostersee kann die nächste Vertragsverlängerung verkünden. Dem Defensivverbund der Grafinger Rot-Weißen erhalten bleibt der Import-Verteidiger Marek Haloda. Der 31-jährige Tscheche kam vor einem Jahr vom Bayernliga-Konkurrenten Geretsried River Rats zum EHC. „Marek hat einen guten Job erledigt, ist einer der offensivstärksten Abwehrspieler der Liga. Wir waren absolut zufrieden mit ihm und freuen uns, dass er unserem Team erhalten bleibt“, erklärte der sportliche Leiter Dominik Quinlan.

In der zurückliegenden Bayernliga-Runde kam Haloda auf elf Tore sowie 27 Assists (38 Skorerpunkte) und fehlte in keinem der 34 Pflichtspiele. Der tschechische Defender fand sich bei den Klosterseer sofort zurecht und fühlt sich sehr wohl: „Für mich ist der EHC hier eine große Familie, in die ich toll aufgenommen wurde.“ Wohnen und arbeiten wird er weiterhin in Geretsried. „Das Fahren zu Training und Spielen hierher ist kein großes Problem. Eine Herausforderung ist das immer wieder für meine Frau, der ich herzlich für ihre Unterstützung danke.“

Der Klubchef des EHC Klostersee höchstpersönlich machte die Personalie öffentlich: Als Philipp Quinlan auf der Saisonabschlussparty während der Versteigerung gerade sein Trikot präsentierte (das ganz nebenbei zusammen mit dem Jersey von Kapitän Raphael Kaefer das Höchstgebot des Abends erzielte), verriet Präsident Sascha Kaefer, dass der in gut einem Monat 34 Jahre alte Stürmer weiterhin ins rot-weiße Trikot des Grafinger Eishockey-Bayernligisten schlüpfen wird. Damit hat der EHC die nächste Schlüsselpersonalie festgezurrt und nach der Zusage von Kapitän Raphael Kaefer wenige Tage davor bereits den nächsten Eckpfeiler in der Offensivabteilung gesetzt.
„Mit Phil haben wir weiterhin einen der zuverlässigsten Skorer und erfahrensten Spieler für alle Situationen in unseren Reihen. Er ist ein ganz wichtiger und verlässlicher Führungsspieler, der im Team und insbesondere in seiner Formation immer Verantwortung übernimmt und durch seine individuelle Qualität absolut den Unterschied ausmachen kann“, kommentierte dessen älterer Bruder, der sportliche Leiter Dominik Quinlan, nach der Bekanntgabe im Partyzelt unter tosendem Applaus.
Vor etwa einem Jahrzehnt ist Philipp Quinlan nach einigen auswärtigen Profistationen zu seinem Heimatverein zurückgekehrt und seitdem ein konstanter Punktesammler in der rot-weißen Truppe. In der abgelaufenen Saison brachte der vielseitig einsetzbare Angreifer 15 Tore und 14 Assists (29 Skorerpunkte) auf sein Konto und war in allen 34 Pflichtspielen dabei.

Willkommene finanzielle Unterstützung für die Nachwuchsabteilung des EHC Klostersee auf der Saison-Zielgeraden. Am Rande der Playoff-Halbfinalpartie der EHC-U20 gegen den Deggendorfer SC konnte Präsident Sascha Kaefer eine beachtliche Summe in Empfang nehmen. Satte 3.800 Euro überreichten Sonja und Christian Kurz-Buchheit aus der Sammelkation der Pfandbecher in der Wildbräu-Arena aus der zurückliegenden Saison.

Kurz nach dem Playoff-Aus hat der EHC Klostersee seine erste Kontingentstelle für die Bayernliga-Saison 2024/25 besetzt. Die Grafinger haben mit dem Nordamerikaner Kelvin Walz verlängert, der vor der aktuellen Spielrunde aus der französischen zweiten Liga zu den Rot-Weißen gekommen war. „Wir waren sehr zufrieden mit ihm und seinen Leistungen und sind sehr froh, dass Kelvin bei uns bleibt“, kommentierte der sportliche Leiter Dominik Quinlan die Personalie bei Bekanntgabe der Vertragsverlängerung. In seinem ersten Jahr im EHC-Trikot kam der 30-jährige Offensivspieler in 33 Pflichtspielen auf beachtliche 53 Skorerpunkte (17 Tore und 36 Assists). Die Wertschätzung für den Speed-Stürmer sei nicht nur an Zahlen abzulesen, erklärte Dominik Quinlan weiter: „Zumindest ebenso wichtig sind und waren uns sein Einsatz und seine Laufbereitschaft in Dienste des Teams. Kelvin war sich für nichts zu schade und ist, genau was für uns genauso zählt, ein absoluter Teamplayer.“

Saisonende für den EHC Klostersee. Mit der vierten Niederlage in der Viertelfinal-Serie „best of seven“ gegen den TEV Miesbach geht´s ab in die Sommerpause. Beim 3:4 nach Penaltyschießen lieferten die Grafinger dem Gast in der Wildbräu-Arena einen großen Kampf auf Augenhöhe. Die Rot-Weißen hatten auch Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Damit verabschiedete man sich erhobenen Hauptes aus den Playoffs und der Saison 2023/24.

Begonnen hatte die Begegnung wie schon die letzten Duelle. Mit viel Angriffsschwung und schnellen Toren der Miesbacher. Die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel arbeitete sich nach dem 0:2 und 1:3 gegen Ende des zweiten Drittels verdient auf 3:3 heran. In zwei, drei Situationen hätte man sogar in Führung gehen können. Das war den EHClern auch im vierten Derby gegen den TEV nicht vergönnt. Nach torlosem Schlussdrittel und auch keinem Treffer in der zehnminütigen Verlängerung entschied das Penalty Nummer sechs.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Philipp Hähl); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Quirin Bacher, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Quirin Spies, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Julian Dengl, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Arnaud Eibl, Stefan Würmseer.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Felix Mühldorfer); Johannes Bacher, Matthias Bergmann, Alexander Kirsch, Stefan Mechel, Benedikt Dietrich, Nikolaus Meier, Stefan Kuhn; Kurt Sonne, Patrick Asselin, Christian Neuert, Felix Feuerreiter, Benedikt Pölt, Aziz Ehliz, Michael Grabmaier, Thomas März, Nick Endress, Lukas Kirsch, Florian Feuerreiter, Moritz Schlickenrieder.

Torfolge: 0:1 (0:24) Patrick Asselin (Christian Neuert); 0:2 (10:06) Kurt Sonne (Johannes Bacher); 1:2 (14:38) Quirin Bacher (Kelvin Walz); 1:3 (27:12) Aziz Ehliz (Stefan Mechel, Felix Feuerreiter – 5:4); 2:3 (29:20) Matthias Baumhackl (Florian Gaschke, Simon Roeder – 5:4); 3:3 (37:39) Kelvin Walz (Marc Bosecker); 3:4 (70:00) Aziz Ehliz (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 16; TEV Miesbach 12.

Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Fabian Reinold.

Zuschauer: 736.

Der EHC Klostersee muss in der Playoff-Serie gegen den TEV Miesbach weiter auf ein erstes Erfolgserlebnis warten. Im dritten Aufeinandertreffen im Viertelfinale unterlagen die Grafinger, bei denen nach einigen Ausfällen Gert Acker den Part an der Bande alleine inne hatte und Florian Engel auf dem Eis mitmischte, mit 1:6. Womit im vierten Duell der Serie „best of seven“ am Sonntag in der Wildbräu-Arena unbedingt ein Sieg her muss, um das Saison-Aus zu verhindern.

Nachdem die ersten Minuten relativ ausgeglichen verlaufen waren, legten die Miesbacher nach Stellungsfehler der EHCler zwei Tore vor. In doppelter Unterzahl kassierten die Rot-Weißen im ersten Abschnitt noch das 0:3, womit die Richtung in der Partie vorgegeben war. Der TEV ließ sich den Vorsprung nicht mehr abjagen, agierte weiterhin konzentriert und defensiv stabil. Die Klosterseer versuchten dagegenzuhalten, hatten aber die eigene Abwehrzone nicht immer gut unter Kontrolle und waren offensiv ohne die notwendige Durchschlagskraft.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Felix Mühldorfer); Stefan Mechel, Sebastian Deml, Johannes Bacher, Matthias Bergmann, Benedikt Dietrich, Nikolaus Meier, Alexander Kirsch; Felix Feuerreiter, Bohmumil Slavicek, Aziz Ehliz, Christian Neuert, Patrick Asselin, Nick Endress, Michael Grabmaier, Florian Feuerreiter, Thomas März, Lukas Kirsch.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (ab Min. 32:44 Marinus Schunda); Marek Haloda, Tobias Hilger, Florian Engel, Felix Kaller, Johannes Kroner, Quirin Bacher, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Raphael Kaefer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Arnaud Eibl.

Torfolge: 1:0 (6:51) Aziz Ehliz (Felix Feuerreiter); 2:0 (8:26) Nick Endress (Johannes Bacher, Patrick Asselin); 3:0 (12:52) Christian Neuert (Patrick Asselin, Matthias Bergmann – 5:3); 4:0 (27:49) Florian Feuerreiter (Thomas März); 5:0 (32:44) Bohumil Slavicek; 6:0 (44:21) Aziz Ehliz (Bohumil Slavicek – 5:4); 6:1 (56:07) Florian Gaschke (Simon Roeder, Johannes Kroner).

Strafminuten: TEV Miesbach 6; EHC Klostersee 20.

Hauptschiedsrichter: Alexander Karl, Manuel Vorgeitz.

Zuschauer: 973.

Der EHC Klostersee ist auch im zweiten Playoff-Derby gegen den TEV Miesbach unterlegen. Beim 1:4 in der heimischen Wildbräu-Arena zeigten die Grafinger eine gute Leistung und agierten auf Augenhöhe, bekamen beim 1:4 von den sehr clever und abgezockt auftretenden Gästen aber dennoch ihre Grenzen aufgezeigt.

Gut weggesteckt hatten die Rot-Weißen die klare Abfuhr vom ersten Aufeinandertreffen, was nicht nur das frühe 1:0 nach nur 76 Sekunden dokumentierte. Beim Fight um jeden Zentimeter Eis hielten die EHCler dagegen. Trotz optischer Vorteile ging´s gegen sehr effektive Miesbacher mit einem 1:2 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt lag der Fokus beiderseits auf einer stabilen Defensive, weshalb klare Tormöglichkeiten Mangelware waren. Ein unhaltbar unter die Latte abgefälschtes scharfes Zuspiel führte in der 29. Minute zum 1:3. Letztlich bereits die Vorentscheidung, da den Klosterseern bei zwei Pfostenschüssen (53./56.) auch das notwendige Abschlussglück fehlte.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (Miriam Siebert); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Johannes Kroner, Quirin Bacher, Sebastian Sterr; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Julian Dengl, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Matthias Baumhackl, Leander Ruß.

TEV Miesbach: Philip Lehr (Timon Ewert); Benedikt Dietrich, Nikolaus Meier, Sebastian Deml, Alexander Kirsch, Johannes Bacher, Matthias Bergmann; Florian Feuerreiter, Benedikt Pölt, Michael Grabmaier, Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Aziz Ehliz, Patrick Asselin, Christian Neuert, Nick Endress, Lukas Kirsch, Moritz Schlickenrieder, Valentino Estner.

Torfolge: 1:0 (1:16) Nicolai Quinlan (Philipp Quinlan – 5:4); 1:1 (2:19) Patrick Asselin (Nick Endress); 1:2 (12:23) Christian Neuert (Patrick Asselin); 1:3 (28:36) Aziz Ehliz (Bohumil Slavicek, Johannes Bacher); 1:4 (58:18) Patrick Asselin (Christian Neuert – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 25 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Nicolai Quinlan); TEV Miesbach 19 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Benedikt Pölt).

Hauptschiedsrichter: Manuel Vorgeitz, Stefan Velkoski.

Zuschauer: 833.

So hatte man sich den Auftakt im Playoff-Viertelfinale beim EHC Klostersee natürlich nicht vorgestellt. Spiel eins in der Serie „best of seven“ gegen den TEV Miesbach ging für die Grafinger an diesem Freitagabend klar und deutlich mit 2:10 verloren. Die Rot-Weißen erwischten insgesamt einen rabenschwarzen Tag, kaum einer in der Truppe von Gert Acker und Florian Engel erreichte seine Normalform. Die Gastgeber hingegen spielten sich nach einem Dreierpack innerhalb von nur 33 Sekunden in einen wahren Rausch und nutzten die zahlreichen Unzulänglichkeiten der EHCler in der eigenen Zone eiskalt aus.
Nach sehr ausgeglichenen Anfangsminuten und mächtig Glück für Miesbach bei einem Lattenknaller der Klosterseer (3.) spielten sich die wegweisenden Situationen in der Partie in der siebten Minute ab. Nur Sekunden nach der TEV-Führung per verdecktem und ansatzlosen Schlenzer wurde ein von hinten per Foul gestoppter Alleingang der Grafinger nicht mit dem fälligen Penalty bestraft, sondern mit einer Hinausstellung. Im folgenden Powerplay kassierten die Klosterseer per Konter und nach einem schlampigen Querpass vor dem eigenen Gehäuse gleich zwei Shorthander. Das folgende 1:3 ließ die zahlreich mitgereisten Fans nur kurz hoffen. Bis zur Pausensirene wurde noch zwei Mal dick gepatzt, was der Gegner dankend annahm.
Im zweiten Durchgang war schnell klar, dass es mit einem Herankommen nichts mehr werden würde. Während Miesbach weiter munter skorte, waren die Abschlüsse der EHCler auf der anderen Seite einfach zu harmlos und nicht platziert genug. Nach Gegentor Nummer acht räumte der machtlose Marinus Schunda seinen Platz zwischen den Pfosten für die 18 Jahre junge Backup-Torhüterin Miriam Siebert. Den zweiten Treffer erzielten die Klosterseer in der Schlussminute in Überzahl.
TEV Miesbach: Philip Lehr (Timon Ewert); Sebastian Deml, Nikolaus Meier, Alexander Kirsch, Stefan Mechel, Benedikt Dietrich, Johannes Bacher, Matthias Bergmann; Bohumil Slavicek, Patrick Asselin, Felix Feuerreiter, Aziz Ehliz, Christian Neuert, Benedikt Pölt, Nick Endress, Florian Feuerreiter, Michael Grabmaier, Lukas Kirsch, Moritz Schlickenrieder.

EHC Klostersee: Marinus Schunda (ab Min. 33:02 Miriam Siebert); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Felix Kaller, Quirin Bacher, Sebastian Sterr; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Matthias Baumhackl, Stefan Würmseer, Leander Ruß.

Torfolge: 1:0 (6:20) Bohumil Slavicek (Felix Feuerreiter, Sebastian Deml); 2:0 (6:43) Christian Neuert (4:5); 3:0 (6:53) Bohumil Slavicek (Felix Feuerreiter – 4:5); 3:1 (10:35) Marek Haloda; 4:1 (16:33) Felix Feuerreiter; 5:1 (16:42) Bohumil Slavicek (Felix Feuerreiter, Aziz Ehliz); 6:1 (23:01) Patrick Asselin (Nick Endress); 7:1 (24:55) Christian Neuert (Nick Endress, Patrick Asselin); 8:1 (32:18) Benedikt Pölt (Michael Grabmeier, Florian Feuerreiter); 9:1 (34:44) Benedikt Pölt (Michael Grabmeier, Nikolaus Meier); 10:1 (54:12) Moritz Schlickenrieder (Lukas Kirsch, Alexander Kirsch); 10:2 (59:01) Felix Kaller (Johannes Kroner – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 26; EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Rupert Stenzel, Sebastian Alt.

Zuschauer: 1.064 (ausverkauft).

Mit einer 2:5-Niederlage und einem 4:3-Sieg haben die U20-Junioren des EHC
Klostersee am vergangenen Wochenende den Doppel-vergleich mit den EV Ravensburg und die Qualifika-tionshauptrunde der DNL 3 abgeschlossen. Die Mannschaft von Sebastian Becker und Marek Dobis hat den Formtest für das anstehende Playoff-Viertelfinale gegen den HC Landsberg damit zumindest teilweise bestanden.

Die Jungs Spielen im Best of 3 Modus:

Spiel 1: Freitag 16.02.24, 20:00 Uhr Wildbräu Arena

Spiel 2: Samstag 17.02.24, 17:00 Uhr Wildbräu Arena

Spiel 3: Samstag 24.02.24, @Landsberg

Wenngleich ohne viel Glanz, aber dennoch hochverdient entschied der EHC Klostersee den finalen Auftritt in der Bayernliga-Hauptrunde in der Wildbräu-Arena für sich. Im Heim-Derby gegen die Eispiraten Dorfen behielten die Grafinger mit 5:2 die Oberhand. Mit dem Dreier hatten die Rot-Weißen „das ihre“ getan, um die Chance auf die direkte Playoff-Qualifikation zu wahren. Sozusagen den Rest erledigten die Schweinfurt Mighty Dogs, die parallel die Landsberg Riverkings mit 4:3 besiegten. Quasi „last minute“ erreichte die Mannschaft von Gert Acker und Florian Engel damit das erste Etappenziel und nahm die sich selbst gesteckte Hürde.
Der Fokus bei den Klosterseern lag vom ersten Bully weg auf Drei-Punkte-Sieg. Im ersten Abschnitt hatten die Gäste aus dem nördlichen Nachbarlandkreis wenig zu bestellen. Gestützt auf einen formidablen Torhüter hielt die Eispiraten-Deckung zahlreichen Angriffen der EHCler, die eine 2:0-Führung vorlegen konnte, aber stand. Anschließend trat Dorfen etwas forscher auf, so dass mit einem 3:1-Zwischenstand letztmals die Seiten gewechselt wurden. Ernsthaft gefährlich kam der Gast nicht mehr ins Spiel; die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer tat nur das Nötigste.
Noch auf der Eisfläche erlebten die Klosterseer, die dann gemeinsam mit den ausharrenden EHC-Anhängern feierten, das Spielende in Schweinfurt. Womit die Pre-Playoffs umschifft sind und es ab Freitag, 16. Februar beim TEV Miesbach im Playoff-Viertelfinale (Serie „best of seven“) weitergeht. Heimrecht hat der EHC erstmals am Sonntag, 18. Februar (17.30 Uhr, Wildbräu-Arena).
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Michael Schunda); Marek Haloda, Tobias Hilger, Quirin Bacher, Johannes Kroner, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Quirin Spies, Raphael Kaefer, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Florian Gaschke.
ESC Eispiraten Dorfen: Andreas Marek (Maximilian Stinauer); Thomas Rott, Florian Brenninger, Fabian Kanzelsberger, Florian Hartl, Erik Walter, Reik Walter; Tomas Vrba, Felix Wiederhofer, Sandro Schroepfer, Sebastian Kosmann, Christoph Lönnig, Fabio Lauffer, Maximilian Steiner, Julian Schreiner, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (8:30) Marc Bosecker (Kelvin Walz, Marek Haloda); 2:0 (13:19) Kelvin Walz (Quirin Spies, Marek Haloda); 3:0 (21:01) Simon Roeder (Tobias Hilger); 3:1 (29:10) Florian Brenninger (Sandro Schroepfer); 4:1 (42:46) Vitus Gleixner (Stefan Würmseer, Johannes Kroner); 4:2 (47:42) Maximilian Steiner (Tomas Vrba, Sandro Schroepfer – 5:4); 5:2 (49:33) Raphael Kaefer (Felix Kaller, Philipp Quinlan – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; ESC Eispiraten Dorfen 10.

Hauptschiedsrichter: Florian Feistl, Alexander Karl.

Zuschauer: 619.

Zum zweiten Mal am Wochenende musste der EHC Klostersee eine Zusatzschicht in der Verlängerung samt Penaltyschießen schieben und erneut durfte man sich anschließend den Zusatzpunkt gutschreiben lassen. Beim letzten Auswärtsauftritt in der Bayernliga-Hauptrunde behielten die Grafinger bei den Dingolfing Isar Rats mit 4:3 nach Penaltyschießen die Oberhand. Die Partie war ein Wechslbad der Gefühle: Nach einem 0:2-Rückstand konnten die Rot-Weißen ausgleichen und sogar in Führung gehen. Doch 46 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit war der Traum vom Dreier geplatzt, nachdem diesmal die gastgebenden Niederbayern gleichziehen konnten.
Im torlosen ersten Abschnitt konnten sich die EHCler für ihre optische Überlegenheit nichts kaufen, auch in Überzahl wollte es nicht mit einem Treffer klappen. Nach längerer doppelter Unterzahlphase kassierte das Team von Florian Engel und Gert Acker das 0:1, als der vierte Mann gerade von der Kühlbox zurück war. Als die Isar Rats per Shorthander noch einmal trafen, war Zählbares eine Viertelstunde vor Spielende in weitere Ferne gerückt. Doch die Truppe um Kapitän Raphael Kaefer zeigte Moral, lag nach zwei Powerplay-Toren und einem eigenen Shorthander mit 3:2 vorne. Über die Zeit brachte man den knappen Vorsprung leider nicht, weshalb erneut zwei Punkte auf der Habenseite verbucht werden konnten.
EV Dingolfing Isar Rats: Dennis Jedrus (Ernest Kinikeev); William Theberge, Nico Wolfgramm, Patrick Geiger, Artur Schwarz, Maximilian Ohr, Maximilian Huber; Anthony Gagnon, Marco Sedlar, Daniel Schander, Sergej Janzen, Alexander Janzen, Lukas Krämmer, Philip Endres, Arthur Grinwald, Kevin Aigner.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Miriam Siebert); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Felix Kaller, Quirin Bacher, Sebastian Sterr; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Leander Ruß, Stefan Würmseer, Bernhard Schönig.

Torfolge: 1:0 (34:47) Daniel Schander (Philip Endres, Marco Sedlar – 5:4); 2:0 (44:24) Anthony Gagnon (William Theberge, Marco Sedlar – 4:5); 2:1 (49:35) Marek Haloda (Marc Bosecker, Kelvin Walz – 5:4); 2:2 (52:33) Vitus Gleixner (Quirin Bacher, Stefan Würmseer – 4:5); 2:3 (57:30) Kelvin Walz (Quirin Spies, Marek Haloda – 5:4); 3:3 (59:14) Anthony Gagnon (Alexander Janzen); 3:4 (65:00) Marek Haloda (Penalty).

Strafminuten: EV Dingolfing Isar Rats 18; EHC Klostersee 18.

Hauptschiedsrichter: Robert Heinze, Nico Henseleit.

Zuschauer: 864.

Starke Vorstellung, verdiente zwei Punkte! Der EHC Klostersee setzte sich an diesem Freitagabend in der Wildbräu-Arena mit 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Peißenberg Miners durch. Die Grafinger lieferten dem (wieder) Tabellenzweiten einen packenden Fight und setzten sich nach einem spannenden Penalty-Vergleich durch, der den 65 Spielminuten davor in nichts nachstand.
Die Anfangsphase beherrschten die Gäste, doch die Defensive der Rot-Weißen mit einem sehr starken Philipp Hähl zwischen den Pfosten hielt dem Druck stand. Mitte des ersten Abschnitts kamen die EHCler, bei denen Stürmer Marc Bosecker nach fast zweimonatiger Verletzungspause sein Comeback feierte, besser ins Spiel und nur zehn Sekunden nach dem 0:1-Rückstand zum Ausgleich (19.).
Das zweite Drittel stand dann mehr im Zeichen des Teams von Florian Engel und Gert Acker. Allerdings war man erneut im Hintertreffen, bevor das 2:2 gelang. Dabei blieb´s in der regulären Spielzeit, obwohl die Klosterseer im letzten Durchgang die besseren Einschlussmöglichkeiten vorfanden. In der Schlussphase scheiterten beide Mannschaften am Pfosten. Nach torloser Overtime entschied der vierte Penalty-Durchgang.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Miriam Siebert); Marek Haloda, Tobias Hilger, Nicolai Quinlan, Johannes Kroner, Felix Kaller, Quirin Bacher, Jan Fiedler; Marc Bosecker, Kelvin Walz, Julian Dengl, Raphael Kaefer, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Quirin Spies, Philipp Quinlan, Arnaud Eibl, Florian Gaschke, Stefan Würmseer, Leander Ruß.
TSV Peißenberg Miners: Korbinian Sertl (Maximilian Freytag); Florian Simon, Martin Lidl, Maximilian Malzatzki, Dominik Ebentheuer, Manuel Singer, Bernhard Schmid; Lynnden Pastachak, Dejan Vogl, Ryan Murphy, Lukas Artus, Jakob Heigl, Maurice Barth, Ryan Murphy, Sinan Ondörtoglu, Moritz Birkner, Jakob Heigl, Denis Degenstein, Matthäus Lidl, Lukas Artus.

Torfolge: 0:1 (18:28) Ryan Murphy (Dejan Vogl, Martin Lidl – 5:4); 1:1 (18:38) Simon Roeder (Raphael Kaefer); 1:2 (28:50) Ryan Murphy (Lynnden Pastachak); 2:2 (36:39) Kelvin Walz (Marek Haloda, Marc Bosecker); 3:2 (65:00) Philipp Quinlan (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 18; TSV Peißenberg Miners 20.

Hauptschiedsrichter: Robert Heinze, Nico Henseleit.

Zuschauer: 605.