EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)

Der EHC Klostersee hat zum zweiten Mal am Wochenende den Spitzenreiter der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd gestürzt. Nachdem man am Freitag mit dem überraschenden Teilerfolg in Garmisch den SC Riessersee (zumindest für zwei Tage) von Platz eins verbannt hatte, waren am Sonntag im Heimspiel die Wölfe vom EC Bad Kissingen fällig, die ihre ersten drei Begegnungen gewonnen und sich damit den Platz an der Sonne gesichert hatten. Gegen den Mitaufsteiger und letztjährigen Gegner im Playoff-Finale um den Landesliga-Titel hatte die Mannschaft von Dominik Quinlan ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, bevor das am Ende doch verdiente und klare 6:0 eingefahren war.

Im ersten Drittel ging es rauf und runter, die Grafinger gingen durch einen schnell vorgetragenen Angriff in Führung. Mit noch höherem Tempo in der durchaus flotten Partie versuchte der Gast aus Unterfranken, gleich zu ziehen. Die Defensive der Rot-Weißen um den sicheren Dominik Gräubig, der sich spätestens beim festgehaltenen Alleingang von Liga-Topskorer Anton Zimmer seinen shut-out redlich verdient hatte (54.) und mit der Einleitung des 5:0 auch einen Assist-Punkt gutgeschrieben bekam, hielt in dieser wichtigen Phase des Spiels nach dem frühen 2:0 im zweiten Abschnitt dem Wölfe-Druck stand. Mit dem weiteren Überzahltor – insgesamt war die Powerplay-Ausbeute des EHC mit drei Treffer erneut stark – und dem 4:0 noch vor dem zweiten Pausentee war der Dreier praktisch sicher. Im Schlussabschnitt folgten zwei weitere schön herausgespielte Treffer für das Team um Kapitän Bernd Rische, der das halbe Dutzend höchstselbst voll machte.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Lars Franz); Kristers Freibergs, Marc Hemmerich, Damantas Cypas, Simon Eirenschmalz; Anton Seewald, Eugen Nold, Anton Zimmer, Christian Masel, Kevin Marquardt, Semjon Bär, Igor Filobok, Mikhail Nemirovsky, Jakub Revaj.

Torfolge: 1:0 (7:44) Andreas Persson (Felix Kaller, Matthias Baumhackl); 2:0 (20:26) Gennaro Hördt (Bob Wren – 5:4); 3:0 (34:48) Gennaro Hördt (Bernd Rische, Raphael Kaefer – 5:4); 4:0 (37:42) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Raphael Kaefer); 5:0 (43:07) Thomas Hummer (Vitus Gleixner, Dominik Gräubig); 6:0 (52:36) Bernd Rische (5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; EC Bad Kissinger Wölfe 16.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.

Zuschauer: 338.

SC Riessersee vs. EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (0:0, 0:2, 4:2, 1:0)

Der EHC Klostersee hat in der gemeinsamen Verzahnungsrunde von Bayernliga und Oberliga Süd nach dem 9:2-Heimcoup über die Löwen Waldkraiburg auch dem zweiten Oberligisten im Zehnerfeld mächtig zugesetzt. Vollauf verdient war der Teilerfolg der Grafinger am Freitagabend im Garmischer Olympiaeisstadion gegen den SC Riessersee beim 4:5 nach Verlängerung. In zwei „rundum perfekten Spieldritteln“, wie Trainer Dominik Quinlan im Anschluss festhielt, hatten die Rot-Weißen den großen Favoriten der Spielrunde sogar an den Rand einer Niederlage gedrängt. Zu Beginn des Schlussdrittels hatten die EHCler, die zur zweiten Pause nicht unverdient mit 2:0 vorne lagen, kurzzeitig die Ordnung verloren und durch zwei Unterzahltore den Ausgleich kassiert. Zu schnell, um gegen danach stark aufkommende Gastgeber weiter auf einen Dreier zu spekulieren. Nach nochmaliger Führung war man einen Tick zu euphorisch – und kassierte nur 18 Sekunden später den erneuten Gleichstand. Nehmerqualitäten und eine Riesenmoral wurden der Mannschaft um Kapitän Bernd Rische abverlangt, als man knapp drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erstmals im Hintertreffen lag. Das volle Risiko, als in Überzahl der überragend haltende Dominik Gräubig für einen weiteren Angreifer vom Eis genommen wurde, zahlte sich aus. 50 Sekunden vor der Sirene war das 4:4 perfekt.
Danach wurde es kurios. Die Verlängerung dauerte nämlich nicht fünf Minuten (mit Drei gegen Drei), sondern wurde auf Weisung des Hauptschiedsrichters zehn Minuten und mit Vier gegen Vier gespielt – wie laut Durchführungsbestimmungen in den Playoffs und eigentlich nicht in der Verzahnung vorgesehen. Der Siegtreffer für Riessersee fiel zwei Sekunden vor Ende der Overtime – nach neun Minuten und 58 Sekunden, als die EHCler einfach schon „auf Reserve fuhren“. Ob der Irrtum des Referees ein Nachspiel haben wird, muss nun der Verband entscheiden. An der herausragenden Vorstellung der Klosterseer im ersten Pflichtspiel gegen den SCR nach der Playoff-Serie um die Deutsche Oberliga-Meisterschaft im Frühjahr 2011 ändert das nichts.

SC Riessersee: Daniel Fießinger (Daniel Allavena); Emil Quaas, Christian Hummer, Hagen Kaisler, Silvan Heiß, Philipp Wachter, Thomas Radu, Gabriel Federolf; Florian Vollmer, Martin Naenfeldt, Victor Östling, Jakob Mayenschein, Florian Imminger, Anton Radu, Leon Müller, Mike Glemser, Moritz Miguez.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Veit Wieczorek.

Torfolge: 0:1 (24:44) Bob Wren (Maximilian Merz, Matthias Baumhackl – 5:4); 0:2 (38:01) Jens Glombitza (Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz); 1:2 (40:51) Victor Östling (Emil Quaas, Florian Vollmer – 5:4); 2:2 (42:09) Philipp Wachter (Mike Glemser, Silvan Heiß – 5:4); 2:3 (50:05) Bob Wren (Andreas Persson, Marinus Kritzenberger – 5:4); 3:3 (50:23) Leon Müller (Christian Hummer); 4:3 (57:04) Philipp Wachter (Christian Hummer); 4:4 (59:10) Gennaro Hördt (Bob Wren – 6:4); 5:4 (69:58) Philipp Wachter (Florian Vollmer, Jakob Mayenschein).

Strafminuten: SC Riessersee 16; EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Dominik Merath.
Zuschauer: 1.011.

EHC Klostersee vs. EHC Löwen Waldkraiburg 9:2 (1:1, 3:0, 5:1)

Was für ein Auftakt für den EHC Klostersee in die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd. Im Derby auf eigenem Eis fertigten die Rot-Weißen die Löwen aus Waldkraiburg, die eine Ligaetage höher sicher keine einfache Spielrunde hinter sich haben, klar und deutlich mit 9:2 ab. Schon der Einstieg in die Partie verlief für die Grafinger voll nach Wunsch. Nach nur 57 Sekunden zappelte der Puck bereits erstmals im Gäste-Gehäuse. Insgesamt freilich verlief der erste Abschnitt nicht nur wegen des Zwischenresultats sehr ausgeglichen. Der Oberligist versuchte immer wieder mit hohem Spieltempo, schnellen Vorstößen über die Außen und scharfen Diagonal-Pässen hinter die EHC-Abwehr zu kommen. Beim Ausgleich für die Löwen aus der Distanz war Torhüter Dominik Gräubig die Sicht genommen (15.).
Im zweiten Drittel schaffte es die Mannschaft von Dominik Quinlan immer besser, den Gegner aus dem Spiel zu nehmen. Und dazu auch nach vorne entscheidende Akzente zu setzen. Die drei Tore zum 4:1-Zwischenstand zur nächsten Pause dokumentierten die „Kräfteverhältnisse“ auf dem Eis eindrucksvoll. Wirklich durch um die ersten drei Punkte in der Verzahnungsrunde war das Team um Kapitän Bernd Rische nach dem 5:1 durch Vitus Gleixner, womit alle drei Blöcke der Klosterseer getroffen hatten. Die Oberhand hatte man gegen den Oberligisten insgesamt nicht nur bei kompletter Spieleranzahl, sondern auch in den „special teams“. Kein Gegentor in Unterzahl und vier Powerplay-Tore sprechen eine deutliche Sprache.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls; Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek.

EHC Löwen Waldkraiburg: Korbinian Sertl (ab Min. 51:38 Kevin Yeingst); Tobias Thalhammer, Petr Gulda, Damian Martin, Thomas Rott, Tim Ludwig, Philipp Seifert; Povials Verenis, Daniel Hämmerle, Michael Rimbeck, Christoph Hradek, Robert Chaumont, Michail Guft-Sokolov, Patrick Zimmermann, Nico Vogl, Leon Decker, Dennis Ladigan, Josef Huber.

Torfolge: 1:0 (0:57) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Maximilian Merz); 1:1 (14:44) Damian Martin (Daniel Hemmerle, Michael Rimbeck); 2:1 (24:22) Marinus Kritzenberger (Raphael Kaefer – 4:4); 3:1 (29:09) Andreas Persson (Bob Wren, Marinus Kritzenberger – 5:4); 4:1 (31:16) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Raphael Kaefer); 5:1 (44:04) Vitus Gleixner (Thomas Hummer); 6:1 (50:02) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Raphael Kaefer – 5:4); 7:1 (51:38) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Marinus Kritzenberger – 5:4); 8:1 (53:34) Bernd Rische (Raphael Kaefer); 8:2 (54:56) Nico Vogl (Penalty); 9:2 (59:40) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Andreas Persson – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Löwen Waldkraiburg 14.
Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 467.

EHC Klostersee vs. EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)

Der EHC Klostersee hat sein abschließendes Heimspiel der Bayernliga-Hauptrunde gegen die Passau Black Hawks mit 4:3 gewonnen. Für die Begegnung, in der es aufgrund des bereits feststehenden weiteren Weges beider Teams in der bevorstehend finalen Saisonphase um nichts mehr ging, verzichteten beide Trainer auf eine ganze Reihe angeschlagener Spieler. Am Ende haben die Rot-Weißen mit dem Erfolgserlebnis noch ein wenig Selbstvertrauen für die gemeinsame Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Oberliga Süd getankt, die für die Truppe um Kapitän Bernd Rische am kommenden Freitag mit dem Heim-Derby gegen die Waldkraiburger Löwen beginnt, die ihren Platz in der dritthöchsten Spielklasse bestimmt verteidigen wollen.
Gegen den Gast aus Niederbayern war zunächst das Powerplay beiderseits der entscheidende Faktor. Die Mannschaft von Dominik Quinlan spielte die ersten drei Treffer in Überzahl heraus, die Habichte den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Mit letzter Verbissenheit wurden die Zweikämpfe auf beiden Seiten verständlicherweise nicht bestritten, wollte sich doch niemand verletzen beziehungsweise eine Sperre für eine überzogene Aktion einhandeln. So genügte es den EHClern schließlich auch, den in den ersten beiden Abschnitten erarbeiteten Vorsprung in den letzten 20 Spielminuten eher zu verwalten, als auf einen höheren Sieg zu gehen. Wobei insbesondere vor dem Passauer dritten Treffer einige gute Tormöglichkeiten vergeben wurden.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Jens Glombitza, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Maximilian Merz, Philipp Quinlan, Andreas Persson, Simon Roeder, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

EHF Passau Black Hawks: Andreas Resch (Clemens Ritschel); Roman Nemecek, Mathias Sagerer, Arthur Platanow, Lukas Daschinger; Svatopluk Merka, Martin Zahora, Dominik König, Dominik Schindlbeck, Patrick Geiger, Daniel Schander, Oliver Wawrotzki, Michel Limböck, Philipp Müller.

Torfolge: 1:0 (8:00) Bernd Rische (Andreas Persson, Gennaro Hördt – 5:4); 1:1 (12:01) Patrick Geiger (Martin Zahora – 5:4); 2:1 (19:14) Gennaro Hördt (Marinus Kritzenberger, Raphael Kaefer – 5:4); 3:1 (36:04) Philipp Quinlan (Andreas Persson, Maximilian Merz – 5:4); 3:2 (36:13) Dominik Schindlbeck (Daniel Schander); 4:2 (37:04) Felix Kaller (Maximilian Merz); 4:3 (48:51) Michel Limböck (Daniel Schander).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; EHF Passau Black Hawks 14.

Hauptschiedsrichter: Michael Kees.
Zuschauer: 301.

EA Schongau Mammuts vs. EHC Klostersee 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

Das hatte man sich im Lager des EHC Klostersee definitiv anders vorgestellt. Am vorletzten Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde setzte es bei den Mammuts der EA Schongau eine glatte 0:3-Niederlage. Zum zweiten Mal in der laufenden Spielrunde nach dem Nullvier gegen Bad Kissingen in der Hinrunde gingen die Rot-Weißen damit „blank“. Sozusagen aus eigener Kraft hat die Truppe von Dominik Quinlan damit das angepeilte Saisonziel (Ein Platz unter den besten Acht und damit das Erreichen der oberen Verzahnungsrunde), der – abgesehen vom Bonus des sehr guten Torverhältnisses – noch ein Zähler fehlte, auf der Liga-Zielgeraden damit nicht gestemmt. Zum „Endspiel“ gegen die Passau Black Hawks wird es am Dreikönigstag im Grafinger Eisstadion (Spielbeginn 18 Uhr) angesichts von vier Punkten Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz dennoch nicht kommen.
„Wir waren vom Kopf her und auch in den Beinen nicht frisch und spritzig genug, um die Aufgabe souverän zu lösen“, erklärte Headcoach Quinlan nach der Partie. Während der zuletzt erkrankte und fiebrige Torhüter Dominik Gräubig wieder zurück im Team war, fehlte der verletzte Spielmacher, Denker und Lenker Bob Wren insbesondere in Überzahl an allen Ecken und Enden. Die Mammuts ihrerseits gingen bei der ersten Hinausstellung gegen den EHC in Führung – drei Sekunden vor der Sirene zum zweiten Pausentee. In den verbleibenden 20 Spielminuten gelang es nicht, ruhig und konzentriert weiter zu machen, um den knappen Rückstand noch zu drehen. Wie sagt man in solchen Situationen so schön: Schongau wollte den Sieg da mehr und hatte auch die notwendig bissige Einstellung dafür.

EA Schongau Mammuts: Daniel Blankenburg (Bastian Hohenester); Markus Jänichen, Daniel Holzmann, Tobias Maier, Tobias Dressel, Mathias Schuster, Tobias Zimmert, Simon Fletschele; Friedrich Weinfurtner, Fabian Magg, Jakob Muzik, Simon Maucher, Sebastian Sutter, Matthias Müller, Mario Seider, Simon Fend, Sebastian Schattmaier, Willy Knebel.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Louis Bölingen, Maximilian Pröls; Jens Glombitza, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Philipp Quinlan, Andreas Persson, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek.

Torfolge: 1:0 (39:57) Daniel Holzmann (Markus Jänichen, Fabian Magg – 5:4); 2:0 (47:30) Matthias Müller (Sebastian Schattmaier, Jakub Muzik); 3:0 (59:11) Fabian Magg (Markus Jänichen, Matthias Müller – 5:4).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 18; EHC Klostersee 14 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan).

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 288.

EHC Klostersee vs. HC Landsberg Riverkings 6:7 (3:3, 2:2, 1:2)

Ein an Spannung kaum zu überbietendes Duell auf Augenhöhe lieferten sich der EHC Klostersee und die Riverkings aus Landsberg am Freitagabend im Grafinger Eisstadion. In der beiderseits sehr starken Vorstellung entschieden am Ende Nuancen und das notwenidge Glück zugunsten der Gäste aus der Lechstadt. Mehr als das 6:7 schmerzte die Rot-Weißen das vorzeitige Ausscheiden von Bob Wren, der nach einer überharten Aktion seines Gegenspielers in der 52. Minute verletzt vom Eis musste. Damit fehlte der Truppe um Kapitän Bernd Rische in der Schlussphase der Spielmacher und bis dahin vierfache Torvorbereiter.
Vom ersten Bully weg schenkten sich beide Teams nichts. Die Mannschaft von Dominik Quinlan kam besser in die Partie, lag nach 49 Sekunden mit 2:0 vorne und sorgte mit dem 3:1 für den frühen Torhüterwechsel beim Gast (8.). So wie die Riverkings noch im ersten Abschnitt ins Spiel zurückkamen, ließen sich die EHCler in Durchgang zwei vom 3:5-Rückstand nicht aus dem Rhythmus bringen. Nach dem 5:5-Ausgleich hatte man zwei, drei Mal die erneute Führung am Schläger. Doch treffsicherer präsentierten sich im Schlussdrittel die Landsberger. Als Torfrau Lisa Hemmerle für einen weiteren Stürmer Platz gemacht hatte, schloss man in Überzahl noch einmal auf 6:7 auf (58.). Verdient wäre eine Punkteteilung gewesen, doch der nochmalige Gleichstand war den Klosterseern nicht vergönnt.

EHC Klostersee: Lisa Hemmerle (Rudolf Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Bob Wren, Andreas Persson, Thomas Hummer, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

HC Landsberg Riverkings: Christoph Schedlbauer (ab Min. 7:27 Marcus Kring); Andreas Geisberger, Sven Curmann, Dennis Neal, Sven Gäbelein, Tobias Wedl, Maximilian Raß, Benedikt Bauer; Thomas Fischer, Markus Kerber, Dennis Sturm, Daniel Menge, Tyler Wiseman, Dejan Vogl, Mika Reuter, Florian Reicheneder, Michael Fischer, Jakob Schwarzfischer, Jonas Schwarzfischer.

Torfolge: 1:0 (0:26) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt); 2:0 (0:49) Matthias Baumhackl (Bob Wren); 2:1 (6:11) Michael Fischer (4:5); 3:1 (7:27) Maximilian Merz (Marinus Kritzenberger, Bob Wren – 5:4); 3:2 (11:37) Sven Gäbelein (Daniel Menge – 4:5); 3:3 (17:15) Florian Reicheneder (Mika Reuter); 3:4 (24:33) Daniel Menge (Dejan Vogl); 3:5 (28:31) Markus Kerber (Dennis Sturm, Thomas Fischer – 5:4); 4:5 (29:12) Andreas Persson; 5:5 (32:28) Andreas Persson (Bob Wren); 5:6 (47:00) Tyler Wiseman (Dejan Vogl, Dennis Neal); 5:7 (54:53) Markus Kerber (Thomas Fischer – 5:4); 6:7 (57:46) Maximilian Merz (Andreas Persson, Raphael Kaefer – 6:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; HC Landsberg Riverkings 16 plus Disziplinarstrafe (Sven Gäbelein).

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.
Zuschauer: 529.

EV Füssen – EHC Klostersee 1:2 nach Penaltyschießen (0:0, 1:0, 0:1, 0:1)

Imposante Kulisse, wichtiger Auswärtssieg. Vor fast 3.500 Zuschauer in der Arena des Bundesleistungszentrums standen sich am zweiten Weihnachtstag Bayernliga-Spitzenreiter EV Füssen und der EHC Klostersee gegenüber. Das Duell der beiden ehemaligen Oberliga-Kontrahenten ging mit 2:1 nach Penaltyschießen an die Rot-Weißen, die damit im Kampf um einen Platz „über dem Strich“ für die Teilnahme an der Oberliga-Verzahnung zwei wichtige Punkte mit nach Grafing nehmen konnten.
Bestens erholt von der Heimniederlage zwei Tage davor präsentierte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan im Allgäu. Die Gastgeber mit ihrer torhungrigen Offensive waren zunächst das aktivere Team, doch die Truppe um Kapitän Bernd Rische baute auf ihre in den letzten Wochen erarbeitete stabile Defensive mit den inzwischen ligaweit wenigsten Gegentoren. Erst Mitte des zweiten Drittels musste sich Dominik Gräubig im EHC-Kasten doch geschlagen geben, als Routinier Ron Newhook erfolgreich nachstocherte. Auf viele Jahre hochklassige Erfahrung konnten sich freilich auch die Klosterseer verlassen. Bob Wren markierte im Schlussabschnitt den 1:1-Ausgleich, der bis zum Ende der regulären Spielzeit und auch in der Overtime Bestand hatte, und bekam im Penaltyschießen auch den „game winning shot“ zuerkannt, nachdem nach dem Kanadier auch Raphael Kaefer seinen Versuch versenkt und Goalie Gräubig die beiden Füssener Penaltys bis dahin gehalten hatte.

EV Füssen: Benedikt Hötzinger (Steffen Ohlwein); Maximilian Dropmann, Tyler Wood, Christian Krötz, Stefan Rott, Simon Florian, Louis Landerer; Markus Vaitl, Ron Newhook, Thomas Böck, Tobias Meier, Eric Nadeau, Marius Klein, Marius Keller, Sanuel Payeur, Marc Besl, Marius Keller, Ondrej Zelenka, Julian Straub, Vincent Wiedemann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Louis Bölingen; Philipp Quinlan, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Bob Wren, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Vitus Gleixner, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (28:55) Ron Newhook (Stefan Rott, Markus Vaitl – 4:4); 1:1 (49:04) Bob Wren (Marinus Kritzenberger, Simon Roeder); 1:2 (65:00) Bob Wren (Penalty).

Strafminuten: EV Füssen 16; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.
Zuschauer: 3.311.

EHC Klostersee vs. TSV Peißenberg Eishackler 3:4 (3:2, 0:0, 0:2)

Die Rückrunden-Serie des EHC Klostersee ist gerissen. Nach sechs Drei-Punkte-Siegen nacheinander und insgesamt acht Begegnungen, in denen die Rot-Weißen gepunktet haben, unterlag man am Sonntagabend den Eishacklern vom TSV Peißenberg mit 3:4. Möglicherweise schon zu sicher fühlte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan nach dem komfortablen Dreinull nach nur 14 Minuten. Vergessen wurde dabei offenbar, dass alle drei Tore in doppelter Überzahl erzielt wurden. Den einen Schritt weniger, den die Grafinger fortan (zumindest gefühlt) fortan zurücklegten, machten die Gäste anschließend mehr. Bis zur ersten Pause war der Vorsprung schon auf nur noch einen Treffer zusammengeschmolzen. Im Mitteldrittel dominierten die Eishackler klar, die Truppe um Kapitän Bernd Rische, der vor der Partie von Präsident Sascha Kaefer und dem „abgelösten“ Raymund Nickel als neuer Rekordspieler geehrt wurde, hatte komplett die Linie verloren. Nach dem 3:3-Ausgleich in der Anfangsphase des letzten Durchgangs musste man sich in zwei, drei Situationen die Führung eigentlich wieder zurückholen. Das notwendige Glück und ein stark reagierender Goalie standen den Gästen da zur Seite. Knapp zwei Minuten vor dem Spielende noch mehr Glück für Peißenberg, das in Überzahl zur Entscheidung traf – nach einer etwas kuriosen Strafzeit gegen den EHC wegen Spielverzögerung.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Vitus Gleixner, Simon Roeder.

TSV Peißenberg Eishackler: Felix Barth (Michael Resch); Dominik Novak, Leonhard Zink, Maximilian Malzatzki, Maximilian Brauer; Manfred Eichberger, Florian Höfler, Dominik Ebentheuer, Tobias Estermaier, Valentin Hörndl, Moritz Birkner, Florian Barth, Maximilian Barth, Marco Mooslechner, Shahmir Baloch.

Torfolge: 1:0 (8:07) Andreas Persson (Bob Wren – 5:4); 2:0 (13:27) Maximilian Merz (Bob Wren – 5:3); 3:0 (13:40) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt – 5:3); 3:1 (15:18) Manfred Eichberger (Leonhard Zink – 4:4); 3:2 (19:39) Dominik Novak (Maximilian Malzatzki); 3:3 (43:14) Leonhard Zink (Valentin Hörndl – 4:4); 3:4 (58:13) Manfred Eichberger (Leonhard Zink, Florian Höfler – 5:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; TSV Peißenberg Eishackler 16.

Hauptschiedsrichter: Stefan Stauber.
Zuschauer: 513.

ESC Geretsried River Rats vs. EHC Klostersee 0:3 (0:1, 0:2, 0:0)

Nächster Dreier für den EHC Klostersee. Mit dem 3:0 am Freitagabend bei den River Ratsin Geretsried holten sich die Rot-Weißen schon zum sechsten Mal nacheinander die volle Punkteanzahl und behaupteten damit ihren Platz im vorderen Mittelfeld der Eishockey-Bayernliga. Vom ersten Bully weg war die Mannschaft von Dominik Quinlan nach vorne stets torgefährlich, vor dem eigenen Gehäuse wurde kaum etwas zugelassen. Torhüter Dominik Gräubig gelang gegen seinen Heimatverein wie schon im Hinspiel ein shutout. Kapitän Bernd Rische absolvierte sein 631. Spiel im EHC-Trikot und löste damit Raymund Nickel als Rekordspieler ab.

Sonntag um 17:30 Uhr Heimspiel gegen den TSV Peißenberg.

ESC River Rats Geretsried: David Albanese (Martin Morczinietz); Dominic Fuchs, Stephan Englbrecht, Daniel Merl, Bernhard Jorde, Matthias Götz, Michael Wiedenbauer, Nino Poch; Martin Köhler, Benedikt May, Maximilian Hüsken, Florian Lechner, Klaus Berger, Luis Rizzo, Christian Heller, Stefano Rizzo, Daniel Bursch, Nico Wischnewsky, Michael Hölzl.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Jens Glombitza, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

Torfolge: 0:1 (3:29) Marinus Kritzenberger (Bob Wren); 0:2 (24:14) Andreas Persson (Bob Wren – 5:4); 0:3 (28:11) Bob Wren (Marinus Kritzenberger, Andreas Persson).

Strafminuten: ESC River Rats Geretsried 4; EHC Klostersee 8.
Zuschauer: 321.

Und hier noch eine Info: Das Show-Training am morgigen Samstag am Reitsbergerhof in Vaterstetten musste wetterbedingt leider abgesagt werden.

EHC Klostersee vs ERV Schweinfurt „Mighty Dogs“

Der EHC Klostersee hält seine Erfolgsspur. Im wichtigen „Sechs-Punkte-Heimspiel“ gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt, die zum großen Pulk der direkten Gegner um eine Platzierung unter den besten Acht in der Bayernliga gehören, setzten sich die Rot-Weißen mit 6:3 durch.

Keine 24 Stunden nach dem Nachholspiel-Ausflug nach Bad Kissingen war das Team um Kapitän Bernd Rische nur in der Anfangsphase nicht spritzig genug, um die gefährlich konternten Gäste aus Unterfranken in Schach zu halten. Wobei der 0:2-Rückstand nicht nötig gewesen wäre, hätte man die eigenen Möglichkeiten davor schon besser genutzt. Danach legten die Mannschaft von Dominik Quinlan fast mühelos noch etwas auf die Schippe, ging noch aggressiver auf die Offensiv-Rebounds und wurde mit dem 2:2 noch vor dem ersten Wechsel belohnt.
Die Anfangsphase des Mitteldrittels war dann entscheidend für den weiteren Spielverlauf. Da stellten die gastgebenden Grafinger schnell auf 4:2, in Überzahl gelang der fünfte Treffer und nach dem weiteren Gegentor das schon endgültige 6:3. In den verbleibenden 20 Spielminuten reichte dem EHC eine solide Vorstellung, um die Schweinfurter auf Distanz zu halten.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Jens Glombitza, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Vitus Gleixner.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs: Kevin Kessler (Ferdinand Dürr); Christopher Schadewaldt, Pascal Schäfer, Lucas Kleider, Kevin Faust, Simon Knaup, Andreas Kleider, Maurice Köder; Patrik Rypar, Jozef Straka, Marc Zajic, Jan Kouba, Stephan Trolda, Daniel Tratz, Jonas Manger, Viktor Ledin, Martin Oertel.

Torfolge: 0:1 (6:03) Jan Kouba (Simon Knaup); 0:2 (14:51) Jan Kouba (Marc Zajic – 4:4); 1:2 (16:53) Bob Wren (Matthias Baumhackl, Andreas Persson); 2:2 (19:28) Bob Wren (Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger – 4:4); 3:2 (21:45) Andreas Persson (Bob Wren); 4:2 (23:00) Raphael Kaefer; 5:2 (30:29) Bob Wren (5:4); 5:3 (36:01) Christopher Schadewaldt (Marc Zajic, Jozef Straka – 5:4); 6:3 (38:29) Veit Wieczorek (Marinus Kritzenberger, Thomas Hummer).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; ERV Schweinfurt Mighty Dogs 14.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 322.

EC Bad Kissinger Wölfe – EHC Klostersee 0:5 abgebrochen (0:2, 0:3, x:x)

Mit der den Worten von Trainer Dominik Quinlan nach besten Saisonleistung wartete der EHC Klostersee am Samstagabend im Nachholspiel bei den Bad Kissinger Wölfen auf, die das Match zwei Wochen davor aufgrund von Verletzungen und erkrankter Spieler abgesagt hatten. Mit 5:0 führte das Team um Kapitän Bernd Rische nach zwei Spielabschnitten, bevor die Partie wegen zweier Löcher in der Eisfläche zunächst für längere Zeit unter- und dann schließlich abgebrochen wurde, als auch die herbei gerufene Feuerwehr mit Stickstoff nicht auf die Schnelle weiterhelfen konnte.

Ob nun eine Wertung durch den Verband vorgenommen wird, nachdem eben mehr als die Hälfte der Begegnung gespielt und das Resultat bis dahin eindeutig war, oder noch einmal eine weitere Neuansetzung im sowieso bereits extrem dichten Terminplan der Bayernliga-Hauptrunde in den noch verbleibenden knapp vier Wochen gesucht wird, muss Regionalobmann Frank Butz nach Sichtung sämtlicher Unterlagen festlegen, insbesondere wohl auch des Zusatzberichts zum Spielberichtsbogen.

Auch ohne einige Ausfälle – unter anderem Marvin Kablau (Schulter), Philipp Quinlan (Handgelenk), Thomas Hummer (beruflich verhindert) – schlossen die Klosterseer in Unterfranken an die starken Leistungen der Vorwochen an und waren auf dem besten Weg zum vierten Drei-Punkte-Sieg nacheinander. Souverän und kompromisslos wurde in der eigenen Abwehrzone verteidigt, passsicher, geradlinig und jederzeit torgefährlich nach vorne gespielt.

Schon am Sonntag ab 17.30 Uhrmüssen die EHCler auf eigenem Eis gegen den ERV Schweinfurt „Mighty Dogs“ erneut ran. Beim Unternehmen, den Gast aus Unterfranken in der aktuellen Reihung auf Distanz zu halten und die erkämpfte Position unter den besten Acht weiter zu festigen, hofft man auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von den Rängen.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Lars Franz); Kristers Freibergs, Marc Hemmerich, Domantas Cypas, Simon Eirenschmalz, Jona Schneider; Anton Zimmer, Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald, Igor Filobok, Jakub Revaj, Adrian Persch, Martin Schuler, Kevin Marquardt, Christian Masel.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls, Sebastian Sterr; Gennaro Hördt, Raphael Kaefer, Jens Glombitza, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Vitus Gleixner, Louis Bölingen.

Torfolge: 0:1 (2:28) Vitus Gleixner (Veit Wieczorek, Louis Bölingen); 0:2 (13:03) Gennaro Hördt (Jens Glombitza, Raphael Kaefer); 0:3 (22:33) Gennaro Hördt (Nicolai Quinlan, Raphael Kaefer – 5:4); 0:4 (30:10) Andreas Persson (Matthias Baumhackl, Bob Wren); 0:5 (32:05) Raphael Kaefer (Jens Glombitza, Gennaro Hördt).

Strafminuten: EC Bad Kissinger Wölfe 6; EHC Klostersee 4.
Zuschauer: nicht angegeben.

EHC Königsbrunn Pinguine vs. EHC Klostersee 1:5 (0:1, 0:3, 1:1)

Nach der „Pflichtnummer“ auf eigenem Eis gegen die Pegnitz Ice Dogs (6:0) hat der EHC Klostersee am Sonntagabend auch eine souveräne Kür hingelegt.

Auswärts bei den Königsbrunner Pinguinen, die als aktuell Bayernliga-Dritter von allen Aufsteigern als Bester dastehen, gewannen die Rot-Weißen nach einer rundum souveränen und beeindruckenden Vorstellung klar mit 5:1. Defensiv stabil stehen, mit viel Speed über die Außen nach vorne in die Angriffszone spielen und vor allem von der Strafbank fernbleiben, hatte Trainer Dominik Quinlan die Vorgaben für seine Mannschaft umrissen. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische hat all dies erneut sehr gut umgesetzt und im bayerischen Schwabenland eben gegen einen nicht zu verachtenden Gegner, der nach dem Gastspiel-Erfolg zwei Tage davor in Passau mit ebenso breiter Brust daher gekommen war.

Die Grafinger ließen freilich vom ersten Bully weg keinen Zweifel daran, dass bei den Gastgebern für einen Dreier an diesem Abend wirklich alles hätte passen müssen. Kaum einmal war in der eigenen Zone wirklich eine Lücke auf, die den Pinguinen eine zwingende Tormöglichkeit eröffnet hätte. Die 1:0-Führung zur ersten Pause war jedenfalls mehr als verdient und es wurde im zweiten Abschnitt vielleicht sogar noch einen Tick perfekter weitergemacht.

Nach dem nächsten erfolgreichen Penalty-Killing führte ein perfekt vorgetragener Angriff zum 2:0 (26.). Die Vorentscheidung dann in der Schlussphase des Mitteldrittels. Da wurde der Sack in weniger als zwei Minuten mit jeweils einem Treffer in Unter- und Überzahl zugemacht. Nach dem Ehrentreffer für die Pinguine hatten die Klosterseer mit dem 5:1 in der 56. Minute auch das letzte Wort.

EHC Königsbrunn Pinguine: Jennifer Harß (Markus Matula); Dominic Auger, Marc Streicher, Nicolas Neuber, Lukas Hruzik, Luka Gottwald; Patrick Zimmermann, Lukas Fettinger, Hayden Trupp, Fabio Carciola, Maximilian Hermann, Dominik Schönwetter, Pascal Rentel, Alexander Engel, Henning Schütz, Paul Siegler.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Lisa Hemmerle); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Stefan Krumbiegel, Maximilian Pröls, Louis Bölingen; Raphael Kaefer, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Andreas Persson, Bob Wren, Matthias Baumhackl, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Jens Glombitza.

Torfolge: 0:1 (13:53) Thomas Hummer (Matthias Baumhackl); 0:2 (25:35) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Raphael Kaefer); 0:3 (37:55) Felix Kaller (Gennaro Hördt – 4:5); 0:4 (39:25) Andreas Persson (Bob Wren – 5:4); 1:4 (50:20) Dominic Auger (Maximilian Hermann); 1:5 (55:10) Bob Wren (Nicolai Quinlan – 5:4).

Strafminuten: EHC Königsbrunn Pinguine 10 plus Disziplinarstrafe (Fabio Carciola) und Spieldauerdisziplinarstrafe (Fabio Carciola); EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Fischer.
Zuschauer: 373.