Der EHC Klostersee meisterte auch das Bayernliga-Spitzenspiel gegen die Erding Gladiators. In einer hochklassigen Partie, die neben den fast 800 Zuschauern auf den Rängen des Grafinger Eisstadions auch eine beachtliche Anzahl an Streamern auf Sprade-TV begeisterte, setzten sich die Rot-Weißen in einer durchgehend engen Kiste mit 4:2 durch. Aufgrund der größeren Anzahl hochkarätiger Chancen, die zumeist vom ausgezeichneten Gäste-Goalie Christoph Schedlbauer pariert wurden, wohl am Ende auch verdient, wenngleich die endgültige Entscheidung erst in der Schlussminute per Empty-net-Treffer fiel.
Nach ausgeglichener Anfangsphase übernahm die Truppe um Kapitän Bernd Rische nach dem 1:0 in Überzahl immer mehr die Initiative (7.). Trotz sehenswerter Kombinationen und viel Druck gelang es bis zur Pause nicht, den Vorsprung auszubauen. Erding stand auch das notwendige Glück zur Seite – etwa bei einem Pfostenknaller oder als der Puck kurz vor der Torlinie „verhungerte“. Im zweiten Drittel meldeten sich die Gladiators zurück, vor allem im variabel gestalteten Powerplay der Herzogstädter drohte den EHClern der Ausgleich. Aber der fehlerfreie Philipp Hähl zwischen den Pfosten hielt seinen Kasten sauber. Der Einschuss zum 2:0 gelang schließlich auch ohne viel Ordnung und Überzahl-Aufbau nach einem schnell vorgetragenen Angriff bei Fünf gegen Vier der Klosterseer.
In Unterzahl wählte die Mannschaft von Dominik Quinlan eine sehr offensive und aggressive Verteidigung in der eigenen Zone. Und wurde dafür eineinhalb Minuten vor der Sirene zur zweiten Pause mit dem Anschlusstreffer bestraft. In den letzten 20 Spielminuten gingen beide Teams volles Risiko. Erding wollte den Ausgleich, die Grafinger den Sack zumachen. Nach einem schlechten fliegenden Wechsel stellten die Gladiators auf 2:2. Doch der EHC steckte den Rückschlag schnell weg, erzwang nur 78 Sekunden später die erneute Führung (54.). Hochklassig ging es in die letzten Minuten, in denen sich die Klosterseer den Vorsprung nicht mehr abjagen ließen und mit dem Dreier ihre Tabellenführung ausbauen konnten.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Johannes Kroner, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Jens Haller, Simon Roeder, Cedric Eibl.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Thomas Mende); Mark Waldhausen, Lars Bernhardt, Dominik Wagner, Lukas Krämmer, Bastian Cramer, Rudi Lorenz; Daniel Krzizok, Sebastian Busch, Michael Trox, Marko Babic, Philipp Michl, Timo Borrmann, Wassilij Guft-Sokolov, Florian Zimmermann, Erik Modlmayr, Maximilian Knallinger.

Torfolge: 1:0 (6:08) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Johannes Kroner – 5:4); 2:0 (31:56) Florian Engel (Philipp Quinlan, Yannick Kischer – 5:4); 2:1 (38:21) Daniel Krzizok (Philipp Michl, Sebastian Busch – 5:4); 2:2 (52:41) Florian Zimmermann (Erik Modlmayr, Wassilij Guft-Sokolov); 3:2 (53:59) Philipp Quinlan (Johannes Kroner, Florian Gaschke); 4:2 (59:08) Gennaro Hördt (Florian Gaschke – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; TSV Erding Gladiators 12.

Hauptschiedsrichter: Robert Paule.

Zuschauer: 769.

Das ungleiche Bayernliga-Duell Erster gegen Letzter war ergebnistechnisch letztlich eine klare Angelegenheit für den Tabellenführer. Bei den Devils in Ulm/Neu-Ulm setzte sich der EHC Klostersee am Freitagabend deutlich mit 8:1 durch. Ein zumindest achtbares Resultat verpassten die personell arg dezimierten Gastgeber in der Schlussphase, als die Kräfte schwanden und die Grafinger Rot-Weißen noch drei Stück im Devils-Kasten versteckten.

Mit wieder deutlich stärkerer Aufstellung als zuletzt – nur Bob Wren (Leistenprobleme) und Felix Kaller (Rippenverletzung) fehlten vom Stammpersonal, auf der Spielerbank nahm sogar erstmals der langzeitverletzt gewesene Keeper Dominik Gräubig Platz – tat sich die Mannschaft von Dominik Quinlan in der Anfangsphase gegen bestens organisierte Ulm/Neu-Ulmer schwer, die den Raum schon in der neutralen Zone geschickt zustellten. Dass es zunächst nur sehr zäh voran ging, lag auch an zwei Strafzeiten. Dann allerdings kam die Truppe um Kapitän Bernd Rische immer besser ins Spiel und nutzte auch die individuelle Klasse, um mit einem 2:0 in die erste Pause zu gehen.

Nach dem Wechsel konnten die EHCler bald nachlegen. Das 4:0 in doppelter Unterzahl durch Raphael Kaefer, der sich aus der eigenen Zone durchspielte und vor dem Einschieben auch den guten VfE-Goalie Benedikt Sommer noch ausmanövrierte, war schon die Vorentscheidung. Danach trafen die Gastgeber in (der gleichen) zweifachen Überzahl, bevor sich beiderseits öfter die Strafbank füllte. Mit noch jeweils zwei Toren bei gleicher Spieleranzahl und deren zwei aus dem Powerplay heraus schossen sich die Klosterseer im Schlussabschnitt schon einmal warm für das anstehende Derby am Sonntag gegen die Erding Gladiators (17.30 Uhr, Grafinger Eisstadion), die wohl ebenso bereits sind für einen heißen Fight wie deren 8:5 parallel gegen die Löwen aus Waldkraiburg beweist.

VfE Ulm/Neu-Ulm Devils: Benedikt Sommer (Maximilian Güßbacher); Benedikt Stempfel, Felix Anwander, Robin Maag, Jonathan Schalk, Matthew Ferrari; Dominik Synek, Matteo Miller, Steffen Kirsch, Michael Wirz, Marius Dörner, Jakob Schwarzfischer, Kai Laux, Jon Jäger, Martin Jainz.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Dominik Gräubig); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Johannes Kroner, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Jens Haller, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Cedric Eibl.

Torfolge: 0:1 (13:01) Raphael Kaefer (Nicolai Quinlan); 0:2 (16:57) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Matthias Baumhackl – 5:4); 0:3 (25:45) Florian Gaschke (Philipp Quinlan); 0:4 (26:54) Raphael Kaefer (3:5); 1:4 (28:06) Kai Laux (5:3); 1:5 (45:45) Philipp Quinlan (Florian Gaschke, Florian Engel); 1:6 (54:51) Johannes Kroner (Philipp Quinlan – 5:4); 1:7 (57:29) Nicolai Quinlan (Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak – 5:4); 1:8 (58:27) Florian Gaschke (Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger).

Strafminuten: VfE Ulm/Neu-Ulm Devils 25 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Michael Wirz); EHC Klostersee 21 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Vitus Gleixner).

Hauptschiedsrichter: Lars Neelsen.

Zuschauer: 178.

Der EHC Klostersee eilt weiter von Sieg zu Sieg und ließ sich am Sonntagabend auch vom Top-Favoriten der Bayernliga nicht stoppen. Beim TEV Miesbach gewannen die Grafinger trotz beachtlicher personeller Probleme – sechs Stammkräfte fehlten, darunter in den ersten zwei Blöcken gesetzten Spielmacher Bob Wren und Raphael Kaefer – am Ende verdient mit 6:2.
„Eine extrem starke Vorstellung meiner Jungs, die in der gegnerischen Druckphase überragend verteidigt und dann die Chancen vorne genutzt haben“, lobte Trainer Dominik Quinlan. Anders als in den vorangegangenen Partien war diesmal zunächst viel Einsatz und Kampf der Rot-Weißen gefragt, als die Miesbacher vor allem in den ersten zehn Minuten offensiv drängten und auch einige Möglichkeiten kreierten, die aber eine sichere Beute des ausgezeichneten Philipp Hähl zwischen den EHC-Pfosten waren. Die TEV-Führung wurde nur 33 Sekunden später schon wieder egalisiert.
Mit zunehmender Dauer bekam die Truppe um Kapitän Bernd Rische mehr Ruhe ins Spiel. Auch im zweiten Abschnitt konnte der gegnerische Treffer aus dem Powerplay heraus ausgeglichen werden. Als sich in den letzten 20 Spielminuten die Chance bot, die Sache in die Hand zu nehmen und auch im Angriff kreativ zu werden, schlugen die Klosterseer eiskalt zu. Einmal vorgelegt ließ man sich den Vorsprung nicht mehr abjagen. Souverän wurde die Partie zu Ende gespielt und die Führung kontiniuerlich ausgebaut.
TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer (Timon Ewert); Matthias Bergmann, Nikolaus Meier, Josef Frank, Stephan Stiebinger, Stefan Mechel, Andreas Nowak; Patrick Asselin, Sebastian Deml, Christoph Fischhaber, Michael Grabmaier, Bohumil Slavicek, Felix Feuerreiter, Franz Mangold, Florian Feuerreiter, Benedikt Pölt, Florian Heiß, Alexander Kirsch.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Yannick Kischer, Johannes Kroner, Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Quirin Bacher, Jan Fiedler, Korbinian Eberwein; Lynnden Pastachak, Philipp Quinlan, Florian Engel, Florian Gaschke, Vitus Gleixner, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Jens Haller, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (7:20) Matthias Bergmann (Christoph Fischhaber, Patrick Asselin); 1:1 (7:53) Florian Engel (Lynnden Pastachak); 2:1 (29:47) Christoph Fischhaber (Bohumil Slavicek, Felix Feuerreiter – 5:4); 2:2 (35:45) Gennaro Hördt (Florian Gaschke); 2:3 (45:55) Florian Gaschke (Vitus Gleixner, Gennaro Hördt); 2:4 (53:53) Florian Engel (Philipp Quinlan, Lynnden Pastachak); 2:5 (57:09) Lynnden Pastachak; 2:6 (59:57) Florian Gaschke (Vitus Gleixner, Gennaro Hördt – ENG).

Strafminuten: TEV Miesbach 10; EHC Klostersee 10.

Hauptschiedsrichter: Robert Paule und Stefan Velkoski.

Zuschauer: 367.

Der EHC Klostersee blieb auch im fünften Pflichtspiel der Bayernliga-Spielrunde in der Erfolgsspur. Auf eigenem Eis fertigten die Grafinger die River Rats vom ESC Geretsried mit 6:2 ab. Den Rot-Weißen genügte dabei ein bärenstarkes erstes Drittel, in dem mit einem 4:0 die drei Punkte eigentlich bereits eingefahren waren. Ein gutes halbes Dutzend klarer Einschussmöglichkeiten ließ die Mannschaft von Dominik Quinlan dabei noch ungenutzt. Gästekeeper Martin Morczinietz, bis dahin trotz des Viererpacks bester Gästespieler, verließ anschließend entnervt seinen Kasten.
Mit dem klaren Vorsprung im Rücken ging das Team um Kapitän Bernd Rische die Sache schon im zweiten Abschnitt erheblich ruhiger an. Mit dem damit fehlenden Spieltempo verloren die EHCler auch zunehmend den Faden. Trotzdem reichte es noch für zwei Tore, womit erneut das halbe Dutzend voll war. Die River Rats ließen sich trotz des hohen Rückstands nicht hängen und arbeiteten für eine Resultatsverbesserung, die den Gästen schließlich durch zwei Treffer auch gelang.
Durch diesen fünften Dreier in Serie reisen die Klosterseer am Sonntag als Tabellenführer zum Spitzenspiel im Bayerischen Oberhaus nach Miesbach (Spielbeginn 18 Uhr). Unabhängig vom Spielausgang dort wird die Quinlan-Truppe den Platz an der Sonne auch nach diesem Top-Match noch innehaben, weil der TEV mit derzeit fünf Punkten Rückstand (bei einer Partie weniger gespielt) nicht vorbeiziehen kann.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Yannick Kischer, Johannes Kroner, Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Quirin Bacher, Jan Fiedler, Maximilian Pröls; Lynnden Pastachak, Bob Wren, Florian Engel, Florian Gaschke, Philipp Quinlan, Gennaro Hördt, Matthias Baumhackl, Jens Haller, Vitus Gleixner, Cedric Eibl.

ESC Geretsried River Rats: Martin Morczinietz (ab Min. 20:00 Maximilian Freytag); Dominic Fuchs, Bernhard Jorde, Marco Scheffler, Martin Sanner, Marek Haloda, Paul Gania; Klaus Berger, Benedikt May, Jakob Heigl, Michael Harrer, Josef Reiter, Daniel Merl, Stephan Englbrecht, Daniel Bursch, Xaver Hochstraßer.

Torfolge: 1:0 (5:29) Lynnden Pastachak (Johannes Kroner, Bob Wren – 5:4); 2:0 (7:18) Florian Engel (Yannick Kischer); 3:0 (15:53) Lynnden Pastachak; 4:0 (18:15) Lynnden Pastachak (Florian Engel, Yannick Kischer); 5:0 (22:53) Lynnden Pastachak (Bob Wren); 5:1 (25:41) Klaus Berger (Jakob Heigl); 6:1 (38:36) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan); 6:2 (41:46) Daniel Merl (Klaus Berger, Daniel Bursch).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; ESC Geretsried River Rats 8.

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.

Zuschauer: 437.

Der EHC Klostersee bleibt in der Eishockey-Bayernliga in der Erfolgsspur. Gegen die Wild Lions vom ERSC Amberg feierten die Grafinger am Sonntagabend auf eigenem Eis nach starker Vorstellung einen 6:3-Sieg – der vierte Dreier im vierten Pflichtspiel. Wehrmutstropfen in der Schlussphase: Stürmer Raphael Kaefer, bis dahin an vier Treffer der Rot-Weißen beteiligt, musste nach einem Foul an ihm vorzeitig vom Eis (53.).
Den Gästen eilte der Heimsieg zwei Tage davor gegen Mitfavorit Waldkraiburg voraus – das war wohl Warnung genug, um die Partie voll konzentriert und fokussiert anzugehen. Nach nur 16 Sekunden zappelte der Puck erstmals im Kasten der Wild Lions. Die Mannschaft von Dominik Quinlan setzte nach, belohnte sich aber nicht. Stattdessen gelang den Ambergern durch die erste wirklich gefährliche Offensivaktion der Ausgleich (5.). Im Powerplay rückte das Team um Kapitän Bernd Rische die Sache wieder zurecht – 2:1 (16.).
Eine kritische Phase gab´s anschließend noch zu überstehen, gleich in der Anfangsphase des Mittelabschnitts bei eigener Unterzahl. Gerade wieder komplett legten die EHCler doppelt nach. Innerhalb von 32 Sekunden zogen die Klosterseer auf 4:1 davon. Danach wurde es zunehmend einseitiger, die Gäste aus der Oberpfalz waren überwiegend in der eigenen Abwehrzone mit Defensivarbeit gebunden. Spätenstens mit den zwei weiteren Toren vor dem nächsten Wechsel war man durch. Den Wild Lions ist zugute zu halten, dass sie sich nicht aufgaben und noch für eine Resultatsverbesserung (die mit zwei Treffer auch gelang) arbeiteten – und ihrem Trainer Dan Heilman dessen 46. Geburtstag (herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle) nicht komplett verdarben.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Bob Wren, Florian Engel, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder.

ERSC Amberg Wild Lions: Timon Bätge (Carsten Metz); Kevin Schmitt, Lukas Salinger, Richard Stütz, Leon Koppitz, Marc Roth, Noel-Esteban Fabig; Shawn Campbell, Brett Mennear, Felix Köbele, Ryan Murphy, Michael Kirchberger, Marco Pronath, Mario Strobel, Florian Bocu, Leon Hartl, Daniel Troglauer, Oliver Arlt, Kevin Meier.

Torfolge: 1:0 (0:16) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Nicolai Quinlan); 1:1 (4:51) Ryan Murphy (Marco Pronath); 2:1 (15:37) Raphael Kaefer (Lynnden Pastachak, Gennaro Hördt – 5:4); 3:1 (22:58) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 4:1 (23:30) Florian Gaschke (Bob Wren, Florian Engel); 5:1 (29:41) Florian Engel (Bob Wren); 6:1 (37:49) Lynnden Pastachak (Bernd Rische, Raphael Kaefer); 6:2 (46:36) Michael Kirchberger (Kevin Schmitt, Ryan Murphy); 6:3 (58:11) Marco Pronath (Michael Kirchberger, Ryan Murphy).

Strafminuten: EHC Klostersee 4; ERSC Amberg Wild Lions 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Lukas Salinger).

Hauptschiedsrichter: Markus Sperl.

Zuschauer: 424.

Rundum perfektes Auftakt-Wochenende für den EHC Klostersee in der Bayernliga. Nach dem Auswärts-Erfolg in Königsbrunn (4:1) holten sich die Grafinger auch zur Heimspiel-Premiere im Bayerischen Oberhaus einen Dreier. Gegen den EC Pfaffenhofen Eishogs setzten sich die Rot-Weißen am Ende deutlich mit 6:2 durch. In der insgesamt von der Truppe um Kapitän Bernd Rische dominierten Partie wurde es im zweiten Abschnitt nur einmal kurz eng, als die Gäste per Doppelschlag in zweifacher und einfacher Überzahl auf 2:2 stellen konnten.
Bis dahin hatte es die Mannschaft von Dominik Quinlan versäumt gehabt, sich deutlicher als mit zwei Toren abzusetzen. Möglich wär´s mit einem guten halben Dutzend bester Einschussmöglichkeiten, davon drei vergebenen beziehungsweise vom vorzüglichen ECP-Torsteher Thomas Hingel entschärften Alleingängen. Nur kurz zeigten sich die EHCler nach dem Gleichstand freilich beeindruckt. Nur acht Sekunden benötigte man, um den alten Abstand wieder herzustellen. Mit dem 5:2 noch vor dem zweiten Pausentee waren die Klosterseer schon fast durch.
Nach vorne wurden die Akzente in den verbleibenden 20 Spielminuten weniger, aber hinten standen die Grafinger sehr stabil. In der Schlussphase hatten die Eishogs, im Gefühl nichts mehr verlieren zu haben, schon früh ihren Torhüter vom Eis beordert. Der empty-net-Schlusspunkt gelang Verteidiger Marinus Kritzenberger, der aus der eigenen Zone aus der Drehung schlenzte (und dafür auch beim Eiskunstlauf wohl eine gute A- und B-Note erhalten hätte :)), knapp zwei Minuten vor Spielende. Den Puck hatte ihm EHC-Keeper Philipp Hähl zugeschoben, der sich damit gegen seinen Ex-Verein einen Skorerpunkt gutschreiben lassen durfte.
EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Bob Wren, Florian Engel, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Thomas Hingel (Nicola Henseleit); Friedrich Kolesnikov, Tim Lohrer, Liam Hätinen, Lars Eigner, Kareem Hätinen, Leonardo Uhl, Julian Dost; Nick Endress, Daniel Hanlon, Connor Sanvido, Elias Maier, Robert Neubauer, Robert Gebhardt, Dominik Thebing, Jakub Felsöci, David Felsöci, Moritz Neureuther.

Torfolge: 1:0 (2:22) Matthias Baumhackl (Sebastian Sterr); 2:0 (17:48) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Nicolai Quinlan); 2:1 (27:21) Nick Endress (Daniel Hanlon – 5:3); 2:2 (28:18) Nick Endress (Connor Sanvido – 5:4); 3:2 (31:50) Vitus Gleixner (Matthias Baumhackl); 4:2 (31:58) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt); 5:2 (36:28) Lynnden Pastachak (Gennaro Hördt – 5:4); 6:2 (58:08) Marinus Kritzenberger (Philipp Hähl – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EC Pfaffenhofen Eishogs 12.

Hauptschiedsrichter: Markus Sperl.

Zuschauer: 374.

Der Punktspiel-Einstieg in die Bayernliga ist geglückt. Bei den Pinguinen vom EHC Königsbrunn setzte sich der EHC Klostersee am Freitagabend mit 4:1 durch. Verdient, nachdem die Rot-Weißen die Begegnung mit vor allem im ersten Spielabschnitt beiderseits schon sehr anständigem Spieltempo über weite Strecken kontrollierten und mit drei Powerplay-Toren eine sehenswerte Überzahlbilanz hinlegten. Damit war zu verschmerzen, dass die Abschlussquote der Mannschaft von Dominik Quinlan bei beiderseits kompletter Spieleranzahl noch zu wünschen übrig ließ.
Bis nach knapp acht Minuten das 1:0 gelang, hatte die Truppe um Kapitän Bernd Rische bereits vier Hochkaräter vergeben. Was freilich unter anderem auch an den Fangkünsten von Gastgeber-Keeper Donatas Zukovas lag. Dem stand gegenüber Philipp Hähl freilich in Nichts nach. Beim Königsbrunner Konter zum zwischenzeitlichen Ausgleich chancenlos gewesen, behielt der EHC-Goalie vor allem in den letzten 20 Spielminuten die Ruhe und fischte bei eigener Unterzahl alles weg, was auf seinen Kasten kam. Die Grundlage zum Auswärts-Dreier hatten im zweiten Abschnitt Lynnden Pastachak, der an allen drei Toren beteiligt war und auf Seiten der Grafinger zum „Spieler des Spiels“ gewählt wurde, und Gennaro Hördt mit ihren Einschüssen zum 3:1-Zwischenstand gelegt. Davor war Raphael Kaefer erfolgreich gewesen, womit jeder aus dieser Angriffsreihe getroffen hat. Der empty-net-Treffer in der Schlussminute ging auf das Konto von Florian Engel.
EHC Königsbrunn Pinguine: Donatas Zukovas (Dominic Guran); Luca Szegedin, Michael Rudolph, Alexander Strehler, Gustav Veisert, Joshua Tsui, Philipp Sander, Ron Bullnheimer; Jakub Bitomsky, Marc Barchmann, Tim Bullnheimer, Hayden Trupp, Julian Becher, Maximilian Arnawa, Anton Rauh, Maximilian Merkel, Linus Voit, Max Petzold, Thomas Grigore.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Gaschke, Bob Wren, Florian Engel, Matthias Baumhackl, Vitus Gleixner, Simon Roeder.

Tonfolge: 0:1 (7:43) Raphael Kaefer (Lynnden Pastachak, Yannick Kischer – 5:4); 1:1 (10:23) Julian Becher (Hayden Trupp, Maximilian Arnawa); 1:2 (22:38) Lynnden Pastachak (Yannick Kischer, Gennaro Hördt – 5:4); 1:3 (33:42) Gennaro Hördt (Lynnden Pastachak, Yannick Kischer – 5:4); 1:4 (59:34) Florian Engel (Marinus Kritzenberger, Yannick Kischer – ENG).
Strafminuten: EHC Königsbrunn Pinguine 17 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Alexander Strehler); EHC Klostersee 14.

Hauptschiedsrichter: Florian Meineke.

Zuschauer: 342.

Der EHC Klostersee hat seine Generalprobe verpatzt. Fünf Tage vor dem Punktspielauftakt in der Bayernliga unterlagen die Rot-Weißen dem Ligakonkurrenten EC Pfaffenhofen Eishogs auf eigenem Eis mit 4:5. „Ein Warnschuss zur rechten Zeit“, meinte Trainer Dominik Quinlan am Sonntagabend in den Katakomben der Grafinger Scheune. Seine Mannschaft hatte die Partie bis weit ins letzte Drittel hinein weitgehend dominiert und zumeist in Führung liegend diktiert. In den letzten sechs Minuten ließen sich die EHCler sozusagen die Butter vom Brot nehmen, nachdem sie es davor versäumten, sich ergebnistechnisch weiter als einen oder zwei Treffer abzusetzen.
Im ersten Abschnitt lief noch alles nach Plan für die Klosterseer, die mit einem Doppelschlag (6./7.) in Führung gingen, sich anschließend aber in Schönspielerei verloren und im Slot einiges auf der Strecke ließen. Im Mitteldrittel wurden die Lücken im Defensivverbund größer, was die Gäste aus Pfaffenhofen clever für sich nutzten. Wieder legte die Truppe um Kapitän Bernd Rische vor, um sich kurz vor dem zweiten Pausentee das 3:3 einzufangen. „Gefühlt“ durch war man in der 43. Minute, als erneut die Führung herausgeschossen war. Weit gefehlt, die Eishogs zeigten Moral und schlugen spät zurück, drehten mit zwei Toren den Spieß um und revanchierten sich für die Niederlage im ersten Test-Duell.
Zum Punktspielstart im Bayerischen Oberhaus wollen und müssen die Klosterseer einige Dinge besser machen, um sich die Punkte gutschreiben zu lassen. Am Freitagabend (20 Uhr) geht es auswärts bei den Pinguinen vom EHC Königsbrunn los, zwei Tage darauf ist Bayernliga-Heimspielpremiere (Startbully 17.30 Uhr). Gegner dann ist erneut der EC Pfaffenhofen Eishogs.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Bob Wren, Philipp Quinlan, Floirian Gaschke, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Cedric Eibl.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Thomas Hingel (Franziska Albl); Friedrich Kolesnikov, Tim Lohrer, Liam Hätinen, Lars Eigner, Kareem Hätinen, Julian Dost; Nick Endress, Daniel Hanlon, Connor Sanvido, Elias Maier, Robert Neubauer, Robert Gebhardt, Dominik Thebing, Leonardo Uhl, Jakub Felsöci, David Felsöci.

Torfolge: 1:0 (5:50) Raphael Kaefer (Yannick Kischer, Gennaro Hördt); 2:0 (6:53) Simon Roeder (Florian Gaschke); 2:1 (23:59) Connor Sanvido (Daniel Hanlon); 2:2 (28:06) Connor Sanvido (Daniel Hanlon – 5:3); 3:2 (33:04) Lynnden Pastachak (Bernd Rische); 3:3 (39:08) Liam Hätinen (Robert Neubauer); 4:3 (43:29) Vitus Gleixner; 4:4 (54:02) Connor Sanvido; 4:5 (58:02) Elias Maier (Robert Neubauer).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EC Pfaffenhofen Eishogs 4.

Hauptschiedsrichter: Florian Fröhlich.

Zuschauer: 292.

Bereits gut gerüstet für die in einer Woche startenden Bayernliga-Spielrunde präsentierte sich der EHC Klostersee im vorletzten Testmatch beim Ligakonkurrenten ESC Dorfen. „Insbesondere defensiv eine sehr stabile Vorstellung“, freute sich Trainer Dominik Quinlan nach dem 2:0 bei den Eispiraten, dass die eigene Zone überwiegend voll im Griff war und am Ende entsprechend hinten „die Null“ stand. Einen gewichtigen Anteil daran hatte auch Puckfänger Philipp Hähl, der sich nach einigen Tagen krankheitsbedingter Auszeit in hervorragender Form präsentierte.

Einziges Manko bei den Grafinger Rot-Weißen war vielleicht der wieder einmal zu nachlässige Umgang mit teils sehenswert herausgespielten Tormöglichkeiten. Da sei definitv noch Luft nach oben, meinte der EHC-Headcoach, dessen Mannschaft im ersten Abschnitt in Powerplay vorgelegt hatte und erst spät gut vier Minuten vor der Sirene den erlösenden zweiten Treffer nachlegte.

Am morgigen Sonntag bietet sich nach dem Gang ins Wahllokal ein Besuch in der Scheune an, da empfängt die Truppe um Kapitän Bernd Rische zur Generalprobe auf die Punkterunde die Eishogs vom EC Pfaffenhofen (Spielbeginn 17.30 Uhr).

ESC Eispiraten Dorfen: Luca Endres (Andreas Marek); Erik Walter, Simon Franz, Florian Fischer, Benedikt Dietrich, Sebastian Rappolder, Florian Hartl; Tomas Vrba, Urban Sodja, Lukas Kirsch, Christian Göttlicher, Sandro Schröpfer, David Hrazdira, Josef Folger, Bastian Rosenkranz, Jonas Blaha, Christoph Obermaier, Philipp Schumann, Christoph Lönning, Maximilian Steiner.

EHC Klostersee: Philipp Hähl (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Bernd Rische, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Sebastian Sterr, Jan Fiedler, Korbinian Eberwein; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Bob Wren, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Simon Roeder, Cedric Eibl, Quirin Bacher.

Torfolge: 0:1 (13:24) Florian Gaschke (Lynnden Pastachak, Nicolai Quinlan – 5:4); 0:2 (55:42) Matthias Baumhackl (Vitus Gleixner, Florian Gaschke).
Strafminuten: ESC Eispiraten Dorfen 14; EHC Klostersee 14.

Erste Niederlage für den EHC Klostersee im fünften Testspiel-Vergleich. Den Waldkraiburger Löwen, die Trainer Dominik Quinlan in der Bayernliga-Punkterunde als „ganz heißen Kandidaten“ auf eine Platzierung ganz weit vorne einschätzt, unterlagen die Grafinger Rot-Weißen am Sonntagabend auf eigenem Eis mit 2:4. „Das war aus unserer Sicht eine hervorragende Übung im Penaltykilling“, meinte der Headcoach der EHCler nach der Partie – mit einem satten Schuss Ironie. Unglaubliche 28 Strafminuten bekamen die Klosterseer in der insgesamt eigentlich sehr fairen Begegnung „gutgeschrieben“; die ersten sechseinhalb Minuten im zweiten Abschnitt absolvierte das Team um Kapitän Bernd Rische durchgehend in zweifacher Unterzahl. Das ab der Zwischenrunde im Bayerischen Oberhaus eingeplante System mit zwei Hauptschiedsrichtern bewährte sich bezogen auf dieses Spiel jedenfalls nicht, wenngleich die Klosterseer (ob der einseitigen Spielleitung) bei zunehmend blankliegenden Nerven eine oder andere Hinausstellung auch auf die eigene Kappe nehmen mussten.

Der Spielfluss war nach beiderseits zähem Beginn und dann ausgeglichenem ersten Abschnitt jedenfalls dahin. Die Grafinger mussten sich in der langen Phase zu Dritt – mit einem ausgezeichnet haltenden Rudi Schmidt zwischen den Pfosten und da nur einem Gegentor – auspowern und zahlten dem im weiteren Verlauf des Spieldrittels Tribut, als zwei zu verhindern gewesene Konter der Löwen zu Torerfolgen führten. In der verbleibenden 20 Minuten waren die Spieler wieder Hauptdarsteller und die Gastgeber-Mannschaft um Resultatsverbesserung bemüht. Die gelang durch einen schön vorgetragenen Angriff in der Schlussphase, in der mit Sechs gegen Fünf sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt; Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Florian Gaschke, Simon Roeder, Quirin Bacher, Felix Lohmaier, Stefan Würmseer.

EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg: Christoph Lode (Kevin Yeingst); Mathias Jeske, Thomas Rott, Jan Loboda, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Daniel Schmidt, Felix Lode, Alexander Kanzelsberger; Christian Neuert, Michal Popelka, Florian Brenninger, Nico Vogl, Christof Hradek, Sebastian Stanik, Patrick Zimmermann, Leon Decker, Philipp Lode, Tim Ludwig, Eduard Dmitrik, Josef Huber.
Torfolge: 1:0 (5:20) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Yannick Kischer); 1:1 (18:02) Mathias Jeske (Thomas Rott, Michal Popelka); 1:2 (24:20) Thomas Rott (Michal Popelka, Mathias Jeske – 5:3); 1:3 (34:13) Nico Vogl (Jan Loboda, Christof Hradek); 1:4 (35:03) Leon Decker (Daniel Schmidt, Philipp Seifert); 2:4 (57:57) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak).

Strafminuten: EHC Klostersee 28; EHC „Die Löwen“ Waldkraiburg 6.

Hauptschiedsrichter: Stefan Velkoski und Christian Gazzo.

Zuschauer: 286.

Der EHC Klostersee hat auch sein viertes Vorbereitungsspiel positiv gestalten können. Beim Ligakonkurrenten Pfaffenhofen Eishogs setzten sich die Rot-Weißen aus Grafing in einer kampfbetonten Partie dank der reiferen Spielanlage mit 6:4 durch. „Ich denke, dass wir über die komplette Spielzeit gesehen das bessere Team waren und das Spielgeschehen diktiert haben“, kommentierte EHC-Chefcoach Dominik Quinlan, der bei der Zusammenstellung der vier Blöcke, auch bedient durch das Fehlen einiger Stammkräfte, erneut einiges ausprobiert hat. Zwischen den EHC-Pfosten stand Rudi Schmidt, nachdem sich der langjährige Pfaffenhofener und Neu-EHCler Philipp Hähl bereits während der Trainingswoche krank abgemeldet hatte.

Eigentlich war die Hälfte der Spielzeit für U20-Torhüter Carsten Aurich vorgesehen, der Mitte des zweiten Drittels auch eingewechselt wurde, aber nach einem unglücklichen Zusammenprall mit zwei Feldspielern schon nach 50 Sekunden wieder verletzt vom Eis musste. Der Kanadier Lynnden Pastachak, zuletzt in zwei Testpartien in einer Formation mit Bob Wren und Florian Engel bereits mehrfach als Vorlagengeber erfolgreich gewesen, steuerte gegen die Eishogs an der Seite von Raphael Kaefer und Gennaro Hördt zwei Tore zum Auswärtssieg bei.

EC Pfaffenhofen Eishogs: Franziska Albl (Nicola Henseleit); Friedrich Kolesnikov, Liam Hätinen, Tim Lohrer, Kareem Hätinen, Julian Dost; Nick Endress, Daniel Hanlon, Connor Sanvido, Elias Maier, David Felsöci, Jakub Felsöci, Robert Gebhardt, Wassilij Guft-Sokolov, Dominik Thebing, Robert Neubauer, Leonardo Uhl, Moritz Neureuther.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Min. 33:30 bis 34:20 Carsten Aurich); Nicolai Quinlan, Yannick Kischer, Marinus Kritzenberger, Johannes Kroner, Bernd Rische, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Jan Fiedler; Lynnden Pastachak, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Florian Engel, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Matthias Baumhackl, Florian Gaschke, Simon Roeder, Quirin Bacher, Felix Lohmaier, Julian Dengl.

Tonfolge: 1:0 (2:14) Jakub Felsöci (David Felsöci); 1:1 (5:55) Gennaro Hördt (Raphael Kaefer, Lynnden Pastachak); 2:1 (8:05) Nick Endress (Daniel Hanlon – 5:4); 2:2 (11:04) Lynnden Pastachak (Raphael Kaefer, Yannick Kischer); 2:3 (19:27) Philipp Quinlan (Florian Engel – 4:5); 2:4 (34:04) Florian Engel (Johannes Kroner); 2:5 (38:36) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt); 3:5 (48:36) David Felsöci; 3:6 (56:38) Lynnden Pastachak (Johannes Kroner); 4:6 (59:05) 59:06) Nick Endress (Daniel Hanlon – 5:4).

Strafminuten: EC Pfaffenhofen Eishogs 17 plus Spieldauerstrafe (Kareem Hätinen); EHC Klostersee 21 plus Spieldauerstrafe (Nicolai Quinlan).

Zuschauer: 125.

In den beiden Vorbereitungsspielen am vergangenen Wochenende gegen die Eispiraten Dorfen (5:4) und beim Landesligisten AibDogs Bad Aibling (6:2) war Lynnden Pastachak für den EHC Klostersee per Gastspielerlaubnis im Einsatz, nachdem er in den Tagen davor im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen hatte. Nach durchaus überzeugenden Vorstellungen hat sich die Klubführung des Bayernligisten aus Grafing dazu entschieden, die noch offene zweite Kontingentstelle an den 25-jährigen Kanadier zu vergeben.
„Er ist sehr laufstark, körperlich präsent und hat mir auch beim Back-Checking sehr gut gefallen“, betonte Headcoach Dominik Quinlan am Rande der Vertragsunterzeichnung. Beim EHC wird Lynnden Pastachak die Rückennummer „22“ tragen.