EHC Waldkraiburg „Die Löwen – EHC Klostersee 5:4 nach Verlängerung (1:2, 2:0, 1:2, 1:0)

Trotz immer größer werdender Personalsorgen hat der EHC Klostersee dem Bayernliga-Primus im zweiten Teil des Doppel-Vergleichs am Wochenende einen Punkt abknöpfen können. Mit einer Riesenmoral und einer erneut kämpferischen Top-Leistung erreichten die Grafinger am Sonntagabend in der Raiffeisen-Arena beim EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ in der regulären Spielzeit ein 4:4. Den damit eroberten Zähler konnte den Rot-Weißen keiner mehr nehmen, wenngleich der Spitzenreiter in der dritten Minute der Overtime sich den Zusatzpunkt sicherte. So recht freuen konnte sich Trainer Dominik Quinlan nach dem Punktgewinn oder auch dem ersten Zähler, den die Waldkraiburger zu Hause abgeben mussten, dennoch nicht. Wenig verwunderlich, schließlich hatte seine Mannschaft nach dem verwandelten Penalty seines Bruder und Kapitäns Philipp Quinlan zum 4:3 in der 55. Minute sogar einen Dreier knapp vor Augen. Dass dann gut drei Minuten vor der Sirene wieder der Ausgleich hingenommen werden musste, lag freilich auch am Kräfteverschleiß des aktuellen Rumpfkaders.
Neben den bekannten Ausfällen meldete sich zum Rückspiel bei den Löwen auch noch Routinier Bob Wren (Schulter) kurzfristig ab. Trotzdem starteten die Klosterseer stark, steckten den anfänglichen Angriffswirbel des Tabellenführers und auch das schnelle 0:1 sofort gut weg. Nach dem postwendenden Ausgleich arbeitete man sich kurz vor Ende des ersten Drittels mit einem Überzahltor sogar mit 2:1 nach vorne. Im Mittelabschnitt haderten die Grafinger mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung. Zunächst mit diskutablen Hinausstellungen, vor allem aber nach dem Waldkraiburger Ausgleich mit der Anerkennung des dritten Gegentreffers. Torhüter Dominik Gräubig hatte den Puck bereits unter sich begraben, das mehrmalige (und schließlich erfolgreiche) Nachstochern wurde nicht unterbunden. Auch dieser Rückschlag wurde weggesteckt, die Partie mit einer Energieleistung noch einmal gedreht, bevor in der Overtime auch die nötigen Körner fehlten.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Tim Ludwig, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Leon Decker, Dennis Ladigan, Patrick Zimmermann, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (3:36) Tomas Rousek (Josef Straka); 1:1 (4:35) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger); 1:2 (18:55) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan – 5:4); 2:2 (31:42) Tomas Rousek (Lukas Wagner, Josef Straka); 3:2 (35:47) Patrick Zimmermann (Tomas Rousek, Mathias Jeske – 5:4); 3:3 (45:49) Thomas Hummer (Florian Gaschke, Simon Roeder); 3:4 (54:16) Philipp Quinlan (Penalty); 4:4 (56:50) Josef Straka (Tomas Rousek, Mathias Jeske); 5:4 (62:54) Fabian Kanzelsberger (Lukas Wagner, Leon Decker).

Strafminuten: EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 10; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 765.

EHC Klostersee – EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)

Keine Punkte für den EHC Klostersee im ersten Durchgang des Doppel-Vergleichs am Wochenende mit dem souveränen Bayernliga-Spitzenreiter. Die Grafinger legten sich ohne eine Handvoll Stammkräfte, womit man dem Gast an diesem Abend spieltechnisch nicht ganz auf Augenhöhe begegnen konnte, kämpferisch und mit viel Einsatz ins Zeug. Letztlich setzte sich aber die spielerische Reife der Löwen vom EHC Waldkraiburg durch, die durch das – aus Sicht der Rot-Weißen – 1:3 ihren Platz an der Sonne durch Punktverluste der direkt dahinter folgenden Konkurrenz weiter ausbauen konnten.

Der Qualitätsverlust im Team von Dominik Quinlan durch das Fehlen von Raphael Kaefer, Bernd Rische und Marinus Kritzenberger war im ersten Drittel vor allem im Powerplay nicht zu übersehen. Drei Versuche hatten die EHCler ohne den gewünschten Erfolg. Der Gast brauchte nur ein Powerplay, um auf 0:1 zu stellen. Auch beim zweiten Gegentreffer standen die Waldkraiburger mit Fünf gegen Vier auf dem Eis (22.). Es folgte eine Drangphase der Löwen, doch Dominik Gräubig hielt sein Team mit einigen tollen Saves im Spiel. Gegenüber hatte Kevin Yeingst weitaus weniger Arbeit, war aber dennoch auf dem Posten als er gefordert war. Die Klosterseer gaben nicht klein bei, versuchten in den letzten 20 Spielminuten noch einmal alles und erarbeiteten sich auch einige Chancen. In der 50. Minute wurde das Anrennen mit dem 1:2 in Überzahl belohnt. Nun wankte der Tabellenführer kurzzeitig, aber den Grafingern war kein weiteres Tor vergönnt. Stattdessen trafen die Löwen 23 Sekunden vor der Sirene ins verlassene EHC-Gehäuse.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Tim Ludwig, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Leon Decker, Dennis Ladigan, Patrick Zimmermann, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

Torfolge: 0:1 (17:02) Fabian Kanzelsberger (Philipp Seifert, Nico Vogl – 5:4); 0:2 (21:03) Josef Straka (Tomas Rousek, Kevin Yeingst – 5:4); 2:1 (49:10) Simon Roeder (Sebastian Sterr, Gennaro Hördt – 5:4); 1:3 (59:37) Tomas Rousek (Lukas Wagner, Mathias Jeske – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ 14.

Hauptschiedsrichter: Peter Poschenrieder.
Zuschauer: 478.

TEV Miesbach – EHC Klostersee 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen

Gekämpft, gerackert, gewonnen! Der EHC Klostersee konnte den Schwung des Heimsieges über die River Rats Geretsried (4:1) mit in das Auswärts-Derby beim TEV Miesbach nehmen. Dem bis dahin Tabellenzweiten knöpften die ersatzgeschwächten Grafinger – mit Capitano Bernd Rische, Raphael Kaefer, Thomas Hummer, Matthias Baumhackl und Jens Glombitza fehlten gleich fünf Stammkräfte – am Sonntagabend durch ein 2:1 nach Penaltyschießen zwei Punkte ab, womit die Rot-Weißen ihre Position im vorderen Mittelfeld vor dem doppelten Vergleich am kommenden Wochenende mit dem Bayernliga-Spitzenreiter EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ – Freitagabend, 20 Uhr, Grafinger Eisstadion und Sonntag, 17.15 Uhr beim Tabellenführer – etwas gefestigt haben.

Am Ende sogar verdient nahm die Mannschaft von Dominik Quinlan den Zweier in der sehr kampfbetonten Partie mit, nachdem Trainer-Bruder und in Abwesenheit des verletzten Rische auch Kapitän Philipp Quinlan den entscheidenden Penalty verwandelt und der schon davor stark haltende Dominik Gräubig insgesamt drei der vier Miesbacher Versuche abgewehrt hatte. Die Basis dafür hatten die Klosterseer, bei denen für komplette drei Blöcke nach Felix Lohmaier mit Stefan Würmseer ein weiteres 17-jähriges Nachwuchstalent sein Senioren-Debüt gab, in den 60 Minuten regulärer Spielzeit plus fünfminütiger Overtime mit einer fehlerfreien Defensivvorstellung gelegt.

Wie schon zwei Tage davor ließ man nur einen Gegentreffer zu, in Unterzahl im ersten Abschnitt (18.). Nach dem 1:1-Ausgleich, ebenfalls aus dem Powerplay heraus (27.), vergingen mehr als eineinhalb Spieldrittel beiderseits torlos.
Der mitgereiste EHC-Anhang feierte „die Mannschaft“ noch lange nach der Entscheidung gebührend.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Anian Geratsdorfer); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak; Filip Kokoska, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch, Michael Grabmaier, Athanasios Fissekis, Franz Mangold, Christian Czaika, Florian Feuerreiter, Maximilian Hüsken, Sebastian Höck, Maximilian Meineke.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Stefan Würmseer, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (17:52) Josef Frank (Dusan Frosch, Maximilian Hüsken – 5:4); 1:1 (26:05) Vitus Gleixner (Marinus Kritzenberger, Gennaro Hördt – 5:4); 1:2 (65:00) Philipp Quinlan (Penalty).

Strafminuten: TEV Miesbach 16; EHC Klostersee 20.

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 450.

EHC Klostersee – ESC Geretsried River Rats 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

Der EHC Klostersee hat sich mit einem 4:1-Erfolg über die River Rats vom ESC Geretsried am Allerheiligen-Abend den nächsten Heim-Dreier geholt. Über die gesamte Spielzeit gesehen ein hochverdienter Sieg für die Grafinger, die den entscheidenden Vorsprung mit drei Treffer bereits im ersten Spielabschnitt herausgeschossen haben. In einer rasanten Partie zweier arg ersatzgeschwächter Teams hätte die Mannschaft von Dominik Quinlan freilich sogar weitaus höher führen und die Sache damit bereits vorentscheiden können.
Als zur ersten Pause auch noch der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene Raphael Kaefer (Leistenprobleme) ausfiel, bremste das die Offensivstärke der EHCler doch etwas ein. Gleichzeitig kamen die Gäste besser auf, so dass sich nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit guten Chancen beiderseits entwickelte. Dass im Mitteldrittel nur die River Rats trafen, lag auch ein wenig am Abschlusspech der Klosterseer. Zwei Mal rettete Geretsried das Torgestänge. In den verbleibenden 20 Spielminuten ging es mit offenem Visier weiter. Und mit der großen Möglichkeit für den Gast, bei zwei direkt aufeinander folgenden Überzahlspielen direkt aufzuschließen. Die Top-Reihe der River Rats machte in dieser Phase viele „Überstunden“, das Tor aber fiel auf der Gegenseite. Nach einem Befreiungslupfer aus der eigenen Abwehrzone stürmte Gennaro Hördt alleine auf David Albanese zu und verwertete trocken zum 4:1 (51.). Damit waren die Rot-Weißen durch.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier.

ESC Geretsried River Rats: David Albanese (Johanna May); Dominic Fuchs, Maximilian Rieger, Daniel Merl, Stephan Englbrecht, Paul Gania; Florian Strobl, Ondrej Horvath, Klaus Berger, Daniel Bursch, Martin Köhler, Xaver Hochstraßer, Hans Tauber, Luis Rizzo, Matthias Merker.

Torfolge: 1:0 (2:43) Philipp Quinlan (Marinus Kritzenberger, Simon Roeder); 2:0 (11:21) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan, Veit Wieczorek); 3:0 (11:45) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Gennaro Hördt); 3:1 (33:27) Florian Strobl (Ondrej Horvath, Daniel Merl); 4:1 (50:58) Gennaro Hördt (Nicolai Quinlan, Philipp Quinlan – 4:5).

Strafminuten: EHC Klostersee 6; ESC Geretsried River Rats 4.

Hauptschiedsrichter: Simon Eisenhut.
Zuschauer: 440.

EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)

Der EHC Klostersee hat sich den wöchentlichen Dreier nach der Pleite zwei Tage davor in Schongau auf eigenem Eis gegen die Passau Black Hawks geholt. Mit 4:3 kämpften die ersatzgeschwächten Grafinger – neben den Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fehlte auch Vitus Gleixner (Darmgrippe) und mit Raphael Kaefer (Kapselverletzung) eine weitere Teamsäule -, die nur mit U20-Angreifer Felix Lohmaier überhaupt drei komplette Blöcke aufbieten konnten, den Ligamitfavoriten aus Niederbayern nieder. Über die gesamte Distanz gesehen sicher verdient, weil man über weite Strecken Spielkontrolle hatte und sich auch eine Vielzahl an Tormöglichkeiten herausspielte.

Nach dem verpufften Anfangswirbel der Gäste kamen die Rot-Weißen immer besser auf und schafften es nach dem 1:0 aus der zehnten Minuten auch, den zweimaligen Ausgleich der Black Hawks bald darauf wieder in eine Führung umzuwandeln. Die letztlich entscheidenden Treffer gelangen der Mannschaft von Dominik Quinlan eine Sekunde vor der zweiten Drittelpause und kurz nach Beginn des letzten Drittels in Überzahl. Dieses 4:2 hatte bis in die Schlussphase hinein Bestand, als der Unparteiische seine bis dahin eher unauffällige Spielleitung aufgab und es durch einige einseitige Entscheidungen noch einmal extrem spannend machte. Zu beanstanden waren nicht einmal die Hinausstellungen gegen den EHC in den überaus hektischen letzten Minuten, aber eben der unterschiedliche Maßstab des Hauptschiedsrichters. Trotz des „Freibriefs“ für die Passauer, die bei praktisch andauernder doppelter Überzahl nur noch einmal trafen, brachten die Klosterseer den knappen Vorsprung über die Zeit. Super gekämpft, verdient gewonnen!

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (ab Min. 56:22 bis Min. 58:14 Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Bob Wren, Simon Roeder, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Felix Lohmaier.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Patrick Geiger, Arthur Platanow, Marius Wiederer, Sylvester Radlsbeck, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner, Benoit Baumgartner; Philipp Müller, Petr Sulcik, Dominik Schindlbeck, Wayne Grapentine, Ales Kreuzer, Jan Sybek, Michael Franz, Tobias Feilmeier, Florian Fischer, Michel Limböck, Simon Fetschele.

Torfolge: 1:0 (9:16) Florian Gaschke (Bob Wren, Marinus Kritzenberger); 1:1 (9:38) Ken Grapentine (Ales Kreuzer, Jan Sybek); 2:1 (16:15) Florian Gaschke (Simon Roeder, Philipp Quinlan); 2:2 (37:12) Michael Franz (Matthias Pilz, Tobias Feilmeier); 3:2 (39:59) Felix Kaller (Nicolai Quinlan, Simon Roeder – 4:4); 4:2 (40:44) Bob Wren (Philipp Quinlan, Gennaro Hördt – 5:4); 4:3 (59:02) Petr Sulcik (Tobias Feilmeier, Jan Sybek – 6:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 22 plus Disziplinarstrafe; EHF Passau Black Hawks 6.

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.

Zuschauer: 365.

EA Schongau Mammuts – EHC Klostersee 4:3 (1:1, 3:0, 0:2)

Zum zweiten Mal nacheinander stand für den EHC Klostersee am Ende die Null. Fünf Tage nach dem verlorenen Derby gegen die Eispiraten Dorfen unterlagen die Grafinger am Freitagabend bei den Schongau Mammuts mit 3:4. Ohne die beiden Langzeitverletzten Bernd Rische und Matthias Baumhackl fand die Mannschaft von Dominik Quinlan erneut nicht die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff, um am Ende Zählbares einzufahren. Im Nachhinein konnte man sich darüber streiten, ob aus Sicht der Rot-Weißen eher eine stabilere Defensivvorstellung im jeweiligen Fünfer-Verbund entscheidend für den Spielausgang war oder die Tatsache, dass in der Offensive aus den herausgespielten Möglichkeiten einfach zu wenig Kapital geschlagen wird.
Entscheidend war unter dem Strich der Drei-Tore-Rückstand aus dem zweiten Abschnitt, dem der EHC in dieser Phase zu wenig entgegenzusetzen hatte. Zwar bewies man erneut eine tolle Moral, doch war die Aufholjagd im letzten Drittel nach zwei Toren und dem direkten Anschluss vorbei. Die Gastgeber brachten das knappe Resultat über die letzten Minuten.

EA Schongau Mammuts: Lukas Müller (Carina Bartsch); Maximilian Mewes, Simon Maucher, Tobias Zimmert, Willy Knebel, Sebastian Sutter, Tobias Turner; Jakub Muzik, Milan Kopecky, Matthias Müller, Daniel Holzmann, Friedrich Weinfurtner, Mauro Seider, Jonas Lautenbacher, Tobias Dressel, Steven Wagner, Simon Fend, Sebastian Schattmaier, Kevin Steiner.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (13:06) Matthias Müller (Jakub Muzik, Milan Kopecky – 5:4); 1:1 (16:11) Gennaro Hördt (4:5); 2:1 (23:26) Daniel Holzmann; 3:1 (28:10) Jakub Muzik (Friedrich Weinfurtner); 4:1 (39:59) Friedrich Weinfurtner (Tobias Dressel); 4:2 (50:50) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Thomas Hummer); 4:3 (55:02) Simon Roeder (Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger).

Strafminuten: EA Schongau Mammuts 4; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Tobias Wurm.
Zuschauer: 157.

EHC Klostersee – ESC Eispiraten Dorfen 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

Am sechsten Spieltag hat es den EHC Klostersee erwischt, ausgerechnet im Derby gegen die Eispiraten Dorfen stand bei der Punkteausbeute für die Rot-Weißen am Ende die Null. Zuzuschreiben hatten sich die Grafinger das 2:4 gegen die defensiv fehlerlos und sehr diszipliniert auftretenden Gäste aus dem Nachbarlandkreis freilich selbst. Drei der vier Gegentore hätten bei besserer Zuordnung in der eigenen Zone durchaus vermieden werden können. Dazu war man offensiv bei mehr als einem Dutzend sehenswert herausgespielter und durchaus guter Abschlussmöglichkeiten einfach zu umständlich. Nur zwei Einschüsse sprachen da eine deutliche Sprache.

Zwei Mal hatte sich die Mannschaft von Dominik Quinlan, bei der das Fehlen von Kapitän Bernd Rische (Schultereckgelenksprengung – Ausfallzeit etwa drei Monate und damit nach Stürmer Matthias Baumhackl schon der zweite Langzeitverletzte) und Marinus Kritzenberger (krank) in der Hintermannschaft nicht zu übersehen war, nach Rückständen mit dem Ausgleich herangekämpft, die folgende Druckphase aber nicht nutzen können und sich stattdessen eben die schon erwähnten „leichten“ Gegentreffer eingefangen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Felix Kaller, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Bob Wren, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Simon Roeder, Vitus Gleixner, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

ESC Eispiraten Dorfen: Simon von Fraunberg (Thomas Hingel); Johannes Kroner, Erik Walter, Tobias Fengler, Christoph Lönnig, Sebastian Rappolder, Michael Numberger, Alexander Rauscher; Timo Borrmann, Tomas Vrba, Martin Saluga, Florian Brenninger, Sandro Schröpfer, Christian Göttlicher, Bastian Rosenkranz, Mario Sorsak, Alexander Voglhuber, Christoph Obermaier.

Torfolge: 0:1 (8:14) Tomas Vrba (Johannes Kroner, Timo Borrmann – 5:4); 1:1 (33:47) Bob Wren (Sebastian Sterr, Gennaro Hördt – 5:4); 1:2 (34:20) Florian Brenninger (Tobias Fengler); 2:2 (35:54) Simon Roeder (Bob Wren, Veit Wieczorek); 2:3 (38:18) Martin Saluga (Johannes Kroner, Timo Borrmann); 2:4 (57:54) Christoph Obermaier (Bastian Rosenkranz, Alexander Voglhuber).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; ESC Eispiraten Dorfen 16.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 358.

EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 5:4 (1:2, 1:1, 2:1, 1:0) nach Verlängerung

Der EHC Klostersee macht es auf eigenem Eis weiterhin spannend. Schon zum dritten Mal im ebenso vielten Heimauftritt reichte die reguläre Spielzeit nicht aus. Das Penaltyschießen blieb den beiden Teams diesmal allerdings erspart, obwohl die Entscheidung beim 5:4 für die Rot-Weißen gegen die Bad Kissinger Wölfe erneut durch einen Strafschuss fiel. Den verwertete Raphael Kaefer ganz cool, nachdem in der zweiten Minute der Overtime Philipp Quinlans Alleingang von hinten regelwidrig gestoppt worden war.
In den drei Spielabschnitten davor kamen die Grafinger gegen sehr abgezockt und produktiv auftretende Gäste aus Unterfranken kaum einmal dazu, das Zepter zu übernehmen und Spielkontrolle auszuüben. Zwar war man sicher aktiver und verzeichnete auch ein deutliches Chancenplus. Doch zwei leichte Fehler in der eigenen Zone, die prompt bestraft wurden, und zwei Mal doppelte Unterzahl – die vom Gast eiskalt und mit zwei Spieler weniger einfach nicht verteidigbar genutzt wurden – waren die Ursache dafür, dass man über weite Strecken einem Rückstand hinterher hetzte.
Schon das 2:4 knapp elf Minuten vor Schluss war „aus dem Nichts“ in die andauernde Druckphase der Mannschaft von Dominik Quinlan gefallen, die im zweiten Drittel Kapitän Bernd Rische verletzt verloren. Die EHCler steckten nicht auf, kämpften weiter und wurden spät, aber verdient belohnt. Die Wölfe waren schon da kräftemäßig etwas angeschlagen, was dann auch für die nur 78 Sekunden dauernde Verlängerung galt.
Am Sonntag geht´s mit einem weiteren Heimspiel weiter, ab 17.30 Uhr im Derby gegen die Eispiraten Dorfen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

EC Bad Kissinger Wölfe: Benjamin Dirksen (Jan Haack); Kristaps Millers, Jona Schneider, Jan Jarabek, Pascal Kröber, Marc Hemmerich, Tilman Pfister; Anton Seewald, Mikhail Nemirovsky, Semjon Bär, Anton Zimmer, Eugen Nold, Christian Masel, Jamie Akers, Jakub Revaj, Kevin Marquardt.

Torfolge: 0:1 (4:18) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 1:1 (12:24) Florian Gaschke (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 1:2 (12:57) Anton Zimmer (Jan Jarabek); 2:2 (32:41) Bob Wren; 2:3 (34:58) Kristaps Millers (Mikhail Nemirovsky, Anton Seewald – 5:3); 2:4 (49:10) Anton Zimmer (Eugen Nold); 3:4 (52:55) Florian Gaschke (Gennaro Hördt, Nicolai Quinlan); 4:4 (58:02) Philipp Quinlan (Nicolai Quinlan, Florian Gaschke); 5:4 (61:18) Raphael Kaefer (Penalty in der Verlängerung).

Strafminuten: EHC Klostersee 14 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan); EC Bad Kissinger Wölfe 14.

Hauptschiedsrichter: Marius Voigt.
Zuschauer: 304.

EHC Klostersee – EHC Königsbrunn Pinguine 4:3 (0:2, 1:0, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen

Der EHC Klostersee machte es auch im zweiten Heimspiel spannend. Wie schon in der Woche davor gegen die Landsberg Riverkings reichten auch gegen die Königsbrunn Pinguine 60 reguläre Spielminuten plus die fünfminütige Verlängerung nicht für die Entscheidung aus. Diesmal hatten die Grafinger im Penaltyschießen mit dem 4:3-Endscore den besseren Ausgang allerdings auf ihrer Seite. Wie schon zwei Tage davor beim Derby in Erding mussten die Rot-Weißen bis ins letzte Drittel hinein einem Rückstand hinterherhetzen.
Optisch sah es für das Team um Kapitän Bernd Rische im Startabschnitt gar nicht mal so schlecht aus, doch fehlte insgesamt das Tempo und der entscheidende Zug zum Gästetor. Zumeist kam der letzte Pass nicht an oder wurde zu schlampig gespielt. Dazu fanden drei sogenannte hundertprozentige Chancen nicht dem Weg in die Maschen. Defensiv gut gestaffelt waren die Gäste auch bei ihren wenigen Vorstößen immer gefährlich und dazu variabel in Überzahl. Zwei Mal musste Torhüter Dominik Gräubig bei seiner Premiere im EHC-Kasten in dieser Bayernliga-Saison hinter sich greifen.
Das schnelle Anschlusstor im Mittelabschnitt gab der Mannschaft von Dominik Quinlan mächtig Auftrieb, aber weitere erfolgreiche Einschüsse waren bis zum nächsten Pausentee Fehlanzeige. Viel zu umständlich und ohne die notwendige Bewegung verpuffte auch ein fünfminütiges Powerplay. In den letzten 20 Spielminuten klappte es besser. Nach dem erneut kurz nach Drittelbeginn erzwungenen 2:3 und folgendem Ausgleich steckten die EHCler auch einen weiteren Rückschlag weg und kamen fast postwendend zum erneuten Gleichstand.
Beiderseits gute Einschussmöglichkeiten verhinderten die beiden Torhüter in der Overtime. Im Penaltyschießen hielt Gräubig zwei Königsbrunner Versuche, für die Klosterseer trafen Raphael Kaefer und Bob Wren. Zusatzpunkt eingefahren.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

EHC Königsbrunn Pinguine: Nicolas Hetzel (Jennifer Harß); Dominic Auger, Marc Streicher, Daniel Rau, Alexander Strehler, Luca Szegedin; Jakub Sramek, Patrick Zimmermann, Maximilian Hermann, Julian Becher, Jannik Reuß, Julian Becher, Nicolas Baur, Moritz Lieb, Nicolas Neuber, Elias Maier, Timo Knopf.

Torfolge: 0:1 (5:28) Marc Streicher (Patrick Zimmermann, Maximilian Hermann); 0:2 (14:47) Jakub Sramek (Marc Streicher – 5:4); 1:2 (21:06) Bob Wren (Philipp Quinlan); 2:2 (42:40) Florian Gaschke (Raphael Kaefer); 2:3 (53:15) Alexander Strehler (Elias Maier, Maximilian Hermann); 3:3 (54:59) Maximilian Merz (Philipp Quinlan – 5:4); 4:3 (65:00) Bob Wren (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 16; EHC Königsbrunn Pinguine 17 plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Moritz Lieb).

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 305.

TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 4:5 (3:1, 0:0, 1:4)

Spannend, umkämpft und total verrückt verlief das Derby zwischen dem EHC Klostersee und den gastgebenden Erding Gladiators. Die Rot-Weißen gewannen mit 5:4 – last minute sozusagen durch den Powerplay-Treffer von Gennaro Hördt ganze zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit. Noch zu Beginn des Schlussdrittel standen die Chancen der Grafinger auf Zählbares gar nicht gut. Bis dahin hatte man am raschen 0:3-Rückstand zu knabbern, der in den ersten vier Minuten binnen nur 125 Sekunden zustande gekommen war. Gleich die ersten drei Schüsse des Gegners hatten gesessen, zwei Mal nach fehlender Defensivordnung beim EHC. Der erste Treffer zum Drittelende hin bewahrte die Hoffnung. Während sich die Truppe um Kapitän Bernd Rische im torlosen Mittelabschnitt Defensiv stabilisierte, ging’s danach an die Aufholjagd. Nach einem schnellen Tor und dem 2:4 der Gladiators in Überzahl war das Team von Dominik Quinlan in der 53. Minute gleichauf: Doppelschlag zum 4:4 innerhalb von 35 Sekunden. Nun waren die Erdinger verunsichert. Die EHCler wollten den Dreier und hatten dafür auch das nötige Glück. Jetzt heißt es am Sonntag auf eigenem Eis gegen die Königsbrunn Pinguine nachlegen (Spielbeginn 17.30 Uhr).

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Andreas Gerlspeck); Mark Waldhausen, Rudi Lorenz, Sebastian Schwarz, Lukas Krämmer, Lars Bernhardt, Dominik Wagner, Bastian Cramer; Daniel Krzizok, Florian Zimmermann, Martin Dürr, Philipp Michl, Philipp Spindler, Dominic Canic, Stefan Groß, Oliver Wawrotzki, Christian Poetzel, Xaver Magg.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Carsten Aurich); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (1:58) Sebastian Schwarz (Philipp Michl); 2:0 (2:17) Daniel Krzizok (Florian Zimmermann, Martin Dürr); 3:0 (4:03) Dominic Canic (Philipp Michl, Philipp Spindler); 3:1 (18:38) Maximilian Merz (Philipp Quinlan, Bob Wren); 3:2 (40:43) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Bob Wren); 4:2 (42:13) Daniel Krzizok (Martin Dürr, Florian Zimmermann – 5:4); 4:3 (52:17) Maximilian Merz (Raphael Kaefer, Gennaro Hördt); 4:4 (52:52) Nicolai Quinlan (Florian Gaschke, Philipp Quinlan); 4:5 (59:58) Gennaro Hördt (Florian Gaschke, Bob Wren – 5:4).

Strafminuten: TSV Erding Gladiators 12; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Christoph Ober.
Zuschauer: 710.

EHC Klostersee – HC Landsberg Riverkings 2:3 nach Penaltyschießen (1:0, 1:0, 0:2, 0:0, 0:1)

Der Traumstart in die Bayernliga mit zwei Drei-Punkte-Siegen war für den EHC Klostersee greifbar und ganz nah. Etwas mehr als sieben Minuten fehlten den Rot-Weißen beim 2:3 nach Penaltyschießen gegen die Landsberg Riverkings. Zwei Spielabschnitte dominierte die Mannschaft um Kapitän Bernd Rische das Geschehen weitgehend, ließ aber zu viele der herausgespielten Tormöglichkeiten liegen oder scheiterte an der Latte beziehungsweise dem Pfosten. Unter anderem drei Alleingänge brachte man nicht im Gästekasten unter. Im Schlussabschnitt kamen die Lechstädter stärker auf und übernahmen das Kommando. Der gut haltende Rudi Schmidt musste innerhalb von zwei Minuten doppelt hinter sich greifen, nachdem seine Vorderleute die defensive Ordnung zu oft aufgegeben oder verloren hatten.
In der Overtime hatte die Truppe von Dominik Quinlan bei einem weiteren Alleingang den Zusatzpunkt in der Hand, bevor im Penaltyschießen einzig Gäste-Oldie Andrew McPherson zur Entscheidung traf.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Carsten Aurich); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Simon Roeder, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

HC Landsberg Riverkings: David Blaschta (Emanuel Geiger); Mark Charvat, Maximilian Raß, Markus Jänichen, Tobias Wedl, Sven Curmann, Anton Hanke, Felix Knopf; Sven Gäbelein, Dennis Sturm, Christopher Mitchell, Mika Reuter, Markus Kerber, Michael Fischer, Andrew McPherson, Florian Reicheneder, Marc Krammer, Jonas Schwarzfischer, Martin von Friderici-Steinmann, Florian Bayer.

Torfolge: 1:0 (4:57) Nicolai Quinlan (Gennaro Hördt, Bernd Rische – 5:3); 2:0 (25:36) Philipp Quinlan (Bob Wren); 2:1 (51:09) Markus Kerber (Marc Krammer); 2:2 (52:45) Christopher Mitchell; 2:3 (65:00) Andrew McPherson (Penalty).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; HC Landsberg Riverkings 16.

Hauptschiedsrichter: Stefan Storf.
Zuschauer: 328.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs – EHC Klostersee 1:5 (0:1, 0:2, 1:2)

Perfekter Punktspielauftakt für den EHC Klostersee in der Bayernliga. Vom Gastspiel in Unterfranken bei den Schweinfurt Mighty Dogs bringen die Rot-Weißen durch ein verdientes 5:1 drei Punkte mit zurück nach Grafing. Die Truppe um Kapitän Bernd Rische zeigte auch ohne Stammkeeper Dominik Gräubig, Simon Roeder (beide gesperrt), Maximilian Pröls und Matthias Baumhackl, der im letzten Test gegen die AibDogs Bad Aibling (6:0) eine tiefe Schnittwunde am Handgelenk samt in Mitleidenschaft gezogener Sehne abbekommen hatte und vier bis sechs Wochen ausfallen wird, eine über weite Stecken hochkonzentrierte und fokussierte Vorstellung.

Im ersten Abschnitt hatten Co-Trainer Helmut Gleixner an der Bande und der gesperrte Headcoach Dominik Quinlan auf der Tribüne allerhöchstens die maue Abschlussquote zu bemängeln. Die knappe 1:0-Führung zur Pause wurde im Mitteldrittel schnell durch zwei weitere Treffer ausgebaut. Damit fast schon „durch“ oder in Sicherheit wiegend nahm man es nach dem 3:0 in der 30. Minute wohl ein wenig zu locker. Es schlichen sich Unsicherheiten ein und man brachte sich selbst in Schwierigkeiten, überstand aber sogar eine Phase in doppelter Unterzahl.

Das Anschlusstor der Gastgeber machte dem jungen Rudi Schmidt im EHC-Kasten zwar den „shut-out“ kaputt, wurde aber umgehend mit dem 4:1 beantwortet und hatte damit keinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf (46.). Entgültig im Sack war der Dreier nach dem Shorthander in der Schlussphase. „Sauber gemacht Jungs“, gratulierte „unten“ Gleixner, während Cheftrainer Quinlan „oben“ Applaus spendete.

Mit einer ebenso starken und disziplinierten Leistung wollen die Klosterseer am Sonntag bei der Heim-Premiere (17.30 Uhr, Grafinger Eisstadion) den hoch gewetteten Landsberg Riverkings einen heißen Fight liefern.

ERV Schweinfurt Mighty Dogs: Kevin Kessler (Philipp Schnierstein); Domantas Cypas, Andreas Kleider, Kevin Faust, Lucas Kleider, Maximilian Rabs, Maurice Köder; Oleg Seibel, Jeffrey Murray, Jan Kouba, Marcel Grüner, David Adam, Viktor Ledin, Jonas Manger, Daniel Tratz, Benjamin Rakonic, Lukas Fröhlich, Moritz Schlick.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Maximilian Stinauer); Bernd Rische, Nicolai Quinlan, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Florian Gaschke, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Bob Wren, Vitus Gleixner, Thomas Hummer, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

Torfolge: 0:1 (4:49) Raphael Kaefer (Gennaro Hördt, Florian Gaschke); 0:2 (24:20) Veit Wieczorek (Thomas Hummer, Jens Glombitza); 0:3 (29:46) Raphael Kaefer (Florian Gaschke); 1:3 (45:25) Marcel Grüner (Domantas Cypas, Jonas Manger); 1:4 (45:39) Raphael Kaefer; 1:5 (57:16) Thomas Hummer (Bob Wren – 4:5).

Strafminuten: ERV Schweinfurt Mighty Dogs 10; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 431.