TEV Miesbach – EHC Klostersee 8:1 (2:1, 2:0, 4:0)

Höchste Saisonniederlage für den EHC Klostersee. Beim TEV Miesbach hatten die Grafinger an diesem Sonntagabend nichts zu bestellen, unterlagen am Ende klar mit 1:8. Gegen die nach zwei Niederlagen (gegen die beiden Oberligisten der Verzahnungsrunde) voll fokussierten Gastgeber waren die Rot-Weißen in keiner Phase der Partie in der Lage, auf Augenhöhe dagegenzuhalten. Ohne den hochverdienten Erfolg des Hauptrunden-Ersten der Bayernliga schmälern zu wollen, spielte das Fehlen von fünf Stammkräften – am Spieltag meldete sich auch noch Simon Roeder grippekrank ab – zumindest bei der Deutlichkeit des Resultats eine Rolle. Die erneut von Helmut Gleixner gecoachte Mannschaft hatte zwei Tage davor beim Heim-Dreier gegen Waldkraiburg offenbar auch sehr viel investiert und kräftig Kraft gelassen.
Zumindest ergebnistechnisch durfte man zur ersten Pause noch hoffen, als nach einem 0:2-Rückstand kurz vor der Sirene aus dem Powerplay heraus der Anschlusstreffer geglückt war. Das war´s letztlich freilich schon gewesen mit den offensiven Erfolgsmeldungen, denn fortan schrieben entsprechend einzig noch die Miesbacher an. Kontinuierlich schraubten die torhungringen Hausherren den Vorsprung nach oben.

TEV Miesbach: Anian Geratsdorfer (Timon Ewert); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak, Stephan Stiebinger; Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Filip Kokoska, Dusan Frosch, Franz Mangold, Thomas Schenkel, Michael Grabmaier, Athanasios Fissekis, Christian Czaika, Florian Feuerreiter, Thomas Amann.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Veit Wieczorek, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Jens Glombitza, Thomas Hummer, Felix Lohmaier, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (4:13) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Josef Frank); 2:0 (13:11) Bohumil Slavicek (Filip Kokoska, Thomas Schenkel); 2:1 (19:05) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Veit Wieczorek – 5:4); 3:1 (22:25) Christoph Gottwald (Filip Kokoska, Dusan Frosch); 4:1 (26:31) Franz Mangold (Michael Grabmaier, Stefan Mechel); 5:1 (41:35) Franz Mangold (Stefan Mechel, Josef Frank); 6:1 (47:51) Felix Feuerreiter (Bohumil Slavicek, Dusan Frosch – 5:4); 7:1 (56:23) Filip Kokoska (Josef Frank, Felix Feuerreiter); 8:1 (58:27) Felix Feuerreiter (Dusan Frosch, Filip Kokoska – 5:4).

Strafminuten: TEV Miesbach 12 plus Disziplinarstrafe (Bohumil Slavicek); EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Florian Gschwendtner.
Zuschauer: 398

EHC Klostersee – EHC Löwen Waldkraiburg 5:3 (1:1, 2:0, 2:1)

Erster Drei-Punkte-Sieg für den EHC Klostersee in der Verzahnungsrunde. Im Heim-Derby kämpften die Grafinger die Waldkraiburger Löwen mit 5:3 nieder, wobei die Entscheidung erst per empty-net-goal 50 Sekunden vor dem Ende fiel. Bis dahin war die Sache immer eng, wobei man bei den einen Hauch besseren Rot-Weißen den Erfolg am Ende als verdient verbuchen konnte. Vor allem auch mit Blick auf die erneut lange Ausfallliste. Neben „Capitano“ Bernd Rische, der die Tage davor nach drei Monaten Pause erstmals wieder mit Ausrüstung trainiert hat, und Vitus Gleixner fehlten mit Raphael Kaefer und Florian Engel zwei weitere Eckpfeiler des Teams oder auch anders gesagt: Fast der komplette erste Block. Nicht zu vergessen Headcoach Dominik Quinlan wegen gesundheitlicher Probleme. Dessen Part des Coachings übernahm Co-Trainer Helmut Gleixner.

Die EHCler begannen stürmisch und gingen nach kanpp vier Minuten in Führung, als die bereits dritte gute Chance saß. Die neutrale Zone hatte man im gesamten ersten Drittel gut im Griff, mit einer Ausnahme: Da nutzten die Gäste den Raum zum Ausgleich. In der Folgezeit waren die „special teams“ beiderseite der entscheidende Faktor. Die Klosterseer trafen noch drei Mal in Überzahl, die Löwen skorten aus dem Powerplay heraus doppelt. Bis der Puck in der Schlussminute im leeren Gästegehäuse landete. Wobei sich die Bully-Stärke von Comebacker Bob Wren, der bereits davor zwei Mal aufgelegt hatte, auszahlte.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Simon Roeder, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Jens Glombitza, Veit Wieczorek, Felix Lohmaier, Cedric Eibl.

EHC Waldkraiburg “Die Löwen”: Kevin Yeingst (Christoph Lode); Mathias Jeske, Thomas Rott, Fabian Kanzelsberger, Philipp Seifert, Alexander Kanzelsberger, Daniel Schmidt, Thomas Nuss, Felix Lode; Tomas Rousek, Jozef Straka, Lukas Wagner, Nico Vogl, Christof Hradek, Michael Trox, Leon Decker, Patrick Zimmermann, Leon Judt, Josef Huber, Eduard Dmitrik, Kevin Schneider.

Torfolge: 1:0 (3:49) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt); 1:1 (7:16) Leon Decker (Patrick Zimmermann); 2:1 (29:18) Philipp Quinlan (Gennaro Hördt, Maximilian Merz – 5:4); 3:1 (35:44) Felix Kaller (Bob Wren, Matthias Baumhackl – 5:4); 3:2 (43:01) Mathias Jeske (Jozef Straka, Tomas Rousek – 5:4); 4:2 (53:17) Philipp Quinlan (Bob Wren, Florian Gaschke – 5:3); 4:3 (57:55) Mathias Jeske (Tomas Rousek, Thomas Rott – 5:4); 5:3 (59:10) Felix Kaller (Bob Wren – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHC Löwen Waldkraiburg 12.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.

Zuschauer: 411

EHC Klostersee – EHF Passau Black Hawks 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)

Leer ausgegangen ist der EHC Klostersee am Sonntagabend bei der Heim-Premiere in der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd. Wie bislang auch die vorangegangenen Vergleiche mit den Passau Black Hawks war es erneut eine enge Kiste, in der sich die Grafinger am Ende mit 3:5 beugen mussten. Nicht unverdient entführten die Gäste aus Niederbayern den Dreier, vor allem aufgrund einer extrem stabilen Defensivleistung und immer gefährlichen Offensivaktionen.

Schon nach 46 Sekunden sind die Black Hawks optimal in die Partie eingestiegen, mit einem trocken-ansatzlosem und platziertem „Volltreffer“. Kurz darauf klingelte das Gestänge des von Dominik Gräubig gehüteten EHC-Kastens, erst danach bissen sich die Rot-Weißen langsam in das Match zurück. Der 1:1-Ausgleich aus der Distanz in Überzahl war durchaus verdient. Das Mitteldrittel begann hektisch und mit einem zunächst gegebenen und dann wegen eines vorangegangenen Fouls annulierten Gästetores. Schnell korrigierte der Gast die Sache und legte auch noch das 1:3 nach, als der Mannschaft von Dominik Quinlan zum wiederholten Male die Zuordnung in der eigenen Zone abhanden gekommen ist.

Lange sah es nicht danach aus, als ob sich die EHCler noch einmal zurückmelden können. Ein Doppelschlag in der 37. Minute innerhalb von 39 Sekunden machte es möglich. Nach dem 3:3 war alles offen und beide Seiten hätten in der Folgezeit vorlegen können, wenngleich weder hier noch da eine „hundertprozentige“ erspielt werden konnte. Die Entscheidung brachte die Cleverness Passaus in den letzten zehn Minuten beziehungsweise zu stürmisches Zweikampfverhalten der Klosterseer. Die Vorentscheidung gelang dem Gast in Überzahl (52.), das empty-net-goal in der Schlussminute zurrte die Sache fest.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Felix Kaller, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Philipp Quinlan, Simon Roeder, Jens Glombitza, Veit Wieczorek.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Marius Wiederer, Martin Paryzek, Patrick Geiger, Arthur Platanow, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner; Petr Sulcik, Alexander Janzen, Dominik Schindlbeck, Ales Kreuzer, Michael Franz, Benedikt Böhm, Florian Fischer, Patrik Dzemla, Robin Deuschl, Michel Limböck.

Torfolge: 0:1 (0:46) Petr Sulcik; 1:1 (15:41) Maximilian Merz (Gennaro Hördt, Philipp Quinlan – 5:4); 1:2 (23:42) Ales Kreuzer (Petr Sulcik – 4:3); 1:3 (30:04) Michael Franz (Benedikt Böhm, Ales Kreuzer); 2:3 (36:04) Marinus Kritzenberger (Gennaro Hördt, Philipp Quinlan – 5:4); 3:3 (36:43) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan); 3:4 (51:29) Florian Fischer (Petr Sulcik, Marius Wiederer – 5:4); 3:5 (59:21) Petr Sulcik (Martin Paryzek – ENG).

Strafminuten: EHC Klostersee 14; EHF Passau Black Hawks 10.

Hauptschiedsrichter: Michael Kees.
Zuschauer: 352

TSV Erding Gladiators – EHC Klostersee 3:2 (2:1, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung

Einen Auswärtspunkt holte sich der EHC Klostersee zum Auftakt der gemeinsamen Verzahnungsrunde Bayernliga/Oberliga Süd im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators. Die Gastgeber waren beim 2:3 nach Verlängerung aus Sicht der Grafinger ein glücklicher Sieger. Die Rot-Weißen hätten mehr mitnehmen können, wäre man in der regulären Spielzeit im Abschluss etwas cooler gewesen. Chancen genug hatten sich die in den Offensivreihen personell ausgedünnten Schützlinge von Dominik Quinlan – mit Bob Wren, Philipp Quinlan und Vitus Gleixner fehlte eine komplette starke Angriffslinie – in der regulären Spielzeit. Was über die kompletten 60 Spielminuten freilich auch für die Gastgeber galt.

Nach dem ersten Drittel könnte man beim EHC freilich festhalten: Wenig aus viel. Trotz extrem starker Anfangsphase und einem halben Dutzend erstklassiger Chancen lag man zur ersten Pause 1:2 zurück. Die Gladiators könnten sich die Hände reiben: Viel aus wenig gemacht! Bei zwei Strafzeiten zu Beginn des Mittelabschnitts musste erst einmal konzentriert verteidigt werden. Dann aber wäre der Ausgleich überfällig gewesen. In der 47. Minute war es endlich so weit: Hochverdient wurde das 2:2 erzielt. Dabei blieb es bis zur Sirene. In der fünfminütigen Zugabe waren die Klosterseer Aktiver. Den Zusatzpunkt sicherten sich die Erdinger – drei Sekunden vor Ende der Overtime.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Andreas Gerlspeck); Rudi Lorenz, Bastian Cramer, Mark Waldhausen, Dominik Wagner, Andreas Schmelcher, Lars Bernhardt; Florian Zimmermann, James Hill, Daniel Krzizok, Martin Dürr, Philipp Michl, Marko Babic, Alexander Gantschnig, Oliver Wawrotzki, Lukas Krämmer.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Thomas Hummer, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Cedric Eibl.

Torfolge: 1:0 (4:59) Marko Babic (Martin Dürr, Philipp Michl); 1:1 (6:30) Raphael Kaefer; 2:1 (13:25) Florian Zimmermann (4:5); 2:2 (46:08) Thomas Hummer (Marinus Kritzenberger, Gennaro Hördt); 3:2 (64:57) Alexander Gantschnig (Rudi Lorenz – 3:3).

Strafminuten: TSV Erding Gladiators 8; EHC Klostersee 12.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 944

EHC Klostersee – TEV Miesbach 1:4 (1:3, 0:0, 0:1)

Der EHC Klostersee hat die Bayernliga-Hauptrunde am Sonntagabend mit einem 1:4 gegen den damit als Ersten durchs Ziel gehenden TEV Miesbach abgeschlossen. Am hervorragenden vierten Abschlussplatz der Grafinger, die gegen den Spitzenreiter ohne sechs Stammkräfte nicht über die volle Distanz auf Augenhöhe agieren konnten, ändert das nichts.

Nach einer viertelstündlichen Verzögerung – beim Warmup wurde ein Modul der Plexiglasumrandung zerschossen, das dann auf die Schnelle gewechselt wurde – waren die ersatzgeschwächten Rot-Weißen im ersten Abschnitt überwiegend in der Defensive gebunden. Backup-Goalie Rudi Schmidt klärte ein ums andere Mal in höchster Not. Umso mehr überraschte der sehenswerte Führungstreffer in der 12. Minute aus dem Powerplay heraus. Dieses 1:0 gab die Mannschaft von Dominik Quinlan in den folgenden Minuten freilich eher leichtfertig aus der Hand. Drei „schwache“ Situationen in der eigenen Zone ermöglichten dem Gast bis zur ersten Pausensirene, die Sache mit einem 1:3-Zwischenstand gerade zu rücken.
Im zweiten Durchgang trennte man sich torlos, wobei beiderseits durchaus der eine oder andere Treffer möglich gewesen wäre. In der 28. Minute jubelten die Klosterseer zu früh. Der Schiedsrichter sah den von der Unterkante der Latte zurückprallenden Puck nicht hinter der Torlinie. Mit ebenso offenem Visier standen sich beide Mannschaften in den noch verbleibenden 20 Spielminuten gegenüber. Die EHCler hatten mehrmals die Möglichkeit, das Resultat etwas freundlichener zu gestalten, doch war ihnen ein weiterer Einschuss nicht mehr gegönnt.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Maximilian Pröls, Quirin Bacher, Korbinian Eberwein; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Felix Lohmaier, Stefan Würmseer.

TEV Miesbach: Timon Ewert (Anian Geratsdorfer); Josef Frank, Johannes Bacher, Sebastian Deml, Stefan Mechel, Christoph Gottwald, Andreas Nowak, Stephan Stiebinger; Felix Feuerreiter, Bohumil Slavicek, Dusan Frosch, Michael Grabmaier, Thomas Schenkel, Franz Mangold, Athanasios Fissekis, Filip Kokoska, Florian Feuerreiter, Christian Czaika, Thomas Amann.

Torfolge: 1:0 (11:05) Simon Roeder (Sebastian Sterr, Raphael Kaefer – 5:4); 1:1 (15:28) Filip Kokoska (Athanasios Fissekis); 1:2 (16:08) Athanasios Fissekis (Filip Kokoska); 1:3 (19:38) Franz Mangold (Thomas Schenkel, Michael Grabmaier); 1:4 (42:46) Athanasios Fissekis (Christian Czaika, Filip Kokoska).

Strafminuten: EHC Klostersee 6 plus Disziplinarstrafe (Philipp Quinlan); TEV Miesbach 12.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut.

Zuschauer: 403

ESC Geretsried River Rats – EHC Klostersee 5:4 (0:0, 3:2, 1:2, 1:0) nach Verlängerung

Auch nach dem bereits feststehenden Erreichen der Oberen Zwischenrunde und trotz aller personeller Widrigkeiten blieb der EHC Klostersee am vorletzten Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde seiner „Serie“ treu: Seit Mitte November gingen die Grafinger in keinem Pflichtspiel leer aus. Sieben Dreier und jetzt drei Overtime-Niederlagen – womit es eben einen Punkt für das Remis nach regulärer Spielzeit gibt – haben die Rot-Weißen seitdem eingespielt, das 4:5 nach Verlängerung an diesem Sonnntagabend in der letzten Partie des Kalenderjahres bei den Geretsried River Rats mit eingeschlossen.
Acht Stammkräfte und damit fast der halbe Kader fehlte in der Mannschaft von Dominik Quinlan, der für komplette drei Reihen die beiden U20-Stürmer Felix Lohmaier und Stefan Würmseer sowie Nachwuchsverteidiger Korbinian Eberwein hochzog. Zwischen den Pfosten bekam Dominik Gräubig in seiner Heimatstadt eine schöpferische Pause, wurde im EHC-Kasten von Rudi Schmidt bestens vertreten. Nach torlosem Startdrittel legten die Gastgeber im zweiten Abschnitt vor. Nach dem 0:1 gelang den EHClern fast im Gegenzug der Ausgleich, nach dem 1:3-Zwischenstand kurz vor der nächsten Pause immerhin noch der direkte Anschluss.

Nachdem die River Rats die noch verbleibenden 20 Spielminuten mit dem Schwung des schnellen vierten Tores angehen konnten, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch die Klosterseer ließen nicht locker und kämpften sich noch einmal zurück. Die notwendigen Treffer zum Ausgleich fielen um die 55. Minute innerhalb von 96 Sekunden quasi im Doppelpack. Der kräftezehrenden Aufholjagd zollte man dann in der fünfminütigen Zugabe Tribut. Geretsried holte sich in der 62. Minute den Zusatzpunkt.

ESC Geretsried River Rats: David Albanese (Martin Morczinietz); Dominic Fuchs, Bernhard Jorde, Ondrej Stava, Stephan Englbrecht, Luis Rizzo, Hans Tauber, Maximilian Rieger; Florian Strobl, Martin Köhler, Michael Hölzl, Benedikt May, Klaus Berger, Daniel Merl, Stefano Rizzo, Ondrej Horvath, Daniel Bursch, Jonas Köhler.

EHC Klostersee: Rudi Schmidt (Dominik Gräubig); Nicolai Quinlan, Quirin Bacher, Maximilian Merz, Maximilian Pröls, Sebastian Sterr, Korbinian Eberwein; Matthias Baumhackl, Raphael Kaefer, Florian Gaschke, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Simon Roeder, Stefan Würmseer, Jens Glombitza, Felix Lohmaier.

Torfolge: 1:0 (27:52) Daniel Bursch (Stefano Rizzo, Michael Hölzl); 1:1 (28:36) Matthias Baumhackl (Raphael Kaefer, Florian Gaschke); 2:1 (32:57) Ondrej Stava (Ondrej Horvath, Florian Strobl – 5:4); 3:1 (35:25) Daniel Merl (Benedikt May); 3:2 (39:48) Raphael Kaefer (Nicolai Quinlan, Sebastian Sterr); 4:2 (41:40) Daniel Merl (Benedikt May); 4:3 (54:02) Florian Gaschke (Raphael Kaefer); 4:4 (55:38) Jens Glombitza (Nicolai Quinlan); 5:4 (61:47) Florian Strobl (Ondrej Horvath, Ondrej Stava).

Strafminuten: ESC Geretsried River Rats 6; EHC Klostersee 8.

Hauptschiedsrichter: Philipp Sintenis.
Zuschauer: 448.

EHC Klostersee – TSV Peißenberg Eishackler 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)

Geschafft! Mit dem 5:2-Heimerfolg über die Peißenberg Eishackler am drittletzten Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde ist dem EHC Klostersee die Teilnahme an der oberen Zwischenrunde nicht mehr zu nehmen. Die Grafinger steckten auch diesmal den Ausfall einiger Stammkräfte weg und gegen einen kampfstarken und sehr körperbetont agierenden Gegner auch einen 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel. Der dem Gast freilich schmeichelte, hatten doch die Rot-Weißen schon in den ersten paar Minuten vier, fünf Hochkaräter „versemmelt“. Visier besser einstellen und druckvoll weiterspielen war somit die Devise für den zweiten Abschnitt, in dem es über zehn Minuten dauerte bis die Angriffswelle endlich den gewünschten Erfolg brachte. Die Eishackler pressten früh und liefen die Passwege immer wieder zu, doch als ein langes Zuspiel ankam, zappelte der Puck kurz später in den Maschen. Ein weiteres probates Mittel gegen die stark und dicht verteidigenden Peißenberger waren Direktabnahmen – zu sehen beim 3:2-Treffer zur erstmaligen Führung der Truppe von Dominik Quinlan. Im Schlussdrittel fielen die weiteren zwei Klosterseer Tore zwangsläufig, hatten doch die Gäste dem Offensivdruck immer weniger entgegenzusetzen.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Thomas Hummer, Jens Glombitza, Simon Roeder.

TSV Peißenberg Eishackler: Korbinian Sertl (Andreas Scholz); Dominik Ebentheuer, Martin Lidl, Manuel Singer, Maximilian Brauer, Lukas Bucher; Martin Andrä, Markus Andrä, Moritz Birkner, Florian Höfler, Lukas Novacek, Valentin Hörndl, Michael Glattenbacher, Marco Mooslechner, Shahmir Baloch, Matthias Müller.

Torfolge: 0:1 (13:35) Valentin Hörndl (Lukas Novacek, Manuel Singer – 5:4); 1:1 (15:05) Matthias Baumhackl (Bob Wren, Florian Engel – 5:4); 1:2 (15:39) Matthias Müller (Marco Mooslechner, Michael Glattenbacher); 2:2 (30:10) Gennaro Hördt (Florian Engel, Philipp Quinlan); 3:2 (34:42) Jens Glombitza (Thomas Hummer, Simon Roeder); 4:2 (43:59) Felix Kaller (Philipp Quinlan, Gennaro Hördt – 5:4); 5:2 (56:07) Felix Kaller (Philipp Quinlan – 4:4).

Strafminuten: EHC Klostersee 10; TSV Peißenberg Eishackler 16.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 439.

EHC Klostersee – EA Schongau Mammuts 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)

Der EHC Klostersee hat die Tür zur oberen Zwischenrunde ganz weit aufgemacht. Mit dem glatten 6:0 am vierten Adventsonntag auf heimischen Eis festigten die Grafinger ihren vierten Tabellenplatz und hielten den punktemäßigen Vorsprung auf Rang sieben. Nach einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Vereinsmitgründer Alexander Kaefer ließen die Rot-Weißen, die mit Trauerflor aufliefen, zu keiner Sekunde im Spiel Zweifel am Ausgang der weitgehend einseitigen Begegnung.

Schon nach genau einer Minute Spielzeit lag der Puck erstmals im Gästekasten. Fortan spielte sich das Geschehen im ersten Drittel hauptsächlich vor Mammuts-Torsteher Daniel Blankenburg ab, der alle Hände voll zu tun hatte, um seine Mannschaft halbwegs im Rennen zu halten. Mit der Dreier-Pack zur ersten Pause kam der Gast definitiv bestes davon. Was den Offensivschwung betraf mit einem Gang weniger, in der eigenen Zone aber weiterhin hochkonzentriert dominierte das Team von Dominik Quinlan das Geschehen weiterhin fast nach Belieben.

Mit den zwei weiteren Treffern im Mittelabschnitt konnten die Punkte bereits verbucht werden, das halbe Dutzend war Mitte des letzten Durchgangs voll. Danach gab´s zwar noch die eine oder andere weitere klare Einschussmöglichkeit, der Fokus bei den Klosterseern aber lag an der Unterstützung für den ersten „shut-out“ von Dominik Gräubig in der laufenden Punkterunde.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Matthias Baumhackl, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Veit Wieczorek, Thomas Hummer, Simon Roeder.

EA Schongau Mammuts: Daniel Blankenburg (Lukas Müller); Daniel Holzmann, Tobias Turner, Tobias Maier, Tobias Zimmert, Tobias Dressel; Jakub Muzik, Milan Kopecky, Steven Wagner, Willy Knebel, Friedrich Weinfurtner, Kevin Steiner, Sebastian Schattmaier, Tobias Findl, Markus Güßbacher.

Torfolge: 1:0 (1:00) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Maximilian Merz); 2:0 (14:15) Simon Roeder (Maximilian Merz, Nicolai Quinlan); 3:0 (16:44) Bob Wren (Raphael Kaefer, Marinus Kritzenberger – 5:4); 4:0 (25:41) Bob Wren (Felix Kaller, Matthias Baumhackl); 5:0 (36:55) Florian Gaschke (Nicolai Quinlan, Maximilian Merz – 4:5); 6:0 (48:52) Raphael Kaefer (Bob Wren, Felix Kaller).

Strafminuten: EHC Klostersee 4; EA Schongau Mammuts 8.

Hauptschiedsrichter: Rupert Stenzel.
Zuschauer: 402.

EHF Passau Black Hawks – EHC Klostersee 3:2 nach Verlängerung (1:0, 1:1, 0:1, 1:0)

Der EHC Klostersee hammstert weiter fleißig Punkte für eine Platzierung unter den Top Sechs in der Bayernliga-Hauptrunde und damit das Erreichen der oberen Zwischenrunde. Im Duell der Tabellennachbarn entführten die Grafinger, die als Vierter in die Drei-Flüsse-Stadt reisten, bei den Drittplatzierten Passau Black Hawks durch ein 2:3 nach Verlängerung einen Zähler.
Die fünf Pflichtspiele andauernde Sieges-Serie der Rot-Weißen mit jeweils einem Dreier ist damit zu Ende gegangen. Was nicht hätte sein müssen, wie Trainer Dominik Quinlan anschließend zu Protokoll gab und die daheimgebliebenen Fans bei der Live-Übertragung auf sprade.tv verfolgen konnten. Die ersten beiden Spielabschnitte dominierte der EHC, fuhr Angriff auf Angriff und ließ den Gastgebern kaum Luft zum durchatmen. Knapp ein halbes Dutzend bester Einschlussmöglichkeiten fanden freilich den Weg ins Ziel nicht. Der Spielstand zur zweiten Pause – 1:2 aus Sicht der Klosterseer – fühlte sich angesichts der deutlichen Überlegenheit wie ein schlechter Witz an.
Im dann eher ausgeglichenen letzten Durchgang gelang zumindest noch der hochverdiente Ausgleich. Die Overtime verlief ebenfalls auf Augenhöhe – bis sich die Black Hawks bei einer angezeigten Strafzeit gegen die Quinlan-Truppe den entscheidenden Vorteil erspielten konnten und zur Entscheidung um den Zusatzpunkt trafen.

EHF Passau Black Hawks: Clemens Ritschel (Andreas Resch); Marius Wiederer, Sylvester Radlsbeck, Patrick Geiger, Arthur Platanow, Lukas Stettmer, Mathias Pilz, Florian Lehner; Petr Sulcik, Alexander Janzen, Dominik Schindlbeck, Ales Kreuzer, Michael Franz, Jan Sybek, Florian Fischer, Benedikt Böhm, Robin Deuschl, Michel Limböck.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Marinus Kritzenberger, Maximilian Merz, Sebastian Sterr, Maximilian Pröls, Quirin Bacher; Vitus Gleixner, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Simon Roeder, Veit Wieczorek.

Torfolge: 1:0 (4:30) Alexander Janzen (Florian Fischer, Benedikt Böhm); 1:1 (22:59) Philipp Quinlan (Florian Gaschke, Gennaro Hördt – 5:4); 2:1 (35:02) Jan Sybek (Ales Kreuzer, Marius Wiederer – 5:4); 2:2 (56:55) Bob Wren (Felix Kaller, Raphael Kaefer – 5:4); 3:2 (63:34) Ales Kreuzer (Patrick Geiger, Petr Sulcik – 4:3).

Strafminuten: EHF Passau Black Hawks 12; EHC Klostersee 16.

Hauptschiedsrichter: Martin Grech.
Zuschauer: 712.

EC Pfaffenhofen Eishogs – EHC Klostersee 3:5 (1:1, 1:2, 1:2)

Der EHC Klostersee bleibt auch nach der Spielpause in der Erfolgsspur. Neun Tage nach dem letzten Pflichtspieleinsatz gewannen die Grafinger am Sonntagabend das Gastspiel bei den heimstarken Pfaffenhofen Eishogs mit 5:3. Mit diesem fünften Drei-Punkte-Sieg nacheinander kletterten die Rot-Weißen in der Reihung auf den vierten Platz nach oben. Ein Dreier, der nach dem Ausfall von Nicolai Quinlan (Fieber, Gliederschmerzen) – womit neben Bernd Rische und Florian Engel der dritte spiel- und aufbaustarke Verteidiger ausfiel, was auch auf das Powerplay und Penaltykilling Auswirkungen hatte – vorrangig über den kämpferischen Einsatz und „Eishockey-Arbeit“ eingefahren werden konnte. Ein halbes Dutzend aus der Mannschaft von Dominik Quinlan stand dazu nach gerade überstandener Krankheit auf dem Eis; noch im Abschlusstraining waren die Reihen beim EHC sehr ausgedünnt, Co-Trainer Helmut Gleixner (auch der Headcoach lag ein paar Tage flach) hatte für seine Moderation nur knapp die Hälfte des Teams zur Verfügung.
Bis weit ins zweite Spieldrittel hinein verlief die Partie eigentlich exakt wie das Hinspiel. Die Gastgeber waren wieder bestens eingestellt, standen in der Defensive dicht gestaffelt und erlaubten sich keinen gravierenden Fehler. Dazu waren die Eishogs im Angriff wieder sehr effektiv. Zwei Mal gerieten die EHCler ins Hintertreffen, in beiden Fällen musste für den Ausgleich auf dem Eis hart gearbeitet werden. Die erstmalige Führung gelang mit 3:2 zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt vier Sekunden vor Ende des zweiten Durchgangs. Allerdings war dieser Vorteil nur 23 Sekunden nach Wiederbeginn erneut dahin. Den nächsten Vorsprung nach diesem Gleichstand ließen sich die Klosterseer nicht mehr abjagen. Vom 4:3 aus der 46. Minute zehrte man bis in die Schlussphase, da landete der Puck 54 Sekunden vor der Sirene im bereits verlassenen ECP-Kasten.

EC Pfaffenhofen Icehogs: Philipp Hähl (Patrick Weiner); Jake Fardoe, Tim Lohrer, Andreas Pielmeier, Friedrich Kolesnikov, Timo Jüngst; Nick Endreß, John Lawrence, Robert Gebhardt, Simon Hintermeier, Jakub Felsöci, Dominik Thebing, Maximilian Scheib, Quirin Oexler.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Felix Kaller, Sebastian Sterr, Marinus Kritzenberger, Quirin Bacher, Maximilian Merz, Maximilian Pröls; Vitus Gleixner, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 1:0 (6:59) Maximilian Scheib (Andreas Pielmeier, Simon Hintermeier); 1:1 (15:01) Quirin Bacher (Florian Gaschke); 2:1 (25:33) Nick Endreß (Jake Fardoe, Simon Hintermeier); 2:2 (35:12) Marinus Kritzenberger (Maximilian Merz, Philipp Quinlan); 2:3 (39:56) Vitus Gleixner (Thomas Hummer, Maximilian Merz); 3:3 (40:23) John Lawrence (Nick Endreß, Jake Fardoe); 3:4 (45:13) Gennaro Hördt (Florian Gaschke); 3:5 (59:06) Gennaro Hördt (Philipp Quinlan, Marinus Kritzenberger – ENG).
Strafminuten: EC Pfaffenhofen Eishogs 6; EHC Klostersee 4.
Hauptschiedsrichter: Peter Poschenrieder.
Zuschauer: 123.

ESC Eispiraten Dorfen – EHC Klostersee 2:5 (0:2, 1:3, 1:0)

Vierter Drei-Punkte-Sieg für den EHC Klostersee in Serie. Mit dem 5:2-Erfolg diesen Freitagabend bei den Eispiraten Dorfen festigten die Grafinger vor dem spielfreien Sonntag – das Gastspiel bei den Bad Kissinger Wölfen fällt wegen des Ligaausstiegs der Unterfranken bekanntlich flach – ihren Platz im vorderen Tabellenmittelfeld. Beim Auswärts-Derby gaben sich die Rot-Weißen vom ersten Bully weg keine Blöße. Nach zwei Prüfungen für den Gastgeber-Goalie wurde der erste Ansturm der Eispiraten souverän pariert und per Shorthander sogar die Führung erzielt. Diesen Vorteil gab das Team um Spielführer Philipp Quinlan – der noch verletzte Kapitän Bernd Rische leistete auf der Spielerbank wertvolle Motivationsdienste – nicht mehr aus der Hand. Überwiegend mit der notwendigen Ordnung in der eigenen Zone zeigte man auch in der Offensive die reifere Spielanlage und erspielte sich die zwingenderen Möglichkeiten. In schöner Regelmäßigkeit wurde der Vorsprung ausgebaut. Der Dreier stand letztlich nie in Frage.

ESC Eispiraten Dorfen: Andreas Marek (Simon von Fraunberg); Johannes Kroner, Erik Walter, Florian Mayer, Sebastian Rappolder, Michael Numberger, Alexander Rauscher; Timo Borrmann, Lukas Miculka, Martin Saluga, Mario Sorsak, Andreas Attenberger, Bastian Rosenkranz, Sandro Schröpfer, Christian Göttlicher, Christoph Lönnig, Maximilian Steiner, Josef Folger, Christoph Obermaier.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Felix Kaller, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Vitus Gleixner, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Simon Roeder, Veit Wieczorek, Jens Glombitza.

Torfolge: 0:1 (2:19) Bob Wren (Raphael Kaefer, Maximilian Merz – 4:5); 0:2 (13:14) Vitus Gleixner (Bob Wren, Raphael Kaefer); 0:3 (21:48) Gennaro Hördt (Maximilian Merz, Florian Gaschke); 0:4 (26:06) Bob Wren (Felix Kaller – 5:4); 1:4 (26:33) Andreas Attenberger (Florian Mayer); 1:5 (39:31) Raphael Kaefer (Nicolai Quinlan, Bob Wren); 2:5 (51:29) Sandro Schröpfer (Alexander Rauscher).

Strafminuten: ESC Eispiraten Dorfen 14; EHC Klostersee 16.

Hauptschiedsrichter: Sebastian Eisenhut.
Zuschauer: 280

EHC Klostersee – TSV Erding Gladiators 7:3 (2:1, 1:1, 4:1)

Perfektes Wochenende mit sechs Punkten zum richtigen Zeitpunkt. Nach dem Auswärts-Dreier in Königsbrunn machte der EHC Klostersee an diesem Sonntagabend mit einem 7:3-Derbyerfolg gegen die Erding Gladiators einen Sechs-Punkte-Doppelspieltag klar. Der Erfolg auf Grafinger Eis gegen den Gast aus der Herzogstadt war sicher verdient, auch wenn das Resultat am Ende höher ausfiel als der Spielverlauf davor über weite Strecken versprach.

Die Mannschaft von Dominik Quinlan nahm die Sache vom ersten Bully weg in die Hand und kontrollierte das Geschehen. Die frühe Führung war zudem ein weiterer Sicherheitsfaktor. Bloß blieben die nächsten zwei, drei Möglichkeiten in der Offensive ungenutzt und plötzlich hatten die Gladiators ausgeglichen. Nach einer verirrten Bogenlampe landete der Puck irgendwie hinter Dominik Gräubig in den Maschen. Die Rot-Weißen arbeiteten sich erneut nach vorne, wie auch nach dem nächsten Ausgleich der widerspenstigen Gäste, die optisch nicht sehr viel nach vorne taten, aber sehr produktiv auftraten. Ihre besten Phasen hatten die Erdinger bei zwei Mal doppelter Überzahl im ersten und zweiten Durchgang.

Nach dem 3:3 zu Beginn des Schlussdrittels, als die EHCler in der einen oder anderen Situation die Ordnung in der Defensive verloren hatten, gelang durch Überzahltore endlich einmal die Zwei-Tore-Führung. Dann ging es einige Minuten hin und her, die Klosterseer machten in dieser Phase die neutrale Zone clever dicht. In den letzten Minuten machten Raphael Kaefer mit seinem Hattrick-Treffer des Abends und Florian Engel mit seinem Premiere-Tor im zweiten Pflichteinsatz alles klar.

EHC Klostersee: Dominik Gräubig (Rudi Schmidt); Nicolai Quinlan, Florian Engel, Maximilian Merz, Marinus Kritzenberger, Felix Kaller, Sebastian Sterr, Quirin Bacher; Vitus Gleixner, Bob Wren, Raphael Kaefer, Gennaro Hördt, Philipp Quinlan, Florian Gaschke, Matthias Baumhackl, Thomas Hummer, Veit Wieczorek, Jens Glombitza, Simon Roeder.

TSV Erding Gladiators: Christoph Schedlbauer (Andreas Gerlspeck); Rudi Lorenz, Andreas Schmelcher, Sebastian Schwarz, Dominik Wagner, Lukas Krämmer, Konstantin Mühlbauer, Bastian Cramer; Florian Zimmermann, James Hill, Christian Poetzel, Martin Dürr, Philipp Michl, Daniel Krzizok, Mark Waldhausen, Philipp Spindler, Oliver Wawrotzki.

Torfolge: 1:0 (2:04) Vitus Gleixner (Thomas Hummer, Raphael Kaefer); 1:1 (15:03) Florian Zimmermann (Rudi Lorenz, James Hill); 2:1 (15:46) Raphael Kaefer (Florian Engel, Nicolai Quinlan); 2:2 (37:23) Daniel Krzizok (Philipp Michl, Sebastian Schwarz – 5:4); 3:2 (39:47) Maximilian Merz (Philipp Quinlan, Florian Gaschke – 5:4); 3:3 (41:13) Mark Waldhausen (Oliver Wawrotzki, Rudi Lorenz); 4:3 (44:13) Raphael Kaefer (Bob Wren, Nicolai Quinlan – 5:4); 5:3 (48:48) Florian Gaschke (Philipp Quinlan, Gennaro Hördt – 5:4); 6:3 (57:14) Raphael Kaefer (Bob Wren); 7:3 (59:59) Florian Engel (Florian Gaschke, Philipp Quinlan).

Strafminuten: EHC Klostersee 12; TSV Erding Gladiators 14.

Hauptschiedsrichter: Michael Fischer.
Zuschauer: 526.